MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln

MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Erhalte vor der Museumseröffnung Einblicke in Kölns römische & jüdische Geschichte, spannende Events & exklusive Blicke hinter die Kulissen!

🗓️ Veranstaltungsprogramm des MiQua im AprilIm MiQua:forum erhaltet Ihr erste Einblicke in das zukünftige Museum am Köln...
23/03/2026

🗓️ Veranstaltungsprogramm des MiQua im April

Im MiQua:forum erhaltet Ihr erste Einblicke in das zukünftige Museum am Kölner Rathausplatz. Besucht uns jeden Donnerstag von 13 bis 20 Uhr. Ab 17 Uhr erwarten Euch spannende Vorträge, Gesprächsformate, interaktive Angebote und Führungen.

Neben vielen weiteren spannenden Veranstaltungen haben wir einen Tipp für Euch:

📌 Museen zu Gast: Das römische Museum Haus Bürgel in Monheim am Rhein
Donnerstag, 16. April, 17:00-19:00 Uhr
MiQua:forum, Alter Markt 31, 50667 Köln

Haus Bürgel mit seinem römischen Museum gehört zu den insgesamt 44 archäologischen Fundplätzen am Niedergermanischen Limes, die seit Juli 2021 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen.

Das Gut Haus Bürgel liegt etwa 850 Meter vom rechten Rheinufer entfernt in der Urdenbacher Kämpe, nördlich des Monheimer Ortsteils Baumberg. Die weitläufige Anlage des Gutshofes wurde als spätantikes römisches Kastell im Linksrheinischen gegründet und im Mittelalter von einem Lehnsgut überbaut. Heute liegt Haus Bürgel aufgrund der nachantiken Rheinstromverlagerungen im rechtsrheinischen Raum. Im Boden und im aufgehenden Mauerwerk haben sich bedeutende Reste der römischen Wehranlage erhalten, die zu den spektakulärsten Hinterlassenschaften des Niedergermanischen Limes gehören.

Nach einer eingehenden Vorstellung von Haus Bürgel werden Thomas Otten, Franziska Weber und Anna-Lena Weber die Präsentation archäologischer Stätten als authentische Orte besprechen.

Mit Unterstützung der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege konnte im Gutshof ein Museum zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Kastells und des Niedergermanischen Limes eingerichtet werden.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Weitere Infos zum Veranstaltungsprogramm: https://miqua.lvr.de/de/veranstaltungen/veranstaltungen_1.html

Foto 1, 8, 9, 12: Alexandra Stiens / LVR-ZMB,Foto 2: Werner Stapelfeldt/NRW-Stiftung, Foto 3: Stefan Arendt, ZMB/LVR, Foto 4: Sebastian Ristow, MiQua/LVR, Foto 5: Rosenthaliana Collections - Special Collections of the University of Amsterdam., Foto 6: Sebastian Ristow, MiQua/LVR, Foto 7: Roland Rossner, Foto 10: Julia Rongen / MiQua, Foto 11: Nicole Schäfer / LVR-ZMB

21/03/2026

Mit welchem Werkzeug arbeitet man in der Ausgrabung?

✨Neues aus den Ausgrabungen unter dem Kölner Rathausplatz: Direkt in der Ausgrabung des MiQua haben wir mit Khaled Ali Darwich, Grabungsmitarbeiter der Archäologischen Zone Stadt Köln gesprochen. 🏛️

In unserem Interview erzählt er spannende Details über die Ausgrabungen für das Museum MiQua, die unter dem Rathausplatz in Köln stattfinden.

Heute erklärt er uns, mit welchem Werkzeug man in der Ausgrabung arbeitet.

👉 Bleibt dran, um mehr über das zukünftige MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln zu erfahren, wo Ihr in der Zukunft das Praetorium, das jüdische Viertel und das mittelalterliche Goldschmiedeviertel erleben könnt.

Film: Nicole Gelissen / MiQua

20/03/2026

Margarete Tietz (1887–1972) war eine Sozialfürsorgerin und Mäzenatin, die ihr Leben konsequent dem Dienst an benachteiligten Menschen widmete.

Als studierte Sozialarbeiterin engagierte sie sich bereits in jungen Jahren in Berlin in der sozialen Bildungsarbeit für Kinder aus armen Familien. Nach ihrer Heirat mit Alfred Tietz, dem Sohn des Warenhausgründers Leonard Tietz, lebte sie in Köln und übernahm führende Rollen in der jüdischen und allgemeinen Wohlfahrtspflege. Sie arbeitete im Jüdischen Frauenbund, gründete das Sommerlager für berufstätige Frauen und war Mitbegründerin des Kölner Familiendienstes. Während der Weltwirtschaftskrise koordinierte sie mit ihrer Familie die tägliche Versorgung hunderter Bedürftiger.

Nach 1933 wurde sie aus ihren Ämtern gedrängt und emigrierte später mit ihrer Familie. Doch auch im Exil blieb sie aktiv: In Amsterdam unterstützte sie jüdische Flüchtlinge. Ab 1948 setzte sie ihr Engagement in den USA fort und gründete in New York das Margaret Tietz Nursing & Rehabilitation Center, ein Pflege- und Rehabilitationszentrum für ältere Menschen unterschiedlicher Konfessionen.

Margarete Tietz’ Lebenswerk war geprägt von sozialer Verantwortung, organisatorischem Talent und unermüdlichem Einsatz für Menschen in Not – über Ländergrenzen hinweg.

Fotos:
1. WikiCommons: Creativ Commons Attribution Share Alike 4.0 Author: Geolina163
2. Rheinisches Bildarchiv Köln, Rba_d050175
3. Compact Memory: Blätter des Jüdischen Frauenbundes 2 (11.1924) -4804959 https://ubffm.hds.hebis.de/Record/HEB338608753
4. Von Bundesarchiv, Bild 183-R96268 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5368783
5. Von Alexander Migl - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=109150854
6. Von Autor/-in unbekannt - U.S. National Archives, Original file: american_cities_047.jpg, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7552588
7. Compact Memory: Blätter des Jüdischen Frauenbundes 5 (2.1925) -7202616

Der Maler Ber Warzager wird 1912 im polnischen Tomaszow geboren und studiert an der Akademie der Darstellenden Künste in...
19/03/2026

Der Maler Ber Warzager wird 1912 im polnischen Tomaszow geboren und studiert an der Akademie der Darstellenden Künste in Warschau. Bereits 1939 nehmen ihn die Nationalsozialisten in Haft. Bis 1945 ist er im KZ Buchenwald. Danach emigriert Warzager nach Italien und mit Staatsgründung nach Haifa. Dort arbeitet er bis 1958 am Museum für Moderne Kunst. In dieser Zeit gestaltet
er für die neu errichtete Synagoge Roonstraße in Köln u. a. die Fenster. Nach Köln zieht Warzager Ende der 1950er Jahre. Hier entstehen zahlreiche, zum Teil sehr großformatige Gemälde.

Christiane Twiehaus stellt Ber Warzager und sein Werk in mehreren Kurzvorträgen zwischen 16 und 18 Uhr vor. Kommt einfach vorbei!

🗓 26. März 2026
🕒 16:00–18:00 Uhr
📍 MiQua:forum: Alter Markt 31, 50667 Köln

Bis zur Eröffnung des MiQua dient das MiQua:forum jeden Donnerstag von 13 bis 20 Uhr und zu Sonderveranstaltungen an Wochenenden als Informations- und Veranstaltungsort. Das komplette Veranstaltungsprogramm findet Ihr auf unserer Website. Link in der Bio. ⬆️

Wir freuen uns über Euren Besuch!

Foto: Ber Warzanger in seinem Atelier, Foto: Privatbesitz

17/03/2026

Was kann man in einer Latrine finden?

✨Neues aus den Ausgrabungen unter dem Kölner Rathausplatz: Direkt in der Ausgrabung des MiQua haben wir mit Khaled Ali Darwich, Grabungsmitarbeiter der Archäologischen Zone Stad Köln, gesprochen. 🏛️

In unserem Interview erzählt er spannende Details über die Ausgrabungen für das Museum MiQua, die unter dem Rathausplatz in Köln stattfinden.

Heute erklärt er uns, was er alles bei der Ausgrabung in einer Latrine gefunden hat.

👉 Bleibt dran, um mehr über das zukünftige MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln zu erfahren, wo Ihr in der Zukunft das Praetorium, das jüdische Viertel und das mittelalterliche Goldschmiedeviertel erleben könnt.

Film: Nicole Gelissen / MiQua

14/03/2026

Was ist eine Latrine?

✨Neues aus den Ausgrabungen unter dem Kölner Rathausplatz: Direkt in der Ausgrabung des MiQua haben wir mit Franziska Bartz, der örtlichen Grabungsleitung der Archäologischen Zone Stadt Köln und Khaled Ali Darwich, Grabungsmitarbeiter gesprochen. 🏛️

In unserem Interview erzählen sie spannende Details über die Ausgrabungen für das Museum MiQua, die unter dem Rathausplatz in Köln stattfinden.

Heute erklären sie uns, was ein Latrine ist.

👉 Bleibt dran, um mehr über das zukünftige MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln zu erfahren, wo Ihr in der Zukunft das Praetorium, das jüdische Viertel und das mittelalterliche Goldschmiedeviertel erleben könnt.

Film: Nicole Gelissen / MiQua

Rundgang um die Baustelle des MiQuaMit Dr. Jens ScholtenDie Geschichten des Archäologischen Quartiers sind eng verbunden...
13/03/2026

Rundgang um die Baustelle des MiQua
Mit Dr. Jens Scholten

Die Geschichten des Archäologischen Quartiers sind eng verbunden mit seiner Nachbarschaft und der Kölner Stadtgeschichte. Beim Rundgang um das Areal wird erlebbar, welche archäologischen
Funde aus 2000 Jahren die Historie vor Ort aufscheinen lassen und wie sich das Zusammenleben im Viertel über die Jahrhunderte gestaltete. Nebenbei erfahrt Ihr mehr dazu, wie in einem Museum eine Ausstellung entsteht und erhaltet Einblicke in Architektur und Gestaltung.

Für die Führung ist eine Anmeldung unter [email protected] erforderlich.

🗓 19. März 2026
🕒 16:30–18:00 Uhr
📍 MiQua:forum: Alter Markt 31, 50667 Köln

Bis zur Eröffnung des MiQua dient das MiQua:forum jeden Donnerstag von 13 bis 20 Uhr und zu Sonderveranstaltungen an Wochenenden als Informations- und Veranstaltungsort. Das komplette Veranstaltungsprogramm findet Ihr auf unserer Website. Link in der Bio. ⬆️

Wir freuen uns über Euren Besuch!

Foto: Nicole Gelissen / MiQua

10/03/2026

✨ Wer empfängt Euch im MiQua:forum? ✨

Heute stellen wir Euch Yadine vor.👋

Mit Herz, Überblick und ganz viel Engagement sorgt sie dafür, dass Ihr Euch bei uns willkommen fühlt.

Was bedeutet ihr die Arbeit im MiQua:forum?
Welche Begegnungen bleiben besonders im Kopf?
Und warum ist dieser Ort mitten in Köln für sie so besonders?
🎥 Im Reel gibt Yadine persönliche Einblicke hinter die Kulissen.

Kommt doch mal vorbei und besucht uns!

📍 MiQua:forum
📌 Alter Markt 31, Kölner Altstadt
🕰️ Jeden Donnerstag ab 13 Uhr geöffnet
👉 Lernt die Menschen kennen, die schon heute das zukünftige MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln mitgestalten.

Film: Nicole Gelissen, MiQua/LVR

Besuche die MiQua-Wanderausstellung in Witten! ✨Die jüdische Geschichte Wittens ist relativ jung und kurz. Erst im 19. J...
09/03/2026

Besuche die MiQua-Wanderausstellung in Witten! ✨

Die jüdische Geschichte Wittens ist relativ jung und kurz. Erst im 19. Jahrhundert zogen Jüdinnen und Juden in die Stadt. Um 1910 umfasste die jüdische Gemeinde rund 500 Mitglieder.

1885 wurde in Witten eine Synagoge errichtet – ein Bau in neoromanischen Formen mit neoislamischen Versatzstücken, ausgestattet mit einer Orgel. Wie so viele andere Synagogen in Deutschland wurde sie im November 1938 niedergebrannt und später abgetragen.

Zahlreiche jüdische Vereine und Institutionen entstehen in der kurzen Zeit und führen uns ein vielfältiges jüdisches Leben in Witten vor Augen: etwa ein Frauenverein, ein Synagogenchor, ein Literaturverein, eine Pfadfindergruppe sowie verschiedene Sportgruppen.

Die jüdische Gemeinde war dabei nicht nur in eigenen Organisationen aktiv, sondern von Beginn an Teil des städtischen Lebens – engagiert in nahezu allen gesellschaftlichen Vereinen Wittens.

Es ist ein Leben in der Stadt und nicht daneben. Davon erzählt auch die Wanderausstellung
„Menschen, Bilder, Orte – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ des MiQua.

Die Ausstellung zeigt anhand persönlicher Geschichten, Bilder, Filme und historischer Ereignisse Schlaglichter auf jüdisches Leben seit dem Jahr 321 bis heute.

📍 Ausstellungsort: Albert-Martmöller-Gymnasium, Oberdorf 9, 58452 Witten
⏱️Laufzeit: 16. Januar bis 29. März 2026 sowie vom 13. bis 27. April 2026
🎟 Eintritt frei

Ein Besuch ist nur nach vorheriger Anmeldung oder zu ausgewiesenen offenen Terminen möglich.

Besuchsmöglichkeiten für:
🎓 Schulklassen & schulische Gruppen
🧑‍🤝‍🧑 Außerschulische Gruppen (z.B. Vereine, Initiativen, Gremien)
👤 Einzelpersonen

⏱️ Der Aufenthalt in der Ausstellung ist auf maximal 90 Minuten begrenzt.

In den Osterferien ist die Ausstellung nicht zugänglich.

Informationen zu Besuchsmöglichkeiten und Anmeldungen:
🔗 kulturforum-witten.de/de/stadtarchiv

Foto 1, 7: Alexandra Stiens / LVR-ZMB
Foto 3-4: Die am 9. November 1938 zerstörte Wittener Synagoge, ©Ernst Roepke, Repro: J-Fruck, Fotosammlung Stadtarchiv

08/03/2026

✨ Kennt Ihr schon unser Programmheft? Ein Blick hinter die Kulissen ✨

In unserer neuen Reel-Reihe sind wir im Gespräch mit Martin Wieland – er ist derjenige, der Euch im MiQua:forum willkommen heißt und sich vor Ort um unsere Besucher*innen kümmert. 👋

Was passiert eigentlich, bevor eine Veranstaltung startet?
Wie ist der direkte Kontakt mit den Gästen?
Und warum ist das MiQua:forum ein besonderer Ort mitten in Köln?

In diesem vierten Reel stellt Martin Euch unser Programmheft vor. Dies könnt Ihr kostenlos im MiQua:forum abholen.

📍 MiQua:forum
🕰️ Jeden Donnerstag ab 13 Uhr geöffnet
📌 Alter Markt 31, Kölner Altstadt

In kurzen Reels lernt Ihr Menschen, Abläufe und Geschichten rund um das MiQua:forum kennen.

👉 Bleibt dran und entdeckt Schritt für Schritt, was diesen Ort schon heute so besonders macht – und was Euch mit dem zukünftigen MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln erwartet.

06/03/2026

Welttag des Gebets – 6. März

Heute ist der Welttag des Gebets! Im Judentum haben im Gottesdienst neben den Gebeten auch liturgische Poesien, sogenannte Pijjutim, seit Hunderten von Jahren eine große Bedeutung. Sie sind Teil der Gebetsordnung.

Ein sehr alter und bekannter Pijjut heißt Unetane tokef: Und wir verleihen diesem Tag seine Heiligkeit. Diese Poesie ist über 1000 Jahre alt und wird mit dem legendären Rabbi Amnon von Mainz in Verbindung gebracht, der es zum ersten Mal gesprochen haben soll.

Unetane tokef hat auch Eingang in unseren berühmten Amsterdam Machsor gefunden, ein Gebetbuch für die Feiertage nach Kölner Ritus aus dem 13. Jahrhundert. Der Pijjut wird zum jüdischen Neujahrsfest, Rosch HaSchana und an Jom Kippur, dem Versöhnungstag gesprochen.

Der Text von Unetane tokef inspirierte nachfolgende Generationen bis heute, so auch den Sänger Leonard Cohen zu seinem Song „Who by fire“.

Bildnachweise:
Amsterdam Machzor
Schedelsche Weltchronik: Michel Wolgemut, Wilhelm Pleydenwurff (Text: Hartmann Schedel), Mainz. Public domain, via Wikimedia Commons
Leonard Cohen: Gorupdebesanez, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

05/03/2026

Bei schönstem Wetter waren wir gestern in der Ausgrabung und haben neue Aufnahmen für Euch gemacht.
Seid gespannt auf spannende Reels über Funde, Menschen, Geschichten, Arbeitsweisen und noch viel mehr.

Film: Nicole Gelissen/MiQua

Adresse

Rathausplatz
Cologne
50667

Webseite

https://miqua.lvr.de/de/das_museum/netiquette_social_media.html, https://miqua.blog/

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