Wien Museum

Wien Museum Einer weltoffenen und progressiven Gesellschaft verpflichtet. Es ist an mehreren Orten der Stadt präsent.
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Das Museum der Stadt Wien am Karlsplatz: ein Haus für alle, ein Ort des Dialogs, der Wissensvermittlung, mit vielfältigen Ausstellungen zur Kunst, Kultur und Geschichte der Stadt. Das Wien Museum ist ein urbanes Universalmuseum mit einem breiten Spektrum von Sammlungen und Ausstellungen – von Stadtgeschichte über Kunst bis zu Mode und Alltagskultur, von den Anfängen der Besiedelung bis zur Gegenwa

rt. Mit dieser generalistischen Ausrichtung und seinem interdisziplinären Potential hat das Wien Museum eine einzigartige Position in der Wiener Museumslandschaft.

(K)EIN ECHTER SCHIELE? Egon Schieles Schwager und enger Freund Anton Peschka überarbeitete einzelne Werke Schieles nach ...
03/06/2026

(K)EIN ECHTER SCHIELE? Egon Schieles Schwager und enger Freund Anton Peschka überarbeitete einzelne Werke Schieles nach dessen Tod. Er erhoffte sich, „fertiggestellte“ bzw. „restaurierte“ Gemälde besser verkaufen zu können und seine Familie so durch die ökonomisch schwierigen 1920er Jahre zu bringen. In vorbereitenden Forschungen für die Ausstellung „Schiele & Peschka. Eine Familienaufstellung“ konnte das Bild Mödling II nun aber rehabilitiert werden. Der Vorwurf der fremden Hand in Schieles Werk trifft entgegen bisheriger Einschätzungen hier nicht zu. Zu sehen ist dieser „reine Schiele“ noch bis zum 27. September: https://www.wienmuseum.at/schiele_peschka

[Untersuchung von Egon Schiele: Mödling II, 1918, Ölgemälde, Wien Museum]

DAMALS AM DONAUKANAL: Der Fotograf Matthias Cremer hat Mitte der 80er Jahre den Donaukanal dokumentiert. Er kannte die G...
01/06/2026

DAMALS AM DONAUKANAL: Der Fotograf Matthias Cremer hat Mitte der 80er Jahre den Donaukanal dokumentiert. Er kannte die Gegend seit seiner Kindheit, als der herbe Charme des Donaukanals eher wenige Menschen anlockte. In einem Magazin-Beitrag aus dem Archiv zeigt Cremer einige Fotos aus seiner Serie und erzählt von Fußbällen im Wasser, vom abgerissenen Fischmarkt und dem verschwundenen Park am Franz-Josefs-Kai: https://magazin.wienmuseum.at/der-donaukanal-in-den-80ern [Matthias Cremer: Donaukanal-Studien, um 1985, Wien Museum]

DAS BAUMGARTNER BAD... ist eines von vier verschwundenen Freibädern, die von der Fotografin Trude Lukacsek in einem neue...
28/05/2026

DAS BAUMGARTNER BAD... ist eines von vier verschwundenen Freibädern, die von der Fotografin Trude Lukacsek in einem neuen Magazin-Beitrag vorgestellt werden. 1875 errichtet und nahe der Westausfahrt gelegen (Hackinger Straße 28, in der Nähe der heutigen U-Bahn-Station Ober St. Veit), bot das kleine Bad bis zu 1800 Gästen Platz. 1997 wurde es u.a. wegen Baufälligkeit geschlossen. Knapp 50 Bäder-Fotos aus den 70er bis 90er Jahren hat Trude Lukacsek aus ihrem Archiv geholt – neben dem Baumgartner Bad ist das Hütteldorfer Bad, das Satzbergbad und das Hohe Warte Bad zu sehen: https://magazin.wienmuseum.at/trude-lukacsek-ueber-vier-verschwundene-wiener-freibaeder [Trude Lukacsek: Baumgartner Bad, 1995]

HIER WOHNTE „DER BERNHARD“ – allerdings als Kind (und vor mehr als 90 Jahren!). Der erste Wiener Wohnort von Thomas Bern...
26/05/2026

HIER WOHNTE „DER BERNHARD“ – allerdings als Kind (und vor mehr als 90 Jahren!). Der erste Wiener Wohnort von Thomas Bernhard war die großelterliche Wohnung in der Wernhardtstraße 6 (die bis heute nicht Bernhardstraße heißt...) in Ottakring. Geboren wurde der Schriftsteller 1931 in Heerlen (Niederlande). „Dann bin ich im Waschkorb nach Wien gekommen mit meiner Mutter. Großgeworden bin ich in Wien. Typisches Großstadtkind am Anfang“, so Bernhard in einem Interview mit Peter Stamm. Mehr über Bernhards Wiener Wohnorte in einem Magazin-Beitrag aus dem Archiv: https://magazin.wienmuseum.at/thomas-bernhards-wiener-wohnorte
Derzeit ist im Literaturmuseum eine Ausstellung zu Bernhard zu sehen: https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum
Mehr zu Thomas Bernhard und Wien:
https://magazin.wienmuseum.at/thomas-bernhards-wien
[Fotos: Elodie Grethen]

BADEN IN DER FLIEGERHALLE. 1927 ging das HOHE-WARTE-BAD in Betrieb, eingerichtet im ehemaligen Filmatelier „Dreamland“ (...
22/05/2026

BADEN IN DER FLIEGERHALLE. 1927 ging das HOHE-WARTE-BAD in Betrieb, eingerichtet im ehemaligen Filmatelier „Dreamland“ (das selbst in einer ehemaligen Flugzeughalle untergebracht war), Adresse: Hohe Warte 8. In der großen Aufnahmehalle des Filmstudios (mit verschiebbarem Dach) wurde das Schwimmbecken untergebracht, die Garderobenräume der Filmschauspieler:innen wurden zu Kabinen umgestaltet. Dank Scheinwerfern war das Bad auch als „Nachtbad“ bis 22 Uhr geeignet. 1987 stellte es seinen Betrieb ein. Das Hohe-Warte-Bad war nur eines von vielen Bädern, die im Roten Wien errichtet wurden. Mehr zur Geschichte des Badens in Wien von den Tröpferlbädern bis zu den großen Sommerbad-Anlagen der Zwischenkriegszeit in einem neuen Magazin-Beitrag: https://magazin.wienmuseum.at/vom-reinigungsbad-zum-erlebnisbad [Foto: MA 44]

PRIMADONNA DI VIENNA. Mit 17 Jahren debütierte CAROLINE UNGER (1803-1877) am Kärntnertortheater, mit 22 ging sie nach It...
20/05/2026

PRIMADONNA DI VIENNA. Mit 17 Jahren debütierte CAROLINE UNGER (1803-1877) am Kärntnertortheater, mit 22 ging sie nach Italien und eroberte das Publikum mit ihrer Stimme und ihrem schauspielerischen Talent. Ihre größten Erfolge feierte sie gemeinsam mit Gaetano Donizetti. „Er schrieb Caroline Unger Partien auf den Leib, mit denen sie sich beim Publikum erfolgreich präsentieren konnte. Gleichzeitig garantierte der Erfolg der Primadonna immer auch den Erfolg des Werkes und somit des Komponisten", so die Musikwissenschaftlerin Eva Nesselrath. Mehr dazu in einem neuen Magazin-Beitrag: https://magazin.wienmuseum.at/die-opernsaengerin-caroline-unger [Caroline Unger, Lithographie von Ferdinand von Lütgendorff, 1823, Beethoven-Haus Bonn]

AM NEUEN MARKT VOR 120 JAHREN. Auf diesen beiden Aufnahmen gut zu sehen: die Straßenbahnen, die bis hierher fuhren. Ab 1...
18/05/2026

AM NEUEN MARKT VOR 120 JAHREN. Auf diesen beiden Aufnahmen gut zu sehen: die Straßenbahnen, die bis hierher fuhren. Ab 1907 war es die Linie 61, ab 1911 die Linie 59 und ab 1914 die Linie 58. Es handelte sich um die einzige Straßenbahntrasse, die einige Jahrzehnte hindurch bis in die Nähe des Stephansplatzes geführt wurde. Die endgültige Auflassung erfolgte 1948. An die 400 Bilder vom Neuen Markt findet Ihr in unserer Online Sammlung: https://sammlung.wienmuseum.at/suche/?iconclasses=1142472

STACHELIGE ANGELEGENHEIT. Vor hundert Jahren herrschte (auch) in Wien große Kakteenmode. Die exotischen Gewächse trafen ...
15/05/2026

STACHELIGE ANGELEGENHEIT. Vor hundert Jahren herrschte (auch) in Wien große Kakteenmode. Die exotischen Gewächse trafen den Geschmack des Publikums, weshalb sie auch von Kulturschaffenden immer wieder als Motiv aufgegriffen wurden. In diesem Fall im zeitgenössischen Tanz: Manon Chaufour und Otto Werberg sind hier als Tanzkakteen auf einem Foto (um 1929) von Rudolf Koppitz abgebildet. Mehr zur Kakteenmode der Zwischenkriegszeit: https://magazin.wienmuseum.at/die-kakteenmode-der-zwischenkriegszeit
Weitere Fotos von Rudolf Koppitz, einem bedeutenden Avantgardefotografen der Zwischenkriegszeit: https://sammlung.wienmuseum.at/suche/?people=p15150

HERNALS VOR 50 JAHREN... Ein Bestand von 183 Fotos, die Hernals in den 70er Jahren zeigen, ist kürzlich als Schenkung an...
13/05/2026

HERNALS VOR 50 JAHREN... Ein Bestand von 183 Fotos, die Hernals in den 70er Jahren zeigen, ist kürzlich als Schenkung an das Wien Museum gegangen. Die bemerkenswerten Aufnahmen stammen von einem Amateurfotografen namens Helmut Schill, der von 1976 bis 1981 bei der Vorortelinie wohnte und in seiner Freizeit mit der Kamera den Bezirk erkundete. Im Gespräch erzählt er, wie es dazu kam: https://magazin.wienmuseum.at/die-70er-jahre-in-17-bezirk
Alle 183 Fotos findet Ihr in unserer Online Sammlung:
https://sammlung.wienmuseum.at/suche/?fullText=%22Helmut+Schill%22&skip=30&sort=RELEVANCE&layout=NORMAL [Rokitanskygasse, 1978, Foto: Helmut Schill/Wien Museum]

VOR HUNDERT JAHREN EIN HÜTTELDORFER: LUDWIG WITTGENSTEIN. Der berühmte Philosoph hatte seit 1920 an drei Volksschulen in...
11/05/2026

VOR HUNDERT JAHREN EIN HÜTTELDORFER: LUDWIG WITTGENSTEIN. Der berühmte Philosoph hatte seit 1920 an drei Volksschulen in Niederösterreich unterrichtet, zuletzt in Otterthal bei Gloggnitz. Dort hatte er allerdings im April 1926 einen Schüler so heftig auf den Kopf geschlagen, dass dieser bewusstlos wurde. Wittgenstein kam seiner Kündigung zuvor und arbeitete in den folgenden Monaten als Gärtner für das Rekonvaleszentenheim der Barmherzigen Brüder in Wien (Linzer Straße 466). Er überlegte, dem Orden beizutreten, und wohnte angeblich in dem dortigen Geräteschuppen. Doch lange hielt es ihn nicht: Als nächste Aufgabe wartete bereits die Planung des berühmten Hauses für seine Schwester Margarethe Stonborough-Wittgenstein (gemeinsam mit dem Architekten Paul Engelmann) in der Kundmanngasse 19.
Im Magazin-Archiv gibt´s einen Beitrag über Wittgensteins Wiener Orte der Kindheit: https://magazin.wienmuseum.at/wittgensteins-orte-der-kindheit
Außerdem befindet sich die einzige Skulptur, die der Philosoph geschaffen hat, in der Sammlung des Wien Museums: https://magazin.wienmuseum.at/ludwig-wittgensteins-skulptur-maedchenkopf
Mehr zu Wittgenstein-Orten findet man außerdem in diesen zwei Blogs:
https://wittgenstein-initiative.com/wittgensteins-vienna-map/
https://www.wittgensteinswelt.org/
[Porträt um 1930, APA-Images / akg-images]

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Wien
1040

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