MUVS, Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch

MUVS, Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch Das MUVS dokumentiert die Kulturgeschichte von Verhütung und Schwangerschaftsabbruch – und vermit

Das MUVS, Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch, ist weltweit einzigartig. Es dokumentiert, wie wir Menschen in einem mühsamen Prozess gelernt haben, das natürliche Ausmaß der Fruchtbarkeit von durchschnittlich 15 Schwangerschaften pro Frauenleben an die individuell gewünschte Kinderzahl anzupassen. Die Verbindung aus kulturhistorischer Erzählung und aktuellem Wissen über Verhütung und

Abbruch vermittelt nicht nur Fakten, sondern auch das notwendige Bewusstsein für den selbstbestimmten Umgang mit der eigenen Fruchtbarkeit. Einzelpersonen, Schulklassen und Fachgruppen besuchen das MUVS als willkommenen Ort der Auseinandersetzung mit Sexualität, politischer Bildung und gesellschaftlichen Fragen.

England hat Ende April einen wichtigen Schritt gesetzt: Frauen dürfen wegen einer eigenen Abtreibung nicht mehr strafrec...
11/05/2026

England hat Ende April einen wichtigen Schritt gesetzt: Frauen dürfen wegen einer eigenen Abtreibung nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden. Mit dem neuen Gesetz wurde ein entsprechender Straftatbestand aus dem Jahr 1861 („Offences against the Person Act“) für betroffene Frauen aufgehoben. Das Gesetz wurde am 29. April von König Charles unterzeichnet und ist damit offiziell in Kraft.
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At the end of April, England took a significant step forward: women can no longer be criminally prosecuted for having their own abortion. The new law removes a related offence dating back to 1861 under the “Offences against the Person Act” for women themselves. The legislation was signed into law by King Charles on April 29 and is now officially in effect.

Quellen:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260503_OTS0018/england-abtreibung-jetzt-fuer-frauen-straffrei

https://humanists.uk/2026/04/29/success-decriminalisation-of-abortion-and-historic-pardons-for-women-become-law/

England hat Ende April einen wichtigen Schritt gesetzt: Frauen dürfen wegen einer eigenen Abtreibung nicht mehr strafrec...
11/05/2026

England hat Ende April einen wichtigen Schritt gesetzt: Frauen dürfen wegen einer eigenen Abtreibung nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden. Mit dem neuen Gesetz wurde ein entsprechender Straftatbestand aus dem Jahr 1861 („Offences against the Person Act“) für betroffene Frauen aufgehoben. Das Gesetz wurde am 29. April von König Charles unterzeichnet und ist damit offiziell in Kraft.
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At the end of April, England took a significant step forward: women can no longer be criminally prosecuted for having their own abortion. The new law removes a related offence dating back to 1861 under the “Offences against the Person Act” for women themselves. The legislation was signed into law by King Charles on April 29 and is now officially in effect.

Unsere neue Verhütungsbroschüre ist da! 🎉🎉🎉🎉Wir freuen uns sehr, das überarbeitet Heftchen zu präsentieren. Worum geht’s...
06/05/2026

Unsere neue Verhütungsbroschüre ist da!
🎉🎉🎉🎉
Wir freuen uns sehr, das überarbeitet Heftchen zu präsentieren.

Worum geht’s ?
🍑Geschlechts- und Lustorgane
🍑 Zyklus und fruchtbare Tage
🍑 Verhütungsmethoden
🍑 Wirksamkeit der Verhütungsmethoden
🍑Schwangerschaftsabbruch
🍑und vieles mehr...
Kommt vorbei und holt euch ein Exemplar ab - kostenlos!

Come and get your V***a to support
27/12/2025

Come and get your V***a to support

04/11/2025
https://www.derstandard.at/story/3100000290868/spanische-regierung-will-abtreibungsrecht-in-der-verfassung-verankernIn S...
13/10/2025

https://www.derstandard.at/story/3100000290868/spanische-regierung-will-abtreibungsrecht-in-der-verfassung-verankern

In Spanien gibt es den politischen Willen, Nägel mit Köpfen zu machen: Die Regierung will das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in der Verfassung verankern. Ein klares Vorhaben, ein konkreter Plan – getragen auch von männlichen Abgeordneten, die sich entschlossen für die Selbstbestimmung von Frauen einsetzen.

Und in Österreich? Hier verweigern sich selbst Politikerinnen aus dem linken Spektrum, das politisch Machbare zu tun: unsere Volksbegehren zu unterstützen, das Thema sichtbar zu machen und die längst möglichen Schritte zu setzen. Von notwendigen Initiativen im Parlament gar nicht zu sprechen. Es findet schlicht und einfach kein Kampf statt – höchstens Lippenbekenntnisse.

Eine wichtige Ausnahme möchten wir aber an dieser Stelle würdigen: Meri Disoski (Die Grünen) hat zuletzt im Parlament konkrete Anfragen zum Thema Schwangerschaftsabbruch eingebracht. Dafür sind wir sehr dankbar – genau solche Initiativen braucht es! Wir gratulieren zu dieser Entschlossenheit und wünschen uns, dass noch viel mehr Politiker*innen diesem Beispiel folgen.

Wir – das Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch – sind weltweit die einzige Einrichtung, die sich ausschließlich und in solcher Konsequenz diesen Themen widmet. Seit über zwanzig Jahren dokumentieren wir Geschichte, vermitteln Wissen, stoßen Debatten an und engagieren uns unermüdlich, unerschrocken und beharrlich für reproduktive Rechte. International sind wir hoch geschätzt und anerkannt: Ärzt*innen, Forscher*innen, Studierende und andere Fachleute – aber auch interessierte Privatpersonen – kommen von weit her angereist, um unser Museum zu besuchen und Informationen für ihre Forschung und ihre Arbeit einzuholen.

In Österreich – und konkret in Wien – werden wir hingegen von den politisch Verantwortlichen, Entscheidungsträger*innen und relevanten Institutionen im besten Fall konsequent ignoriert. Ausgerechnet von jenen, die uns eigentlich mit Freude und Überzeugung jede mögliche Unterstützung geben sollten - und die zugleich von unserem Know-how in höchstem Maße profitieren könnten. Wenn es ihnen tatsächlich um die Sache ginge…

Während Spanien also an einem mutigen Schritt arbeitet, verharrt Österreich in Ignoranz und Stillstand. Wir halten Spanien die Daumen, dass dieses Vorhaben Realität wird.

Und für Österreich wünschen wir uns endlich eine Entwicklung nach vorne – hin zu einer laizistischen, modernen und offenen Gesellschaft, die Frauenrechte nicht ignoriert, sondern schützt und stärkt.

Vor dem Gynmed Ambulatorium und dem MUVS (Mariahilfergürtel 37) finden sich das ganze Jahr über religiöse Fundis (wie wi...
09/10/2025

Vor dem Gynmed Ambulatorium und dem MUVS (Mariahilfergürtel 37) finden sich das ganze Jahr über religiöse Fundis (wie wir sie liebevoll nennen) ein, um mit ihrem „Engagement“ jene Frauen zu verunsichern, die sich ohnehin in einer belastenden Ausnahmesituation befinden, auf dem Weg zu einer Beratung oder zu einem Schwangerschaftsabbruch.

Derzeit, im Rahmen ihrer „40 Gebetstage für das Leben“ (bis 2. November 2025), sind sie täglich in mehreren Exemplaren anzutreffen.

❗❗Kommt daher jeden Dienstag bis 1. November 2025 vorbei und zeigt Haltung!
Unterstützt die Initiative schutzzonen.oe – nicht online, nicht symbolisch, sondern mit eurer Anwesenheit! Mit eurem Dabeisein! Mit eurer Solidarität!

❗❗Kommt und tragt persönlich und konkret dazu bei, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.

➤ Bevormundung ist Anmaßung.
➤ Bevormundung ist Grenzüberschreitung.
➤ Bevormundung ist Gewalt.

➤ Das Recht auf Selbstbestimmung ist Respekt.
➤ Das Recht auf Selbstbestimmung ist Liebe.

Und kommt auch sonst während des Jahres, wann immer es euch möglich ist, und unterhaltet euch mit den Fundis (hauptsächlich sind es Herren).
Lasst euch erklären, wie genau sie Frauen in prekären Lebenslagen – welcher Art auch immer – unterstützen, wenn diese ungewollt schwanger geworden sind und ungewollte Kinder geboren haben.

https://langenacht.orf.at/Die 𝟮𝟱. 𝗢𝗥𝗙-𝗟𝗔𝗡𝗚𝗘 𝗡𝗔𝗖𝗛𝗧 𝗗𝗘𝗥 𝗠𝗨𝗦𝗘𝗘𝗡 findet am 𝟬𝟰. 𝗢𝗸𝘁𝗼𝗯𝗲𝗿 𝟮𝟬𝟮𝟱 von 𝟭𝟴:𝟬𝟬 𝗨𝗵𝗿 𝗯𝗶𝘀 𝟮𝟰:𝟬𝟬 𝗨𝗵𝗿 stat...
10/09/2025

https://langenacht.orf.at/

Die 𝟮𝟱. 𝗢𝗥𝗙-𝗟𝗔𝗡𝗚𝗘 𝗡𝗔𝗖𝗛𝗧 𝗗𝗘𝗥 𝗠𝗨𝗦𝗘𝗘𝗡 findet am 𝟬𝟰. 𝗢𝗸𝘁𝗼𝗯𝗲𝗿 𝟮𝟬𝟮𝟱 von 𝟭𝟴:𝟬𝟬 𝗨𝗵𝗿 𝗯𝗶𝘀 𝟮𝟰:𝟬𝟬 𝗨𝗵𝗿 statt.

Mit einem Ticket können in dieser Zeit alle Museen und Kulturinstitutionen besucht werden, die bei der "Langen Nacht" mitmachen.

Das Ticket gilt als 𝗘𝗶𝗻𝘁𝗿𝗶𝘁𝘁𝘀𝗸𝗮𝗿𝘁𝗲 und auch als 𝗙𝗮𝗵𝗿𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗻 für die Shuttlebusse und für den öffentlichen Verkehr in Wien.

https://langenacht.orf.at/

!! 𝗦𝗔𝗩𝗘 𝗧𝗛𝗘 𝗗𝗔𝗧𝗘 !!Einladung zur Buchpräsentation und Diskussion anlässlich 50 Jahre Fristenlösung - Ein Blick auf die Z...
06/08/2025

!! 𝗦𝗔𝗩𝗘 𝗧𝗛𝗘 𝗗𝗔𝗧𝗘 !!
Einladung zur Buchpräsentation und Diskussion anlässlich 50 Jahre Fristenlösung - Ein Blick auf die Zeit davor

Wie ging es ungewollt schwangeren Frauen zwischen 1945 und 1975? Warum hat sich seit 50 Jahren so wenig verändert und warum gibt es immer noch eine Strafandrohung von bis zu einem Jahr Gefängnis?

Darüber berichten und diskutieren mit dem Publikum:

• 𝗘𝗹𝗶𝘀𝗮𝗯𝗲𝘁𝗵 𝗛𝗮𝗶𝗱𝗹𝗲𝗿 und 𝗦𝘂𝘀𝗮𝗻𝗻𝗲 𝗭𝗮𝗻𝗸𝗲, Zeitzeuginnen

• 𝗗𝗿. 𝗦𝘂𝘀𝗮𝗻𝗻𝗲 𝗞𝗿𝗲𝗷𝘀𝗮 𝗠𝗮𝗰𝗠𝗮𝗻𝘂𝘀 erzählt über die Recherche zu dem Buch.

• 𝗗𝗗𝗿. 𝗖𝗵𝗿𝗶𝘀𝘁𝗶𝗮𝗻 𝗙𝗶𝗮𝗹𝗮 fragt, warum der Schwangerschaftsabbruch nach 50 Jahren immer noch im Strafgesetz steht und wann unsere Gesellschaft Frauen endlich selbst über ihren Körper entscheiden lässt.

Bis 1975 war Abtreibung verboten – teuer, gefährlich und strafbar. Viele Frauen riskierten Job, Freiheit, Gesundheit und Leben aus purer Verzweiflung.
Susanne Krejsa MacManus und Christian Fiala beleuchten diese dunkle Zeit. Ihr Buch zeigt, wie Justiz, Polizei und Medien mit Abtreibung umgingen.

Teilnahme vor Ort oder per Livestream
Anmeldung unter [email protected]

MUVS - Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch
Mariahilfer Gürtel 37/1. Stock, 1150 Wien

𝗘𝗜𝗡𝗧𝗥𝗜𝗧𝗧 𝗙𝗥𝗘𝗜 !!

Adresse

Mariahilfer Gürtel 37/1. Stock
Wien
1150

Öffnungszeiten

Mittwoch 14:00 - 18:00
Donnerstag 14:00 - 18:00
Freitag 14:00 - 18:00
Samstag 14:00 - 18:00
Sonntag 14:00 - 18:00

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