Stadtmuseum Amberg

Stadtmuseum Amberg Macht Euch auf zu einer spannenden Zeitreise durch 1000 Jahre Amberger Stadtgeschichte In eine andere Zeit, genauer das 19. und 20.

Die Geschichte Ambergs erleben und zum Beispiel erfahren, was bei der Amberger Hochzeit 1474 zu Tische kam, woher der Winterkönig seinen Namen hat, oder wie das fünfte Stadttor ausgesehen hat. Jahrhundert, wird man beim Einkaufen im Gemischtwarenladen und beim Bäcker sowie dem Besuch des Zahnarztes und der Apotheke versetzt. Zünftig wird es in der Bierabteilung, wo die Tradition des Amberger Biere

s im Mittelpunkt steht. Danach heißt es "Vorhang auf" zu einer historischen Modenschau. Der Rundgang führt weiter zum heimischen Handwerk, direkt in einen Friseursalon, die Werkstatt eines Schuhmachers und hinter die Werkbank eines Goldschmieds. Unter dem Dach des Baustadels, in dem seit 1989 das Museum beheimatet ist, wird es glanzvoll, bei Steingut, Fayencen und Email aus vorwiegend Amberger Produktion. Ein unvergleichliches Erlebnis ist der Ausstellungsbereich "A Tribute to Michael Mathias Prechtl". Neben dem Künstler Prechtl, wird mit Josef Friedrich Schmidt und dem von ihm erfundenen "Mensch ärgere Dich nicht®"-Spiel ein weiterer berühmter Sohn Ambergs in den Mittelpunkt gerückt.

Ein Zarenbecher aus Amberg – mit tragischer GeschichteEin besonderes Objekt aus unserer Dauerausstellung erzählt von ein...
23/06/2026

Ein Zarenbecher aus Amberg – mit tragischer Geschichte

Ein besonderes Objekt aus unserer Dauerausstellung erzählt von einem historischen Ereignis und einer Katastrophe – einer Massenpanik: Dieser emaillierte Becher wurde anlässlich der Krönung von Zar Nikolaus II. und Zarin Alexandra Feodorowna im Jahr 1896 gefertigt.

Hunderttausende Exemplare wurden als Geschenke für das russische Volk hergestellt – darunter auch in der Amberger Firma Baumann.

Zur Ausgabe der Becher versammelten sich auf dem Moskauer Chodynkafeld rund 500.000 Menschen. 150 Buffets sollten die Menschen anschließend verköstigen, in zehn Pavillons sollten Musikgruppen und Theatergruppen für Unterhaltung sorgen.

Doch die Anzahl der Geschenke reichte nicht aus. Als sich das Gerücht verbreitete, die Becher würden knapp werden, brach Chaos aus. Auf dem ungeeigneten Gelände kam es zu einer Massenpanik: 1.389 Menschen verloren ihr Leben.

Zwar besuchte das Zarenpaar anschließend die Verletzten und unterstützte die Hinterbliebenen, doch der Besuch eines Festballs am Abend des Unglückstages schadete ihrem Ansehen nachhaltig.

Eine anschließende Untersuchung machte vor allem den Hauptorganisator, den Onkel des Zaren, für das Unglück verantwortlich. Konsequenzen blieben jedoch aus. Das Volk demonstrierte. Viele sahen die Katastrophe als Beleg für die Ineffizienz und das Versagen der zaristischen Herrschaft.

Der russische Poet Konstantin Balmont schrieb über den Zaren Nikolaus: „Wer seine Herrschaft mit Chodynka begann, wird auf dem Schafott enden.“ Tatsächlich verlor der Zar 1917 im Zuge der Revolution seine Macht; ein Jahr später wurde er mit seiner Familie ermordet.

📍 Zu sehen in unserer Dauerausstellung: Zarenbecher

22/06/2026

Kommunen am Limit!

Der Aktionstag macht auf die zunehmend angespannte Finanzlage der Städte und Gemeinden aufmerksam. Finanzielle Belastungen bringen die Kommunen an ihre Grenzen. Die Folgen davon betreffen natürlich auch Sozial- und Kulturangebote – eben auch das Stadtmuseum Amberg.

Der Aktionstag macht sichtbar, was auf dem Spiel steht: Starke Kommunen sind die Grundlage für eine starke Gesellschaft.

19/06/2026

Wir, die Praktikanten Jan und Yoki, waren eine Woche im Stadtmuseum Amberg und durften viele Eindrücke sammeln.

In der Dauerausstellung fanden wir besonders die Wunderkammer des Künstlers Stefan Stock spannend.
Eine kleine Wunderkammer – nur aus einer Mikrowelle, ein paar Dioden, Knochen, Muscheln und Schmuck etc.

Das Objekt entstand vor ca. einem Jahr im Rahmen des Kunstsymposiums und ist nach wie vor zwischen den Amberger Stadtansichten zu sehen.

Zweigstelle: Erlebnis Glaskathedrale Amberg Amberg besitzt mit dem Glaswerk das einzige Bauwerk von Walter Gropius in de...
18/06/2026

Zweigstelle: Erlebnis Glaskathedrale Amberg

Amberg besitzt mit dem Glaswerk das einzige Bauwerk von Walter Gropius in der Oberpfalz. Es ist zugleich der letzte Bau des weltweit tätigen Architekten und Bauhausgründers.

Informationen zur Buchung von Führungen auf unserer Website.

Bilder: Erich Spahn

Gschichtn ausm Stodl: Die Ostfassade der alten RemiseDas südlich an den Baustodl anschließende Gebäude mit Depot- und Te...
16/06/2026

Gschichtn ausm Stodl: Die Ostfassade der alten Remise

Das südlich an den Baustodl anschließende Gebäude mit Depot- und Technikräumen wurde für die Museumsnutzung neu errichtet.

Eine Remise (von französisch remettre = wieder hinstellen, versorgen) war einst ein Unterstand für Fuhrwerke und Geräte – meist am Rand eines Grundstückes.

Im Mauerwerk, kein einheitliches Bild, sondern ein inhomogenes „Sammelsurium“ aus Sand-, Feld- und Ziegelsteinen – dazwischen sogar Mühlsteine und Architekturfragmente. Ein gemauertes Archiv regionaler Geschichte.

Bis ins frühe 20. Jahrhundert waren Baumaterialien knapp und teuer, weshalb Abbruchsteine häufig wiederverwendet wurden – also damals schon: Sustainability und Recycling.

Werden solche wiederverwendeten Bauteile bewusst mit dekorativer oder erinnernder Funktion eingesetzt, spricht man von Spolien (vom lateinischen spolium = Beute. In der Antike war wertvolles Baumaterial oft Kriegsbeute – berühmte Beispiele sind die entführten ägyptischen Obelisken in Rom.)

Ein Teil unserer „Spolien“ – bzw. Abbruchsteine – befinden sich immer noch im Anlieferungshof, wo einst die Remise stand. Wie Findlinge liegen und lehnen sie an den Mauern und erzählen weiter von vergangenen Zeiten. 👋

Prechtls utopisches Paar auf Reisen.„Wolf und Schaf“ ist zu Gast im  Denn dort eröffnet nächste Woche die Ausstellung:„U...
11/06/2026

Prechtls utopisches Paar auf Reisen.

„Wolf und Schaf“ ist zu Gast im
Denn dort eröffnet nächste Woche die Ausstellung:
„Und wenn alles besser wäre … Eine Geschichte der Nürnberger Utopien“ – nicht verpassen!

Prechtl illustrierte für die Büchergilde Gutenberg Thomas Morus’ (1478–1535) „Utopia“ („Ein wahrhaft goldenes Büchlein, nicht minder heilsam als unterhaltsam, von der besten Verfassung des Staates und von der neuen Insel Utopia“). Dabei entstand auch das ungleiche Paar „Wolf und Schaf“.

Der Begriff „Utopia“, wörtlich übersetzt „Nirgendwo“, beschreibt eine ideale, erstrebenswerte Gesellschaft, die (noch) nicht erreichbar ist – also einen Wunschtraum?

Morus verortet Utopia noch an einem weit entfernten Ort, während wir heute Utopien meist in die Zukunft denken. Ihr Gegenteil, die „Dystopie“, scheint dagegen gefühlt immer präsenter zu werden.

Trotz des fehlenden utopischen Paars ist bei uns natürlich nach wie vor die Sonderausstellung „Köpfe. Zeiten. Geschichte(n). Michael Mathias Prechtl zum 100. Geburtstag“ zu sehen.
Kommt vorbei! 🌈

Kurz zurückgespult / Quick Throwback ⏪: Die Prints (!), die Jeanswaschungen (!) – die 1990er.Eine Schulklasse vor dem sc...
09/06/2026

Kurz zurückgespult / Quick Throwback ⏪:

Die Prints (!), die Jeanswaschungen (!) – die 1990er.

Eine Schulklasse vor dem schmiedeeisernen Turmuhrwerk der Amberger Pfarrkirche St. Martin (um 1620) in einem Flyer des Museums aus dem Jahr 1992.

In den 90ern wurde Amberg Hochschulstadt, war Gastgeberin der Landesgartenschau, es entstand das Congress Centrum ACC, die US-Armee verlässt die Stadt.

Was ist noch in Amberg passiert? Fällt euch noch etwas ein?

Museumsabenteuer für die Kleinsten! Welche Tiere kommen in den Bildern von Michael Mathias Prechtl vor, welche Geräusche...
03/06/2026

Museumsabenteuer für die Kleinsten!

Welche Tiere kommen in den Bildern von Michael Mathias Prechtl vor, welche Geräusche machen sie und wie fühlen sie sich an? Die rund 90-minütige Programm mit Museumspädagogin Anna Ondrejtschak beginnt in der Ausstellung und endet in unserer kreativen Werkkantine. Dabei werden alle Sinne angeregt und die kreative Wahrnehmung gefördert. Die Inhalte sind modular aufgebaut und können jederzeit an die Bedürfnisse der Gruppe angepasst werden. Am Ende kann ein Andenken an den Ausflug mit nach Hause genommen werden. Stillen oder Wickeln ist problemlos möglich.

Um rechtzeitige Anmeldung im Stadtmuseum Amberg wird gebeten. Die Teilnahme kostet 5 €. Eine Begleitperson pro Kind ist frei und nimmt am kompletten Programm mit teil. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Tipp: Das Programm kann auch für geschlossene Gruppen (z. B. Kindergarten-, Vorschul-, Eltern-Kind-Gruppen) unter dem Titel „Wo Löwe, Wolf und Kuh sich treffen – Prechtls Tierbilder“ zum Preis von 60 € individuell gebucht werden.

Gestern war meteorologischer Sommeranfang – Blumen blühen. 🌸Self-Care-Tipp / „Granny Hobby“: Sträuße binden macht den Ko...
02/06/2026

Gestern war meteorologischer Sommeranfang – Blumen blühen. 🌸

Self-Care-Tipp / „Granny Hobby“: Sträuße binden macht den Kopf frei, gibt Raum für Kreativität und bringt den Sommer nach Hause.

Der Künstler Fritz Griebel (1899–1976), dessen Nachlass sich in unserer Sammlung befindet, war ein großer Arrangeur von Blumensträußen. Mit all der Farben- und Formenvielfalt von Blüten, Blättern und Ranken hält er den Sommer für uns auf der Leinwand fest.

// Am  Mittwoch, den 24. Juni 2026, bleibt das Stadtmuseum wegen einer internen Veranstaltung ganztägig geschlossen.
01/06/2026

// Am Mittwoch, den 24. Juni 2026, bleibt das Stadtmuseum wegen einer internen Veranstaltung ganztägig geschlossen.

Adresse

Zeughausstraße 18
Amberg
92224

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 16:00
Mittwoch 11:00 - 16:00
Donnerstag 11:00 - 16:00
Freitag 11:00 - 16:00
Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 11:00 - 17:00

Telefon

+499621101284

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