Haus der Geschichte Österreich

Haus der Geschichte Österreich Das hdgö ist das erste Zeitgeschichtemuseum des Bundes und lädt zur Diskussion über die Geschichte Österreichs seit 1918 ein.

Das Haus der Geschichte Österreich ist das erste Museum des Bundes für Zeitgeschichte. Es widmet sich der österreichischen Geschichte ab Mitte des 19. Jahrhunderts – und schließt damit eine Lücke in der österreichischen Museums- und Wissenschaftslandschaft. Das Haus der Geschichte Österreich ist in der Neuen Burg am Heldenplatz verortet und in die Österreichische Nationalbibliothek eingebunden. Di

e Hauptausstellung "Neue Zeiten: Österreich seit 1918" stellt Fragen an die Geschichte immer aus der Gegenwart und bietet ganz neue Einblicke und Erzählungen. Das Haus der Geschichte Österreich begreift sich als Diskussionsforum und Verhandlungsort, als Ort der Auseinandersetzung mit Geschichte und ihrer Bedeutung für die Gegenwart.

Jetzt die Publikationen des hdgö entdecken! Unsere Bücher und Kataloge vertiefen historische Hintergründe und geben exkl...
03/09/2026

Jetzt die Publikationen des hdgö entdecken! Unsere Bücher und Kataloge vertiefen historische Hintergründe und geben exklusive Einblicke in die Arbeit des hdgö. 📚

Alle Publikationen sind direkt an der Museumskassa erhältlich bequem von zuhause per E-Mail-Bestellung.

👉🏼 Alle Informationen zu unseren Publikationen gibt es auf unserer Website! 📖

📸 David Tiefenthaler / hdgö

Jeden Donnerstag geht 2026 der Eintritt von 18 bis 20 Uhr aufs Haus! Auch im September bieten wöchentlich wechselnde Füh...
01/09/2026

Jeden Donnerstag geht 2026 der Eintritt von 18 bis 20 Uhr aufs Haus! Auch im September bieten wöchentlich wechselnde Führungen ab 18:15 Uhr spannende Perspektiven auf die österreichische Zeitgeschichte.

🍁 Donnerstag, 3. September
Themenführung kompakt: Alles Arbeit

🍁 Donnerstag, 10. September
Themenführung kompakt: Meilensteine der Demokratieentwicklung

🍁 Donnerstag, 17. September
Themenführung kompakt: Österreich seit 1918

🍁 Donnerstag, 24. September
Themenführung kompakt: Österreich seit 1918

Außerdem findet am 24. September eine Kurator*innenführung durch die Sonderausstellung „Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950-1966“ statt – eine Ausstellung des Museums für Geschichte, Graz / Universalmuseum Joanneum, präsentiert in Zusammenarbeit mit dem hdgö - Eva Tropper und Samuel Hofstadler nähern sich anhand von historischen Pressefotografien weiblicher Arbeit und gesellschaftlichen Geschlechterrollen.

👉🏼 Alle Informationen zum Führungsprogramm im September gibt es auf unserer Website!

📸 Klaus Pichler / hdgö

Die Sommerferien sind fast vorbei und das neue Schuljahr steht vor der Tür! 📚🚌 Neben dem Ausstellungsbetrieb und seiner ...
28/08/2026

Die Sommerferien sind fast vorbei und das neue Schuljahr steht vor der Tür! 📚🚌 Neben dem Ausstellungsbetrieb und seiner Aufgabe als Diskussionsforum bietet das Haus der Geschichte Österreich nicht nur Informationsveranstaltungen für Pädagog*innen an, sondern auch Unterrichtsmaterialien für die Schule (und auch für zu Hause). Die Materialien sind kostenlos zum Download auf der Website verfügbar und decken verschiedenste Themengebiete ab – von der Entwicklung des Wahlrechts in Österreich über Diktatur und NS-Herrschaft bis hin zur Zweisprachigkeit Kärntens.

Eine Übersicht über die Unterrichtsmaterialien und alle weiteren Angebote für Pädagog*innen und Schulklassen gibt es hier: https://hdgoe.at/category/schulen

Grafik: zunder zwo

Das Haus der Geschichte Österreich gratuliert Gabu Heindl zum Preis der Stadt Wien für Architektur! Die Stadt Wien begrü...
26/08/2026

Das Haus der Geschichte Österreich gratuliert Gabu Heindl zum Preis der Stadt Wien für Architektur! Die Stadt Wien begründet ihre Entscheidung unter anderem mit Heindls Auseinandersetzung mit radikaler Demokratie und intersektionaler Gerechtigkeit sowie einer Praxis von realer gesellschaftlicher Wirksamkeit.

Die 2021 eröffnete hdgö-Ausstellung "Hi**er entsorgen. Vom Keller ins Museum” beschäftigte sich mit der Frage nach dem Umgang mit den Überbleibseln des Nationalsozialismus. Gabu Heindl zeichnete für die Architektur der Ausstellung verantwortlich, die Objekte mit Bezug zum Nationalsozialismus und der Frage nach der Verantwortung im Umgang in den Mittelpunkt rückte. Die Ausstellung ist aktuell im Vorarlberg Museum zu sehen.

Wir gratulieren von Herzen zu dieser Auszeichnung!

vorarlberg museum​ Gabu Heindl

📸eSeL / Lorenz Seidler

Heute ist der 80. Todestag des Violinisten und Musiklehrers Arnold Rosé. Das hdgö widmete ihm und seiner Tochter Alma di...
25/08/2026

Heute ist der 80. Todestag des Violinisten und Musiklehrers Arnold Rosé. Das hdgö widmete ihm und seiner Tochter Alma die erste Sonderausstellung nach der Eröffnung des Museums im Jahr 2018. Die Ausstellung „Nur die Geigen sind geblieben – Alma und Arnold Rosé” erzählt vom Leben und Wirken der beiden Ikonen des österreichischen Musik- und Wiener Gesellschaftslebens. Die Karrieren der Rosés endeten abrupt 1938 durch den „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische deutsche Reich.

Arnold Rosé wurde 1863 als Arnold Josef Rosenblum im heutigen Rumänien geboren. Um das musikalische Talent der Söhne zu fördern, übersiedelte die Familie Rosenblum nach Wien. Bereits mit 17 Jahren trat Arnold Rosé mit den Wiener Philharmonikern auf und wurde zunächst Mitglied des Hofopernorchesters, später Soloviolinist und Konzertmeister der Wiener Philharmoniker. In dieser Zeit änderte er seinen Namen zu Rosé. Ab 1902 war er mit Justine Mahler, der Schwester von Gustav Mahler, verheiratet.

Mit seinem älteren Bruder Eduard gründete Arnold Rosé das „Rosé-Quartett”, das zu einem der bekanntesten Streichquartette in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde. Nach dem sogenannten „Anschluss” Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland war Arnold Rosé zur Emigration nach London gezwungen, wo das Quartett wieder zusammenfand und weiter konzertierte.

Arnold Rosé starb am 25. August 1946 in London.

📸 Zeitungsbericht über die Ankunft von Arnold und Alma Rosé in London, Mai 1939
The Gustav Mahler–Alfred Rosé Collection. Music Library, University of Western Ontario, Canada. Supported by The Gladys Krieble Delmas Foundation

Mit der rosa Brille durchs Museum: Die Kurzführung „Zeitgeschichte kompakt: Liebesgeschichten” wirft einen Blick auf fün...
24/08/2026

Mit der rosa Brille durchs Museum: Die Kurzführung „Zeitgeschichte kompakt: Liebesgeschichten” wirft einen Blick auf fünf Objekte der Ausstellung „Neue Zeiten: Österreich seit 1918”, die von schicksalshaften Begegnungen, Liebesgeschichten und Ehedingen aus rund 100 Jahren österreichischer Geschichte erzählen. 💌

Eine gute Gelegenheit, den Besuch mit einem „Date im Museum” zu verbinden! An der Museumskassa erhalten Sie zwei Hefte, die zu einer Kennenlern-Tour für zwei durchs Museum einladen. Für das erste, zweite oder hundertste Date.

Zeitgeschichte kompakt: Liebesgeschichten
📅 27. August 2026, 18:15 Uhr, Dauer ca. 25 min
👉🏼 Alle Informationen zur Führung gibt es auf unserer Website!

Am Donnerstagabend ist der Eintritt von 18-20 Uhr frei. Nehmen Sie an unserer Happy Hour im Museum teil und gewinnen Sie bei der Verlosung um 19:15 Uhr sommerliche Getränke! 💛

Mit der rosa Brille durchs Museum: Die Kurzführung „Zeitgeschichte kompakt: Liebesgeschichten” wirft einen Blick auf fün...
24/08/2026

Mit der rosa Brille durchs Museum: Die Kurzführung „Zeitgeschichte kompakt: Liebesgeschichten” wirft einen Blick auf fünf Objekte der Ausstellung „Neue Zeiten: Österreich seit 1918”, die von schicksalshaften Begegnungen, Liebesgeschichten und Ehedingen aus rund 100 Jahren österreichischer Geschichte erzählen. 💌

Eine gute Gelegenheit, den Besuch mit einem „Date im Museum” zu verbinden! An der Museumskassa erhalten Sie zwei Hefte, die zu einer Kennenlern-Tour für zwei durchs Museum einladen. Für das erste, zweite oder hundertste Date.

Zeitgeschichte kompakt: Liebesgeschichten
📅 27. August 2026, 18:15 Uhr, Dauer ca. 25 min
👉🏼 Alle Informationen zur Führung gibt es hier: https://hdgoe.at/kompakt_liebesgeschichten?date=2026-08-27

Am Donnerstagabend ist der Eintritt von 18-20 Uhr frei. Nehmen Sie an unserer Happy Hour im Museum teil und gewinnen Sie bei der Verlosung um 19:15 Uhr sommerliche Getränke! 💛

Wohin mit betreuungspflichtigen Kindern in den Sommerferien, wenn beide Elternteile berufstätig sind? Diese Frage stellt...
22/08/2026

Wohin mit betreuungspflichtigen Kindern in den Sommerferien, wenn beide Elternteile berufstätig sind? Diese Frage stellte sich auch in den 1950er-Jahren und betraf fast ausschließlich Frauen. Im Konzept der Hausfrau war vorgesehen, dass sämtliche Sorge- und Betreuungsaufgaben von einer Person übernommen werden sollten.

Staatliche oder betriebliche Betreuungseinrichtungen waren nur in Ansätzen vorhanden. Speziell im ländlichen Raum gab es zwar sogenannte ‚Erntekindergärten‘, die ursprünglich auf die NS-Zeit zurückgingen. Sie boten Kinderbetreuung – aber nur in der Erntesaison. Für erwerbstätige Mütter bedeutete dies, dass sie überwiegend auf private Netzwerke angewiesen waren.

Das wird auch im Fotoarchiv Blaschka sichtbar: Neben den dominanten Bildern von Müttern mit ihren Kindern kommt die Darstellung älterer Frauen am häufigsten vor. Neben Großmüttern übernahmen manchmal auch andere verwandte oder nicht verwandte Personen diese Aufgabe.

„Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950–1966” ist eine Ausstellung des Museums für Geschichte, Graz (Universalmuseum Joanneum), präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte Österreich.

📸 Fotoarchiv Blaschka, 1965, Multimediale Sammlungen / Universalmuseum Joanneum

Vor 100 Jahren gründete Siegfried Braun die „Erste österreichische Krüppelarbeitsgemeinschaft“. Die Krüppelarbeitsgemein...
19/08/2026

Vor 100 Jahren gründete Siegfried Braun die „Erste österreichische Krüppelarbeitsgemeinschaft“. Die Krüppelarbeitsgemeinschaft (KAG) war eine Selbsthilfebewegung von körperlich behinderten Personen, die zwischen 1926 und 1938 durch ihre mediale Präsenz und vor allem durch die Herausgabe der Zeitschrift „Der Krüppel“ bekannt geworden ist. Ihr zentrales Motto lautete: „Arbeit, kein Mitleid!”.

Die Notlage von Menschen mit Behinderungen war damals aufgrund von Armut und Arbeitslosigkeit groß. Die KAG gründete mehrere selbstorganisierte Werkstätten - sie schuf Arbeit und bewies demonstrativ die Arbeits- und Leistungsfähigkeit der „Krüppel“. Durch Spenden und den Verkauf von Produkten finanzierte sie letztlich 60 Arbeits- und Ausbildungsplätze in Werkstätten. Darüber hinaus waren die zentralen Tätigkeiten der KAG Beratung, Fürsorge, Fortbildung, Kontaktpflege unter den Mitgliedern, Arbeitsvermittlung, die Führung von Werkstätten und der Versuch, gesetzliche Verbesserungen zu erreichen.

Mit der politischen Entwicklung der Zwischenkriegszeit in Österreich schränkte die KAG ihre Ziele zunehmend ein. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde sie Widerstand in den Reichsbund der Körperbehinderten eingegliedert, als Teil der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV).

Der Gründer Siegfried Braun wurde aufgrund seiner jüdischen Herkunft ins KZ Theresienstadt deportiert und später im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ermordet.

Foto: Abzeichen der KAG von 1927 mit dem Motto „Arbeit nicht Mitleid”, Fotograf: Fridolin Schönwiese, Wiener Stadt- und Landesarchiv

Foto: Das einzige Foto, das es von Siegfried Braun gibt. Fotograf*in unbekannt, Tschechisches Nationalarchiv

In Vergangenheit und Gegenwart müssen die Rechte für Menschen mit Behinderungen immer wieder eingefordert werden. Die ko...
17/08/2026

In Vergangenheit und Gegenwart müssen die Rechte für Menschen mit Behinderungen immer wieder eingefordert werden. Die kostenlose Fokusführung „Zeitgeschichte kompakt: Selbst bestimmt?!” rückt Kämpfe für Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und Inklusion in den Mittelpunkt. Ausgehend von Objekten in der Ausstellung „Neue Zeiten: Österreich seit 1918” erzählt sie die Geschichte und der Aktivismus von Menschen mit Behinderungen in Österreich der letzten rund 100 Jahren: Wie haben sie für ihre Rechte und gegen Barrieren gekämpft? Welche Einschnitte und Erfolge haben sie erlebt? 🦽

Zeitgeschichte kompakt: Selbst bestimmt?! Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in Österreich seit 1918
📅 20. August 2026, 18:15 Uhr, Dauer ca. 25 min
👉🏼 Alle Informationen zur Führung gibt es auf unserer Website!

Am Donnerstagabend ist der Eintritt von 18-20 Uhr frei. Nehmen Sie an unserer Happy Hour im Museum teil und gewinnen Sie bei der Verlosung um 19:15 Uhr sommerliche Getränke! 💛

Adresse

Heldenplatz/Neue Burg
Wien
1010

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 20:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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