Alamannen Sippe Tywaskier

Alamannen Sippe Tywaskier Wir stellen eine alamannische Sippe aus der zweiten Hälfte des 5. Jahrhundert n.Chr. dar. Wir schreiben das Jahr 472 n.Chr. Nun aber, wer war Tywas? In den, im 13.

Ganz Europa nördlich der Alpen ist von den römischen Legionen verlassen. Die Zeiten sind wirr, vieles ist im Umbruch und Neues wird zum Leben erweckt. So werden auch wir in Manchem wie Mode, kultrell oder kulinarisch beinflusst. Einerseits durch die verbleibende romanische Zivilbevölkerung oder die neu angrenzenden germanischen Stämme der heutigen Nordschweiz und Südwestdeutschlands. Zudem haben w

ir, dank der seit alters her wichtigen Handelsrouten wie dem Rhein und den bedeutenden Römerstrassen, mit weit entfernten Handelspartnern wie den Langobarden im Süden oder den Jüthen im Norden Kontakt. Unsere schmucken alamannischen Häuser stehen am Oberrhein bei Basel. Die Türen sind offen, kommt herein und schaut euch bei uns um! Da findet ihr unsere Sippe: https://www.tywaskier.org/%C3%BCber-uns/wer-wir-sind

Und hier was wir tun: https://www.tywaskier.org/%C3%BCber-uns/was-wir-tun

Der Name 'Alamannen-Sippe Tywaskier' ist von dem germanischen Gott Tywas abgeleitet und steht für eine fiktive Hofgemeinschaft der alamannischen Zeit. Tywas, regional auch Tyr, Tiwaz, Zi oder auch Ziu genannt, war möglicherweise der (oder einer der drei) ursprüngliche germanische Hochgott. Dafür spricht, dass 'Tyr' selbst Gott bedeutet und Tiwaz mit der Tiwazrune als einziger Gott eine eigene Rune besitzt. Als wahrscheinlich in der ''Völkerwanderungszeit'' der Wodans-/Odinskult grössere Verbreitung fand, wurde Tyr abgelöst und zu einem geringeren Gott und Sohn Wodans herabgestuft. Da wir wenig schriftliche Belege haben, können wir das alles nur annehmen. Jahrhundert von Snorri Sturlson auf Island, niedergeschriebenen Lieder- und Prosa-Edda, finden wir leider nur wenige Geschichten über unseren Namensgeber. Tywas wurde, das wissen wir, als der tapferste der Asen bezeichnet. Wohl auch weil er der einzige war, der sich traute den jungen Fenriswolf zu füttern, und als dieser dann ausgewachsen gebunden werden sollte, war es Tyr der dem Fenris die Hand als Pfand in den Rachen legte. Ziu wurde als Kriegsgott besonders vor Auseinandersetzungen angerufen. Von den Römern wurde er mit Mars gleichgestellt. Aber Tyr war kein Gott der blindwütigen Schlacht, er stand eher für den ehrenhaften, fairen, sowie strategischen und geschickten Kampf. Auch wurde Tywas, der Himmelsgott, zum Thing (Stammesversammlung und Gerichtstage) angerufen. Somit ist er auch Gott der Gerechtigkeit was der römischen Göttin Justitia entspricht. Wie manchen germanischen Gottheiten wurde auch diesem Gott ein Tag geweiht, daher heisst der Dienstag in der alamannischen Sprachregion (z.B. in der Deutschschweiz) »Zyschtig», was auf die südliche Namensgebung Zyu zurück zuführen ist. Und trotz dieser spektakulären Namensherkunft, wollen wir die Mythologie im Hintergrund unserer Darstellung halten. Da Vieles nur verzehrt und sehr lückenhaft in unsere heutigen Tage überliefert wurde, verzichten wir sehr bewusst auf religiös interpretierte Zeremonien und andere Glaubensauslebungen.

Unser Jahresprogramm 2026 als Bild 😉
07/05/2026

Unser Jahresprogramm 2026 als Bild 😉

01/05/2026
Ein wunderbares Langhaus ist nicht mehr!Ein Ende ist aber auch immer ein Anfang, der Verein des  Alamannen-Museumsdorfs ...
24/04/2026

Ein wunderbares Langhaus ist nicht mehr!
Ein Ende ist aber auch immer ein Anfang, der Verein des Alamannen-Museumsdorfs in Mäder sucht Unterstützung.
Ein jeder kleiner Batzen bringt das neue Haus etwas näher.

Last uns alle mithelfen 💰 Spendenlink: https://www.paypal.com/ncp/payment/Q9GT63CDJCRVU

Das Langhaus ist abgebrannt. Zurück bleibt nicht nur ein zerstörtes Gebäude, sondern ein Ort voller Erinnerungen, Gemeinschaft und Schutz. Für die Wildnisschule Alamannenschule war es ein wichtiger Rückzugsort – besonders an kalten und regnerischen Tagen, an denen es vielen Menschen Wärme und ein Gefühl von Zuhause geschenkt hat. 🌧️🔥

Dieser Ort hat so viel gegeben. Jetzt braucht er uns.

Der Wiederaufbau ist nur durch Spenden möglich. Jeder Beitrag – egal wie klein – hilft, diesen besonderen Ort wieder entstehen zu lassen.

👉 Spendenkonto:
[Höss Brandolf / Alamannische Brauchtums -und Kulturgemeinschaft]
IBAN: AT95 2060 4009 0000 0886
Verwendungszweck: Langhaus Wiederaufbau

👉 Oder direkt hier spenden:https://www.paypal.com/ncp/payment/Q9GT63CDJCRVU

Bitte teilt diesen Beitrag, damit wir gemeinsam etwas Neues aufbauen können.

Aus der Asche kann wieder ein Ort voller Leben entstehen. 💛

Etwas jünger wie unsere Darstellung, trotzdem spannend!
18/04/2026

Etwas jünger wie unsere Darstellung, trotzdem spannend!

279 Bestattungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert wurden im Basler Stadtcasino freigelegt. Ein Forschungsteam der Universität Basel enthüllte nun die sozialen Hintergründe der Toten und identifizierte Pestopfer der letzten großen Welle von 1667/1668.

Unsere Tresim versucht sich gerafe mit Weidenrinde.
12/04/2026

Unsere Tresim versucht sich gerafe mit Weidenrinde.

Basel-Spiegelhof: Bei den Ausgrabungen am Spiegelhof in Basel wurden Fragmente von Unterkiefer, Wirbel, Speiche, Ober- u...
08/04/2026

Basel-Spiegelhof: Bei den Ausgrabungen am Spiegelhof in Basel wurden Fragmente von Unterkiefer, Wirbel, Speiche, Ober- und Unterschenkelknochen eines Kamels gefunden. Die Knochen stammen aus den obersten Schichten der spätrömischen Strasse am Birsig, die auf dem Foto zu sehen ist.

Basel-Spiegelhof: Bei den Ausgrabungen am Spiegelhof in Basel wurden Fragmente von Unterkiefer, Wirbel, Speiche, Ober- und Unterschenkelknochen eines Kamels gefunden. Die Knochen stammen aus den obersten Schichten der spätrömischen Strasse am Birsig, die auf dem Foto zu sehen ist. Vermutlich sind die Knochen mit Erdmaterial, das für die letzte Strassenrenovation benötigt wurde, hierher gelangt. Die Strasse war eine wichtige Verkehrsachse des 4. Jahrhunderts n. Chr. und diente dem Transport von Waren und Truppen. Nachzulesen im wissenschaftlichen Bericht im Jahresbericht 2024: https://eterna.unibas.ch/bodenforschungjb/article/view/2150/3172

Mal schauen, eigentlich könnten wir die besuchen gehen.
22/03/2026

Mal schauen, eigentlich könnten wir die besuchen gehen.

Jetzt vormerken: Am Sonntag, 12. April 2026, feiert der Legionärspfad Vindonissa sein Eröffnungsfest. 🎉

Die Legionäre und die Römerinnen bereiten das Legionslager für das Rosenfest "Rosalia Signorum" vor. Überall wird gewerkelt, geschmückt und gefeiert – und alle dürfen mitmachen!

Das ganze Programm findet ihr hier ➡️ https://www.museumaargau.ch/legionaerspfad/event/eroeffnungsfest.

05/03/2026

Basel-Freie Strasse: Nach vier Jahren Grabungen in der Freien Strasse und ihren Nebengassen sowie am Marktplatz hat sich unser Bild zur frühmittelalterlichen Talstadt um wesentliche Aspekte bereichert. Wir wissen, dass ab dem 9./10. Jahrhundert hier Menschen in einfachen Holzgebäuden lebten. Entlang des Birsigs entstand früh ein lebendiges Gewerbequartier, das sich im Mittelalter zu einem prosperierenden Stadtteil entwickelte. Spätestens ab dem 14. Jahrhundert wohnten hier auch wohlhabende Bewohner:innen.
Nachzulesen in der Fundchronik im Jahresbericht 2024: https://eterna.unibas.ch/bodenforschungjb/article/view/2148/3167

26/02/2026

Die Germanen. Gab es die überhaupt als Volk? Was wissen wir über sie? Sind sie der große Gegner der Römer? Die stolzen aufrechten Barbaren? Dazu habe ich Kar...

Da müssen wir doch wieder einmal ins ALM!
10/02/2026

Da müssen wir doch wieder einmal ins ALM!

Stille Zeugen eines Angriffs: Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. geriet der Obergermanisch-Raetische Limes zunehmend unter Druck. Auch das Kastell Osterburken wurde zum Ziel eines Angriffs. Davon zeugen zahlreiche Waffenfunde, vor allem Fernwaffen.

Auf römischer Seite fanden sich Katapultbolzen, Pfeilspitzen mit Widerhaken und massive Spitzen, die selbst Rüstungen durchdringen konnten. Die germanischen Angreifer setzten dagegen auf schlanke, lanzettförmige Pfeil- und Speerspitzen mit schmalem Mittelgrat, typisch für ihr Waffenarsenal.

Viele dieser Geschosse sind heute verbogen oder gestaucht. Spuren eines Aufpralls, die den Moment der Gewalt bis in unsere Zeit bewahren. Sie erinnern daran, dass hinter jedem Fund ein realer Konflikt stand, mit Menschen auf beiden Seiten.

Zu sehen ist der Fund in unserer aktuellen Großen Sonderausstellung „Fremde Nachbarn - Rom und die Germanen“.

📸 ALM/M. Schreiner
Geschosspitzen, Fundort: Osterburken

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Allschwil

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