LVR-Freilichtmuseum Kommern

LVR-Freilichtmuseum Kommern Erinnerst du dich noch an den Duft und den Geschmack von frischem Brot, das in einem mit Holz befeuerten Ofen gebacken wurde?
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Im LVR-Freilichtmuseum Kommern kannst du mit allen Sinnen erleben, wie früher im Rheinland gelebt und gearbeitet wurde. Raus ins Museum!

500 Jahre in die Vergangenheit führt die Zeitreise im LVR-Freilichtmuseum Kommern in der Eifel. In 78 historischen Gebäuden, darunter Bauernhöfe, Werkstätten, Wind- und Wassermühlen, erleben sie hautnah, wie die Menschen im Rheinland einst gelebt und gearbeitet haben.

Auf der Suche nach weiteren möglichen Herkunftsorten von Sprichwörtern sind wir in der Baugruppe Eifel fündig geworden: ...
18/06/2026

Auf der Suche nach weiteren möglichen Herkunftsorten von Sprichwörtern sind wir in der Baugruppe Eifel fündig geworden: In der Hauswirtschaftskammer des Hauses aus Elsig steht eine große Wäschemangel als Glättrolle für die Wäsche. Sie stammt aus einem gemeinschaftlich genutzten Waschhaus der Herrnhuter Brüdergemeine Neuwied und steht exemplarisch für eine Dorfmangel, die von allen Bewohnern des Dorfes gemeinsam genutzt werden konnte. Außerdem könnt ihr dort auch eine kleinere Mangel und viele Geräte zur Wäschepflege sehen: Waschkessel, Pumpe, Mangel, Stampfer und Waschbrett zeigen auf, wie mühselig die “Große Wäsche” früher war.

Auch hier sind Redewendungen nicht weit: Jemanden durch die Mangel drehen oder in die Mangel genommen werden meint, jemandem mit Fragen zusetzen und ihn in die Enge zu treiben.

Wenn ihr sehen wollt, wie mühsam der Waschtag für die Frauen früher war, kommt doch bei unserer Veranstaltung "Die Große Wäsche" am 19. Juli vorbei. Merkt euch den Termin schon einmal vor!

Foto: LVR-Freilichtmuseum Kommern, Yvonne Breuer.

Hausformen im WesterwaldIm Westerwald wohnten die Menschen in Dörfern. Ein Hof bestand aus Haus, Stall und Scheune, die ...
16/06/2026

Hausformen im Westerwald

Im Westerwald wohnten die Menschen in Dörfern. Ein Hof bestand aus Haus, Stall und Scheune, die nicht nach festen Regeln angeordnet waren. Die Fachwerkgebäude hatten meistens zwei Etagen (zweistöckig) und zwei große Räume (zweizonig), die hintereinander lagen. Man betrat das Haus an der langen Seite (der Traufseite) und stand unmittelbar im Herdraum.

Diese Häuser waren waren oft Rauchhäuser. Das bedeutet: Der Rauch vom Feuer ging nicht durch einen Schornstein nach draußen. Stattdessen zog er erst in einen oberen Raum und dann durch einen einfachen Rauchschlot hinaus. Im Museum kann man dies im Haus aus Bilkheim sehen.

Neben dem Herdraum gab es noch die Stube, der eigentliche Wohnraum. Über der Stube lag meist eine kleine Schlafkammer.

Der Stall für die Tiere war nicht im Haus, sondern befand sich daneben. Oben im Stall wurden Futtervorräte gelagert. Auch die Scheune war ein eigenes Gebäude. Sie hatte ein großes Tor in der Mitte, das in die Tenne führte. Rechts und links gab es Räume (Bansen), in denen Heu und Getreide aufbewahrt wurden.

Bis ins 19. Jahrhundert waren viele Häuser im Westerwald aus Fachwerk gebaut. Vor dem Dreißigjährigen Krieg hatten diese Häuser oft mehrere übereinander gebaute Geschosse. Später ging man dazu über, Stockwerk für Stockwerk zu bauen. Viele dieser Häuser waren reich mit Holz verziert.

Bild 1: Das Haus aus Bilkheim ist ein Rauchhaus im Fachwerkbau, Foto: LVR-Freilichtmuseum Kommern, Hans-Theo Gerhards.

Bild 2: Rauchfang im Haus aus Bilkheim. Oben links ist die Tür zur Räucherkammer zu sehen. Foto: LVR-Freilichtmuseum Kommern, Yvonne Breuer.

Bild 3: Grundriss Haus aus Bilkheim mit typischer Raumaufteilung. Zeichnung Archiv LVR-Freilichtmuseum.

Bild 4: Grundriss Hof aus Hanf mit Stall und Scheune. Zeichnung Archiv LVR-Freilichtmuseum.

Mehr als ein Spiel: Eine kurze Geschichte des FußballsSeit letztem Donnerstag läuft die Fußballweltmeisterschaft in den ...
14/06/2026

Mehr als ein Spiel: Eine kurze Geschichte des Fußballs

Seit letztem Donnerstag läuft die Fußballweltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Heute startet auch die deutsche Nationalmannschaft mit ihrem ersten Spiel gegen Curaçao ins Turnier!

Wusstet ihr, dass der Ursprung des modernen Fußballs im England des 19. Jahrhunderts liegt? Hier entwickeln sich Ballspiele im Zuge der Urbanisierung zunehmend zu einem wichtigen Teil der Alltagskultur. Mit der Gründung der Football Association (FA) werden 1863 zudem erstmals einheitliche Regeln festgelegt: Gespielt wird mit einem runden Ball, der hauptsächlich mit den Füßen bewegt wird. Anders als viele andere Sportarten ist Fußball dabei nicht an bestimmte soziale Kriterien gebunden – jeder kann mitspielen.

Schnell entwickelt sich Fußball zu einem Massenphänomen und festen Bestandteil der Alltagskultur. Menschen spielen nicht nur selbst, sondern verfolgen die Spiele auch als Zuschauer. Vereine und Stadien werden zu wichtigen Treffpunkten und Fußball zu einem ständigen Gesprächsthema. Über Handelsbeziehungen und britische Migranten verbreitet sich der Sport zunächst in Europa und Südamerika. Hier findet auch 1930 in Uruguay mit nur 13 Teilnehmern die erste Fußballweltmeisterschaft statt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verändern Kommerzialisierung und Medienpräsenz den Fußball grundlegend. Geblieben ist jedoch seine besondere gesellschaftliche Bedeutung: Kaum eine andere Sportart begeistert, polarisiert und verbindet Menschen so sehr. Gerade während einer WM entsteht ein starkes WIR-Gefühl.

Was denkt ihr? Wie geht das heutige Spiel aus? Schreibt euren Tipp in die Kommentare!

Am 8. Juni wurde Herrn Dr. Jürgen Wegner im LVR-Freilichtmuseum Kommern der Rheinlandtaler in der Kategorie “Kultur” ver...
13/06/2026

Am 8. Juni wurde Herrn Dr. Jürgen Wegner im LVR-Freilichtmuseum Kommern der Rheinlandtaler in der Kategorie “Kultur” verliehen. Mit diesem Preis macht der Landschaftsverband Rheinland unter dem Slogan „LVR. Rheinland. Ausgezeichnet.“ auf herausragende Verdienste im Hinblick auf gesellschaftliches und kulturelles Engagement sowie besondere kulturwissenschaftliche oder künstlerische Leistungen aufmerksam. Herzlichen Glückwunsch!

Als Vorsitzender des „Fördervereins Rheinisches Freilichtmuseum Kommern e. V.“ seit 2014 unterstützt Dr. Jürgen Wegner Projekte und Veranstaltungen des Museums ideell und finanziell. Unter dem Vorsitz von Dr. Jürgen Wegner konnten mit Hilfe von Geld- und Sachspenden viele Projekte im LVR-Freilichtmuseum Kommern verwirklicht werden. Neben dem Bau des HandwerkerHausHenkel in den 1990er Jahren engagierte er sich in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für die Entwicklung von Projekten zur museumspädagogischen Vermittlung von historischen Handwerken. Für das Projekt “Wilde Vielfalt im Museum“ legte Herr Dr. Wegner viel Wert auf die ehrenamtliche Kooperationsarbeit mit der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft. Er intensivierte die Aktivitäten um die ehrenamtlichen Gartenpaten sowie die Übernahme von Tierpatenschaften zum Erhalt aussterbender Nutztierrassen. Auch beim Veranstaltungsmanagement des LVR-Freilichtmuseums Kommern ist der Förderverein aufgrund der Unterstützung von Herrn Dr. Wegner eine wesentliche Säule bei der Bewirtung bis hin zum Angebot inhaltlicher Aktionen.

Fotos: Anja Liebertz, Förderverein Rheinisches Freilichtmuseum Kommern.

Kostenfrei ins FreilichtmuseumHabt ihr morgen vielleicht noch Lust auf eine Runde durch das Freilichtmuseum? Denn diesen...
11/06/2026

Kostenfrei ins Freilichtmuseum

Habt ihr morgen vielleicht noch Lust auf eine Runde durch das Freilichtmuseum? Denn diesen Freitag ist der Eintritt frei für alle!



Foto: Iris Tutlewski, RKG

Am 14. Juni findet wieder unser alljährlicher Wolltag rund um das Haus aus Rohren statt! Dort erfahren ihr Spannendes üb...
09/06/2026

Am 14. Juni findet wieder unser alljährlicher Wolltag rund um das Haus aus Rohren statt! Dort erfahren ihr Spannendes über die Verarbeitung von Schafwolle – von der Schafschur bis zum Färben.

An diesem Tag dreht sich in der Baugruppe Eifel alles um die Wolle und ihre Verarbeitung. Die Museumsschafe werden geschoren. Dabei könnt ihr die Schur nach alter und heutiger Methode beobachten und auch erfahren, wie Schafe gegen Läuse, Zecken und Würmer behandelt werden. Bei der Weiterverarbeitung könnt ihr selbst mitmachen. Mit den Karden wird die Wolle gekämmt, dann mit der Handspindel oder dem Spinnrad gesponnen. Zudem erwarten euch Infotafeln sowie eine kleine Begleitausstellung mit Exponaten aus unseren museumseigenen Beständen – im Zeitschnitt des 19. Jahrhunderts.

Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr, die Schafschur startet um 11 Uhr. Von 12:30 bis 13:30 Uhr macht das Team eine kurze Pause und ist anschließend wieder bis 15:00 Uhr für euch da! Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch!

Fotos: Iris Tutlewski, RKG.

“Wirtschaftsbürger auf dem Land”: Eine Familiengeschichte zieht einIm Rahmen des Projektes “Wirtschaftsbürger auf dem La...
05/06/2026

“Wirtschaftsbürger auf dem Land”: Eine Familiengeschichte zieht ein

Im Rahmen des Projektes “Wirtschaftsbürger auf dem Land” wird derzeit das Haus Mannesmann in der Baugruppe Bergisches Land mit dem Konvolut der Familie Hendrichs eingerichtet. Diese war in Bad Münstereifel ansässig und betrieb dort eine Brauerei, in der bis 1945 eigenes Bier gebraut wurde. Aktuell werden die Objekte sukzessive in unserer Datenbank erfasst, bisher sind etwa 80% der Möbel dokumentiert.

Im geplanten Zeitschnitt der 1920er-Jahre stehen Franz, selbst ausgebildeter Braumeister, und Mechthild Hendrichs im Mittelpunkt der Ausstellung, die 1926 heirateten. Ausgehend von ihrer Lebenswelt beleuchtet die Ausstellung das Bürgertum im Kontext von Wirtschaft im ländlichen Rheinland.

Anhand zahlreicher original erhaltener Objekte lässt sich ihre Familiengeschichte nachvollziehen: vom Küchenbuffet mit erhaltener Rechnung bis hin zu persönlichen Erinnerungsobjekten und Porträts. Die enge Zusammenarbeit mit der Stiftung der Familie ermöglicht dabei eine besonders detaillierte Quellenarbeit.

Das Konzept verfolgt hier zudem einen neuen Ansatz: Ergänzend zu den regional ausgerichteten historischen Baugruppen des Museums wird hier das Bürgertum als transregionale gesellschaftliche Schicht gezeigt. Themen wie Bildung, Repräsentation, wirtschaftliche Vernetzung oder Heiratspolitik rücken dabei in den Vordergrund.

Geplant ist die Eröffnung für Sommer 2027. Wir freuen uns, euch in den kommenden Monaten weitere spannende Einblicke zu geben!

Kursangebote unseres FördervereinsHabt ihr vielleicht Lust noch mal kreativ zu werden? Oder interessiert ihr euch gar fü...
03/06/2026

Kursangebote unseres Fördervereins

Habt ihr vielleicht Lust noch mal kreativ zu werden? Oder interessiert ihr euch gar für die Hohe Kunst des Mähens mit der Sense?

Dann sind die Kurse unseres Fördervereins das Richtige für euch.

Am 13.6. findet der Kurs Inschriften und Ornamente bei unserer Steinmetzin statt. Sie erklärt wie Inschriften und ornamentale Bildhauerei entstehen und hilft euch bei der Erstellung eure persönlichen Werkstücks. Alle weiteren Infos findet ihr hier:

https://foerderverein-kommern.de/page/inschrift-ornamente-IOB-20260613

Am 27. 6. führt euch unser Landwirt ins Dengeln und Mähen mit der Sense ein. Neben dem Erlernen von Arbeitstechniken erfahrt ihr auch wie ihr eure Sense richtig pflegen müsst.

https://foerderverein-kommern.de/page/dengeln-und-maehen-sense-DM20260627

Meldet euch am besten schnell an, denn die Plätze sind begrenzt!

Träumt ihr vielleicht von einer “Karriere in der Welt der Schönheit”? Kommt gerne am 6. & 7. Juni 2026 von 11 bis 16 Uhr...
02/06/2026

Träumt ihr vielleicht von einer “Karriere in der Welt der Schönheit”? Kommt gerne am 6. & 7. Juni 2026 von 11 bis 16 Uhr im Quelle-Haus in der Baugruppe Marktplatz Rheinland vorbei. Angemessen gekleidete Bewerberinnen können dann an einem Einstellungstest als neue Avon-Beraterin teilnehmen und erhalten bei Erfolg eine Schulungsmappe und einen Arbeitsvertrag.

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Kommern

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 16:00
Dienstag 10:00 - 16:00
Mittwoch 10:00 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 16:00
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Sonntag 10:00 - 16:00

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