Naturmuseum St.Gallen

Naturmuseum St.Gallen Mit dem Naturmuseum St.Gallen in die faszinierende Tier- und Mineralienwelt der Region eintauchen.

Das Naturmuseum ist ein Angebot der Stadt und der Ortsbürgergemeinde St.Gallen. Es beinhaltet einen modernen Ausstellungsbereich mit sieben Themenbereichen, eine Sammlung von 350'000 Objekten sowie einen Park, in dem zahlreiche Abgüsse von Fossilien zu entdecken sind.

Wer durch die Natur geht, ist selten wirklich allein: Tiere lassen sich zwar oft nicht blicken, ihre Spuren sind aber üb...
04/06/2026

Wer durch die Natur geht, ist selten wirklich allein: Tiere lassen sich zwar oft nicht blicken, ihre Spuren sind aber überall zu finden.

Trittspuren, Federn, Frassspuren, Nester, Knochen, Gerüche oder Kot erzählen nicht nur davon, dass jemand da war. Sie verraten oft auch etwas über die Ernährung, den Gesundheitszustand oder die Kommunikation eines Tieres.

Mit einem geschulten Auge lässt sich aus solchen Hinweisen bereits vieles herauslesen. Anderes bleibt für die menschlichen Sinne jedoch im Verborgenen.

Manche Spuren erzählen sogar Geschichten aus längst vergangenen Zeiten: In unserer Sonderausstellung ist zum Beispiel ein Abguss einer 220 Millionen Jahre alten Dinosaurier-Spur aus Graubünden zu entdecken.

🦕 Wie konnte eine Spur so viele Jahre überdauern und was lässt sich heute noch aus ihr herauslesen? Diesen und vielen weiteren Spuren geht Matthias Meier am kommenden Sonntag bei der offenen Führung durch unsere Sonderausstellung «Spuren – Fährten, Frass und Federn» nach.

Es gilt der Museumseintritt.

Larven von Pflanzenwespen fressen das Innere von Pflanzenstängeln und die Blätter diverser Pflanzen. Viele Arten sind au...
02/06/2026

Larven von Pflanzenwespen fressen das Innere von Pflanzenstängeln und die Blätter diverser Pflanzen. Viele Arten sind auf bestimmte Pflanzen spezialisiert, an denen sie in Gruppen fressen. Dabei entstehen manchmal solch auffällige Frassspuren wie auf dem ersten Bild des Beitrags.

In der Schweiz sind rund 650 Arten von Pflanzenwespen bekannt. Sie ernähren sich von Nektar und Pollen und sind daher wertvolle Bestäuber. Sie unterscheiden sich in ein paar Punkten von den anderen Wespen, den Taillenwespen. So fehlt Pflanzenwespen die schmale „Wespentaille“ zwischen Brust und Hinterleib. Ausserdem haben sie keinen Stachel. Die Weibchen besitzen stattdessen einen sägeartigen Legebohrer, mit dem sie Pflanzenstängel ansägen können, um darin ihre Eier abzulegen.

Schon entdeckt? Zurzeit lassen sich an vielen Pflanzen die kleinen raupenähnliche Larven beobachten. Postet bis zum 09. August ein Foto ihrer Spuren unter und werdet Teil unserer Ausstellung! Mit etwas Glück gewinnt ihr eine Führung für 10 Personen durch unsere Sonderausstellung «Spuren – Fährten, Frass und Federn».

📸 Frassspuren: Gubin Olexander / Wikimedia Commons, CC BY 4.0, zugeschnitten.
📸 Pflanzenwespe und Säge-Detail (Athalia circularis): Janet Graham / Flickr via Wikimedia Commons, CC BY 2.0, zugeschnitten.
📸 Larvenbild: Donald Hobern / Wikimedia Commons, CC BY 2.0, zugeschnitten.

Geschälte Baumrinde kann verraten, wer im Wald unterwegs war. Diese Spur stammt von einem Hasen. Wenn Gräser, Kräuter un...
24/05/2026

Geschälte Baumrinde kann verraten, wer im Wald unterwegs war. Diese Spur stammt von einem Hasen. Wenn Gräser, Kräuter und andere Nahrung im Winter von Schnee bedeckt sind, ernähren sich Hasen unter Umständen auch von jungen Trieben, Knospen oder Baumrinde. Weil die Rinde junger Gehölze oft dünner und nährstoffreicher ist, sind dort häufiger Frassspuren zu finden.🌳🐇

Der Wald ist voller solcher Hinweise: angenagte Nüsse, Bauten, Kot, Gewölle, Federn oder Knochen erzählen viel über das Leben seiner Bewohner. Im nächsten Wissenshäppchen zeigt unser Wirbeltier-Kurator Lorenzo Vinciguerra, ein äusserst geübter Spurenleser, wo Spuren zu finden sind, wem sie gehören und warum es sich lohnt, zu jeder Jahreszeit genau hinzuschauen. 🦴 🪶

Im Anschluss gibt es einen kleinen Apéro.

Naturnahe Grünräume sind wertvolle Lebensräume für Insekten. Doch mit ein paar Blumen allein ist es oft nicht getan: Ent...
21/05/2026

Naturnahe Grünräume sind wertvolle Lebensräume für Insekten. Doch mit ein paar Blumen allein ist es oft nicht getan: Entscheidend ist auch, wie Flächen gestaltet, gepflegt und über das Jahr hinweg entwickelt werden.

Bei «Dialog Natur» geht es genau darum: Wie können Gärten, Grünanlagen oder Balkone so gestaltet und gepflegt werden, dass Insekten Nahrung, Schutz und geeignete Lebensräume finden? 🌿🐞

Der Weiterbildungs- und Netzwerkanlass richtet sich an alle, die Grünräume pflegen, planen oder einfach naturnaher gestalten möchten – ob im eigenen Garten, auf dem Balkon, in einer Gemeinde, einem Betrieb oder einer Institution. Neben zwei Vorträgen gibt es eine Exkursion, bei der Lebensräume und ihre kleinen Bewohner genauer betrachtet werden.

Die Veranstaltung findet beim Restaurant „Atrium“ und Umgebung statt: Waldburgstrasse 10, 9244 Niederuzwil.

Anmeldung über naturinfo.ch/dialog-natur oder den Link in der Bio. Anmeldeschluss ist Montag, der 25. Mai.

Kosten: CHF 20.-, Bezahlung vor Ort

Wer war hier unterwegs? 🐾Dieses Tier lebt oft gut verborgen – seine Spuren verraten es aber deutlich. Sein Bau kann ein ...
18/05/2026

Wer war hier unterwegs? 🐾

Dieses Tier lebt oft gut verborgen – seine Spuren verraten es aber deutlich. Sein Bau kann ein weit verzweigtes, tiefes Gangsystem sein und wird von Familiengruppen teilweise über Generationen hinweg genutzt. Nicht selten teilt es seine «Burg» sogar mit Füchsen.

Auch sein Kot ist eine typische Spur: Das Tier gilt als sehr reinlich und legt in der Nähe seines Baus sogenannte Latrinen an. Diese kleinen Gruben im Boden dienen nicht nur der Kotablage, sondern auch der Markierung des Reviers.

Es handelt sich um den Europäischen Dachs.

Ursprünglich lebt der Dachs vor allem in Wäldern, an Waldrändern und in strukturreichen Landschaften. Weil wir Menschen diese Lebensräume immer stärker nutzen und Siedlungen oft bis an Waldränder heranwachsen, taucht er heute auch häufiger in unserer direkten Nachbarschaft auf, meist unbemerkt.

Heute, am 18. Mai erscheint das Buch «Der Dachs – Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum», an dem unsere Leiterin Sammlung und Forschung, Madeleine Geiger, als Co-Autorin mitgewirkt hat. Darin erfahrt ihr mehr über die Biologie und Ökologie unseres wilden Nachbarn.

Weitere Spurenrätsel findet ihr in unserer aktuellen Sonderausstellung «Spuren – Fährten, Frass und Federn».

Trittspuren im Boden, abgenagte Tannenzapfen, Federn, Nester und andere Hinweise verraten oft mehr, als man auf den erst...
13/05/2026

Trittspuren im Boden, abgenagte Tannenzapfen, Federn, Nester und andere Hinweise verraten oft mehr, als man auf den ersten Blick denkt. In unserer neuen Sonderausstellung «Spuren – Fährten, Frass und Federn» gehen wir diesen täglichen Rätseln der Natur auf den Grund.

An interaktiven Stationen entdeckt ihr Erklärungen, Bestimmungshilfen und Objekte, mit denen sich Spuren leichter lesen lassen. 🔎

Zur Vernissage am 15. Mai laden wir euch herzlich ein. Die Sonderausstellung ist anschliessend vom 16. Mai bis zum 20. September bei uns zu sehen. Das Programm zur Ausstellung findet ihr über den Link in unserer Bio.

Und ihr könnt sogar selbst Teil der Ausstellung werden:

📸 Postet bis zum 09. August euer spannendstes Spurenbild unter dem Hashtag . Wir freuen uns auf eure Entdeckungen!

Das eindrücklichste Bild gewinnt eine Führung durch unsere Sonderausstellung.

Bilder:

1: Trittspuren Graureiher, Toni Bürgin

2: Nest eines Zaunkönigs, Lorenzo Vinciguerra

3: Feder vom Mäusebussard, Petra Wiesenhütter

4: Exuvie (letzte Larvenhaut) einer Libelle, Petra Wiesenhütter

5: Rehkot, Lorenzo Vinciguerra

6: Biberspur, Lorenzo Vinciguerra

7: Frassspuren einer Schnecke, Petra Wiesenhütter

8: Dinospuren, Toni Bürgin

Wildbienen sind wichtige Bestäuberinnen für diverse Wild- und Kulturpflanzen. Damit tragen sie wesentlich zum Erhalt ein...
07/05/2026

Wildbienen sind wichtige Bestäuberinnen für diverse Wild- und Kulturpflanzen. Damit tragen sie wesentlich zum Erhalt eines vielfältigen Ökosystems bei. 🐝

Anders als die Honigbiene werden Wildbienen nicht als Nutztiere gehalten. Viele Arten leben solitär, nisten im Boden, in Totholz oder Pflanzenstängeln und sind teils auf bestimmte Blüten spezialisiert. Das macht sie besonders abhängig von passenden Lebensräumen.

Wer Wildbienen im eigenen Garten oder auf dem Balkon unterstützen möchte, erfährt im Workshop «Wildbienen fördern» welche Pflanzen, Strukturen und Materialien wirklich helfen. Eine Anmeldung ist bis zum 15. Mai über den Link in unserer Bio möglich.

📅 20. Mai 2026, 18–20 Uhr
📍 Appenzeller Biohofladen, Appenzell Meistersrüte



Kleine und mittelgrosse Raubtiere wie Fuchs, Dachs, Marder und Iltis finden schon lange nicht nur in der Natur, sondern ...
04/05/2026

Kleine und mittelgrosse Raubtiere wie Fuchs, Dachs, Marder und Iltis finden schon lange nicht nur in der Natur, sondern auch mitten in unserer Nachbarschaft Nahrung, Verstecke und Reviere. Meist bleiben sie dabei unbemerkt, doch Spuren, Fährten und andere Hinweise verraten uns, dass sie da sind.

Am 07. Mai 2026 sind wir am Ökomarkt St.Gallen mit der gesamten Trägerschaft von StadtWildTiere St.Gallen vertreten. An unserem gemeinsamen Stand dreht sich alles um die Wildtiere im Siedlungsraum: Euch erwarten Bilder von Wildtierkameras, Tierpräparate, echte Felle, Trittsiegel, Infomaterial und Aktivitäten für Kinder.

Mehr dazu, was uns die Spuren von Wildtieren verraten, erfahrt ihr ab dem 16. Mai 2026 in unserer neuen Sonderausstellung «Spuren – Fährten, Frass und Federn».

Weitere Infos: Link in der Bio



Foto: Lorenzo Vinciguerra

01/05/2026

Zum Tag der Arbeit möchten wir euch einen Einblick in das Leben besonders tüchtiger Arbeiterinnen geben: die Ameisen in unserem Formicarium. 🐜

Nebst den im Video gezeigten Aufgaben gehören unter anderem die Brutpflege, die Verteidigung des Nestes und die Versorgung des Ameisenstaates zu den wichtigen Tätigkeiten der Arbeiterinnen. Die Eiablage hingegen ist Aufgabe der Königin.

Übrigens: Die meisten Aufgaben im Ameisenstaat werden von weiblichen Tieren übernommen. Männliche Ameisen haben vor allem eine Aufgabe: die Begattung einer Königin während des Hochzeitsflugs. Danach sterben sie meist.

Hintergrundmusik: “The Farmer”, Canva

Adresse

Rorschacher Strasse 263
Saint Gallen
9016

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 20:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Webseite

https://naturinfo.ch/

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