08/03/2026
Und weiter geht die Fototour durch Suhl. Bis 1745 erholte sich die Kursächsische Stadt wieder und es kam zum hennebergischen Berggeschrei. Im 19. Jahrhundert gab es 3 große Waffenfabriken. Haenel, Sauer u. Sohn und Simson, woraus sich aus letzterer der berühmte Fahrzeughersteller entwickelte.
Sehenswert ist natürlich die komplette Stadt, doch es gibt da auch ganz besondere Schätzchen wie das Congress Centrum Suhl welches in den 1990er Jahren durch den Umbau der alten „Stadthalle der Freundschaft“, entstand.
Das Centrum-Warenhaus . Das Warenhaus war von 1966 bis 1969 nach Entwürfen von Heinz Luther, Ulrich Möckel indFritz Popp errichtet worden und gilt als eines der bedeutendsten Zeugnisse der europäischen Warenhaus-Architektur der Nachkriegsmoderne. Das einzige Manko ist, dass dadurch ein großer Teil der Altstadt zerstört wurde. Das Rathaus, ein neobarocker Umbau von 1910, dessen Vorgängerbau von 1590 im Jahr 1920 bei Unruhen durch den Kapp Putsch stark beschädigt wurde.
Das Waffenmuseum im historischen Malzhaus von 1663 welches aufzeigt, wie reich die Stadt mal an Fachwerkhäusern war.
Rokokohäuser in der Fußgängerzone Steinweg, leider vielen weitere Rokokohäuser der sozialistischen Umgestaltung zum Opfer.
Die Alte Schmiede, das erste Fabrikgebäude der 1840 gegründeten Waffenfirma C. G. Haenel.
Die Hauptkirche St. Marien erbaut 1487, wurde nach mehreren Stadtbränden in den Jahren 1590, 1634 und 1753 wiederaufgebaut. Sie ist die größte erhaltene Rokoko-Kirche Ostdeutschlands.
Die Kreuzkirche erbaut 1731 mit großer Orgel von Eilert Köhler im Hauptschiff und kleiner Ladegast-Orgel in der Kapelle
Die Ottilienkapelle von 1843 eine ehemalige Wallfahrtskapelle.
Die gotische Gottesackerkirche von 1555 mit Chorerweiterung von 1618.
Also auf nach Suhl und überzeugt euch selbst von der Pracht der alten Bergbaustadt.
🤗🥰