aut. architektur und tirol

aut. architektur und tirol aut. architektur und tirol – das Tiroler Architekturzentrum im Adambräu in Innsbruck: Ausstellungen Seit 2005 befindet sich aut.

architektur und tirol (vormals Architekturforum Tirol) ist ein 1993 auf Initiative engagierter Architekten gegründeter, unabhängiger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Aspekten von Architektur zu fördern und die Diskussion über eine qualitätsvolle Gestaltung unseres Lebensraumes anzuregen. Die öffentlich zugängliche Einrichtung befindet sich seit 200

5 im Sudhaus der ehemaligen Brauerei Adambräu, ganz in der Nähe des Innsbrucker Bahnhofes. Das Spektrum der Aktivitäten umfasst zahlreiche Veranstaltungen wie Ausstellungen zu Architektur, Kunst und Design, Vorträge nationaler wie internationaler Architekten, Diskussionen, Exkursionen, Symposien, Führungen, schwerpunktartige Filmreihen und „Vor Ort“-Werkgespräche in Bauwerken sowie ein spezielles Programmangebot für Kinder und Jugendliche. Damit sowie durch Publikationen (z.B. „Bauen in Tirol seit 1980“, „Josef Lackner“, „reprint. ein lesebuch zu architektur und tirol“, "Innsbruck.Stadtgeschichten", „konstantmodern. Fünf Positionen zur Architektur“), eine Online-Baudatenbank ausgewählter Gebäude in Tirol auf der Plattform http://www.nextroom.at und durch die kontinuierliche Basisarbeit (Netzwerkanbieter, Auskunftgeber, Lobbying, ...) ist es aut in den vergangenen Jahren gelungen, eine lokal und überregional beachtete Schnittstelle zwischen Fachwelt, Öffentlichkeit und Politik zu werden. architektur und tirol im Sudhaus der ehemaligen Brauerei Adambräu, einem aus den 1920er Jahren stammenden Bau des Tiroler Architekten Lois Welzenbacher. Der zeichenhafte Industriebau der klassischen Moderne wurde nach Einstellung des Brauereibetriebes unter Denkmalschutz gestellt und 2000 - 2004 durch die Architektengemeinschaft köberl+giner&wucherer_pfeifer (Rainer Köberl, Thomas Giner, Erich Wucherer, Andreas Pfeifer) für aut. architektur und tirol und das Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck adaptiert.

Donnerstag, 3. September 2026, 18.30 UhrArchitekturführung"Sprung in die Moderne" im Alpenbad Wattens mit Gerhard Dollni...
01/09/2026

Donnerstag, 3. September 2026, 18.30 Uhr
Architekturführung"Sprung in die Moderne" im Alpenbad Wattens mit Gerhard Dollnig

Das Sprungbecken des Alpenbads Wattens bildet das Herzstück einer Anlage, die 1956 als "modernstes Schwimmbad Europas" gefeiert wurde. Der spektakuläre Sprungturm und ein Unterwasserrestaurant, von dem aus man den Springer:innen zusehen konnte, galten als Sensation.

Im Zuge einer, vom Kulturverein Grammophon initiierten Crowdfundig-Kampagne zur Unterstützung der Sanierung des sog. "3,80-Becken" können bei einer Führung mit dem in Wattens aufgewachsenen Architekten Gerhard Dollnig das Bauwerk, die technischen Innovationen und die Geschichte hinter dem Denkmal der Nachkriegsmoderne entdeckt werden.

Treffpunkt beim Eingang des Alpenbades
Eintritt: freiwillige Spende zum Erhalt des Sprungbeckens
Nähere Informationen s. erster Kommentar

Neu in der aut-Sammlung auf nextroom.at:Der von EGKK Landschaftsarchitektur in einen klimaresilienten, entschleunigten u...
01/09/2026

Neu in der aut-Sammlung auf nextroom.at:
Der von EGKK Landschaftsarchitektur in einen klimaresilienten, entschleunigten und multifunktionalen Stadtraum verwandelt Bozner Platz in Innsbruck.

Der Bozner Platz bildet vom Hauptbahnhof kommend den ersten urbanen Stadtraum auf dem Weg in die Innsbrucker Altstadt. Mit der Neugestaltung wurde dieser bislang vom Verkehr dominierte Platz in einen klimaresilienten, entschleunigten und multifunktionalen Stadtraum verwandelt. Umgesetzt hat das Proj...

Das „Korowai Tree House“ aus Papua, Indonesien, ist eines von vier Modellen anonymer Architekturen in der Ausstellung „R...
28/08/2026

Das „Korowai Tree House“ aus Papua, Indonesien, ist eines von vier Modellen anonymer Architekturen in der Ausstellung „Rebuild: Figures of Space“ und derzeit im aut zu sehen. Gebäude ohne klare Autor:innenschaft waren der Fokus eines Semesters der „redrawing and rebuilding“-Übungen am Atelier Walter Angonese. Sie wurden dafür von Studierenden nachgezeichnet und als Modell im Maßstab 1:33 nachgebaut.

“The exercise focused on anonymous architecture, shifting attention away from authorship and towards the continuity of architectural knowledge embedded in the built environment.”

Bilder: © Atelier Walter Angonese

Studierende: Giulia Sangiovanni, Paola Sardi, Rebecca Valle

Zum Nachlesen "Tommaso Fantini: Redrawing"In der aktuellen Ausstellung "Rebuild: Figures of Space" im aut sind über 60 M...
27/08/2026

Zum Nachlesen "Tommaso Fantini: Redrawing"

In der aktuellen Ausstellung "Rebuild: Figures of Space" im aut sind über 60 Modelle von Einfamilienhäusern aus unterschiedlichen Zeiten und Kontexten zu sehen, die in den vergangenen Jahren im Rahmen der Lehre im Atelier Walter Angonese an der USI – Accademia di architettura in Mendrisio entstanden sind.

Tommaso Fantini – seit 2018 Assistent und Wissenschaftler im Atelier Angonese – beschreibt in seinem, in der aut: info erschienenen Text, welche Rolle die "redrawing and rebuilding"-Übungen innerhalb der Lehre an der USI – Accademia di architettura in Mendrisio spielen. Ausgehend von umfassenden Quellenrecherchen werden dabei Wohnhäuser einer genauen Betrachtung unterzogen, Grundrisse und Schnitte nachgezeichnet und schließlich in präzise Weißmodelle räumlich übersetzt.

"Each semester of the second-year Atelier Angonese opens with a redrawing exercise, which is necessarily tied to the annual theme and has proven to be an extremely effective practice for reading, analysing, and understanding architecture.

For each building, students are required to carry out source research – consulting bibliographies, publications, scans of original drawings, and archival documents – and produce technical drawings (plans, elevations, sections) at various scales. For the single-family houses only, this also includes a three-dimensional reconstruction using painted MDF models at a scale of 1 : 20 or 1 : 33."

Den gesamten Text könnt ihr in der aktuellen aut: info bzw. auf unserer Website lesen, den direkten Link findet ihr im ersten Kommentar.

Neu in der aut-Sammlung auf nextroom.at:Das denkmalgeschützte Haus Marillac, das STUDIO LOIS zu einem Gesundheitszentrum...
26/08/2026

Neu in der aut-Sammlung auf nextroom.at:
Das denkmalgeschützte Haus Marillac, das STUDIO LOIS zu einem Gesundheitszentrum mit Arztpraxen, Therapie und Kinderbetreuung umgebaut hat.

Das denkmalgeschützte Haus Marillac wurde um 1920 als Exerzitienhaus der Barmherzigen Schwestern errichtet und über Jahrzehnte mehrfach für die ordensinterne Nutzung erweitert und umgebaut. Stiller Rückzug, gemeinschaftliche Fortbildung und Beherbergung prägten das Haus während dieser Zeit. Da...

Zum Nachsehen: Aufzeichnung des Vortrags "Brenner Basistunnel – Lebensräume werden verbunden"" von Martin Ausserdorfer i...
25/08/2026

Zum Nachsehen: Aufzeichnung des Vortrags "Brenner Basistunnel – Lebensräume werden verbunden"" von Martin Ausserdorfer im aut. Link in den Kommentaren.

Mit dem Brenner Basistunnel – einem 55 km langen Tunnel zwischen Innsbruck und Franzensfeste mit vier seitlichen Zufahrtstunneln in Ampass, im Ahrental, in Wolf bei Steinach a. B. und in Mauls – entsteht derzeit die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt. Als Auftaktveranstaltung zu den Architekturtagen 2026 sprach Martin Ausserdorfer – langjähriges Mitglied des BBT-Aufsichtsrates sowie Bürgermeister einer Südtiroler Gemeinde im Pustertal – darüber, welche Auswirkungen dieses Infrastrukturprojekt auf unseren Lebensraum haben wird.

Neue Perspektiven auf Erinnerung gesucht:Mit   2028 unterstützt die Stadt Innsbruck Projekte aus Kunst, Wissenschaft, Bi...
22/08/2026

Neue Perspektiven auf Erinnerung gesucht:

Mit 2028 unterstützt die Stadt Innsbruck Projekte aus Kunst, Wissenschaft, Bildung und interdisziplinären Bereichen, die sich mit zeitgemäßen Formen des Erinnerns und Gedenkens auseinandersetzen.

Gesucht werden gegenwartsbezogene Konzepte zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus sowie an die Opfer von Gewalt, Rassismus und Antisemitismus.

🗓️ Einreichungen sind bis 1. September 2026 möglich.

➡ Nähere Informationen auf der Website der Stadt Innsbruck , Link im Kommentar

Pavillons waren der Fokus eines Semesters der„redrawing and rebuilding“-Übungen am Atelier Walter Angonese. Gebäude von ...
21/08/2026

Pavillons waren der Fokus eines Semesters der„redrawing and rebuilding“-Übungen am Atelier Walter Angonese. Gebäude von unterschiedlichen Architekt:innen wurden dafür von Studierenden nachgezeichnet und als Modell im Maßstab 1:33 nachgebaut. Sechs der dabei entstandenen Modelle und die zugehörigen Pläne sind in der Ausstellung „Rebuild: Figures of Space“ derzeit im aut zu sehen:

HOUSE TO WATCH THE SUNSET, Not Vital
Aladab, Niger, 2005

CABANON, Umberto Riva
Triennale di Milano, Milan, Italy, 2016

UNTITLED, Per Kirkeby
Antwerp, Belgium, 1993

MOBILE HOME, Atelier Van Lieshout
Otterlo, Netherlands, 1995

LO STÖCKLI, Flora Ruchat-Roncati
Riva San Vitale, Switzerland, 1968

TRAIL HOUSE, Anne Holtrop
Almere, Netherlands, 2009

“Through the study of pavilions, students explored architecture in its most concentrated form: buildings in which structure, material, space and construction are often reduced to a limited number of carefully resolved elements. Particular attention was given to the way details contribute to the character of a work, shaping both its physical presence and its spatial experience.”

Bilder: © Atelier Walter Angonese

Studierende: Andrea Carini, Federico Paloschi, Leonardo Taddeo, Camilla Airoldi, Beatrice Consonni, Giulia Isabelle Motta, Emma Mariaclara Marelli, Meta Taddei, Alessandro Virmilli, Emanuela Mango, Camilla Nespoli, Aurora Orlandi, Ludovico Caravita, Niccolò Pelosi, Alexandra Francis Renault, Ben Louis Brinckmann, Sandra Maria Ghiozzi, Matilde Marconi

Ihr plant einen Ausflug in die Berge und sucht dabei auch ein architektonisches Erlebnis? In unserem Online-Architekturf...
20/08/2026

Ihr plant einen Ausflug in die Berge und sucht dabei auch ein architektonisches Erlebnis? In unserem Online-Architekturführer findet ihr dazu Inspiration.

Die Tour "Berg auf, Berg ab" bietet eine Zusammenstellung von Bauwerken aus ganz Tirol – Seilbahnstationen, Bergrestaurants, Kapellen, Hütten und Aussichtspunkte –, die es wert sind, im Zug von Wanderungen auch einmal näher betrachtet zu werden.

Die Bandbreite der ausgewählten Projekte reicht von Ikonen des alpinen Bauens wie den Stationen der Nordketten- bzw. der Vallugabahn bis hin zu aktuellen, hochkomplexen technologischen Lösungen.

architek[tour] tirol gibt's übrigens auch als Web App für mobile devices!
➡ Links zur Tour in den Kommentaren

Fotos:
Top of Alpbachtal von Snøhetta Studio Innsbruck
Foto © Christian Flatscher

Granatkapelle in Finkenberg von Mario Botta und Bernhard Stoehr
Foto © Enrico Cano

Neue Regensburger Hütte in Falbeson von Rainer Köberl
Foto © Lukas Schaller

Kapelle am Schaufeljoch im Stubaital von ao-architekten
Foto © Günter Richard Wett

Freiraum Ahorn bei der Ahornbahn in Mayerhofen von M9 ARCHITEKTEN (Antonius Lanzinger)
Foto © David Schreyer

Neu in der aut-Sammlung auf nextroom.at:Ein von columbosnext in Innsbruck geplantes Wohnhaus für Menschen in prekären Le...
19/08/2026

Neu in der aut-Sammlung auf nextroom.at:
Ein von columbosnext in Innsbruck geplantes Wohnhaus für Menschen in prekären Lebenssituationen, das gemeinschaftliches Wohnen zum räumlichen Leitmotiv macht.

Die Initiative „Frauen helfen Frauen“ errichtete mit NOAH ein Wohnhaus für Menschen in prekären Wohn- und Lebenssituationen, das als geschützter Ort Stabilität, Gemeinschaft und neue Perspektiven ermöglichen soll. An der Schnittstelle unterschiedlicher städtebaulicher Strukturen besetzt de...

Adresse

Lois-Welzenbacher-Platz 1 (im Adambräu)
Innsbruck
6020

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 17:00

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