Bunkermuseum Emden

Bunkermuseum Emden Hoffentlich immer ein Museum! seit 1995 Deutschlands erstes Bunkermuseum in einem Hochbunker in Emden

Vergangene Woche durften wir besondere Gäste im Museum empfangen. Die Besatzung der Korvette EMDEN war im Rahmen der Par...
15/12/2025

Vergangene Woche durften wir besondere Gäste im Museum empfangen. Die Besatzung der Korvette EMDEN war im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem Schiff und der Stadt Emden, zu Besuch. Über den Besuch im Museum und das Interesse haben wir uns sehr gefreut!

Das     öffnet am  , dem 06.12.25 von 12:00 - 16:00 Uhr den "Bunkerladen" in der Großen Straße (gegenüber Fahrrad Oltman...
02/12/2025

Das öffnet am , dem 06.12.25 von 12:00 - 16:00 Uhr den "Bunkerladen" in der Großen Straße (gegenüber Fahrrad Oltmanns). Bei Glühwein, Punsch und Spekulatius freut sich das Museumsteam auf einen Austausch mit den Emderinnen und Emdern. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

04/11/2025


Der Arbeitskreis Bunkermuseum lädt alle Emderinnen und Emder am Samstag, den 06.09.2025, zur Gedenkveranstaltung anlässl...
02/09/2025

Der Arbeitskreis Bunkermuseum lädt alle Emderinnen und Emder am Samstag, den 06.09.2025, zur Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages der Zerstörung Emdens ein.
Die offizielle Veranstaltung der beginnt um 17:30 Uhr in der Johannes a Lasco Bibliothek. Nach einer Andacht und einer Gedenkminute erfolgt der gemeinsame Gang zum Bunkermuseum.

In diesem Jahr möchten wir interessierten Gästen die Möglichkeit bieten, im Bunker mit zwei Zeitzeugen des 6. September über dieses Ereignis ins Gespräch zu kommen. Unser Museum ist bis ca. 21:00 Uhr geöffnet.

Unter einem Fahrradweg schlummert ein Stück GeschichteBei Bauarbeiten an einer Bahnanlage haben Arbeiter eine besondere ...
22/08/2025

Unter einem Fahrradweg schlummert ein Stück Geschichte

Bei Bauarbeiten an einer Bahnanlage haben Arbeiter eine besondere Entdeckung gemacht: Eine gut erhaltene Splitterschutzzelle kam zum Vorschein. Der kleine Ein-Mann-Bunker aus Beton liegt auf der Seite, direkt neben den Bahngleisen und unter einem stark genutzten Fußweg – über Jahrzehnte unbemerkt.

Vermutlich handelt es sich um ein Modell ähnlich der Klöckner-Zelle vor unserem Bunkermuseum. Solche Kleinbunker boten dem Personal der Reichsbahn während der Luftangriffe nur notdürftigen Schutz. Offenbar wurde die Zelle kurz nach Kriegsende an Ort und Stelle vergraben – und nun, 80 Jahre später, wieder ans Licht gebracht.

Noch ist wenig über Bauart, Herkunft und konkrete Nutzung bekannt. Unser Team vom Bunkermuseum hat bereits mit den Recherchen begonnen.

(Foto: Bunkermuseum Emden/Eike Schulz)

🎭 Museumsnacht im Bunkermuseum Emden – Theater im historischen AmbienteAm Samstag, den 09.08.2025, öffnet das Bunkermuse...
17/07/2025

🎭 Museumsnacht im Bunkermuseum Emden – Theater im historischen Ambiente

Am Samstag, den 09.08.2025, öffnet das Bunkermuseum Emden im Rahmen der Museumsnacht seine Türen nicht durchgehend – sondern ganz besonders: In Zusammenarbeit mit der Ostfriesischen Landschaft zeigen wir exklusiv das Theaterstück „Nobiskroog – Een ernsthaftig Spill“ von Ivo Braak, gespielt von Holger Schlüsselburg und Nanno Betten als De Beid’n.

📍 Ort: Holzsägerstraße 6, 26721 Emden
🕡 Zwei Vorstellungen: 18:30 Uhr & 21:30 Uhr
🕒 Einlass jeweils 15 Minuten vor Beginn
👥 Max. 40 Personen pro Vorstellung
📧 Anmeldung bis zum 08.08.2025 per E-Mail an:
[email protected] oder [email protected]

Worum geht’s?
Eine Theke. Ein irrealer Ort im Nirgendwo.
Der alte Mann Markus begegnet dem Fährmann – im Nobiskroog, einer Schwelle zwischen Leben und Tod. Ein fesselnder Dialog über Verantwortung, Schuld und das Vergangene nimmt seinen Lauf.
Ein Stück über das, was man nicht sein wollte – und dem man am Ende doch nicht entkommt.

Knappe, ironische Dialoge. Starke Atmosphäre. Ein Ort, der nicht besser passen könnte: der Bunker.

🎟 Plätze sind begrenzt – schnell anmelden!

Der Luftschutzbunker an der Boltentorstraße in Emden wurde zwischen Errichtet  November 1940 und August 1941 durch die F...
04/07/2025

Der Luftschutzbunker an der Boltentorstraße in Emden wurde zwischen Errichtet November 1940 und August 1941 durch die Firma Jan Neeland aus Emden errichtet . Wie alle LS-Bunker diente das auf einer Holzpfahlgründung mit 302 Rammpfählen errichtete Bauwerk dem Schutz von 470 Menschen vor den verheerenden Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs.

Mit einer Bauwerksmasse von über 5000 Kubikmetern, 2.742 Kubikmetern Beton und Außenwänden von 1,10 Metern Stärke gehört der dreigeschossige „Sonderbau Nr. 3“ zu den massiven Schutzbauwerken der sogenannten ersten Welle des „Führer-Sofortprogramms“. Die Baukosten beliefen sich auf 173.672,62 Reichsmark. Charakteristisch ist die massive Abschlußdecke von 1,40 Metern, die im Verbund mit der durchdachten Belüftungs- und Heizungstechnik das Überleben während der Angriffe ermöglichte.

Im Inneren waren schlichte Holzsitzbänke installiert, kombiniert mit festgelegten Tischanordnungen. Für den Zugang sorgten standardisierte Luftschutztüren der Firma Klement & Sohn sowie Belüftungseinrichtungen des Drägerwerks Lübeck. Der Eingangsbereich an der Grasstraße wurde mit einem zusätzlichen Schutzbauwerk gesichert – bis zu dessen Abriss am 27. und 28. Juli 2007 durch die Firma Heykes, Spezialbetrieb für Betonbohr- und Sägetechnik.

Heute beherbergt der Bunker zwei Wohnungen auf dem Dach, doch sein markanter Baukörper bleibt ein mahnendes Denkmal des Krieges und der ideologischen Stadtplanung im Nationalsozialismus.

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Nach tagelangen, schweren Kämpfen um die Hauptstadt Berlin hatte die sowjeti...
08/05/2025

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Nach tagelangen, schweren Kämpfen um die Hauptstadt Berlin hatte die sowjetische Rote Armee das Stadtzentrum genommen.

Emden glich bei Kriegsende einer Mondlanschaft, auf einer Fläche von 1.000.000 Quadratmetern stand kein Haus mehr, 2.000.000 Kubikmeter Trümmerschutt füllten die Straßen - in diese Mondlandschaft rückten am 06.05.1945 die Kanadier ein, die nach kurzer Zeit von ihren britischen Kolonialherren abgelöst wurden.

Der Arbeitskreis Bunkermuseum e.V. gedenkt allen Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft, ihr Opfer mahnt. zum Frieden.

Am 6. Mai 1945 marschierten kanadische Soldaten des Regiments Stormont, Dundas and Glengarry Highlanders in die stark ze...
07/05/2025

Am 6. Mai 1945 marschierten kanadische Soldaten des Regiments Stormont, Dundas and Glengarry Highlanders in die stark zerstörte Stadt Emden ein. Einer von ihnen war der 20-jährige John MacLeod. Er gehörte zur Besatzungstruppe, die für wenige Wochen vor Ort blieb, bevor die britische Verwaltung übernahm. Diese kurze Phase der kanadischen Präsenz ist in der Emder Stadtgeschichte bislang kaum dokumentiert.

80 Jahre später kehrt Donald MacLeod, Sohn des damaligen Soldaten, auf den Spuren seines Vaters nach Emden zurück. Er hat sich intensiv mit dessen Geschichte beschäftigt: Er sichtete Briefe, wertete persönliche Dokumente aus und studierte Regimentsberichte. Das Ergebnis ist ein privates Erinnerungsprojekt, das einen wertvollen Beitrag zur regionalen Geschichtsforschung leistet.

Sein Besuch ist mehr als eine persönliche Reise – er ist Teil einer historischen Auseinandersetzung, die verbindet. Auf Einladung von Oberstudienrat Kai Gembler wird Donald MacLeod das Max-Windmüller-Gymnasium besuchen und an der Enthüllung einer Gedenktafel am Emder Rathaus teilnehmen.

Für das Bunkermuseum Emden steht dieser Besuch exemplarisch für die Bedeutung von Erinnerungskultur und zwischenmenschlicher Begegnung. Wo Zeitzeugen heute fehlen, übernehmen Familiengeschichten eine tragende Rolle für die Vermittlung historischer Erfahrungen.

„Mein Vater würde sich riesig freuen, dass sich Menschen für seine Geschichte interessieren und wie offen ich hier empfangen werde“, sagt Donald MacLeod.

Von außen nicht mehr als Bunker zu erkennen – der ehemalige Luftschutzbunker „Am neuen Kirchhof“ in Emden ist heute ein ...
06/05/2025

Von außen nicht mehr als Bunker zu erkennen – der ehemalige Luftschutzbunker „Am neuen Kirchhof“ in Emden ist heute ein Wohnhaus. Doch hinter der verklinkerten Fassade verbirgt sich ein Stück Stadtgeschichte. Errichtet wurde der Bunker während des Zweiten Weltkriegs, fertiggestellt am 15. August 1941 durch die Firma Hermann Borchard aus Münster. Die Baukosten beliefen sich auf 172.221,54 Reichsmark. Mit Wand- und Deckenstärken von bis zu 1,40 m bot das Bauwerk Platz für 300 Schutzsuchende.

Nach dem Krieg wurde der Bunker zunächst „entfestigt“ – also durch Sprengungen teilweise zerstört, um eine militärische Nutzung auszuschließen. In den folgenden Jahrzehnten diente das Gebäude unter anderem als Telegrafenamt, wurde von der Firma Elektro-Weber genutzt und diente als Vermittlungszentrale sowie als Verkaufs- und Lagerraum.

In den 1980er Jahren erfolgte schließlich der umfassende Umbau zum Wohnhaus. Heute erinnert nur noch wenig an die ursprüngliche Nutzung: Lediglich am angebauten Trafo ist der massive Bunkerbeton noch sichtbar – ein stummer Zeuge vergangener Zeiten.

📍Luftschutzbunker Am neuen Kirchhof
📅 Baujahr 1941
👥 300 Schutzplätze
🏚 Entfestigt nach dem Krieg, Umbau in den 1980er Jahren

Vor genau einem Jahr erinnerten wir an den ersten Abwurf einer Luftmine über Emden. In der Nacht auf den 1. April 1941 d...
17/04/2025

Vor genau einem Jahr erinnerten wir an den ersten Abwurf einer Luftmine über Emden. In der Nacht auf den 1. April 1941 detonierte ein 1800 Kilo schwerer „Wohnblock-Knacker“ im Herzen der Stadt. Die Bilanz: 16 Tote, rund 30 zerstörte Häuser, 1550 Menschen über Nacht obdachlos. Der Angriff markierte den Beginn des Emder Bunkerbaus – und hinterließ eine traumatisierte Stadt.

Nun konnte nach langer Recherche der Pilot identifiziert werden: Kenneth Michael MacLeod Wasse (1914–1983), Squadron Leader der 9. Squadron der Royal Air Force. Wasse war ursprünglich Seemann, trat 1934 in die RAF ein und diente in Indien, Afghanistan und im Irak. Als der Zweite Weltkrieg beginnt, ist er bereits ein erfahrener Pilot – und erhält eine besondere Aufgabe: Zum ersten Mal soll eine Luftmine über dem Deutschen Reich abgeworfen werden. Warum ausgerechnet Emden getroffen wurde, ist bis heute ungeklärt.

Wasses Wellington-Bomber wurde speziell für die Mega-Bombe umgebaut. Der Bereich „Zwischen beiden Sielen“ und das Telegrafenamt glichen am Morgen des 1. April 1941 einem Trümmerfeld.
Nach dem Einsatz wird Wasse als Kriegsheld gefeiert – 30 Häuser auf einen Schlag vernichtet! Nur eineinhalb Monate später heiratet er seine Rosemary. Doch der Krieg hinterlässt Spuren: 30 Einsätze über Deutschland, ein perforiertes Trommelfell, vermutlich stressbedingt.
Hass auf Deutschland? Fehlanzeige. Sein Großvater, Arthur Cramer Wasse, war Absolvent der Münchener Kunstakademie, lebte in Rothenburg ob der Tauber und wurde dort 1930 beerdigt. Werke des Künstlers hängen bis heute im Reichsstadtmuseum.

„Krieg ist tragisch“, schreibt Kenneths Sohn Ian MacLeod Wasse an den Emder Eike Schulz, der Kontakt zur Familie aufgenommen hat.

Nach dem Krieg wird Wasse Fluglehrer in Malta, Ägypten, Palästina und Kuala Lumpur. 1958 geht er in Ruhestand, lebt in Bermuda und Portugal, bis es ihn und seine Frau zurück nach England zieht. Dort stirbt er am 4. September 1983 an Lungenkrebs – und wird in West Monkton, Somerset, beigesetzt.

Ein bewegtes Leben – und ein Mann, der untrennbar mit Emder Stadtgeschichte verbunden ist.

Der Luftschutzbunker am Küstenbahndamm (offiziell „Sonderbau Nr. 19“) gehörte zu den später errichteten Bunkern in Emden...
06/04/2025

Der Luftschutzbunker am Küstenbahndamm (offiziell „Sonderbau Nr. 19“) gehörte zu den später errichteten Bunkern in Emden und entstand im Rahmen des sogenannten „Zusatzprogramms“ (Z-Welle). Gebaut wurde er nach heutigem Erkenntnisstand um das Jahr 1943 herum von der Emder Firma Gebr. Neumann. Seine Wandstärke von 2,00m x 2,00m machten den Bunker „bombensicher“. Im Inneren gab es Platz für mehr als 600 Schutzsuchende. Damit war dieser Hochbunker Teil der großen Luftschutzoffensive, mit der Emden fast seine gesamte Bevölkerung in massiven Betonbauten unterbringen konnte. Die nationalsozialistische Führung hatte die Stadt wegen ihrer Bedeutung als Hafen- und Werftstandort als „Bunkerstadt“ priorisiert und investierte dafür insgesamt rund 20 Millionen Reichsmark.

Nach Kriegsende stand der Bunker – wie alle wehrtechnischen Anlagen – unter alliierter Kontrolle und musste „entfestigt“ werden. Das bedeutet, dass er durch Sprengungen und gezielte Öffnungen in Dach und Wänden so verändert wurde, dass er nicht mehr ohne Weiteres als militärische Befestigung hätte genutzt werden können. Die Besatzungsmächte wollten damit verhindern, dass die massiven Bauwerke erneut zu Verteidigungszwecken dienen. In Emden geschah dies schrittweise ab Ende der 1940er-Jahre. Bei einigen Bunkern wurden große Teile abgetragen, andere blieben stehen, erhielten aber Sprenglöcher oder abgerissene Eingangsbereiche.

Bis zur Entfestigung des Bunkers war im Eingangsbereich ein Ladengeschäft untergebracht, später wurde die Anlage dann als Getreidesilo genutzt. Für eine „Instandsetzung“ für den Zivilschutz eignete sich das Eisen und Betongerippe nicht mehr, er ist bis heute ohne Nutzung.

Heute ist der alte Küstenbahndamm-Bunker ein Zeugnis der LuftschutzgeschichteDas Bunkermuseum Emden dokumentiert diese Epoche umfassend und bewahrt mit Führungen, Ausstellungen und Originaldokumenten das Andenken an diesen Teil der Stadtgeschichte.

Adresse

Holzsägerstraße 6
Emden
26721

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Mittwoch 11:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Donnerstag 11:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Freitag 11:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Samstag 14:00 - 17:00
Sonntag 14:00 - 17:00

Telefon

+4916090997070

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