04/09/2026
Der August ist vorbei. Und irgendwie fühlt es sich gerade an wie einmal tief durchatmen.
Was für ein verrückter Monat. Ferienprogramm, unglaublich viel Arbeit, mein Unfall, Krankenhaus, Knie, Knöchel und die ganze Unsicherheit, wie es jetzt weitergeht. Es ist so viel passiert und gleichzeitig sind so viele Dinge weggefallen, die eigentlich geplant waren.
Diese Woche war ich nochmal beim Orthopäden und die gute Nachricht: Ich muss erstmal nicht operiert werden. Ich darf mein Knie jetzt mit Physiotherapie stärken und später in Ruhe entscheiden, ob ich die Kreuzband-OP überhaupt möchte. Auch mein Innenknöchel darf erstmal von alleine heilen. Das nimmt gerade unglaublich viel Druck raus. 🙏🏻
Jetzt freue ich mich darauf, langsam wieder in meinen Alltag zurückzufinden. Wieder mehr zu tätowieren, mein Atelier endlich auszusortieren und mich ein bisschen zu sortieren.
Und als wäre der Monat nicht schon verrückt genug gewesen, habe ich mich nach acht Jahren von meinen Dreads verabschiedet. Und ich hätte nicht gedacht, wie sehr ich meine kurzen Haare lieben würde. Es fühlt sich unglaublich befreiend an.
Trotz allem Chaos bin ich gerade vor allem dankbar. Für meine Arbeit, mein Atelier, die Menschen um mich herum und dafür, dass ich mein Leben so gestalten darf, wie es sich für mich richtig anfühlt.
Natürlich bin ich auch genervt, dass durch den Unfall gerade einiges nicht möglich ist. Aber manche Dinge kann man einfach nicht ändern. Also versuche ich, mich auf das zu konzentrieren, was wieder möglich ist.
Der August war wild. Vielleicht ein bisschen zu wild.
Aber jetzt ist September und ich habe irgendwie das Gefühl, dass da noch richtig viel Schönes kommt. ☺️
Tschüss August. Hello September.
Loreni