Museum für Geschichte

Museum für Geschichte The Cultural-Historical Collection and the Multimedia-Collection of the Universalmuseum Joanneum

Handel mit Kriegsgerät zwischen Steiermark und KärntenAuseinandersetzungen der Habsburger mit dem Osmanischen Reich und ...
29/05/2026

Handel mit Kriegsgerät zwischen Steiermark und Kärnten

Auseinandersetzungen der Habsburger mit dem Osmanischen Reich und damit verbunden die Sicherung der Militärgrenze erhöhen den Bedarf an Waffen im Grazer Zeughaus: So liefert etwa 1577 Urban Perlitsch, Büchsenschmied zu Wolfsberg, 200 „Rohr mit Schaft“, auch Blei und Pulver werden im Lavanttal bestellt. Hans Schmidt aus Ferlach liefert um 1650 Radschlosspistolen und Karabiner. Umgekehrt liefert der Grazer Geschützgießer Martin Hilger 1580 zwei Falkonette zu je 3.048 Gulden für die Rüstkammer in Hochosterwitz.

Modell Feldgeschütz (Falkonett) auf einachsiger Lafette, 1670
Ausstellung „Aufbruch! Steiermark-Kärnten, Museum für Geschichte/UMJ, Fotograf: Nicolas Lackner/UMJ
Kulturhistorische Sammlung/UMJ

Steirische Schülerinnen machen sich in Kärnten fit für Land- und Hauswirtschaft Ab 1954 besuchen auch zahlreiche Steirer...
28/05/2026

Steirische Schülerinnen machen sich in Kärnten fit für Land- und Hauswirtschaft

Ab 1954 besuchen auch zahlreiche Steirerinnen die neue Fachschule für landwirtschaftliche Frauenberufe in Pitzelstätten bei Klagenfurt. Schülerheim und Schulgebäude sind zuvor neben dem bestehenden Schloss errichtet worden, der Gutshof fungiert als Lehrbetrieb. Seit 1962 wird die Schule als HTBLA geführt. Gelehrt werden u. a. Betriebswirtschaftslehre, Ernährungswesen, Hauswirtschaft einschl. Technik im Haushalt, Textilkunde und Handarbeiten, Tierzucht und Milchwirtschaft sowie Garten- und Obstbau.

Dirndl samt Unterrock, Werkstücke von Anna Tieber, verh. Pachernegg aus Weinburg a. S., Absolventin der HTBLA Pitzelstätten, Schuljahr 1982/83
Leihgabe Anna Pachernegg, Foto: Nicolas Lackner/UMJ

Unterricht an der HTBLA Pitzelstätten, Anfang 1980er Jahre, Privatbesitz Anna Pachernegg, Fotograf/in unbekannt

Ein Blumengruß aus dem GailtalIm Juli 1922 bieten die Vereine der Kärntner in Graz die "Wulfenia carinthica" (Trichterbl...
24/05/2026

Ein Blumengruß aus dem Gailtal

Im Juli 1922 bieten die Vereine der Kärntner in Graz die "Wulfenia carinthica" (Trichterblümchen) im Grazer Stadtpark zum Kauf an. Der Reinerlös kam Schulen im ehemaligen Kärntner "Volksabstimmungsgebiet" zugute. (vgl. Grazer Volksblatt vom 07. August 1922)

Lithografie, spätes 19. Jahrhundert, Kulturhistorische Sammlung/UMJ

Auch schon ein Stück GeschichteDie Intercitybus-Verbindung zwischen Klagenfurt und Graz endete mit der Eröffnung der Kor...
21/05/2026

Auch schon ein Stück Geschichte

Die Intercitybus-Verbindung zwischen Klagenfurt und Graz endete mit der Eröffnung der Koralmbahn nach 18 Jahren. Bis zu 300.000 Gäste haben diese Verbindung pro Jahr genutzt, auch so manche Dienstreise im Rahmen der Vorbereitungen zur Ausstellung „Aufbruch! Steiermark-Kärnten“ wurden so unternommen.

Intercitybus der ÖBB Graz-Klagenfurt vor dem Grazer Hauptbahnhof, 2025, Foto: WFF/UMJ

Noch bis 31. Mai 2026 ist die Ausstellung „Der Grazer Gehfotograf – Eine Stadt in Bewegung 1929–1932“ im Museum für Gesc...
18/05/2026

Noch bis 31. Mai 2026 ist die Ausstellung „Der Grazer Gehfotograf – Eine Stadt in Bewegung 1929–1932“ im Museum für Geschichte zu sehen!

Jetzt gibt es noch einmal die besondere Gelegenheit, bei einem Ausstellungsrundgang mit der Kuratorin Mila Palm dabei zu sein:

20. Mai 2026, 16 Uhr Teilnahme kostenlos

Im Mittelpunkt steht eine außergewöhnliche Sammlung seltener Grazer Gehfilm-Aufnahmen. Hunderte Bilder aus Graz eröffnen eindrucksvolle Einblicke in den urbanen Alltag der Krisenjahre, zeigen die Vielfalt der damaligen Stadtgesellschaft und machen das kaum bekannte fotografische Phänomen der Gehfilmer sichtbar.

Kuratorin Mila Palm, Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Fromme Besuche und Gegenbesuche um PfingstenSeit 1722 pilgern Menschen am Sonntag vor Pfingsten aus St. Peter, St. Leonh...
16/05/2026

Fromme Besuche und Gegenbesuche um Pfingsten

Seit 1722 pilgern Menschen am Sonntag vor Pfingsten aus St. Peter, St. Leonhard, Schiefling und Reichenfels im Lavanttal aufgrund eines Gelöbnisses aus der Pestzeit in einer Prozession über die Alm zur Marienkirche von Hirschegg in der Weststeiermark. Umgekehrt brechen 1724 erstmals die Hirschegger am Pfingstsonntag als „Steirer-Prozession“ nach St. Leonhard ins Lavanttal auf, um dem beliebten Volksheiligen Opfergaben zu bringen. Bis heute hat sich die Tradition dieser wechselseitigen Wallfahrt erhalten.

So berichtet 1934 Leopoldine Wawra aus Afritz in Kärnten von der Wallfahrt der Hirschegger nach St. Leonhard im Lavanttal:
„Und wenn sie nun endlich da sind, die aus den steirischen Bergen, müde und verstaubt, weil der Weg über Almen führt, weitab von den Möglichkeiten, anders vorwärtszukommen als zu Fuß, dann leuchtet die Freude auch aus dem Antlitz der sonnenverbrannten Wanderer. So mancher vom Alter und Mühsal gebeugter Rücken versucht sich nochmals gerade zu straffen, wenn es durch ein langes Spalier in das Gotteshaus geht. Vor der Kirche konnte man gegen eine Spende spezielle, den eigenen Bitten und Wünschen angepasste Opfergaben erwerben bzw. ausleihen. Es gab, dem hl. Leonhard als großen Viehpatron angepasst, Bienenstöcke aus Holz sowie einfache, aus Eisen geschmiedete Darstellungen von Pferden, Kühen, Kälbern, Ochsen, Schafen und Hühnern aber auch Darstellungen von Händen und Beinen sowie Kopfwehringe.
Nach der hl. Messe begab man sich auf Quartiersuche. Viele Wallfahrer hatten schon Stammquartiere. Am Abend gab es an zwei Stellen, beim vulgo „Geiger“ und beim vulgo „Goach“, Tanzmusik. Dies war besonders für die jüngeren Teilnehmer an der Wallfahrt eine beliebte Möglichkeit zur Unterhaltung und zum Kennenlernen anderer Mädchen und Burschen.“

Weil die Motorrad-Saison wieder beginnt...Foto: "Erste Ausfahrt mit dem Motorrad", Landesgrenze Steiermark-Kärnten, Pack...
12/05/2026

Weil die Motorrad-Saison wieder beginnt...

Foto: "Erste Ausfahrt mit dem Motorrad", Landesgrenze Steiermark-Kärnten, Pack bei der Viertorhütte, 1952, Fotograf/in unbekannt, MMS/UMJ

ES SIND NOCH RESTPLÄTZE FREI!!! ENTDECKEN SIE MIT UNS DAS BENEDIKTINERSTIFT ST. PAUL IM LAVANTTALExkursion zur Ausstellu...
11/05/2026

ES SIND NOCH RESTPLÄTZE FREI!!!

ENTDECKEN SIE MIT UNS DAS BENEDIKTINERSTIFT ST. PAUL IM LAVANTTAL

Exkursion zur Ausstellung „ „Aufbruch! Steiermark ↔ Kärnten Museum“
30.05.2026

Dank der Koralmbahn ist St. Paul im Lavanttal in 32 Minuten erreichbar. In der rund 3.000-Seelen-Gemeinde in beschaulicher Landschaft liegt das 1091 gegründete Benediktinerstift, das älteste noch aktive Kloster Kärntens. Das Stift St. Paul ist seit dem Mittelalter nicht nur geistiges Zentrum der Region, bedeutender Wirtschaftsbetrieb und Schulbetreiber. Es beherbergt auch eine Kunstsammlung von europäischem Rang mit Spitzenwerken der europäischen Gold- und Silberverarbeitung, Gemälden, Grafiken und Textilien sowie eine der bedeutendsten Handschriftensammlungen Österreichs.
Bei einer Führung durch das Stiftsmuseum und die Bibliothek besichtigen wir die romanische Basilika und Klosteranlage sowie den Barockgarten.

REISEINFOS:
Treffpunkt: 08:30 Uhr, Grazer Hauptbahnhof (Vorhalle)
Abfahrt: Graz, 09:03 Uhr, IC 756, Bahnsteig 5
Rückfahrt: Bahnhof St. Paul, 16:22 Uhr

Anmeldung unter [email protected]
Kosten: 20 Euro

Die Kosten beinhalten Eintritte und Führungen. Bahnfahrt und Mittagessen sind individuell zu bezahlen, wobei wir gern die Buchung übernehmen!

Foto: Luftbild, Benediktinerstift St. Paul

ENTDECKEN SIE MIT UNS DAS BENEDIKTINERSTIFT ST. PAULExkursion zur Ausstellung „Aufbruch! Steiermark  Kärnten“30.05.2026D...
03/05/2026

ENTDECKEN SIE MIT UNS DAS BENEDIKTINERSTIFT ST. PAUL

Exkursion zur Ausstellung „Aufbruch! Steiermark Kärnten“
30.05.2026

Dank der Koralmbahn ist St. Paul im Lavanttal in 32 Minuten erreichbar. In der rund 3.000-Seelen-Gemeinde in beschaulicher Landschaft liegt das 1091 gegründete Benediktinerstift, das älteste noch aktive Kloster Kärntens. Das Stift St. Paul ist seit dem Mittelalter nicht nur geistiges Zentrum der Region, bedeutender Wirtschaftsbetrieb und Schulbetreiber. Es beherbergt auch eine Kunstsammlung von europäischem Rang mit Spitzenwerken der europäischen Gold- und Silberverarbeitung, Gemälden, Grafiken und Textilien sowie eine der bedeutendsten Handschriftensammlungen Österreichs.
Bei einer Führung durch das Stiftsmuseum und die Bibliothek besichtigen wir die romanische Basilika und Klosteranlage sowie den Barockgarten.

REISEINFOS:
Treffpunkt: 08:30 Uhr, Grazer Hauptbahnhof (Vorhalle)
Abfahrt: Graz, 09:03 Uhr, IC 756, Bahnsteig 5
Rückfahrt: Bahnhof St. Paul, 16:22 Uhr
Anmeldung unter [email protected]
Kosten: 20 Euro

Die Kosten beinhalten Eintritte und Führungen. Bahnfahrt und Mittagessen sind individuell zu bezahlen, wobei wir gern die Buchung übernehmen!

Foto: Schlafsaal für Zöglinge im Konvikt der Benediktiner von St. Paul, 1911
(das damals modernste Internat in Österreich), Fotograf/in unbekannt, in: Österreichische Illustrierte Zeitung vom 23. Juli 1911, ANNO/ÖNB

ES SIND NOCH RESTPLÄTZE FREI!!! EIN TAG IN VILLACH 09.05.2026Exkursion zur Ausstellung „Aufbruch! Steiermark ↔ Kärnten M...
29/04/2026

ES SIND NOCH RESTPLÄTZE FREI!!!
EIN TAG IN VILLACH
09.05.2026

Exkursion zur Ausstellung „Aufbruch! Steiermark ↔ Kärnten Museum

In 65 Minuten von Graz nach Villach, die Koralmbahn macht es möglich! Gemeinsam flanieren wir durch die „Draustadt“, die zweitgrößte Stadt Kärntens und südlichste Österreichs. Bei einer Stadtführung stehen Handwerk und Handelsswege, die „Franzosenbelagerung“, die Ereignisse rund um die Kärntner Volksabstimmung, die Bedeutung der Eisenbahn für die Stadtentwicklung ebenso im Fokus wie Villach als High-Tech-Standort der Gegenwart. Nach Besichtigung des Kärnten-Reliefs, der größten Landschaftplastik Europas, im Maßstab 1:10.000, dreidimensional auf 183 m2 erklimmen wir den höchsten Kärntner Kirchturm, den Villacher Stadtpfarrturm. Danach geht es weiter ins Museum der Stadt Villach, wo die aktuelle Sonderausstellung die Auswirkungen von Kriegen und Krisen seit dem 19. Jahrhundert auf die Stadtgeschichte beleuchtet.

Treffpunkt: 09:00 Uhr, Grazer Hauptbahnhof (Vorhalle)
Abfahrt: Graz, 09:22 Uhr, RJX 137, Bahnsteig 5
Rückfahrt: Hauptbahnhof Villach, 16:17 Uhr
Anmeldung unter [email protected]
Kosten: 25 Euro

Die Kosten beinhalten Eintritte und Führungen. Bahnfahrt und Mittagessen sind individuell zu bezahlen, wobei wir gern die Buchung übernehmen!

Postkarte Warmbad Villach, Kurbassin, Verlag und Fotograf Theodor Strein (Villach), 1951, Sammlung WFF

Adresse

Sackstraße 16
Graz
8010

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+4331680179810

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Museum für Geschichte erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Das Museum Kontaktieren

Nachricht an Museum für Geschichte senden:

Hervorgehoben

Teilen

Kategorie