Ahlener Stolpersteine

Ahlener Stolpersteine Stolpersteine werden an den ehemaligen Wohnorten der ausgegrenzten, verfolgten und ermordeten Menschen in den Bürgersteig eingesetzt. Machen Sie mit!

Zeigen Sie uns Bilder von Steinen und dem Ort in Ahlen, an dem Sie diese selbst schon mal gesehen haben.

Verlegung der Stolpersteine vor der Lohnhalle
11/03/2023

Verlegung der Stolpersteine vor der Lohnhalle

Rund 200 Stolpersteine halten in Ahlen die Erinnerung an das Schicksal verschiedener Nazi-Opfergruppen wach. Seit 2008 w...
22/02/2023

Rund 200 Stolpersteine halten in Ahlen die Erinnerung an das Schicksal verschiedener Nazi-Opfergruppen wach. Seit 2008 werden sie vor den letzten bekannten Wohnadressen verfolgter und in vielen Fällen ermordeter Ahlenerinnen und Ahlener in Gehwege und Straßenpflaster eingelassen.

Die Stolpersteine, die am Dienstag, 7. März verlegt werden, erinnern überwiegend an 13 Frauen und Männer, die als Zwangsarbeitende während des Krieges zwischen 1939 und 1945 in unterschiedlichen Ahlener Unternehmen eingesetzt waren. Sie mussten unter teils menschenunwürdigen Bedingungen leben und arbeiten. Zur Verhinderung der „Rassenschande“ durften Zwangsarbeitende nicht am gesellschaftlichen Leben mit Deutschen teilnehmen und mussten stets unter sich bleiben. Viele von ihnen sahen ihre Heimat nie wieder.

Die Verlegung beginnt am 7. März um 10 Uhr im Eingangsbereich der Lohnhalle der Zeche Westfalen. Organisatoren sind der Arbeitskreis weiterführender Schulen und die Stadt Ahlen.
Im Zeichen der Stolpersteine steht auch die Veranstaltung zur Woche der Brüderlichkeit, die am Sonntag, 5. März um 17 Uhr im Museum im Goldschmiedehaus an der Oststraße 69 eröffnet wird.
Die mit einer Messingabdeckung versehenen Pflastersteine sind mit dem Namen Schulen des Opfers, seinem Geburtsjahr, dem Deportationsdatum und -ziel sowie dem Jahr des Todes oder der Flucht versehen.

Wer eine Patenschaft für 120 Euro pro Stein übernehmen möchte, erhält weitere Auskünfte bei Christoph Wessels vom städtischen Kulturfachbereich unter (5 93 16, E-Mail: [email protected]).
Quelle: Stadt Ahlen

30/04/2022

Seit Jahrzehnten erinnern Stolpersteine aus Messing an die Opfer der Nationalsozialisten. Der für das Projekt zuständige Künstler hat nun den 90 000sten verlegt - in Erinnerung an eine Mordnacht kurz vor Ende des Krieges.

Oststrasse Ahlen
26/12/2021

Oststrasse Ahlen

Gedenken in Riga: Schwur gegen Verfolgung von Minderheiten Ahlen/Riga. Der Bahnhof Šķirotava nahe der lettischen Hauptst...
02/12/2021

Gedenken in Riga: Schwur gegen Verfolgung von Minderheiten

Ahlen/Riga. Der Bahnhof Šķirotava nahe der lettischen Hauptstadt Riga war Schicksalsort für Zehntausende jüdischer Menschen, die aus dem Deutschen Reich Richtung Osten verschleppt wurden. Am 29. November 1941 traf der erste Deportationszug aus Berlin mit 1.053 Personen dort ein. Keiner der Deportierten sollte den Abend erleben. Zwölf Ahlener Bürgerinnen und Bürger jüdischen Glaubens wurden in der Folge auf demselben Weg verschleppt und ermordet. An sie erinnern heute Stolpersteine in Ahlen und eine Gedenkplatte in der Gräber- und Gedenkstätte Riga-Bikernieki.

Auf den Tag genau 80 Jahre später, am 29. November, wurden um 17 Uhr vom Bahnhof Šķirotava aus in einer Live-Schaltung zahlreiche Mitgliedsstädte des Riga-Komitees virtuell über „Brücken der Erinnerung“ verbunden. Für Ahlen nahm Bürgermeister Dr. Alexander Berger an der bewegenden Gedenkfeier teil. „Die Teilnehmenden haben sich geschworen, nichts zu unterlassen im Kampf gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung von Minderheiten“, berichtet Berger. Das Grauen der Shoah verpflichte heute anständige Demokratinnen und Demokraten zu couragiertem Einschreiten, wenn Menschen wegen religiöser oder kultureller Unterschiede benachteiligt werden.

Der deutsche Botschafter Christian Heldt, die österreichische Botschafterin Doris Danler, die tschechische Botschafterin Jana Hynková, sowie lettische Teilnehmende und Vertreterinnen und Vertreter einiger der Städte des Riga-Komitees sprachen dort.

Die Stadt Ahlen ist Mitglied des Riga-Komitees, ein Bündnis von mehr als 64 Städten aus ganz Deutschland, Österreich und Tschechien, die der Deportationen jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger nach Riga gedenken. Es will dafür sorgen, dass diese Verbrechen niemals in Vergessenheit geraten.

Für die aus Ahlen stammenden Opfer der Deportationen liegen im Ahlener Straßenpflaster Stolpersteine:

Johanna Spiegel geb. Dannenbaum, *20.12.1866, deportiert nach Riga am 27.11.1941, ermordet am 30.11.41
Martha Spiegel *28.11.1895, deportiert nach Riga am 27.11.1941, ermordet am 30.11.41
Norbert Spiegel *12.5.1893, deportiert nach Riga am 27.11.1941, ermordet am 30.11.41
Sara Spiegel *25.2.1897, deportiert nach Riga am 27.11.1941, ermordet am 30.11.41
Moritz Metzger *28.12.1883, deportiert nach Riga am 13.12.41, ermordet am 26.4.44
Isidor Spiegel *29.12.1896, deportiert nach Riga am 27.2.1943, für tot erklärt
Edith Spiegel *25.7.1927, deportiert nach Riga am 27.2.1943, für tot erklärt
Richard Spiegel *25.07.1930, deportiert nach Riga am 27.2.1943, für tot erklärt
Hedwig Langstadt *11.11.1886, deportiert nach Riga am 27.11.1941, ermordet am 30.11.41
Nathan Spiegel *6.8.1882, deportiert nach Riga am 11.12.1941, ermordet
Sophie de Vries geb. Jacobs, *21.11.1897, deportiert nach Riga, am 6.12.1941, ermordet
Ludwig Kaufmann *23.5.1882, deportiert nach Riga am 13.12.1941, ermordet in Auschwitz

Klosterstrasse-Stolpersteine so viele...?
14/05/2021

Klosterstrasse-Stolpersteine
so viele...?

Ist auf der Hansastraße schon mal jemand drüber "gestolpert"?Oder hat sogar Informationen zu den Personen?
26/02/2021

Ist auf der Hansastraße schon mal jemand drüber "gestolpert"?
Oder hat sogar Informationen zu den Personen?

Vielen Dank an Rolf Toschka für dieses Foto von Marga Spiegels Stolperstein, dass wir gerne teilen 😊➡️ Marga Spiegel (* ...
09/02/2021

Vielen Dank an Rolf Toschka für dieses Foto von Marga Spiegels Stolperstein, dass wir gerne teilen 😊

➡️ Marga Spiegel (* 21. Juni 1912 in Oberaula, Schwalm-Eder-Kreis; als Marga Rothschild; † 11. März 2014 in Münster)

Viele Ahlener kennen sie vielleicht u. A. durch den 2009 veröffentlichten Film „Unter Bauern – Retter in der Nacht“, der darstellt, wie couragierte Bauern im Münsterland von 1943 bis 1945 ihren Mann, sie selbst und ihre Tochter versteckten und die Familie so überleben konnte.

Ein neuer Lageort wurde 2018 an der Ostbredenstraße 41 eingerichtet, dem letzten Ahlener Wohnort der Familie Marga Spiegels. Am 11. März 2014 starb Marga Spiegel im Alter von 101 Jahren und wurde auf dem jüdischen Friedhof in Ahlen beigesetzt, wo zuvor ihr Mann bereits beerdigt worden war.

05/02/2021

Anche quest'anno il Centro Tedesco di Studi Veneziani ha depositato 15 Pietre d'Inciampo onorando la memoria delle vittime del regime nazista a Venezia insie...

05/02/2021

In Ahlen wurden die ersten 25 Stolpersteine am 6. Februar 2008 verlegt. Inzwischen sind es 157 Stolpersteine im Stadtgebiet von Ahlen.

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Glückaufplatz 1
Ahlen
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Dienstag 08:00 - 16:00
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