Heeresgeschichtliches Museum

Heeresgeschichtliches Museum Das Heeresgeschichtliche Museum ist ein historisches Museum mit militärhistorischem Schwerpunkt. Darum haben wir Netiquette-Regeln:

1. Jeder Mensch ist anders.
(943)

Aktuell befinden wir uns in einer Phase der inhaltlichen Überarbeitung und der organisatorischen Neuaufstellung und freuen uns über Feedback! Netiquette

Wir unterstützen den gemeinsamen Austausch auf unserer Seite, so lange der Umgang miteinander wertschätzend
bleibt. Bitte seid respektvoll und höflich.

2. Wir freuen uns, wenn ihr mit eurem richtigen Namen kommuniziert.

3. Wir sind hier gerne p

er Du. Bitte ärgere dich daher nicht, wenn du nicht gesiezt wirst.

4. Es kann sein, dass einmal ein Fehler oder ein Missverständnis passiert oder ihr vielleicht eine andere Meinung
zu etwas habt. Aber bitte nicht vergessen: Wir sind alle Menschen.

5. Postings oder Kommentare, die unfreundlich oder beleidigend sind, werden wir löschen. Wir möchten euch
bitten, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen.

6. Respektiert bitte, dass jeder Mensch auch anders mit Situationen umgeht.

7. Jegliche Form von Diskriminierung ist tabu.

8. Denkt bitte daran, dass das Internet ein öffentlicher, aber kein rechtsfreier Raum ist. Achtet daher darauf,
welche (persönlichen) Daten ihr postet.

9. Schreibt bitte nur, was ihr auch jemandem in einem Gespräch direkt sagen würdet.

10. Wir behalten uns vor, Menschen, die sich nicht an unsere Netiquette-Regeln halten, zu sperren

An jedem ersten Samstag im Monat findet im Heeresgeschichtlichen Museum eine Kinderführung statt.Gemeinsam entdecken wir...
01/09/2026

An jedem ersten Samstag im Monat findet im Heeresgeschichtlichen Museum eine Kinderführung statt.
Gemeinsam entdecken wir am 5. September um 11 Uhr tapfere Held:innen und erleben historische Ereignisse auf spielerische Weise. Ein lehrreicher und unterhaltsamer Spaß, der Groß und Klein begeistert!

Anmeldung erbeten unter [email protected], Führungsticket € 4.

📷HGM / SP

OBJEKTE. SCHICKSALE. ERINNERUNG.Welche Geschichten verbergen sich hinter den Objekten einer Ausstellung?Für einen weiter...
31/08/2026

OBJEKTE. SCHICKSALE. ERINNERUNG.

Welche Geschichten verbergen sich hinter den Objekten einer Ausstellung?
Für einen weiteren Beitrag unserer Reihe „Objekte. Schicksale. Erinnerung.“ stellt Manfred Kerry, Historiker und Referent für Digitalisierung am , ein Objekt vor, das ihn besonders beeindruckt: den Brief von Josef Kende aus dem Konzentrationslager Dachau. Der am 3. Juli 1938 verfasste Brief an seine Frau Isolde erzählt von Verfolgung, Entrechtung und den Folgen der nationalsozialistischen Herrschaft.

Der Wiener Buch- und Antiquariatshändler Josef Kende wurde am 14. März 1938 verhaftet und am 1. April mit dem ersten Transport österreichischer Häftlinge nach Dachau gebracht. Kende war Katholik, wurde aber nach den Nürnberger Rassegesetzen als Jude verfolgt. Seine Frau Isolde versuchte mehrfach, seine Freilassung zu erreichen und verwies dabei auch auf seinen Dienst als Rittmeister der k.u.k. Armee. Im Oktober 1938 verstarb der 70-Jährige nach seiner Verlegung in das Konzentrationslager Buchenwald an einer Lungenentzündung.
Das Objekt und die verbundenen Geschichten verdeutlichen, dass es Werte gibt, wie zum Beispiel Grundrechte, die nicht selbstverständlich sind und deren Aussetzung drastische Konsequenzen nach sich zieht.

📖 Zum Newsbeitrag: www.hgm.at/news

© HGM/ Öffentlichkeitsarbeit JB; HGM/ Kerry

SAVE THE DATE Wie entsteht ein Ausstellungskonzept? Und welche Geschichten erzählen Objekte – für sich und im Zusammensp...
29/08/2026

SAVE THE DATE
Wie entsteht ein Ausstellungskonzept? Und welche Geschichten erzählen Objekte – für sich und im Zusammenspiel mit anderen?
Am 15. September um 18 Uhr lädt das Heeresgeschichtliche Museum zum Vortrag „Zu den Sachen selbst“ – Kuratorische Überlegungen zur Ausstellung „Gewalt – Gesellschaft“ ein.
Kurator Thomas Edelmann gibt Einblicke in die Entwicklung des Ausstellungskonzepts und zeigt anhand ausgewählter Objekte, wie Bedeutungen im Zusammenspiel von Dingen, Raum und Betrachtenden entstehen. Dabei geht es auch um die Frage, wie eine Ausstellung Raum für eigene Wahrnehmungen und Interpretationen schaffen kann.

Bitte weisen Sie Ihren QR-Code beim Einlass vor.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und interessante Einblicke in die kuratorische Arbeit hinter der Ausstellung „Gewalt – Gesellschaft“.

📸 – Joanna Pianka

Am Sonntag ist Themenführungstag!Am 30. August um 11 Uhr bietet die Themenführung „Der Krieg in der Kunst“ spannende Ein...
26/08/2026

Am Sonntag ist Themenführungstag!

Am 30. August um 11 Uhr bietet die Themenführung „Der Krieg in der Kunst“ spannende Einblicke in die Darstellung von Krieg, Macht und Heldentum in der Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Eine Führung mit Monika Wandl, HGM-Kulturvermittlerin.

Die Führung widmet sich der Frage, wie Künstlerinnen und Künstler Krieg über mehr als ein Jahrhundert hinweg dargestellt haben. Anhand ausgewählter Gemälde wird sichtbar, wie sich der Blick auf das Kriegsgeschehen wandelte – von heroischen Schlachtendarstellungen der napoleonischen Zeit bis hin zu realistischen und kritischen Darstellungen des Ersten Weltkriegs. Die Werke dokumentieren nicht nur historische Ereignisse, sondern spiegeln auch die gesellschaftlichen Vorstellungen von Nation, Gewalt und Heldentum wider.

Dauer: ca. 90 Minuten. Anmeldung ist nicht erforderlich. Führungsticket € 4 zzgl. Museumsticket.

📷 HGM/ Sammlung

OBJEKTE. SCHICKSALE. ERINNERUNG.Wie kann ein schlichtes Radio von der Macht der Propaganda und ihrem bedeutenden Einflus...
24/08/2026

OBJEKTE. SCHICKSALE. ERINNERUNG.

Wie kann ein schlichtes Radio von der Macht der Propaganda und ihrem bedeutenden Einfluss auf die Gesellschaft erzählen?

Der Volksempfänger ist Teil der neuen Ausstellung „Gewalt — Gesellschaft. Österreich im Zeitalter der Weltkriege 1918 bis 1955“ im HGM. Ausstellungsarchitekt Marc Schuran hat dieses Objekt ausgewählt: "Der Volksempfänger wurde gebaut, damit eine einzige Stimme in möglichst viele Wohnzimmer kommt. Und heute trägt fast jeder von uns ein Gerät in der Tasche, das auswählt, was wir zu sehen und zu hören bekommen. Dieses Objekt zieht mich aus der Historie mitten ins aktuelle Geschehen."

Ab 1933 war der Volksempfänger eines der billigsten Radios auf dem Markt – und das war Absicht: Das Regime wollte, dass sich jeder Haushalt ein Gerät leisten kann. Aus Metall und Bakelit, einfach gebaut und in großen Stückzahlen gefertigt, war er Massenware mit einem politischen Zweck. Beworben wurde er mit dem Satz „Ganz Deutschland hört den Führer mit dem Volksempfänger“.

Für Marc Schuran zeigt der Volksempfänger, dass Gewalt nicht erst mit Waffen beginnt. Eine Gesellschaft muss überzeugt werden, bevor sie Gewalt ausübt oder hinnimmt. Auch die Gestaltung gehörte zur Methode: Das Gerät ist formschön und wirkt bis heute ansprechend, denn Propaganda sollte nicht bedrohlich aussehen, sie sollte gefallen.

Unser Exemplar stammt aus einer Schenkung von Hugo Portisch. Es steht als einziges dreidimensionales Objekt in seiner Vitrine. Und zwischen all den Waffen, die dort ausgestellt sind, ist er für Marc Schuran trotzdem das bedrohlichste Objekt.

📖 Zum Newsbeitrag: www.hgm.at/news

📸 HGM/ Öffentlichkeitsarbeit JB

Sommerliche Abendführung im Heeresgeschichtlichen Museum!Am 27. August um 17 Uhr lädt die Abendführung „Architektur- und...
23/08/2026

Sommerliche Abendführung im Heeresgeschichtlichen Museum!

Am 27. August um 17 Uhr lädt die Abendführung „Architektur- und Baugeschichte – Wo Ziegel auf den Bäumen wachsen“ zu einer Entdeckungsreise durch die Geschichte des ältesten Museumsbaus Wiens ein. Eine Führung durch das Wiener Arsenal und das Heeresgeschichtliche Museum.

Bei dieser Führung wird das Museumsgebäude selbst zum Ausstellungsobjekt. Anhand seiner Architektur und Baugeschichte zeigt sich das Zusammenspiel von Politik, Macht, Repräsentation und Propaganda im 19. Jahrhundert. Während eines Rundgangs durch das beeindruckende Bauwerk von Theophil Hansen werden sowohl die prachtvollen Innenräume als auch die markante Außenarchitektur erkundet. Dabei stehen spannende Geschichten und überraschende Details rund um das Wiener Arsenal im Mittelpunkt: Wie kamen die Feldherren in die Feldherrenhalle? Was verbirgt sich hinter der Ruhmeshalle? Und welche Geheimnisse birgt einer der bedeutendsten historischen Gebäudekomplexe Wiens?

Dauer ca. 90 Minuten. Anmeldung ist nicht erforderlich, Führungsticket € 4.

📷 HBF/ Daniel Trippolt

OBJEKTE. SCHICKSALE. ERINNERUNG.Wie kann ein Haufen alter Medaillen von Krieg, Verlust und gesellschaftlichem Wandel erz...
20/08/2026

OBJEKTE. SCHICKSALE. ERINNERUNG.
Wie kann ein Haufen alter Medaillen von Krieg, Verlust und gesellschaftlichem Wandel erzählen?

Der sogenannte Ordenshaufen ist Teil der neuen Ausstellung „Gewalt — Gesellschaft. Österreich im Zeitalter der Weltkriege 1918 bis 1955“. Stephan Adler, kuratorischer Assistent im , hat dieses Objekt ausgewählt.

Die Medaillen stehen für die Erfahrungen ehemaliger Kriegsteilnehmer: für Gewalt an der Front, aber auch für den gesellschaftlichen Statusverlust nach dem Ersten Weltkrieg. Aus gefeierten Soldaten wurden Heimkehrer, die Ablehnung und Ausgrenzung erfuhren. Dekorationen, einst sichtbare Zeichen militärischer Anerkennung, verloren ihre gesellschaftliche Bedeutung oder wurden ihren Trägern teils gewaltsam entfernt.

Der Medaillenhaufen macht sichtbar, wie eng historische Entwicklungen mit individuellen Biografien verbunden sind. Er erzählt von Menschen, deren Erfahrungen von Krieg nicht mit dem Ende der Kampfhandlungen vorbei waren.

📖 Zum Newsbeitrag: www.hgm.at/news

📸 HGM/ Weghaupt



Am Sonntag ist Themenführungstag!Am 23. August um 11 Uhr bietet die Themenführung „Der König ist tot, lang lebe der Köni...
19/08/2026

Am Sonntag ist Themenführungstag!

Am 23. August um 11 Uhr bietet die Themenführung „Der König ist tot, lang lebe der König! – Revolutionen auf dem Prüfstand“ spannende Einblicke in die Geschichte revolutionärer Umbrüche und die Frage, wie tiefgreifend gesellschaftliche Veränderungen tatsächlich sind. Eine Führung mit Linus Krois, HGM-Kulturvermittler.

Die Führung widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Revolution und Kontinuität. Ausgehend vom ursprünglichen Begriff der „revolutio“, der in der Astronomie die Rückkehr zum Ausgangspunkt bezeichnet, wird der moderne Revolutionsbegriff kritisch hinterfragt. Anhand ausgewählter Objekte und historischer Beispiele, insbesondere der Jahre 1789 und 1848, zeigt die Führung, wie politische und gesellschaftliche Umbrüche bestehende Ordnungen herausforderten. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob Revolutionen tatsächlich neue Verhältnisse schaffen oder ob bekannte Strukturen lediglich in veränderter Form fortbestehen. So eröffnet die Führung spannende Perspektiven auf die Dynamik historischer Veränderungen.

Dauer: ca. 90 Minuten. Anmeldung ist nicht erforderlich. Führungsticket € 4 zzgl. Museumsticket.

📷 HGM/ Sammlung

18/08/2026

Save the Date - ab 24. September geht es los mit Kapitel II unserer Diskursveranstaltung Zeit der Monster - bis Jahresende folgen noch 9 weitere Termine unserer neuen Erfolgsreihe im HGM.

Bis dahin gibt es noch einmal einen Rückblick auf Lage #03, unter anderem mit .

In "AUSSCHALTUNG. Die autoritäre Wende und die entfesselte Macht " haben unsere Gästen darüber diskutiert, wie nach dem autoritären Takeover der Umbau von staatlichen Institutionen und der Abbau der liberalen Demokratie beginnt.

Wieso konnte trotz gesunkener Asyzahlen in ganz Europa das politische Ziel einer repressiven Grenzpolitik nicht erreicht werden?
In ihrer Bestandsaufnahme 2 erläutert Judith Kohlenberger, warum sich die Migrationsdebatte nicht entspannt hat und warum Migrationspolitik nicht stellvertretend für andere Politikfelder strukturelle Problemlagen im Alleingang lösen kann. Im Gegenteil: der Vertrauensverlust in die Politik wird so noch weiter befördert - und Parteien, die von der Problembewirtschaftung und nicht der Problemlösung leben, sind die Profiteure.

Nächster Termin:
Lage #04, 24.9.2026, 18 Uhr
WESTFAILURE. Das Ende der liberalen Weltordnung
Warum zerfällt die liberale Nachkriegsordnung – und welche Ordnung tritt an die Stelle der US-Hegemonie?

Die Anmeldung beginnt am 2. September : hgm.at/zeitdermonster.

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„Konsequenz, Courage, Zivilcourage“ - Anlässlich des Tages des militärischen Widerstandes 2026 wurde am 7. August 2026 d...
14/08/2026

„Konsequenz, Courage, Zivilcourage“ - Anlässlich des Tages des militärischen Widerstandes 2026 wurde am 7. August 2026 die Ansprache von Peter Steinbach, deutscher Historiker und Politikwissenschafter, verlesen.

Peter Steinbach konnte beim Gedenktag des militärischen Widerstands persönlich nicht anwesend sein. In seinem Text setzt er sich mit der wechselnden Wahrnehmung des militärischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus auseinander und thematisiert die Grenzen von Eid und Gehorsam sowie die Verantwortung des Einzelnen.
Im Mittelpunkt stehen dabei auch zwei Soldaten, die ihre Grenzen kannten und sich nicht vor Verfolgung und Tod fürchteten: Anton Schmid und Robert Bernardis. Steinbach würdigt sie als Beispiele für „Konsequenz, Courage, Zivilcourage“ und als soldatische Vorbilder, die die Grenzen militärischen Gehorsams erkannten.

Die vollständige Rede von Peter Steinbach sowie weitere Informationen zum Gedenktag des militärischen Widerstands sind jetzt im Newsbeitrag auf www.hgm.at nachzulesen.

📸 Fotos: HBF/ Daniel Trippolt

Adresse

Ghegastraße
Wien
1030

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00
Samstag 09:00 - 17:00
Sonntag 09:00 - 17:00

Telefon

+43502011060301

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