Johannisbergmuseum

Johannisbergmuseum Hier wird Geschichte lebendig: Handwerkskunst, Archäologie und das Leben vergangener Zeiten. Hinter dem Johannisbergmuseum steht der Geschichtsverein St.

Johannis Altenbergen-Catterfeld e.V.

🚲 Ein leises Klingeln. Der Geruch von Öl und Gummi liegt in der Luft. Vor dem kleinen Laden in der Georgenthaler Straße ...
25/06/2026

🚲 Ein leises Klingeln. Der Geruch von Öl und Gummi liegt in der Luft. Vor dem kleinen Laden in der Georgenthaler Straße 2 stehen Fahrräder aneinandergereiht. Drinnen wird geschraubt, repariert und beraten.

Schon vor dem 2. Weltkrieg bis hinein in die 1950er Jahre gab es in Catterfeld einen Fahrradladen. Im rechten Anbau des Wohnhauses wurden Fahrräder und Ersatzteile verkauft, Reifen geflickt und Räder wieder fit gemacht. Für viele war das Fahrrad damals weit mehr als ein Fortbewegungsmittel – es bedeutete Freiheit, den Weg zur Arbeit, Besuche bei Verwandten oder den Weg zur Schule.

Als der Laden später seine Türen schloss, bekam der Raum eine neue Aufgabe: Die Gemeinde nutzte ihn als Schulspeisung. Dort, wo einst Fahrräder repariert wurden, saßen später Kinder zusammen beim Essen. In den 1960er Jahren wurde das Haus schließlich an Privatpersonen verkauft.

Wie sich Orte verändern – und wie viele Geschichten in ihren Wänden verborgen bleiben.

Wer erinnert sich noch an den Fahrradladen oder an die spätere Schulspeisung? Vielleicht gibt es Erinnerungen, Erzählungen oder sogar alte Fotos dazu? Wir freuen uns auf eure Geschichten in den Kommentaren.

Früher endete der Tag nicht mit dem Griff zum Handy. Er begann oft erst richtig, wenn die Arbeit getan war.Stell dir vor...
22/06/2026

Früher endete der Tag nicht mit dem Griff zum Handy. Er begann oft erst richtig, wenn die Arbeit getan war.

Stell dir vor: Ein langer Tag auf dem Feld oder bei harter körperlicher Arbeit liegt hinter den Menschen. Langsam kehrt Ruhe ein. Aus den Fenstern fällt warmes Licht, in der Gastwirtschaft sitzen Männer zusammen, die ersten Krüge werden gehoben. Anderswo treffen sich Frauen bei Handarbeiten, die Hände beschäftigt, die Gespräche lebendig. Es wird gelacht, erzählt und natürlich auch über Nachbarn, alte Geschichten und vergangene Zeiten gesprochen.

Und wenn bei den Männern die Stimmung stieg und genug Bier geflossen war, blieben die Instrumente selten lange verstaut. Eine Ziehharmonika wurde hervorgeholt, jemand begann zu singen – und plötzlich wurde getanzt. Wer dort still sitzen blieb, war eher die Ausnahme.

Damals waren solche Abende weit mehr als nur Zeitvertreib. Sie schufen Gemeinschaft, stärkten Zusammenhalt und machten aus Nachbarn Freunde.

Und heute? Vielleicht hat sich vieles verändert – aber der Wunsch nach gemeinsamen Momenten ist geblieben.

Erzählt uns: Woran denkt ihr bei solchen Geschichten? Gab es bei euch noch Erzählungen von geselligen Abenden, Musik oder Tanz in Altenbergen und Catterfeld?

Bild mit KI erstellt.

Früher begann der Tag oft mit einem leeren Eimer in der Hand.Noch bevor Kaffee gekocht oder die Arbeit auf dem Hof began...
19/06/2026

Früher begann der Tag oft mit einem leeren Eimer in der Hand.

Noch bevor Kaffee gekocht oder die Arbeit auf dem Hof begann, führte der Weg vieler Menschen in Altenbergen und Catterfeld zum Brunnen. Das Wasser kam nicht einfach aus dem Hahn – es musste geholt werden. An öffentlichen Lauf-, Schöpf- und Schwengelbrunnen trafen sich die Menschen. Man sprach miteinander, tauschte Neuigkeiten aus und trug das Wasser anschließend mühsam nach Hause.

Doch mit wachsendem Wohlstand stieg auch der Bedarf. Mehr Menschen, mehr Haushalte, mehr Wasser.

1901 wagten Altenbergen und Catterfeld gemeinsam einen großen Schritt: Vom Haselborn wurde eine rund 8 Kilometer lange Rohrleitung bis zum Wasserreservoir am Candelaber gebaut. Und das Erstaunliche: Nach nur einem halben Jahr war das gesamte Projekt – einschließlich der Hausanschlüsse – fertiggestellt.

Was heute selbstverständlich ist, bedeutete damals einen großen Fortschritt für beide Orte.

Könnt ihr euch vorstellen, täglich jeden Eimer Wasser selbst holen zu müssen? Oder gibt es in eurer Familie noch Erinnerungen und Geschichten an alte Brunnen? Erzählt sie uns in den Kommentaren. 💧

Bild mit KI erstellt.

Manchmal braucht es nicht viel, um Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.Ein sonniger Nachmittag, fröhliches Lach...
14/06/2026

Manchmal braucht es nicht viel, um Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Ein sonniger Nachmittag, fröhliches Lachen auf dem Gelände des Johannisbergmuseums, der Duft von frisch zubereiteten Speisen in der Luft und Geschichten, die von Heimat, Tradition und Gemeinschaft erzählen.

Am Sonntag, dem 05.07.2026, ab 14 Uhr laden wir gemeinsam mit unseren rumänischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu einem besonderen Begegnungsnachmittag ein.

Sie geben uns Einblicke in ihr Brauchtum, ihre Traditionen und ihre Kultur. Gleichzeitig entsteht Raum für das, was heute oft zu kurz kommt: echtes Kennenlernen, persönliche Gespräche und gegenseitiges Verständnis.

Denn Gemeinschaft wächst dort, wo Menschen neugierig aufeinander zugehen, Unterschiede entdecken und Gemeinsamkeiten finden.

Wir freuen uns auf einen Nachmittag voller Begegnungen, interessanter Gespräche und neuer Perspektiven auf dem Gelände des Johannisbergmuseums.

📅 Sonntag, 05.07.2026
🕑 Beginn: 14 Uhr
🎟 Eintritt: 2 Euro pro Erwachsener

Bringt Familie, Freunde und Nachbarn mit und erlebt einen Nachmittag, der verbindet.

👉 Welche Tradition oder welches Brauchtum aus eurer Familie würdet ihr gerne mit anderen teilen?

🏭 Wer erinnert sich noch an die Fabrik im Hinterhaus des Zeunerhöges 5?Wo heute nur noch Erinnerungen geblieben sind, he...
13/06/2026

🏭 Wer erinnert sich noch an die Fabrik im Hinterhaus des Zeunerhöges 5?

Wo heute nur noch Erinnerungen geblieben sind, herrschte einst geschäftiges Treiben. Das Klappern der Maschinen, Gespräche in den Pausen und der tägliche Weg zur Arbeit gehörten für viele Familien aus Altenbergen und Catterfeld zum Alltag.

Ursprünglich wurden hier kunstvolle Blumenkörbe gefertigt. Doch als die Tochter des Besitzers den Betrieb übernahm, begann ein neues Kapitel: Füllfederhalter und Zigarettenspitzen wurden produziert. Vor und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg fanden hier vor allem Frauen aus unseren Orten Arbeit und Einkommen.

In den 1950er Jahren führten Unternehmer aus Friedrichroda die Fabrik weiter. Später kamen Rasierpinsel hinzu, bevor der Betrieb 1972 verstaatlicht und Teil des VEB Polyplast Friedrichroda wurde. Die Produktion wandelte sich erneut – Zahnbürstenstiele und das Entgraten von Spritzgussteilen bestimmten nun den Arbeitsalltag.

Doch wie so viele Betriebe veränderte sich auch diese Fabrik mit der Zeit. In den 1980er Jahren wurde die Produktion verlegt. Seit den 1990er Jahren stand das Gebäude leer. Im Jahr 2000 zerstörte schließlich ein Brand einen Teil dessen, was einst ein wichtiger Arbeitsplatz für viele Menschen unserer Region gewesen war.

Geschichte besteht nicht nur aus großen Ereignissen. Sie lebt auch in den Erinnerungen an die Orte, an denen unsere Eltern, Großeltern und Nachbarn gearbeitet haben.

📸 Habt ihr noch Fotos, Dokumente oder persönliche Erinnerungen an die Fabrik im Zeunerhöge 5? Erzählt uns davon in den Kommentaren – wir freuen uns auf eure Geschichten!

Bild ist mit KI erstellt.

NICHT VERGESSEN!!!Flohmarkt im JohannisbergmuseumAm: 13.06.2026Um: 14:00 UhrDie Mitglieder des Vereins freuen sich auf e...
10/06/2026

NICHT VERGESSEN!!!

Flohmarkt im Johannisbergmuseum
Am: 13.06.2026
Um: 14:00 Uhr

Die Mitglieder des Vereins freuen sich auf euch.

Seid ihr dabei?

🌳 Ein Denkmal aus Dankbarkeit – und ein Wunsch, der bis heute weiterlebt.Stellt euch einen einfachen Holzfäller vor. Tag...
08/06/2026

🌳 Ein Denkmal aus Dankbarkeit – und ein Wunsch, der bis heute weiterlebt.

Stellt euch einen einfachen Holzfäller vor. Tag für Tag arbeitete Nicolaus Brückner in den Wäldern rund um Altenbergen. Er und seine Frau hatten keine Kinder. Doch sie wollten etwas hinterlassen, das auch nach ihrem Leben Bestand haben sollte.

Als Nicolaus Brückner seine Ersparnisse der Kirchgemeinde vermachte, verband er dies mit einem besonderen Wunsch: Zur Erinnerung an die erste Taufkirche Thüringens sollte ein Denkmal entstehen.

Dieser Wunsch berührte den Vorsteher des Amtes Reinhardsbrunn so sehr, dass das Projekt „Candelaber“ Wirklichkeit wurde. Menschen aus dem gesamten Herzogtum spendeten für den Bau. Ein Hofbaumeister und ein Bildhauer wurden beauftragt, und schließlich war es soweit:

Am 1. September 1811 wurde der Candelaber feierlich eingeweiht.

Mehr als 200 Jahre später steht er noch immer an seinem Platz. Wanderer legen hier eine Rast ein, genießen die Ruhe und den Blick in die Natur. Jahr für Jahr versammeln sich Menschen zum Pfingstgottesdienst an diesem geschichtsträchtigen Ort.

Was einst aus dem Wunsch eines kinderlosen Ehepaares entstand, verbindet bis heute Generationen.

💬 Wart ihr schon einmal am Candelaber? Welche Erinnerungen verbindet ihr mit diesem besonderen Ort?

Barocktanz im JohannisbergmuseumAm 31.05.2026 besuchte uns der Freundeskreis "Vive la danse" die der Kulturpflege Gräfen...
06/06/2026

Barocktanz im Johannisbergmuseum

Am 31.05.2026 besuchte uns der Freundeskreis "Vive la danse" die der Kulturpflege Gräfenhain-Nauendorf angegliedert sind.

In ihrer ca. 30 minütigen Aufführung zeigten sie höfische Tänze des Barock zur passenden Musik und in entsprechenden Kleidern. Zu jedem Stück erzählte Seeber einige Fakten.

Wer war dabei? Wie hat euch die Aufführung gefallen. Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.

Monatliche Versammlung mal anders.Am 29.05.2026 fand unsere monatliche Versammlung statt.Da wir diese diesmal in Georgen...
03/06/2026

Monatliche Versammlung mal anders.

Am 29.05.2026 fand unsere monatliche Versammlung statt.

Da wir diese diesmal in Georgenthal stattfand, verband man es mit einem Ausflug zur Hirzbergbahn e. V., die sich mit der alten Bahnstrecke Georgenthal beschäftigen und alte Züge restauriert.🚃

Müller Schmied führte uns über das Gelände und berichtete uns viel wissenswertes zu den Ausstellungsstücken und der Arbeit des Vereins.

Das Museum ist für jeden interessierten eine Reise wert.

Im Anschluss gingen wir im Deutschen Hof & Steakhaus zum Abendessen und hielten anschließend unsere Versammlung ab.

Wart ihr schon einmal im Eisenbahnmuseum Georgenthal? Dann schreibt es gerne in die Kommentare.

Adresse

Straße Der Freundschaft 15
Georgenthal
99887

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