Die Werbefläche

Die Werbefläche Kunst im Schaufenster des Kiosk Quellenstrasse Die Kombination von Kunst und Kommerz führt zu einem hybriden Produkt in einem ungewohnten Kontext.

Die Werbefläche ist ein Kunstprojekt in der ein Schaufenster des Kiosk Quellenstrasse temporär zum Display von Kunst umfunktioniert wird. Der Kioskbesitzer und die KünsterInnen arbeiten in Kollaboration miteinander und kreieren eine Dialog zwischen Kunst und Kommerz. Die Fläche dient einerseits den jungen Künstlern als Möglichkeit sich publik zu machen und anderseits wird vermehrte öffentliche Auf

merksamkeit dem Quellen Kiosk geschenkt. Die Werbefläche ist offen 24/7 und spielt mit der Idee, die Blicke des zufälligen Passanten zu erhaschen. Mit freundlicher Unterstützung von Joe Bürli, Kiosk Quellenstrasse.

24.5. FOOD ZÜRICH - Workshop & Dinner
21/05/2018

24.5. FOOD ZÜRICH - Workshop & Dinner

01/03/2016

Joe Bürli der Kioskbesitzer ist auf der Suche nach einem Künstler, der ihm das Schaufenster im März April, passend zur Fussball WM 2016 dekorieren möchte. Wer interesse hat melde sich.

Kazuki NakaharaSchrift17.August - 21. September 2013Opening: 17. August 12-14hSCHRIFTDie Erfindung der Schrift wird in d...
21/08/2013

Kazuki Nakahara
Schrift

17.August - 21. September 2013
Opening: 17. August 12-14h



SCHRIFT

Die Erfindung der Schrift wird in die Zeit der ersten Hochkulturen gesetzt, also 5000 bis 6000 Jahre vor unserer Zeit. Traditionell werden die Sumer mit ihrer Keilschrift als erste Hochkultur benannt, die sich eines Schriftsystems bedient haben. Es ist jedoch erwiesen, dass zeitgleich in verschiedenen geographischen Hochkulturen Schriftsysteme entstanden sind, bsp. die altindische Brahms-Schrift, oder das Schriftsystem der Azteken, viel später kamen die Schriftsymbole des Alt-Chinesischen dazu. Genau genommen hat mit der Erfindung der Schrift die Zeit der Geschichtsschreibung eingesetzt, da vorher das Wissen nur über mündliche Tradition weitergegeben wurde. Schrift bedeutete Macht, sie legt Besitzstände fest und regelt buchhalterische Funktionen, da sie fähig ist, codierte Informationen weiterzugeben.


DAS WERK

Für Die Werbefläche präsentiert Kazuki Nakahara einen Monoprint, Acryl auf Papier, von Gegenständen, die direkt aus dem Kiosk stammen. Der Druck wird als Performance zur Eröffnung der Ausstellung produziert. Der Monoprint als archaisches Druckverfahren steht in enger Verbindung zu den ersten menschlichen Kulturerzeugnissen, wie z.B. in der Höhlenmalerei Abbildungen von Händen direkt auf die Wand gedruckt wurden. Ohne den Versuch einer religiösen, wirtschaftlichen oder ästhetischen Interpretation, handeln diese in ihrer Form als Niederschriften von materiellen Objekten, die von Besitz, Formeln oder von Verehrung sprechen. Mit dem Gestus des Druckens untersucht Nakahara den Prozess der Schrift- und Symbolfindung aus urgeschichtlicher Perspektive. So wie damals im japanischen Kanji Symbole aus der Natur (Baum, Berg, Fluss) entnommen wurden, bezieht sich Nakahara analog dazu auf Gegenständen, die aus unserem täglichen Umfeld stammen.


DER KÜNSTLER

Kazuki Nakahara (*1980 in Kawara, Japan) lebt und arbeitet in Berlin. Aus einer Kaligraphen Familie stammend, widmet sich der Künstler der zeitgenössischen Zeichnung. Er ist Mitglied der KEISEI Kalligraphie Vereinigung in Japan und Gewinner und Nomination zu verschiedener Preise, wie NOMURA, Mart Stamm Preis, Pola Art Foundation, André Evard-Preis für konkrete-konstruktive Kunst. Für sein nächstes Projekte wird er für ein Residence Programm nach London umsiedeln.

Sommerpause at Die Werbefläche
20/07/2013

Sommerpause at Die Werbefläche

Sonia GenoeseYokto bis Yotta18. April - 16. Mai 2012Opening: 18. April, 18hABONNEMENTDas Periodikum oder die Zeitschrift...
20/07/2013

Sonia Genoese
Yokto bis Yotta

18. April - 16. Mai 2012
Opening: 18. April, 18h


ABONNEMENT
Das Periodikum oder die Zeitschrift entwickelte sich rasch nach der Erfindung des Buchdruckes aus den Vorgängern der Flugschrift oder des Einblattdrucks. Von Sportzeitschriften, Boulevardpresse, Nachrichtenmagazinen, Rätselheften, Satiremagazine, Schwulenmagazine, Pornoheften, Computerzeitschriften, bis zu Literaturmagazinen, die Qual der Wahl liegt beim Abonnement. Die kleinen Freuden eines Abonnementbesitzer ist die Vorfreude auf das bestellte Magazin des Folgetags im Briefkasten und die Überraschung sich auf den noch unbekannten Inhalt der neue Ausgabe einzulassen. Mit dem aufkommen des Internet hat sich das Publikationsvolumen in eine unermessliche Zahl von Schriftzeugnissen exponentiert, welche die à la Borges Bibliothek das Spektrum des menschlichen Kulturvielfalts aufzeigt und trotzdem macht die gleichstark gelesen interaktive Form nur 2% des Umsatzmarktes aus. Die Verbindung die der Abonnement mit seinem Zeitblatt eingeht steht für eine Verbindung die für eine Dauer mindestens ein Jahr steht.

DAS WERK
Yotta bis Yokta ist ein Projekt der Künstlerin Sonia Genoese in denen Sie unikate Zeichnungen als Editionsausgaben im Periodikum abonnieren können. Die Zeichnungen sind einzelne Originale und werden per Post direkt ins Haus geliefert. Die Bilder werden je nach Abo mit verschiedener von Yokto=1Bild/4Monate, Nano=1Bild/Monat, Giga=1Bild/Woche, bis Yotta=1Bild/Tag für ein Jahr zugeliefert und stammen aus der Serie von Zeichnungen, die Sie sich während ihrer dreijähriger Reise ansammeln werden.

MICKRY 3Hund an der Lache7. März - 18. April 2013Opening: 7. März, 18hDER HUNDDes Menschen engster Begleiter! Eine Paarb...
20/07/2013

MICKRY 3
Hund an der Lache

7. März - 18. April 2013
Opening: 7. März, 18h


DER HUND
Des Menschen engster Begleiter! Eine Paarbeziehung, die sich weit weit zurück datieren lässt. Die Domestizierung des Hundes ist nach wissenschaftlichen Forschungen ca. 100‘000 - 15‘000 Jahre vor Heute zu setzten, in eine Zeit lange vor der Neolithischen Revolution, als der Mensch noch Jäger und Sammler war. Neueste biologische Hypothesen formulieren, dass die Domestizierung vom Wolf zum Haushund einen enormen evolutionärer Aufstieg bedeutete. Der Wolf ist zwar eindeutig der stärkere Predator, in der Schweiz jedoch leben lediglich 10-15 Wölfe in der Wildnis, währenddem eine halbe Million Hunde einen Platz neben dem Menschen haben. Das Prinzip „The Survival of the Fittest“ wird hier ins Umgekehrte gedreht. Die Frage, die man sich stellt: „Wer hat hier wen gezähmt?“ - Der Mensch den Hund, als Jagdbegleiter und treuen Freund? Oder der Hund den Mensch, der aus dem Zusammenleben mit dem Mensch sich daraus seinen Vorteil zieht?

Igor BleischwitzDer Schütze7. Februar - 7. MärzOpening: 7. Februar 2013, 18hDER SCHÜTZEDer Schütze ist das südlichste St...
20/07/2013

Igor Bleischwitz
Der Schütze

7. Februar - 7. März
Opening: 7. Februar 2013, 18h


DER SCHÜTZE
Der Schütze ist das südlichste Sternbild in der nördlichen Hemisphäre und befindet sich in dem sternenreichsten Bereich der Milchstrasse, geht man weiter in diese Richtung trifft man auf das Zentrum unserer Galaxis. Ihr hellster Stern ist ε Sagittari, ein 145 Lichtjahre entfernter blauer Riesenstern mit der 250fachen Leuchtkraft unserer Sonne. Bereits bei den Ägyptern wurde das Sternbild als Reiter oder Bogenschütze dargestellt. In der griechischen Mythologie wird der Schütze einem Kentauren, einem Mischwesen aus Pferd und Mensch zugeschrieben. Der Mythos berichtet, dass unter den wilden Kentauren sich ein weiser und freundlicher Kentaur, Chiron, befand, der durch seine Weisheit und Hilfsbereitschaft als Erfinder des Pfeil und Bogens so manche Götter wie Herkules, Orpheus oder Jason unterrichtete. Als Dank wurde er von Jupiter zum Sternbild in den Elysion erhoben. Bogen und Pfeil als eine der ersten Waffen, die der Mensch entwickelt hat, trägt eine Mythen umrungene Ursprungsgeschichte und auch heute noch eine Faszination. Weltweit gibt es verschiedenen Sportarten mit Pfeil und Bogen, z.B. Kyūdō, das als Kampfkunst der Samurai galt und unter dem Einfluss des Zen-Buddhismus zu einer Kunstform entwickelt wurde oder das mittelalterliche berittene Bogenschiessen in Europa, das sich heute als klassische Jagdkunst vermehrter Beliebtheit erfreut.

Whitney SparksUnearthed5. Januar - 2. Februar 2013Opening: 5. Januar, 12- 14h On Texture "What do I make of all this tex...
20/07/2013

Whitney Sparks
Unearthed

5. Januar - 2. Februar 2013
Opening: 5. Januar, 12- 14h



On Texture

"What do I make of all this texture? What does it mean about the kind of world in which I have been set down? The texture of the world, its filigree and scrollwork means that there is the possibility for beauty here, a beauty inexhaustible in its complexity, which opens to my knock, which answers in me a call I do not remember calling, and which trains me to the wild and extravagant nature of the spirit I seek."
-Annie Dillard


Unearthed

Opening 2013, to honor the Kali Yug and celebrate the Maya's new Baktun, Whitney Sparks playfully imagines a utopian coexistence between nature and humanity at last discovered, revealed, or otherwise, "Unearthed" at Die Werbefläche. Her installation combines Whitney's collage "The Beauty is in the Pain Goddess" with a surrealistic arrangement of objects trouve, Halfpenny dolls, and actual earthen matter to create a dramatic contemplation of life that we all continue to share here on Earth.

Simon VahalaFlower3. November - 1. Dezember 2012Opening: 3. November,11- 14h FLOWER "Im zitternden Grau eines Frühlingsm...
20/07/2013

Simon Vahala
Flower

3. November - 1. Dezember 2012
Opening: 3. November,11- 14h



FLOWER

"Im zitternden Grau eines Frühlingsmorgen, wenn die Vogel geheimnisvoll in den Bäumen zwitschern, fühlst du da nicht, dass sei mit ihren Freunden von den Blumen sprechen? Das Verständnis für Blumen muss wahrlich im Menschen gleichzeitig mit der Poesie der Liebe entstanden sein. Eine Blume, süss in ihrer Unschuld, duftend in ihrer Stille: können wir das entfalten einer jungfräulichen Seele besser versinnbildlichen? Der Mensch der Urzeit, der seinem Mädchen das erste Blumengewinde brachte, unterschied sich damit vom Tier. Er wurde Mensch, weil er mehr als nur die eigentliche Lebensnotwendigkeit von der Natur forderte. Er trat ins Reich der Kunst ein, als er den feinen Nutzen des Nutzlosen erkannte." Zitat von Kakuzo Okakura, Das Buch vom Tee, 1906.

tom k.Kiosk27. September - 3. November 2012Opening: Do, 27. September, 18hVerlängerte Öffnungszeiten des Kiosk bis 20h a...
20/07/2013

tom k.
Kiosk

27. September - 3. November 2012
Opening: Do, 27. September, 18h

Verlängerte Öffnungszeiten des Kiosk bis 20h am Opening


KIOSK Ich nehme mir für einmal die Zeit, in einem Kiosk länger als 30 Sekunden zu verweilen, als mir bloß ein Päckli Zi******en zu besorgen. Mir öffnet sich eine bunte Überdosis an hunderten süßen Versuchungen, ein Überangebot an News, Good News und Bad News, meist sinnlosem Klatsch und Tratsch aus der Promiwelt in Deutsch, Italienisch, Französisch, Englisch, Türkisch, Kroatisch usw. Dinge, die die Welt nicht braucht, bis hin zu Dingen, die ich immer wieder mal brauche. Kurz, nur um die Ecke und das Wichtigste ist besorgt, mein Kiosk, mein Retter in der Not. Das Sexheftli, bitte gerollt und die Papierli, zum Zuhause selber rollen, sogar WC Rollen, für den Notfall. Lotto und Toto, Lose für Loser versprechen das „grosse Glück“, das „grosse Geld“. Und wie ich so durch die randvollen Regale schlendere, die Qual der Wahl genieße, hunderte von Marken, Namen und Logos überfliege, werden alte Erinnerungen wach, auch wenn das Raider heute Twix und die Treets in m&m‘s umbenannt wurden. Man muss sich nur darauf einlassen wollen - sogar der kleine Kiosk von nebenan bringt einem an Orte, in längst vergangene Zeiten, die nur noch in meiner Erinnerung existieren. Wie hieß das Gelbe Glace von dazumal noch gleich? Mach1, und wie hieß dieses Mädchen schon wieder? Noch schnell das monatliche Musikmagazin besorgt, bevor ich mich aus dieser Oase der Ruhe wieder in den Großstadtdschungel wage.

Adresse

Zürich
8005

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