Freundeskreis des POLIN Museums

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Freundeskreis des POLIN Museums Der Freundeskreis des POLIN Museums – Verein zur Förderung des Museums der Geschichte der polnischen Juden (JGIPL) wurde 1996 gegründet.

Ziel ist, die Förderung von Bildungsangeboten zur Geschichte und Kultur der polnischen Juden.

  Bildungsreise nach WarschauDie polnische Hauptstadt ist immer eine Reise wert. Der Freundeskreis des POLIN Museums ver...
12/10/2026



Bildungsreise nach Warschau

Die polnische Hauptstadt ist immer eine Reise wert. Der Freundeskreis des POLIN Museums veranstaltet von Donnerstag, 6. Mai 2027 (Feiertag in Deutschland) bis Sonntag, 9. Mai 2027, eine Studienfahrt nach Warschau, um dessen vielseitige jüdische Geschchte und Kultur sowie Museumslandschaft zu entdecken. Im Zentrum des Programms steht selbstverständlich ein Besuch des Museums der Geschichte der polnischen Juden POLIN. Die Fahrt auf Selbstzahlerbasis richtet sich insbesondere an Multiplikatoren und Museumsfachkräfte.

Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich in einen Verteiler eintragen lassen und wird informiert, sobald das Programm finalisiert ist:
[email protected]

Weitere Infos zum Freundeskreis:
https://freundeskreis-polin.de/

Der Freundeskreis des POLIN Museums – Verein zur Förderung des Museums der Geschichte der polnischen Juden JGIPL engagie...
07/10/2026

Der Freundeskreis des POLIN Museums – Verein zur Förderung des Museums der Geschichte der polnischen Juden JGIPL engagiert sich in enger Zusammenarbeit mit dem POLIN Museum für die Förderung von Bildungsangeboten zur Geschichte und Kultur der polnischen Juden. Ein zentrales Anliegen ist die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen an den polnischen Juden. Gemeinsam mit Partnern aus staatlichen Institutionen, Organisationen und Vereinen in Deutschland und Polen setzen wir uns dafür ein, die deutsch-polnisch-jüdischen Beziehungen zu vertiefen und den Kampf gegen Antisemitismus zu stärken.

Julia Roos aus unserem Vereinsvorstand wirkt am 16. November am Erinnerungspolitischen Fachtag der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG) mit, der sich dieses Jahr unter dem Titel „Intervention“ der dringlichen Herausforderung in unserem Arbeitsfeld, dem Antisemitismus, widmet. In einem gefährlich polarisierten Zeitgeschehen sucht die sLAG beständig nach Möglichkeiten, Diskursräume zu öffnen und eine Erinnerungsarbeit fortzusetzen, die auf Vernetzung und profundem Wissen basiert, die sich jedem Versuch, den Holocaust zu relativieren, widersetzt und gegen jeden Antisemitismus interveniert.

Die Keynotes kommen von Andreas Stahl, der die (Um-) Deutungen des Holocaust vor und nach dem 7. Oktober und aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus aufgreift, und von Marina Chernivsky, deren Vortrag das Erinnern als psychischen und relationalen Prozess thematisiert, in dem die eigenen Formen des Erinnerns von Jüdinnen und Juden und ihre gegenwärtigen Erfahrungen bisher weniger selbstverständlich wahrgenommen werden. Julia Roos moderiert das Werkstattgespräch „Antisemitische Angriffe im digitalen und analogen Raum: Einblicke in Arbeitsrealitäten und Handlungsoptionen“

Weitere Informationen und Programm
https://slag-aus-ns.de/termine/erinnerungspolitischer-fachtag-2026/

Die 1953 in Kiew geborene, 2001 nach Kassel emigrierte jüdische Fotografin und bildende Künstlerin Rita Ostrovska bereis...
04/10/2026

Die 1953 in Kiew geborene, 2001 nach Kassel emigrierte jüdische Fotografin und bildende Künstlerin Rita Ostrovska bereiste ab 1989 mehrere Kleinstädte im Südwesten der heutigen Ukraine und fotografierte dort eine im Verschwinden begriffene Welt: Fragmente jüdischen Lebens mehr als vier Jahrzehnte nach dem Holocaust und unmittelbar vor der großen Ausreisewelle aus der ehemaligen Sowjetunion.

Ihre Reisen wurden zugleich zu Reisen in die eigene Geschichte, angetrieben durch den Wunsch herauszufinden, was die im Paragraph 5 ihres Passes festgehaltene Kennzeichnung „jüdisch“ für sie und ihre Angehörigen in Geschichte, Gegenwart und Zukunft bedeuten. Denn bis zu ihren Schtetl-Fahrten empfand sie das Judentum als etwas, das es nicht offen zu kommunizieren galt, erschwerte die jüdische Herkunft doch das Leben in der Sowjetunion. So entstand ein Bild, einzigartig und komplex, das seinesgleichen sucht und sich archivseitig in unzähligen Fotografien, Interviews, und Reisenotizen zeigt – eine Collage, gleichermaßen individuell und privat wie verallgemeinerbar für die riesige Anzahl jüdischer Familien, die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs die ehemaligen Sowjetstaaten verließen, um sich in der Ferne ein neues Leben aufzubauen.

Susanna Brogi und Julia Roos schreiben in der Fotogeschichte Zeitschrift in der Rubrik "Forschung" über das Forschungs-, Erschließungs- und Digitalisierungsprojekt "Zeitkapsel und digitaler Raum" zu einem Teil-Vorlass der Fotografin Rita Ostrovska, der aktuell in das Deutsche Kunstarchiv überführt wird:
https://fotogeschichte.info/bisher-erschienen/hefte-ab-176/181/brogi-roos-das-archiv-der-juedischen-kuenstlerin-rita

Simchat Tora, das Fest der Torafreuden, bildet den Abschluss der Hohen Feiertage, die im Judentum zumeist im September o...
03/10/2026

Simchat Tora, das Fest der Torafreuden, bildet den Abschluss der Hohen Feiertage, die im Judentum zumeist im September oder Oktober begangen werden. An diesem Tag beginnt die Lesung der Tora von vorne: mit der Lesung des ersten Abschnitts des Bereschit, im Christentum als Genesis, 1, 1-3 bezeichnet. Häufig werden die Torarollen zu diesem Fest durch die Synagoge getragen, es wird getanzt und gesungen, es herrscht eine fröhliche und ausgelassene Stimmung.

Eine solche Prozession ist auf dem Foto zu sehen, das Tomasz Tomaszewski 1983 in der Tempel-Synagoge in Krakau während der Feierlichkeiten zu Simchat Tora aufgenommen hat, das Teil der Online-Sammlung des POLIN Museums ist. Die Männer gehen mit den Torarollen, die durch ihre Mäntel geschützt sind, in den Händen um die Bima herum und beten - was insgesamt sieben Mal erfolgt.

Das Foto ist Teil der Serie "Ostatni. Współcześni Żydzi Polscy" (Die letzten Juden Polens), die die Journalistin Małgorzata Niezabitowska und der Fotograf Tomasz Tomaszewski in den 1980er Jahren aufnahm. Das Buch erschien erstmals 1986 in den Vereinigten Staaten und 1987 in Westdeutschland, Österreich und der Schweiz. In Polen wurde die Publikation erst 1992 veröffentlicht, da die Zensur der Volksrepublik Polen dies 1985 nicht zuließ.

Mehr Infos zu Simchat Tora:
https://kolekcje.polin.pl/en/tempel-synagogue-krakow-celebration-simchat-torah-during-which-scrolls-pentateuch-are-carried

Mehr Infos zur Serie "Ostatni. Współcześni Żydzi Polscy":
https://kolekcje.polin.pl/en/ostatni-history-reportage-book

Was passiert eigentlich mit dem Etrog, der großen Zitrusfrucht nach Sukkot, dem Laubhüttenfest?Der Etrog, eine große woh...
02/10/2026

Was passiert eigentlich mit dem Etrog, der großen Zitrusfrucht nach Sukkot, dem Laubhüttenfest?

Der Etrog, eine große wohlriechende Zitrusfrucht, gehört neben der Sukka, der Laubhütte und dem Lulav, einem Strauß aus Palmzweig, Myrte und Bachweide, zu den wichtigsten Symbolen des Sukkotfestes. Während der Feiertage wird er zusammen mit dem Lulav bei besonderen Segenssprüchen verwendet und in einer besonderen Dose aufbewahrt.

Für die Jüdinnen und Juden in der europäischen Diaspora war diese große Zitronatzitrone früher etwas ganz Besonderes. Da die Früchte nur in wenigen Regionen angebaut wurden, mussten sie oft über weite Strecken importiert werden. Auch heute steigen die Preise für einen einzelnen Etrog vor Sukkot gerne mal auf mehr als 50 Euro pro Stück, besonders bei Früchten von außergewöhnlicher Qualität.

Kein Wunder, dass es zahlreiche Rezepte gibt, was man aus der sicherlich schon etwas angetrockneten Frucht noch alles machen kann. Neben kandierter Etrogschale gibt es Rezepte für Likör, Marmeladen, Gelee und auch Kuchen. Für alle die Lust haben, hier ein Rezept für einen Etrog-Kuchen: https://www.kosher.com/recipe/fragrant-etrog-cake-recipe-3735/

Noch mehr über den Etrog: https://www.juedische-allgemeine.de/juedische-welt/die-perfekte-zitrone/

Foto: By Flavio~ from Mazkeret Batia, Israel - Sukkot, Market of the 4 Species at Bnei BrakUploaded by Sven Manguard, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27939195

In der Online-Sammlung des POLIN Museums Warschau findet sich auch dieser rechteckige Etrog-Behälter. Während Sukkot, de...
01/10/2026

In der Online-Sammlung des POLIN Museums Warschau findet sich auch dieser rechteckige Etrog-Behälter. Während Sukkot, dem Laubhüttenfest, dient er der Aufbewahrung des Etrogs, der Zitronatzitrone. Da die Frucht unversehrt bleiben muss, wird sie häufig in eigens dafür angefertigten Schatullen transportiert und geschützt. Solche Behälter waren und sind oftmals aufwendig verziert und gehören zu den charakteristischen Judaica-Objekten im Zusammenhang mit dem Laubhüttenfest Sukkot.

Der hier gezeigte Etrog-Behälter besteht aus mit Messing verstärktem Stahlblech. Der Deckel und die Vorderwand sind mit der Darstellung eines doppelköpfigen Adlers verziert, zwischen dessen beiden Köpfen sich eine Reifkrone befindet. Auf der rechten Seite des Deckels befindet sich die Zahl „36“, darunter die hebräische Inschrift: „Lemberg“. Die Seitenwand ist mit dem Motiv eines Vogels verziert, der auf einem ornamentierten Krug sitzt.

Der Etrog-Behälter wurde 1952 dem Nationalmuseum in Przemyśl von einem Einwohner der ostpolnischen Kleinstadt gestiftet. Dieser hatte sie im Keller eines Hauses in der Czarnieckiego-Straße gefunden hatte.

Objekt: Etrog-Behälter, undatiert, Lviv, Objektnummer: ZNr-12207, URL: https://kolekcje.polin.pl/en/etrog-box-0

Das Gemälde „Sukkot (Laubhüttenfest)” (1894/95) des polnisch-jüdischen Malers Leopold Pilichowski (1869-1933) zeigt eine...
30/09/2026

Das Gemälde „Sukkot (Laubhüttenfest)” (1894/95) des polnisch-jüdischen Malers Leopold Pilichowski (1869-1933) zeigt eine Gruppe jüdischer Männer während des Sukkot-Festes, des Laubhüttenfestes, in einer Synagoge. Der ältere Mann links im Vordergrund hält einen Lulav in der Hand, den Feststrauß aus Palmzweig, Myrte und Bachweide. Gemeinsam mit dem Etrog, einer Zitrusfrucht, wird er während des Laubhüttenfestes bei den Gebeten verwendet und dabei in alle vier Himmelsrichtungen geschwenkt. Die vier Pflanzenarten (hebr. Arba minim) stehen symbolisch für die Vielfalt des jüdischen Volkes. Dabei müssen die Zweige von Palme, Myrte und Bachweide frisch, grün und unversehrt sein.

Leopold Pilichowski wurde 1869 in Piła bei Łódź geboren. Er studierte erst in Warschau, später in München und Paris. Nachdem er sich zunächst mit Porträtstudien, Landschaften und Stadtansichten einen Namen gemacht hatte, widmete er sich seit der Mitte der 1890er-Jahre verstärkt jüdischen Themen. In seinen Werken stellte er Szenen aus Synagogen, religiöse Zeremonien und Bräuche dar, thematisierte aber auch das Alltagsleben der jüdischen Bevölkerung, ihre soziale Not, ihre Heimatlosigkeit sowie antisemitische Pogrome. Auf diese Weise wollte er zugleich ein künstlerisches Zeugnis der jüdischen Kultur und Lebenswelt im östlichen Europa schaffen.

Bild: Leopold Pilichowski, Sukkot in the Synagogue; 1894/95, Sammlung: New York City, United States, Wikimedia, Public Domain

Auf diesem Stillleben „Sukkot“ des polnisch-jüdischen Malers und Graveurs Jankiel Adler (1895 – 1949), sieht man unter a...
29/09/2026

Auf diesem Stillleben „Sukkot“ des polnisch-jüdischen Malers und Graveurs Jankiel Adler (1895 – 1949), sieht man unter anderem eine Balsamflasche, eine farbenfrohe Festtagstischdecke und einen Lulav, einen für das Laubhüttenfest (Sukkot) bestimmten Strauß aus Dattelpalmenzweigen, Myrtenzweigen und Weidenruten sowie einen Etrog, eine Zitrusfrucht.

Das Gemälde entstand vermutlich Mitte der 1930er Jahre während Adlers Zeit in Warschau. Typisch für seine Werke aus dieser Zeit ist die Arbeit mit hellen und leuchtenderen Farben, die der Textur der Leinwände mehr Lebendigkeit gaben.

Der jüdisch-polnische Maler und Grafiker Jankiel Adler gehörte zu den prägenden Künstlern der europäischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts. 1895 in einer chassidischen Familie im polnischen Tuszyn bei Łódź geboren. Nach seiner Ausbildung als Graveur ging er 1913 ins Rheinland, wo er in Barmen und Düsseldorf studierte und sich der Gruppe „Das Junge Rheinland“ anschloss. Adler pflegte enge Kontakte mit Künstlern wie Otto Dix und Paul Klee. Zugleich war er Mitbegründer der jüdischen Künstlergruppe „Young Yiddish“ in Łódź.

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Adler 1933 zur Flucht aus Deutschland. Seine Werke wurden als „entartete Kunst“ diffamiert und beschlagnahmt. Über Paris, wo er im Kreis internationaler Avantgarde-Künstler arbeitete, führte ihn sein Weg während des Zweiten Weltkriegs zunächst in die polnische Armee in Frankreich und schließlich nach Schottland und London. Die Erfahrungen von Verfolgung, Exil und dem Verlust seiner Familie in der Shoah prägten sein Leben ebenso wie sein künstlerisches Schaffen.

Bild: Jankiel Adler (1895 – 1949), Entstehungsdatum: 1930er, Signatur: MPOLIN-M1759

Weitere Informationen zu dem Bild aus der Online-Sammlung des POLIN-Museums: https://kolekcje.polin.pl/en/still-life-sukkot

Vor dem Zweiten Weltkrieg waren Sukka (poln. Kuczka, dt. Laubhütte) ein selbstverständlicher Bestandteil der Kulturlands...
28/09/2026

Vor dem Zweiten Weltkrieg waren Sukka (poln. Kuczka, dt. Laubhütte) ein selbstverständlicher Bestandteil der Kulturlandschaft in Polen. Sie wurden in Höfen, auf Balkonen und an Häusern errichtet – fast jede jüdische Familie hatte ihre eigene „Kuczka“.

Teilweise waren die Laubhütten dauerhafter Teil von Jüdinnen und Juden bewohnter Wohnungen und Häuser, die einen Raum mit einschlossen, dessen Dach zum Himmel geöffnet und als Sukka (Laubhütte) genutzt werden konnte. Sie bestanden aus Holz, seltener aus Mauerwerk, und ähnelten in ihrer Form einem überdachten Balkon, einer Loggia oder einer Veranda. Nur die Wohlhabendsten konnten sich eine feste Laubhütte leisten; sie war Ausdruck von Reichtum, Ansehen und Respekt vor der Tradition. Nur noch wenige dieser festen Sukka sind heute noch erhalten.

Auf den beiden Fotos ist eine Laubhütte aus Lublin zu sehen. Die Veranda an der Olejna-Straße 10 in der Altstadt diente, genau wie heute, als Vorraum bzw. Windfang. Während des Sukkot-Festes verwandelte sie sich diese dann in eine Laubhütte. Ermöglicht wurde dies durch zwei Klappen im Pultdach und durch Halterungen in der Wand geöffnet werden konnten. Bei genauem Hinsehen sieht man die Klappen auf der schwarz-weiß-Fotografie noch. Bei späteren Renovierungsarbeiten wurden diese entfernt.

Das Kulturzentrum „Brama Grodzka – Teatr NN“ in Lublin, das sich für die Bewahrung des kulturellen und historischen Erbes der Stadt, insbesondere seiner jüdischen Geschichte sowie für historische Bildungsarbeit einsetzt, hat eine umfassende Dokumentation der in Lublin noch existierenden alte Laubhütten vorgenommen, die hier online eingesehen werden kann: Kuczki w Lublinie: https://teatrnn.pl/leksykon/artykuly/kuczki-w-lublinie/

Sukkot (סוכות, dt. Laubhüttenfest, Zeltfest, Hüttenfest) beginnt fünf Tage nach Jom Kippur Fest und zwei Wochen nach Beg...
27/09/2026

Sukkot (סוכות, dt. Laubhüttenfest, Zeltfest, Hüttenfest) beginnt fünf Tage nach Jom Kippur Fest und zwei Wochen nach Beginn des neuen Jahres an Rosch HaSchana. Sukkot gehört zu den freudigen Festen und erinnert an das Leben in Laubhütten und Zelten während der Flucht der Israeliten aus Ägypten und ihrer Wanderung nach Kanaan.

Die einzige Laubhütte, die 1984 in Polen anlässlich der Sukkot-Feierlichkeiten errichtet wurde, stand neben in Warschau. Sie wurde in der Nähe der Warschauer Nożyk-Synagoge gebaut. Tomasz Tomaszewski nahm es auf, als er an seiner Serie "Ostatni. Współcześni Żydzi Polscy" (Die letzten Juden Polens) arbeitete. Das Buch erschien erstmals 1986 in den Vereinigten Staaten und 1987 in Westdeutschland, Österreich und der Schweiz. In Polen wurde die Publikation erst 1992 veröffentlicht, da die Zensur der Volksrepublik Polen dies 1985 nicht zuließ.

Mehr Infos zur Fotografie aus der Online-Sammlung des POLIN Museums
https://kolekcje.polin.pl/en/node/33665

Mehr Infos zur Serie "Ostatni. Współcześni Żydzi Polscy":
https://kolekcje.polin.pl/en/ostatni-history-reportage-book

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