FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum Eintritt frei / Free entrance Das Friedrichshain-Kreuzberg Museum versteht sich als Gedächtnis des Bezirks.

Es unterhält ein umfangreiches Archiv zu beiden Bezirksteilen mit Beratung für alle Interessierten. Dazu gibt es wechselnde Ausstellungen zur Regional- und Stadtteilgeschichte, in der Regel unter aktuellen Fragestellungen, besonders zur Zuwanderung, Industrie-, Gewerbe- und Stadtentwicklung; eine Dauerausstellung mit Abteilungen zur Stadtentwicklung und Migrationsgeschichte auf zwei Etagen; eine h

istorische Setzerei und Druckerei, die ehemalige Druckerei Otto Schneider; eine Präsenzbibliothek zur Geschichte Friedrichshains und Kreuzbergs; museumspädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie thematische Stadtführungen. Das Friedrichshain-Kreuzberg Museum ist Teil des Fachbereichs Kultur und Geschichte im Amt für Weiterbildung und Kultur des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg.

Am Donnerstag, den 11. Juni 2026 um 18 Uhr eröffnet die neue Wechselausstellung „umbenennen?! Geschichten der Straßennam...
04/06/2026

Am Donnerstag, den 11. Juni 2026 um 18 Uhr eröffnet die neue Wechselausstellung „umbenennen?! Geschichten der Straßennamen in Friedrichshain-Kreuzberg“ 💫

Friedrichshain-Kreuzberg ist von sozialen Bewegungen, Teilung und Wiedervereinigung, Migration, Hausbesetzungen, post-/kolonialen Geschichten und vielem mehr geprägt. Doch die Namen der Straßen spiegeln diese Vielfalt kaum wider. Das Gebiet des heutigen Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg erlebte ab 1871 einen enormen Wachstumsschub. Die Namen der neu entstandenen Straßen nutzen der Orientierung. Mit den Ehrungen von Personen aus Militär, Kultur und Wissenschaft dienten sie jedoch auch der Repräsentation des Kaiserreichs und aufstrebenden Bürgertums.

Die Ausstellung „umbenennen?!“ beleuchtet auf zwei Etagen die Geschichte und Gegenwart der Straßennamen in Friedrichshain-Kreuzberg und Berlin. Auf der 3. Etage zeigen fünf thematische Module, wie Benennungen seit dem 19. Jahrhundert zur Konstruktion einer nationalen Identität unterschiedlicher Ausprägung beitrugen. In der 2. Etage stellt die „WERKSTADT – Aktivismus, Kritik und Aktionen zu Straßennamen“ des Vereins Straßenlärm Berlin e.V. Umbenennungen jüngerer Zeit, Aktivismus und Debatten rund um Straßennamen in den Mittelpunkt.

Die Ausstellung zeigt, dass Straßenumbenennungen keine neuen Phänomene sind und zur Geschichte der Stadt gehören. „umbenennen?!“ ist Teil einer gemeinsamen Ausstellungsreihe der zwölf Berliner Bezirke und des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand e.V.

Alle Infos zur Eröffnung auf einen Blick:
📍 FHXB Museum | 2.OG und 3.OG
🕐 11.06.26 | 18:00 Uhr
🗣️ Die Ausstellung ist auf Deutsch und Englisch
💸 Eintritt frei
♿ Rollstuhlgerechter Zugang

Bildnachweis: Straube’s Plan von Berlin, Wikimedia Commons

Mitten in Kreuzberg beginnt 1928 die Geschichte unserer Druckwerkstatt. An den Handsatzarbeitsplätzen setzten Otto Schne...
18/05/2026

Mitten in Kreuzberg beginnt 1928 die Geschichte unserer Druckwerkstatt. An den Handsatzarbeitsplätzen setzten Otto Schneider und später sein Sohn Gerd Aufträge für das lebendige Geschäftsleben des Kiezes. Gedruckt wurde im Tiegel- und im Zylinderdruckprinzip. Die Führung zeigt, wie bis in die 1980er-Jahre hinein sogenannte Akzidenzdrucksachen entstanden – von Visitenkarten über Briefbögen bis zu Hochzeitsanzeigen und Preislisten. Und es bleibt nicht beim Zuschauen: Jede Besucherin und jeder Besucher kann einen »Winkelhaken« in die Hand nehmen und eine kurze Zeile setzen – so wie das schon Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert erfunden hat.

Prof. i.R. Dr. Anne König, Buchdruckerin und Professorin der Betriebswirtschaftslehre für Druckindustrie und Verlage, gibt Einblicke in die Geschichte der Werkstatt und in die traditionelle Arbeitsweise des Handsatzes und Buchdrucks.

🕐 So, 14.06, 16:00 Uhr | Fr, 10.07, 17:00 Uhr | Fr, 14.08, 17:00 Uhr
📍 Historische Druckerei im FHXB Museum | Rollstuhlgerechter Zugang
💸 Eintritt frei | keine Anmeldung erforderlich

🦜🐦‍⬛🪿🦚🦩Die Fotos zeigen Ergebnisse aus den diesjährigen Workshops der KINDERhandPRESSE mit Kindern und Jugendlichen in u...
13/05/2026

🦜🐦‍⬛🪿🦚🦩Die Fotos zeigen Ergebnisse aus den diesjährigen Workshops der KINDERhandPRESSE mit Kindern und Jugendlichen in unserer historischen Druckwerkstatt. Das Thema lautet: „Was bist’n du für’n Vogel?“

🪶🦜🕊️🦅🐦🕊️

Rund 50 Milliarden Vögel gibt es weltweit – etwa 6 pro Mensch. Einen Eindruck dieser Vielfalt bekamen die Teilnehmenden der Frühjahrsworkshops im Naturkundemuseum, wo sie mit Kohle und Graphit die unterschiedlichsten Vogelarten studierten, Flugrouten verfolgten und sich mit Redensarten, Metaphern und auch mit der Geschichte naturkundlicher Sammlungen auseinandersetzten.

Zurück in der Museumsdruckerei wurden die Skizzen zur Grundlage für großformatige Drucke: In mehrstufigen Linolschnitten entstanden beeindruckende Vogelmotive – gedruckt an einer über 100 Jahre alten Kniehebelpresse.

🐥🪿🦉🦜🦚🦩

📸 Die Fotos geben Einblicke in die Workshops der Jugendkunstwochen der Jugendkunstschule FRIX, die im April bei uns stattfanden – die dort entstanden Vogeldrucke und Skizzen können derzeit noch in der Druckerei bewundert werden.

🌟🌟Gegründet von der Bildenden Künstlerin Miriam Zegrer und der Autorin Henriette Dushe, lädt die KINDERhandPRESSE Kinder und Jugendliche dazu ein, ihre eigenen Themen künstlerisch zu erforschen – mitten im Kiez und in der Historischen Druckerei des FHXB Museums in Berlin.

Vor rund 50 Jahren, am Anfang der krisenhaften 1970er Jahre, vollzogen viele Staaten Europas eine Migrationswende. Die A...
12/05/2026

Vor rund 50 Jahren, am Anfang der krisenhaften 1970er Jahre, vollzogen viele Staaten Europas eine Migrationswende. Die Anwerbung von migrantischen Arbeitskräften in die ehemaligen Metropolen sollte beendet werden. In West-Deutschland führte dies am 23. November 1973 zum so genannten Anwerbestopp – dem jähen Ende der Anwerbepolitik der Ära der so genannten Gastarbeit.

Mit dem Anwerbestopp war nicht nur das Ende der Gastarbeitsmigration verbunden. Auch der Anteil der migrantischen Bevölkerung in Deutschland sollte sinken. Doch es kam anders als geplant. Der Anwerbestopp katalysierte die Auseinandersetzungen und Kämpfe um die Migrationsgesellschaft in Deutschland.

Im Rahmen des Forschungsprojekts „1973: Vom ›Anwerbestopp‹ zur Migrationsgesellschaft“ hat der Regisseur und Filmemacher Cem Kaya eine Filmkollage über den Anwerbestopp und seine Folgen produziert. Sie basiert ausschließlich auf historischem Filmmaterial verschiedener Rundfunkarchive und ermöglicht somit einen Rückblick durch die Brille der damaligen Zeit.

Wir präsentieren nun erstmals diese Filmkollage und laden zur Premiere ein.

🕐 19.05.2026 | 18:00 Uhr
📍 Galerie Nord, Turmstraße 75, 10551 Berlin
💸 Keine Anmeldung notwendig | Eintritt frei

Im Rahmen der „Langen Woche der Kiezgeschichte – Straßengeschichte(n)“ bieten wir auch in diesem Jahr Stadtführungen in ...
12/05/2026

Im Rahmen der „Langen Woche der Kiezgeschichte – Straßengeschichte(n)“ bieten wir auch in diesem Jahr Stadtführungen in Friedrichshain und Kreuzberg an! 🌻

1. Juni 2026, 17:30 Uhr:
Kraftwerk, Klavierpest, Kohleberg. Eine Umweltgeschichte

3. Juni 2026, 17:00 Uhr:
Prestigeprojekt Schlachthof

4. Juni 2026, 17:00 Uhr:
Auf den Spuren der migrantischen Frauenbewegung in Kreuzberg

5. Juni 2026, 16:00 Uhr:
City owning – City belonging (English tour)

🕐 01.06, 03.06, 04.06, 05.06

💸 kein Eintritt | Anmeldung unter: [email protected]

Gedenken an die Todesopfer an der Berliner Mauer.Im Mai finden in der Kapelle der Versöhnung um 12 Uhr an der Bernauer S...
11/05/2026

Gedenken an die Todesopfer an der Berliner Mauer.

Im Mai finden in der Kapelle der Versöhnung um 12 Uhr an der Bernauer Straße zwei Andachten statt – für Çetin Mert (13.5.2026) und Siegfried Kroboth (19.5.2026).

Zwischen 1961 und 1989 starben mindestens 140 Menschen an der Berliner Mauer oder in dem Zusammenhang mit dem DDR-Grenzsystem. In Berlin, zwischen Friedrichshain und Kreuzberg, ereigneten sich während der Teilung tragische Szenen. Immer wieder fielen Kinder die Spree und konnten sich nicht alleine aus dem Wasser retten. Die Spree stellte an dieser Stelle die Grenze zwischen Ost und West dar. Da der Fluss hier in voller Breite zu Ost-Berlin gehörte, durften von West-Berliner Seite aus weder Rettungskräfte noch Zivilist*innen die Kinder retten, solange Grenzbeamte der DDR nicht eingriffen. Bis 1975 ertranken fünf Kinder am Kreuzberger Gröbenufer (heute May-Ayim-Ufer) und nahe der zerstörten Brommybrücke.

Zu diesem Anlass möchten wir an Andreas Senk, Cengaver Katranci, Siegfried Kroboth, Giuseppe Savoca und Cetin Mert erinnern.

Die Tragödien lösten Proteste und Demonstrationen in West-Berlin und Kreuzberg aus. Nach jahrelangen Diskussionen und unter dem Druck der Öffentlichkeit wurde 1975 eine offizielle Vereinbarung zwischen dem West-Berliner Senat und der DDR-Regierung getroffen, die Rettungsmaßnahmen von West-Berliner Seite aus in den Grenzgewässern erlaubten.

Foto 1 und 3: Stiftung Berliner Mauer, Foto 2: FHXB-Museum.

Ein Mitmach-Werkstattabend im Rahmen des Aktionstags Zusammenhalt in Vielfalt 💌Buchdruck verbindet – über Grenzen und Sp...
07/05/2026

Ein Mitmach-Werkstattabend im Rahmen des Aktionstags Zusammenhalt in Vielfalt 💌

Buchdruck verbindet – über Grenzen und Sprachen hinweg. Zum UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt lassen wir die Lettern sprechen: Wir laden euch ein, gemeinsam auf Deutsch und Türkisch zu drucken. Dabei nutzen wir historische Setzkästen aus den 50er Jahren, die ihre eigene Geschichte erzählen. Warum fehlen eigentlich in der ehemaligen Kreuzberger Druckerei, die heute im Museum steht, bestimmte türkische Schriftzeichen? Gemeinsam füllen wir diese Lücken kreativ und gestalten unsere Botschaften für ein kulturell vielfältiges Miteinander in unserer Gesellschaft. Kommt vorbei, setzt ein Zeichen und druckt mit!

Der Abend wird vom Verein für die Schwarze Kunst e.V. veranstaltet und richtet sich an alle, die Lust haben, den Handsatz und den Buchdruck und damit die Vielfalt der Schrift und ihre Geschichte ganz praktisch zu erleben. Das Ergebnis kann als Erinnerung mit nach Hause genommen werden.

Mehr zum Aktionstag der @‌iki_integration: http://www.aktionstag-zusammenhalt-in-vielfalt.de



🕐 21.05.2026 | 18-21 Uhr
📌 Historische Druckerei FHXB Museum
💸 Eintritt frei | keine Anmeldung erforderlich | Rollstuhlgerechter Zugang

Interesse an einem Praktikum in unserem Museum? Bewerb dich bis Montag, den 11.05.26 und werde für drei Monate Teil unse...
06/05/2026

Interesse an einem Praktikum in unserem Museum? Bewerb dich bis Montag, den 11.05.26 und werde für drei Monate Teil unseres Teams 🌟

Mehr Infos auf unserer Webseite.

Letzte Chance die Ausstellung „Women in Exile - Wege des Widerstandes“ zu besuchen! Die Ausstellung von Women in Exile e...
05/05/2026

Letzte Chance die Ausstellung „Women in Exile - Wege des Widerstandes“ zu besuchen! Die Ausstellung von Women in Exile e.V. in Kooperation mit dem FHXB Museum beleuchtet die Archivpraktiken und das politische Engagement von Women in Exile und ihren Unterstützer*innen in Berlin, Brandenburg und darüber hinaus. Anhand von Dokumenten und Erinnerungen aktivistischer Praktiken zeigt die Ausstellung, wie Women in Exile trotz systematischer Ausgrenzung solidarische Bündnisse aufgebaut hat. Damit hebt die Ausstellung die Rolle feministischer Solidarität und Basisbewegungen im Kampf gegen Rassismus hervor.

Kuratorinnen von Women in Exile geben bei dieser öffentlichen Führung Einblicke in die Ausstellung.


🕕 13.05.26, 17 Uhr

📍 FHXB Museum, 3. OG

💸 Eintritt frei | keine Anmeldung nötig | Rollstuhlgerechter Zugang

Ost-Berlin zwischen Neubau und Rekonstruktion - Digitalisierungsprojekt des FHXB Museums und des Mitte Museums🌟Negativst...
04/05/2026

Ost-Berlin zwischen Neubau und Rekonstruktion - Digitalisierungsprojekt des FHXB Museums und des Mitte Museums🌟

Negativstreifen, Fotos & roher Beton. Zusammen mit .berlin holen wir dieses Jahr Fotografien zu Bauprojekten in Friedrichshain und Mitte aus den Archivboxen ins Digitale. Einblicke in die Berliner Ostmoderne der 1970er und 1980er Jahre. Gefördert von und mit Unterstützung von digiS Berlin.



Foto 1: Uelze-Negativbestand im FHXB Museum 2024, Foto: FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum.

Foto 2: Teilbestand FHXB Museum, Marchlewskistraße 1984, Foto: Monika Uelze.

Foto 3: Der Bestand an Aufsichtsvorlagen im Mitte Museum, 2024, Foto: Mitte Museum.

Foto 4: Teilbestand Mitte Museum, Leipziger Straße 1975, Foto: Monika Uelze.

Adresse

Berlin

Öffnungszeiten

Dienstag 12:00 - 18:00
Mittwoch 12:00 - 18:00
Donnerstag 12:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 20:00
Samstag 10:00 - 20:00
Sonntag 10:00 - 20:00

Telefon

+493050585233

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