14/02/2026
DAS WAR DAS GEDENKEN AN DIE IM FEBRUAR 1934 ERMORDETEN ROTEN LOKALBAHNER IM ARBEITER:INNENWIDERSTAND IN SALZBURG
Am vergangenen Donnerstag hat der KZ-Verband/VdA Landesverband Salzburg seine alljährliche Gedenkkundgebung zur Niederschlagung des Arbeiter:innenaufstandes und seiner Opfer im Februar 1934 veranstaltet.
Der Mut der roten Lokalbahner im Widerstand gegen den Austrofaschismus und Nationalsozialismus ist damals wie heute Vorbild im Ringen um Demokratie und Frieden.
Beim Mahnmal für die ermordeten Lokalbahner Alois Auer, August Gruber und Rudolf Hartl in der Halle des Lokalbahnhofs am Hauptbahnhof Salzburg hat der KZ-Verband eine Kranzniederlegung vorgenommen, um ihrer zu gedenken.
Die drei Lokalbahner stehen dabei stellvertretend für alle, die von 1933 bis 1938 im Austrofaschismus und von 1938 bis 1945 gegen das Nazi-Regime für Freiheit, Demokratie und Frieden eingetreten sind und Widerstand gegen die faschistischen Systeme geleistet haben.
Dieses Jahr Ulrike Koushan für den KZ-Verband würdige Worte anlässlich des Gedenkens gesprochen.
Gerade wenn vermeintlich gesicherte demokratische Rechte europaweit schrittweise abgeschafft werden und faschistische Bewegungen in vielen Regierungen sitzen, ist die Erinnerung an den Mut der roten Lokalbahner, an den Widerstand gegen die christlichsozialen Faschisten und die darauffolgende NS-Diktatur von besonderer Bedeutung. Die Geschichte des 12. Februar lehrt in aller Härte, dass die Hoffnung rechtsextreme Bewegungen zähmen zu können oder ihnen mit autoritär-rechten Konzepten das Wasser abzugraben, zum Scheitern verurteilt war und ist. Faschismus kann nur durch offensive
Sozialpolitik und demokratisches Handeln bekämpft werden.
Wir bedanken uns bei allen für die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung.
Niemals vergessen!