Max-Leven-Zentrum Solingen e.V.

Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Max-Leven-Zentrum Solingen e.V., Museum, Solingen.

Ziel des Vereins ist es, mit einer Bildungs- und Gedenkstätte die Erinnerung an die Arbeiterbewegung, die Verfolgung und Formen des Widerstands während der NS-Zeit und die Erinnerung an die Solinger Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten.

Das Modell der Solinger Synagoge ist heute morgen von der Stadtbibliothek Solingen in die Ausstellung des Max-Leven-Zent...
07/05/2026

Das Modell der Solinger Synagoge ist heute morgen von der Stadtbibliothek Solingen in die Ausstellung des Max-Leven-Zentrums umgezogen. Der ursprüngliche Standort war die Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, die das Modell wegen eines Umbaus ihrer Ausstellung letztes Jahr auf Vermittlung des Bergischen Geschichtsvereins nach Solingen gegeben hat. Kommt gerne am Sonntag vorbei, wir sind von 11-14 Uhr da. Ihr findet uns an der Max-Leven-Gasse 7.

Wie nähert man sich historischer Erinnerungsarbeit und wie leitet man ein Museum unter den Bedingungen eines Krieges? Da...
22/04/2026

Wie nähert man sich historischer Erinnerungsarbeit und wie leitet man ein Museum unter den Bedingungen eines Krieges? Das junge Team des Zdolbuniv-Museums in der Ukraine berichtet nächsten Dienstag über seine Arbeit und unser gemeinsames Thema: Fritz Gräbe. Der Solinger Ingenieur rettete im Zweiten Weltkrieg in Zdolbuniv und Riwne zahlreichen Juden und Polen das Leben und sagte später im Rahmen der Kriegsverbrecher-Prozesse gegen die Täter aus. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem Austausch über Erinnern und Gedenken im internationalen Kontext. Wenn Ihr bei dem Online-Vortrag dabei sein wollt, schreibt uns eine kurze Mail an [email protected] Teilen erwünscht! Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisches Land statt.

Dienstag, 28. APRIL 2026 um 18 Uhr Oleksandr Chyzhevskyi, der Leiter des Heimatmuseums Zdolbuniv (Ukraine) berichtet von der Entwicklung und der Arbeit des Kultur- und Erinnerungsortes im Gebäude eines ehemaligen NKWD-Gefängnisses aus der Sowjet-Zeit unter den aktuellen Bedingungen des Krieges so

02/04/2026

Gedenkveranstaltung am Wenzelnberg erinnert am 19. April 2026
an die Ermordung von 71 Menschen durch das Nazi-Regime

📌 „Den Toten zum Gedenken – den Lebenden zur Mahnung“ steht an der Gedenkstätte am Wenzelnberg, wo 71 Menschen durch das Nazi-Regime am 13. April 1945 ermordet wurden. Am Sonntag, 19. April 2026, findet um 11 Uhr die jährliche Gedenkveranstaltung für die Opfer dieser schrecklichen Morde am Mahnmal statt.

📌 In diesem Jahr lädt die Stadt Langenfeld als Ausrichterin zu der Gedenkveranstaltung an das Mahnmal Wenzelnberg (Anfahrt über den Kapeller Weg) ein. Inhaltlich wird dieses Gedenken im jährlichen Wechsel von den Städten Langenfeld, Remscheid, Solingen, Wuppertal. Leverkusen und Leichlingen gestaltet.

📌 Das Gedenken mit Kranzniederlegung am Mahnmal wird umrahmt von einem Programm mit Redebeiträgen des Langenfelder Bürgermeisters Gerold Wenzens sowie Alexandra Mehdi, Mitglied der Kreisvereinigung der VVN/BdA Solingen (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) und dem Beitrag einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 (Q1) des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Langenfeld unter dem Motto „Gemeinsam erinnern und Verantwortung tragen – Nie wieder leise!“

📌 Musikalisch begleitet wird die Gedenkveranstaltung von einem Gemeinschafts-Chor des Langenfelder Kinder- und Jugendchores und des AWO-Chors unter der Leitung von Britta von Anklang.

📌 Zum Abschluss wird traditionell das Lied „Die Moorsoldaten“ von allen Anwesenden gesungen.

ℹ Weitere Informationen auf der Homepage:
www.langenfeld.de/wenzelnberg

Mit großer Trauer haben wir vom plötzlichen Tod Winfried Borowskis erfahren. Der langjährige Leiter der Jugendhilfe-Werk...
23/02/2026

Mit großer Trauer haben wir vom plötzlichen Tod Winfried Borowskis erfahren. Der langjährige Leiter der Jugendhilfe-Werkstatt war gerade erst in den Ruhestand gegangen und hatte im Vorfeld den Verein Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. gebeten, die Pflege einer Webseite über das Mahnmal zum Brandanschlag von 1993 zu übernehmen und weiterzutragen.

Kurz nach dem rechtsextremen Anschlag initiierte und baute die Jugendhilfe-Werkstatt, damals noch unter der Leitung von Heinz Siering, das „Solinger Mahnmal“ am Mildred-Scheel-Berufskolleg. Bis heute erinnert es an die fünf Opfer: Saime, Hülya und Hatice Genç, Gürsün İnce und Gülistan Öztürk. Zugleich wirbt es für Toleranz und Anerkennung und steht als Mahnung gegen Rassismus.

Noch heute können Menschen ihre Anteilnahme mit ihrem eigenen Ring bezeugen, den sie in der Jugendhilfe-Werkstatt mit ihrem Namen versehen.

Anlässlich des 30. Jahrestages wurden 2023 auf Wunsch der Familie Genç mehrsprachige Stelen mit den Namen und Gesichtern der Opfer neben dem Mahnmal installiert. Sie geben ihnen ihre Geschichte zurück, erzählen von dem Leben, aus dem sie herausgerissen wurden. Eine weitere Tafel erinnert an die 2022 verstorbene Mevlüde Genç. Sie setzte sich bereits kurz nach der schrecklichen Tat, bei der sie Töchter und Enkelinnen verlor, für Versöhnung und Freundschaft ein, um dem Hass keine Chance zu geben.

Winfried Borowski war ein Mensch, der im Hintergrund wirkte, ein zuverlässiger Ansprechpartner, dem es immer um die Sache ging und dem eine ehrliche Auseinandersetzung am Herzen lag. Sonntagsreden waren nicht sein Ding, Verantwortung übernehmen umso mehr. Dabei standen stets die Jugendlichen im Mittelpunkt, die in der Werkstatt eine Aufgabe und neues Selbstvertrauen finden konnten.

Seine Angehörigen wünschen sich Spenden für das Mahnmal, das nach wie vor von der Jugendhilfe-Werkstatt betreut wird.

https://mahnmal-solingen.de

Wir verlängern unsere Winterpause aufgrund der Wetterverhältnisse. Morgen Abend bleibt die Ausstellung an der Max-Leven-...
06/01/2026

Wir verlängern unsere Winterpause aufgrund der Wetterverhältnisse. Morgen Abend bleibt die Ausstellung an der Max-Leven-Gasse noch geschlossen. Wir sind am Sonntag, 11.1.26 von 11-14 Uhr wieder für Euch da! Wir hoffen, Ihr seid auch gut ins neue Jahr gestartet!

Pogromnacht in Solingen: Der jüdische Kommunist Max Leven wurde am frühen Morgen des 10. Novembers 1938 in seiner Wohnun...
09/11/2025

Pogromnacht in Solingen: Der jüdische Kommunist Max Leven wurde am frühen Morgen des 10. Novembers 1938 in seiner Wohnung an der Hohen Gasse (heute Max-Leven-Gasse) von vier NS-Funktionären überfallen und im Beisein seiner Ehefrau Emmi erschossen. Die Töchter Anita und Hannah waren zu dieser Zeit in Hannover und Berlin, wo sie als Krankenschwestern arbeiteten, Sohn Heinz lebte im Exil in Argentinien. Nachfahren von Heinz Leven brachten zur Eröffnung der Bildungs- und Gedenkstätte Ende Oktober 2025 Briefe mit, die die Familie zwischen 1933 und 1940 aus Solingen an den Sohn schrieb.

Auszüge daraus werden Armin Schulte und Daniela Tobias vom Stadtarchiv/Max-Leven-Zentrum am Montag bei der Gedenkveranstaltung zum Novemberpogrom in der Stadtkirche am Fronhof vorlesen.

Beginn der Veranstaltung ist am 10. November um 13.30 Uhr am Bunker Malteserstraße, dem ehemaligen Standort der Solinger Synagoge.

Oberbürgermeister Daniel Flemm und Leonid Goldberg, Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, werden sich dort mit Reden an die Anwesenden richten. Auch Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte am Gymnasium Schwertstraße beteiligen sich mit einem Beitrag. Chaim Kornblum, Rabbiner der Jüdischen Kultusgemeinde, wird den ersten Teil des Gedenkens mit einem Gebet beschließen.

Danach folgt ein gemeinsamer Mahngang vorbei am neu eröffneten Max-Leven-Zentrum zur Solinger Stadtkirche am Fronhof. Dort folgt ein Programm, das die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Solingen (ACK) zusammen mit dem Jugendstadtrat, mit dem Max-Leven-Zentrum sowie mit dem Chor „Voices“ gestaltet.

https://solingen.de/inhalt/verzeichnis/pressrelease/8759



Jugendstadtrat Solingen
Klingenstadt Solingen

Erster Tag der offenen Tür am Sonntag, 2. November 2025 von 11-17 Uhr!An der Max-Leven-Gasse gibt es mit der neuen Bildu...
30/10/2025

Erster Tag der offenen Tür am Sonntag, 2. November 2025 von 11-17 Uhr!

An der Max-Leven-Gasse gibt es mit der neuen Bildungs- und Gedenkstätte jetzt ein offenes Fenster in die Stadtgeschichte, zur Geschichte der Arbeiterbewegung, die Solingen in besonderer Weise geprägt hat, zu Alltag, Verfolgung und Widerstand in der NS-Diktatur, aber auch zum Neuanfang nach 1945 und der Frage, wie sich Erinnern und Gedenken seither entwickelt haben und welchen Herausforderungen wir uns heute stellen müssen, um Demokratie und Menschenrechte zu schützen. Was bedeutet "nie wieder"?

Wir gedenken an diesem Ort auch der Opfer des Nationalsozialismus in Solingen, unter ihnen der Namensgeber Max Leven, der an diesem Ort, in seiner Wohnung in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 von NS-Funktionären erschossen wurde.

Ein ganz besonderes Geschenk war die Teilnahme der Nachfahren von Max Leven an der feierlichen Eröffnung am Dienstag. Sie waren aus Argentinien und Berlin angereist und hatten Briefe und Fotos im Gepäck, die Max, seine Frau Emmi, seine Töchter Hannah und Anita an den im Exil lebenden Sohn Heinz zwischen 1933 und 1940 geschickt hatten. Sie dokumentieren den starken, herzlichen Zusammenhalt, aber auch die Verzweiflung und Hoffnung einen Ausweg aus ihrer Verfolgungssituation zu finden und nicht den Glauben an die Kraft der Kunst und der Kultur zu verlieren.

Wir danken allen Institutionen und engagierten Menschen, die den Verein und das Stadtarchiv auf dem Wege der Realisierung dieser Ausstellung begleitet und unterstützt haben und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und den Austausch.

Zukünftig ist die Ausstellung mittwochs 17-20 Uhr, sonntags 11-14 Uhr und für Gruppen nach Vereinbarung zu besichtigen.

Klingenstadt Solingen

18/10/2025
Fahrrad-Tour zur Geschichte der NS-Zeit in SolingenSonntag, 13. JULI 2025, 14.00 UhrTreffpunkt ist am Stadtarchiv Soling...
05/07/2025

Fahrrad-Tour zur Geschichte der NS-Zeit in Solingen
Sonntag, 13. JULI 2025, 14.00 Uhr
Treffpunkt ist am Stadtarchiv Solingen, Gasstr. 22b
Bitte um Anmeldung unter [email protected]

Entlang der Korkenziehertrasse und in deren Nähe befinden sich zahlreiche Orte, die mit der Geschichte der NS-Zeit in Solingen in Verbindung stehen. Stolpersteine, Mahnmale, Standorte ehemaliger und noch heute existierender Firmen sowie städtischer Einrichtungen, die während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangene beschäftigten, erinnern an Verbrechen, die im Namen der nationalsozialistischen Ideologie begangen wurden. Aussagen von Zeitzeugen:innen vermitteln persönliche Einblicke in die unmittelbaren Auswirkungen von Rassismus und Antisemitismus während des „Dritten Reichs“.

Die Stadtrundfahrt wurde im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus im März 2021 von Armin Schulte und Daniela Tobias entwickelt und ist Teil einer Initiative des Deutschen Städtetags, um mit „Rundgängen für Demokratie und gegen Rassismus“ ein Zeichen für die Menschenwürde zu setzen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl aber begrenzt. Daher bitte unbedingt unter [email protected] anmelden, sonst ist eine Teilnahme aus Sicherheitsgründen nicht garantiert!



https://max-leven-zentrum.de/stadtfuehrungen-zur-ns-zeit-in-solingen-und-ueber-die-familie-coppel/8042/

27/06/2025

Adresse

Solingen

Öffnungszeiten

Mittwoch 17:00 - 20:00
Sonntag 11:00 - 14:00

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