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Wir sind ein Verein, der sich für die Bewahrung und Vermittlung der europäischen Filmgeschichte einsetzt. zu vermitteln. Filmmuseum

Unser Ziel ist es, die Geschichte der Filmkultur zu sammeln, zu erforschen u.

Otto Wallburg : le comique que le cinéma a oubliéOn ne tombe pas dans l'oubli tout seul. 82 ans après Auschwitz, Wallbur...
10/10/2026

Otto Wallburg : le comique que le cinéma a oublié

On ne tombe pas dans l'oubli tout seul. 82 ans après Auschwitz, Wallburg est de nouveau en haut de l'affiche.
Alors que Josh Gad incarne Kurt Gerron dans un long métrage, le Film Lab Lausitz raconte l'histoire d'Otto Wallburg. Le 28 octobre 1944, les deux hommes se trouvaient dans le même train pour Auschwitz. Dans le film, le petit-fils de Wallburg prend la parole devant la caméra pour la première fois.

On ne tombe pas dans l’oubli tout seul. 82 ans après Auschwitz, Wallburg est de nouveau en haut de l’affiche. Alors que Josh Gad incarne Kurt […]

Otto Wallburg: Der Komiker, den das Kino vergaßWährend Josh Gad in einem Spielfilm Kurt Gerron verkörpert, erzählt das F...
10/10/2026

Otto Wallburg: Der Komiker, den das Kino vergaß

Während Josh Gad in einem Spielfilm Kurt Gerron verkörpert, erzählt das Film Lab Lausitz die Geschichte von Otto Wallburg. Am 28. Oktober 1944 saßen beide im selben Zug nach Auschwitz. Im Film spricht erstmals Wallburgs Enkel vor der Kamera.

Während Josh Gad in einem Spielfilm Kurt Gerron verkörpert, erzählt das Film Lab Lausitz die Geschichte von Otto Wallburg. Am 28. Oktober 1944 saßen beide im selben Zug nach Auschwitz.

Olga Tschechowa: Star, Geschäftsfrau, RätselKaum eine Schauspielerin des deutschen Films hat ein so widersprüchliches Le...
08/10/2026

Olga Tschechowa: Star, Geschäftsfrau, Rätsel

Kaum eine Schauspielerin des deutschen Films hat ein so widersprüchliches Leben geführt wie Olga Tschechowa (1897–1980).

Geboren im Kaukasus, wuchs sie in einer Familie auf, die eng mit der russischen Kulturgeschichte verbunden war. Ihre Tante Olga Knipper war mit dem Dichter Anton Tschechow verheiratet, und sie selbst heiratete dessen Neffen, den Schauspieler Michael Tschechow. 1920 kam sie nach den Wirren der Revolution nach Berlin, praktisch mittellos.

Dort gelang ihr ein erstaunlicher Aufstieg. Schon 1921 spielte sie in Friedrich Wilhelm Murnaus „Schloß Vogelöd“, später führte sie selbst Regie, damals für eine Frau eine Ausnahme. Im Tonfilm wurde sie zum Inbegriff der eleganten Dame von Welt.

Auch nach 1933 blieb sie ein Star. Sie erhielt den Titel „Staatsschauspielerin“ und bewegte sich bei Empfängen in der Nähe der NS-Führung. Nach dem Krieg kamen Gerüchte auf, sie habe für den sowjetischen Geheimdienst gearbeitet. Belegt ist das bis heute nicht. Die Forschung ist sich hier uneins.

In den 1950er-Jahren erfand sie sich noch einmal neu und gründete in München eine eigene Kosmetikfirma. Ihre Enkelin Vera Tschechowa setzte die Familientradition als Schauspielerin fort.

Olga Tschechowa steht für eine Epoche, in der Glanz, Anpassung und Überleben oft nah beieinanderlagen.

Mehr über Stars des deutschen Films zwischen Glanz und Verfolgung erzählt unsere aktuelle Ausstellung „Unsichtbare Spuren“ im Filmmuseum Lausitz, gefördert im Rahmen des Kulturplans Lausitz.

1932 stehen sie gemeinsam vor der Kamera: In der Komödie „Strich durch die Rechnung“ spielt der junge Heinz Rühmann an d...
06/10/2026

1932 stehen sie gemeinsam vor der Kamera: In der Komödie „Strich durch die Rechnung“ spielt der junge Heinz Rühmann an der Seite von Otto Wallburg, einem der beliebtesten Komiker der Weimarer Republik.

Ein Jahr später trennen sich ihre Wege für immer. Wallburg ist Jude. 1933 verliert er seinen Vertrag bei der UFA und muss Deutschland verlassen. Über Wien und Amsterdam flieht er vor den Nationalsozialisten, wird schließlich deportiert und 1944 in Auschwitz ermordet.

Rühmann dagegen wird in diesen Jahren zum größten Filmstar Deutschlands. Mitglied der NSDAP wird er nie. Doch er bleibt, dreht weiter und lässt sich 1938 von seiner jüdischen Frau scheiden. Nach dem Krieg bleibt er ein Publikumsliebling, über Generationen hinweg.

Die beiden Lebenswege zeigen, was 1933 für den deutschen Film bedeutete: Für die einen ging die Karriere weiter, die anderen wurden ausgeschlossen, vertrieben und ermordet. Und sie werfen eine Frage auf, die bis heute bleibt: Wer wird erinnert und wer vergessen?

Unser Dokumentarfilm „Vergessene Gesichter: Otto Wallburg“ gibt dem Vergessenen sein Gesicht zurück.

Otto Wallburg war einer der meistbeschäftigten Komiker der Weimarer Republik – ein Star, der in über 80 Filmen mitwirkte...
04/10/2026

Otto Wallburg war einer der meistbeschäftigten Komiker der Weimarer Republik – ein Star, der in über 80 Filmen mitwirkte und an der Seite von Heinz Rühmann Kinogeschichte schrieb, unter anderem in „Strich durch die Rechnung", für das 1932 auch in Forst gedreht wurde. Millionen kannten sein Gesicht, seine Stimme, sein Tempo auf der Leinwand.

1933 kündigt die UFA seinen Vertrag. Von da an ist nichts mehr, wie es war: Ausgrenzung, zunehmender Druck, keine Möglichkeit mehr, in Deutschland zu arbeiten. Die Flucht führt ihn über Wien nach Amsterdam. 1944 wird Otto Wallburg nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Dass wir seinen Namen heute kaum noch kennen, ist selbst Teil der Geschichte: Die NS-Zeit hat nicht nur Menschen ausgelöscht, sondern über Jahrzehnte auch ihre Erinnerung. Erinnerungskultur bedeutet deshalb nicht nur, an die Opfer zu denken, sondern ihnen ihren Platz in der Geschichte zurückzugeben, von der sie gewaltsam entfernt wurden.

Wir erzählen Otto Wallburgs Geschichte neu – mit dem Zeugnis seines Enkels, mit bislang unveröffentlichtem Material aus dem Familienarchiv. Nicht, weil Geschichte sich wiederholt, sondern weil das Vergessen genau dort beginnt, wo wir aufhören, hinzusehen. Und das betrifft uns alle, heute genauso wie damals.



Foto: Otto Wallburg und Lisa Brosow
Archiv F. Wasserzug

Der Turmaufgang im neuen Look Unter den alten Farbschichten steckte eine historische Wandmalerei mit Blättern und Beeren...
03/10/2026

Der Turmaufgang im neuen Look

Unter den alten Farbschichten steckte eine historische Wandmalerei mit Blättern und Beeren. Leider ließ sie sich bei der Restaurierung nicht freilegen, der Putz war zu brüchig. Also haben wir neu gedacht: tiefes Blau an den Wänden, weiße Stuckfelder, goldene Details, aufgearbeitetes Holz und frisch gestrichene Stufen.

Die alte Malerei bleibt als Teil der Hausgeschichte in Erinnerung, und das Treppenhaus bekommt ein neues Kapitel.

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14/09/2026

Unsichtbare Spuren - Otto Wallburg

Einst der schärfste Verstand und die beste Pointe der Weimarer Republik – heute viel zu oft vergessen. Otto Wallburg war der gefeierte Tonfilmstar und „tanzende Kugelblitz“, bis die N***s ihn wegen seiner jüdischen Herkunft aus der Kulturgeschichte löschten und im KZ Auschwitz ermordeten.

Genau hier setzt das FILM LAB Lausitz an: Mit dem Projekt „Unsichtbare Spuren – Vergessene Gesichter“ holen sie die wahren, tragischen Geschichten hinter den alten Filmrollen zurück ins Bewusstsein. Durch intensive Recherche, Archivarbeit und moderne dokumentarische Dreharbeiten machen sie das verdrängte Erbe der deutschsprachigen Filmgeschichte wieder sichtbar. Kein staubiger Blick in die Vergangenheit, sondern ein wichtiges, lebendiges Mahnmal gegen das Vergessen.

28/08/2026

Erlebe die goldenen 1920er und entdecke Filmgeschichte pur: Das Filmmuseum Lausitz in Klein Loitz widmet sich der legendären Schauspielerin Brigitte Helm. Als Ikone aus Fritz Langs Meisterwerk Metropolis hat sie das Kino für immer geprägt – ein absolutes Highlight bei der nächsten Lausitzer Museumsnacht!

Adresse

Felixsee

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Freitag 12:00 - 17:00
Samstag 12:00 - 17:00
Sonntag 12:00 - 17:00

Telefon

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