Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945

Anrufen Website Kontaktieren Sie das Museum

Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945 Die Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“ ist ein Lern- und Erinnerungsort an die Geschichte des Nationalsozialismus.

Am 4. Oktober 2026 gibt Arndt Kohlmann einen Überblick über die Ausstellung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Süd...
23/09/2026

Am 4. Oktober 2026 gibt Arndt Kohlmann einen Überblick über die Ausstellung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945". Kommt gerne um 14:30 Uhr in die Ausstellung. Die Ausssstellung wird außerdem von 14:00 bis 17:00 Uhr für Einzelbesucher*innen geöffnet sein.
Zu der Ausstellungsführung:
An dem Ort, an dem sich heute die Sparkassen-Arena und ein Parkplatz befinden, war seit Oktober 1942 das zentrale Zwangsarbeiter*innenlager der Göttinger Industrie. Die Überblickführung zeigt die Geschichte dieses La**rs und gibt einen Überblick über Zwangsarbeit in Südniedersachsen und die Ausstellung “Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945”.

Hass und Hetze, Diskriminierung, Geschichtsrelativierung und Angriffe auf Menschenrechte haben in Demokratien keinen Pla...
11/09/2026

Hass und Hetze, Diskriminierung, Geschichtsrelativierung und Angriffe auf Menschenrechte haben in Demokratien keinen Platz. Darum rufen wir zur Teilnahme an den niedersächsischen am 13. September auf: Setzt ein Zeichen für eine demokratische und menschenrechtsorientierte Gesellschaft und wählt demokratisch!

Wir sind nicht neutral - Menschenrechte sind nicht verhandelbar„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten un...
10/09/2026

Wir sind nicht neutral - Menschenrechte sind nicht verhandelbar
„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ (Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz)
Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sind die zentralen Menschenrechte festgelegt, die für alle Menschen gelten, unabhängig von Nationalität oder Herkunft. Dazu gehören unter anderem das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich mit dem Grundgesetz verpflichtet, diese Menschenrechte zu achten und zu beschützen.
Was passiert, wenn die grundlegenden Menschenrechte nicht verteidigt werden, kann man nicht nur anhand der NS-Zeit erkennen. In autoritären und diktatorischen Staaten wird die Justiz in den Dienst der Regime gestellt und die Menschenrechte mit Füßen getreten.
Und auch Deutschland ist vor diesen Entwicklungen nicht sicher: Unter anderem die plant genau das, was in diktatorischen Staaten bereits geschehen ist. Die Justiz soll nicht unabhängig entscheiden und die Menschenrechte jedes Menschen in Deutschland schützen, sondern nach dem Willen der entscheiden, für wen die Menschenrechte gelten sollen. Dagegen stellen wir uns als Stiftung entschieden und sagen: Wir sind nicht neutral – Menschenrechte sind nicht verhandelbar!

Am 23. September 17 Uhr führt Annegrit Berghoff zum Thema "Zwangsarbeit und antislawischer Rassismus" durch die Ausstell...
08/09/2026

Am 23. September 17 Uhr führt Annegrit Berghoff zum Thema "Zwangsarbeit und antislawischer Rassismus" durch die Ausstellung.
Heute erinnern noch die alten Fabrikhallen an die Polte-Werke in Duderstadt. Hier befindet sich nun ein Gewerbegebiet und die Bundes-polizei. Während des zweiten Weltkriegs wird hier Mu****on hergestellt. Leokadia Adamkiewicz muss hier als junges Mädchen Zwangsarbeit leisten. Sie ist eine von vielen Zwangsarbeiter*innen aus Osteuropa.
Die Führung erzählt von der Bedeutung der antislawischen Sonderregelungen für die Menschen und gibt einen kurzen Überblick über die Kontinuität des antislawischen Rassismus bis in die Gegenwart.

Wir sind nicht neutral - Diskriminierung ist keine MeinungMeinungsfreiheit und Demokratie sind untrennbar miteinander ve...
07/09/2026

Wir sind nicht neutral - Diskriminierung ist keine Meinung
Meinungsfreiheit und Demokratie sind untrennbar miteinander verknüpft. Daher befürworten wir den Austausch von und auch den Streit über verschiedene Ideen. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Idee demokratisch ist, und auch nicht, dass jede Partei versucht, die Lebensbedingungen für die Menschen im Land tatsächlich zu verbessern. Demokratie lebt davon, vielfältige Interessen und Bedürfnisse zuzulassen und immer wieder Kompromisse auszuhandeln, die dieser Vielfalt gerecht werden. Und die auch Minderheiten die Möglichkeit geben, frei zu leben. Der Versuch einer Spaltung in ein „Wir gegen Die“ gefährdet dieses Zusammenleben.
Und genau da, wo Menschen diskriminiert werden, ist Neutralität gefährlich. Wir beziehen daher Stellung gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und weitere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
Wir sind nicht neutral - Diskriminierung ist keine Meinung.

Wir sind nicht neutral – Hass und Hetze haben in Demokratien keinen PlatzAm 13. September sind in Niedersachsen Kommunal...
04/09/2026

Wir sind nicht neutral – Hass und Hetze haben in Demokratien keinen Platz
Am 13. September sind in Niedersachsen Kommunalwahlen – und als Institutionen, die sich für Erinnerungskultur und historisch-kritische Bildung einsetzen, sagen wir ganz klar: Wir sind nicht neutral!
Die hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder gerne in der Opferrolle eines vermeintlich „verengten Meinungskorridors“, einer vermeintlichen „einseitigen Medienberichterstattung“ inszeniert. Sie interpretiert ein Neutralitätsgebot um, das es in der Form nicht gibt. Denn: Es ist die Aufgabe von Gedenkstätten, von Schulen, von Behörden und von staatlich finanzierten Demokratie-Projekten, die freiheitlich-demokratische Grundordnung und Menschenrechte zu schützen und zu verteidigen. Gegen jene, die versuchen, diese anzugreifen.
Gerade in der heutigen Zeit finden wir: Neutralität kann es nicht geben, wenn Menschen rassistisch beleidigt und diskriminiert, wenn Feindbilder geschaffen, wenn Menschen gegeneinander ausgespielt werden und gegen bestimmte Gruppen gehetzt wird. Neutralität kommt in diesem Fall lediglich einer stillen Zustimmung gleich. Eine vermeintliche Neutralität ist ein Privileg derer, die keiner Gruppe angehören, deren Rechte infrage gestellt und angegriffen werden.
Deshalb sagen wir: Wir sind nicht neutral – Hass und Hetze haben in Demokratien keinen Platz.

Wir sind nicht neutral – Wir verteidigen Geschichte gegen RelativierungIm September stehen verschiedene Wahltermine an: ...
01/09/2026

Wir sind nicht neutral – Wir verteidigen Geschichte gegen Relativierung
Im September stehen verschiedene Wahltermine an: neben Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern auch die Kommunalwahlen bei uns in Niedersachsen am 13. September. Aktuelle Umfragen deuten auf weitere Erfolge der hin, einer Partei, die regelmäßig durch Rassismus und Geschichtsrelativierung auffällt.
Hierzu können wir als Orte historisch-kritischer Bildung nicht schweigen und nicht neutral sein. Mit unserer Kampagne „Wir sind nicht neutral“ möchten wir daher ein Zeichen setzen gegen die Relativierung und Instrumentalisierung der deutschen Geschichte, gegen Hass und Ausgrenzung und für eine demokratische Gesellschaft.
Die Geschichte des Nationalsozialismus zeigt uns einen Extremfall einer Partei, die demokratisch legitimiert die Demokratie abgeschafft, Politik ausschließlich für ein rassistisch geprägtes „Wir“ gemacht und auf dieser Grundlage eine brutale Verfolgungs- und Vernichtungspolitik gegen politische Gegner und Minderheiten geführt hat.
Eine kritische Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit ist ein Fundament unserer heutigen Demokratie. Wir sagen deshalb: Wir sind nicht neutral – Wir verteidigen Geschichte gegen Relativierung.

Wer durch die Gemeinde Duderstadt fährt trifft irgendwann auf den Ort Rhumspringe und wundert sich vielleicht über die p...
31/08/2026

Wer durch die Gemeinde Duderstadt fährt trifft irgendwann auf den Ort Rhumspringe und wundert sich vielleicht über die plötzlich auftauchende große Fabrik. Hier sollte im zweiten Weltkrieg Wasserstoffperoxid produziert werden. Über 1.700 Menschen mussten hier Zwangsarbeit leisten. Über 50 von ihnen starben.
In der Führung werden zwei italienische Zwangsarbeiter vorgestellt, die dort, unter fürchterlichen Bedingungen. arbeiten und leben mussten. Auch ihr Leben vor und nach der Zeit in Rhumspringe wird beleuchtet. Das Bild stammt aus den 1970ern, die Fabrik ist aber auch heute noch zu sehen.

Am 6. September 2026 14:30 Uhr führt Jakob Fesca zum Thema "Wie Sklaven behandelt. Italienische Gefangene in Südniedersachsen" durch die Ausstellung. Darüber hinaus ist die Ausstellung an dem Tag von 14:00 bis 17:00 Uhr für Besucher*innen geöffnet.

Bildquelle: Kreismedienzentrum Göttingen, Heimatkundliches Bildarchiv D2436, Nr. D2436002355

Am 13. September 2026 14:30 Uhr führt Arndt Kohlmann zum Thema "Zwangsarbeit und KZ-Terror in Südniedersachsen" durch di...
27/08/2026

Am 13. September 2026 14:30 Uhr führt Arndt Kohlmann zum Thema "Zwangsarbeit und KZ-Terror in Südniedersachsen" durch die Ausstellung.
Der Gedenkstein erinnert an die ungefähr 750 jüdischen Frauen, überwiegend aus dem damaligen Ungarn, die von November 1944 an im Außenlager des KZ Buchenwald in Duderstadt Zwangsarbeit leisten mussten. Die Ausstellungsführung zeigt die Geschichte dieser Frauen und anderer KZ-Häftlinge in der Region Südniedersachsen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Tages des offenen Denkmals statt.

Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte unter ...
24/08/2026

Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte unter politischem und gesellschaftlichem Druck. Viele Akteur:innen stören sich an erinnerungspolitischer Arbeit, weil sie ihrer geschichtsrevisionistischen Agenda widerspricht. Rechtsextremist:innen wollen deutsche Geschichte für ihre Zwecke umdeuten und verklären. Gedenkstätten sind für sie gefährlich, denn sie arbeiten faktenbasiert, stehen für ein kritisches Geschichtsbewusstsein und setzen sich für demokratische Werte und die Unverhandelbarkeit von Menschenrechten ein.
Die Ausstellung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945" unterstützt die Kampagne des Netzwerks Digital History and Memory und der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

Adresse

Godehardstraße 11
Göttingen
37081

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 14:00
Dienstag 10:00 - 14:00
Mittwoch 10:00 - 14:00
Donnerstag 10:00 - 14:00
15:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 14:00

Telefon

+4955129346901

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945 etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Kontaktieren Sie Das Museum

Nachricht an Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945 senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie