20/04/2026
I
VAKUUM
CHRISTOPH RODE
Einladung zu unseren 2 Vernissage-Tagen in der Galerie:
Freitag, den 24. April von 18.30-21 Uhr
Samstag, den 25. April von 12-16 Uhr
Einführende Worte spricht
Andreas Hoffer, freier Kurator am Freitag um 19 Uhr.
Christoph Rode wird anwesend sein.
Ausstellungsdauer bis 23. Mai 2026.
CHRISTOPH RODE, *1984 in Berlin
Die Malerei des Berliner Künstlers Christoph Rode entfaltet ein vielschichtiges Nachdenken über Zeit, Erinnerung und Wahrnehmung. In der Ausstellung VAKUUM überlagern sich Vergangenheit und Gegenwart zu Bildräumen, die zwischen Verdichtung und Auflösung oszillieren. Die Szenen erscheinen wie inszenierte Bühnenbilder: mal klar gefasst, mal atmosphärisch entzogen, stets offen für individuelle Deutung.
Rodes Figuren treten dabei als kopflose Akteure in Erscheinung. Diese bewusste Auslassung erweitert den Interpretationsspielraum und lenkt den Blick auf Körperhaltungen, Beziehungen und Konstellationen im Raum. Die dargestellten Situationen wirken wie Momentaufnahmen im Prozess – Spuren von Erinnerungen, flüchtige Augenblicke eines fortlaufenden Geschehens. Charakteristisch ist zudem das Spannungsverhältnis zwischen Retro anmutenden Interieurs und fragmentierten Außenräumen. Möbel, Muster und Naturausschnitte verbinden sich zu komplexen Collagen, in denen sich Realität und Imagination überlagern.
Ein Stilmerkmal und bewusstes Stilmittel ist, dass Rode im unteren Bildbereich die Farbe häufig fließen lässt und so einen Übergang ins Unbestimmte schafft.
VAKUUM beschreibt damit nicht Leere, sondern einen offenen Möglichkeitsraum, in dem sich Wahrnehmung, Erinnerung und Gegenwart überlagern und immer wieder neu verbinden.