Stadtmuseum Amberg

Stadtmuseum Amberg Macht Euch auf zu einer spannenden Zeitreise durch 1000 Jahre Amberger Stadtgeschichte In eine andere Zeit, genauer das 19. und 20.

Die Geschichte Ambergs erleben und zum Beispiel erfahren, was bei der Amberger Hochzeit 1474 zu Tische kam, woher der Winterkönig seinen Namen hat, oder wie das fünfte Stadttor ausgesehen hat. Jahrhundert, wird man beim Einkaufen im Gemischtwarenladen und beim Bäcker sowie dem Besuch des Zahnarztes und der Apotheke versetzt. Zünftig wird es in der Bierabteilung, wo die Tradition des Amberger Biere

s im Mittelpunkt steht. Danach heißt es "Vorhang auf" zu einer historischen Modenschau. Der Rundgang führt weiter zum heimischen Handwerk, direkt in einen Friseursalon, die Werkstatt eines Schuhmachers und hinter die Werkbank eines Goldschmieds. Unter dem Dach des Baustadels, in dem seit 1989 das Museum beheimatet ist, wird es glanzvoll, bei Steingut, Fayencen und Email aus vorwiegend Amberger Produktion. Ein unvergleichliches Erlebnis ist der Ausstellungsbereich "A Tribute to Michael Mathias Prechtl". Neben dem Künstler Prechtl, wird mit Josef Friedrich Schmidt und dem von ihm erfundenen "Mensch ärgere Dich nicht®"-Spiel ein weiterer berühmter Sohn Ambergs in den Mittelpunkt gerückt.

Museumsabenteuer für die Kleinsten! Welche Tiere kommen in den Bildern von Michael Mathias Prechtl vor, welche Geräusche...
03/06/2026

Museumsabenteuer für die Kleinsten!

Welche Tiere kommen in den Bildern von Michael Mathias Prechtl vor, welche Geräusche machen sie und wie fühlen sie sich an? Die rund 90-minütige Programm mit Museumspädagogin Anna Ondrejtschak beginnt in der Ausstellung und endet in unserer kreativen Werkkantine. Dabei werden alle Sinne angeregt und die kreative Wahrnehmung gefördert. Die Inhalte sind modular aufgebaut und können jederzeit an die Bedürfnisse der Gruppe angepasst werden. Am Ende kann ein Andenken an den Ausflug mit nach Hause genommen werden. Stillen oder Wickeln ist problemlos möglich.

Um rechtzeitige Anmeldung im Stadtmuseum Amberg wird gebeten. Die Teilnahme kostet 5 €. Eine Begleitperson pro Kind ist frei und nimmt am kompletten Programm mit teil. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Tipp: Das Programm kann auch für geschlossene Gruppen (z. B. Kindergarten-, Vorschul-, Eltern-Kind-Gruppen) unter dem Titel „Wo Löwe, Wolf und Kuh sich treffen – Prechtls Tierbilder“ zum Preis von 60 € individuell gebucht werden.

Gestern war meteorologischer Sommeranfang – Blumen blühen. 🌸Self-Care-Tipp / „Granny Hobby“: Sträuße binden macht den Ko...
02/06/2026

Gestern war meteorologischer Sommeranfang – Blumen blühen. 🌸

Self-Care-Tipp / „Granny Hobby“: Sträuße binden macht den Kopf frei, gibt Raum für Kreativität und bringt den Sommer nach Hause.

Der Künstler Fritz Griebel (1899–1976), dessen Nachlass sich in unserer Sammlung befindet, war ein großer Arrangeur von Blumensträußen. Mit all der Farben- und Formenvielfalt von Blüten, Blättern und Ranken hält er den Sommer für uns auf der Leinwand fest.

// Am  Mittwoch, den 24. Juni 2026, bleibt das Stadtmuseum wegen einer internen Veranstaltung ganztägig geschlossen.
01/06/2026

// Am Mittwoch, den 24. Juni 2026, bleibt das Stadtmuseum wegen einer internen Veranstaltung ganztägig geschlossen.

Liebe Menschen in und um Amberg – und sowieso von weiter her,  seit gut vier Wochen läuft unsere Sonderausstellung „Köpf...
01/06/2026

Liebe Menschen in und um Amberg – und sowieso von weiter her,

seit gut vier Wochen läuft unsere Sonderausstellung „Köpfe. Zeiten. Geschichte(n). Michael Mathias Prechtl“.

Schaut vorbei und fallt in das Rabbit Hole „Prechtl“ – mit all seinen Perspektiven und den zahlreichen Anknüpfungspunkten zu Zeitgeschichte, Gesellschaft und aktuellen Fragestellungen.

Den 100. Geburtstag des Künstlers feiern wir mit zahlreichen Veranstaltungen und auch darüber hinaus gibt es für Groß und Klein wieder einiges zu entdecken.
Lasst euch von Kunst, Geschichte und allerlei Kuriosem inspirieren und verschnauft anschließend bei einem Getränk im malerischen Innenhof des Museums, der im Sommer besonders einlädt.

3. Juni, 18:30 Uhr | Vortrag „Prechtls Röhren – Historische Filme über die Amberger Luitpoldhütte“, Leiter des Stadtarchivs Amberg, Dr. Andreas Erb

9. Juni & 2. Juli, 9:30 Uhr | Frühkindliches Programm „Wo Löwe, Wolf und Kuh sich treffen“ (ab 2,5 J.)

17. Juni & 9. Juli, 12 Uhr | Kunst-Snack – Mittags im Museum

18. Juni & 16. Juli | Langer Donnerstag, bis 20 Uhr geöffnet

21. Juni & 19. Juli, 14:30 Uhr | Öffentliche Führung Sonderausstellung „Köpfe.
8. Juli & 23. Juli, 11 Uhr Zeiten. Geschichte(n).“

27. Juni & 18. Juli, 10:30 Uhr | Kleine Werkkantine: Kreativworkshop für Kinder (6-12 J.)

16. Juli, 11 Uhr | Öffentliche Führung „Quer durchs Museum“

3. Juli, 18:30 Uhr | Vortrag „Kunst zum Überleben. Michael Mathias Prechtl und die Kunst am Bau“, Stadtheimatpflegerin Beate Wolters M.A.

22. Juli, 18 Uhr | Vernissage Stadtgalerie „Im breiten Spektrum des Lebens“ Fotografien von Gerd Dollhopf

Gschichtn ausm Stodl –Kurz zurückgespult / Quick Throwback ⏪️:Das war mal unser Stadtmuseum! Das sogenannte Kolonnenhaus...
28/05/2026

Gschichtn ausm Stodl –
Kurz zurückgespult / Quick Throwback ⏪️:

Das war mal unser Stadtmuseum!

Das sogenannte Kolonnenhaus mit dem charakteristischen Treppengiebel entstand vermutlich in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Es kommt noch etwas mittelalterlich, spätgotisch daher, lässt aber schon den Übergang zur Renaissance erkennen.

„Kolonnenhaus“ wird der Bau genannt, da dort einige Zeit die Feuerwehr untergebracht war – darüber in einem anderen Post mehr. Zuvor befand sich dort das städtische Waffenlager, das sogenannte Zeughaus. Darüber geben die historischen Inventare Auskunft: Es wurden allerlei Büchsen, Hacken, Harnische und Spieße aufbewahrt.

Hinter dem Kolonnenhaus liegt der eigentliche Baustodl, der etwas später angebaut wurde und teils als Zeughaus, teils als Baulager genutzt wurde. Ein Eckstein mit der Jahreszahl 1544 lässt auf die Fertigstellung schließen. Vergleichbare Gebäude findet ihr auch in Regensburg, etwa den „Amberger Salzstadel“ oder den „Leeren Beutel“.

1. Ganz früher, um 1900: Noch mit Holzfuhrwerk davor.
2. Kurz vor der Sanierung 1984 – schon etwas in die Jahre gekommen.
3. Nach der Sanierung 1989: Sichtbar sind denkmalpflegerische Veränderungen an
der Fassade – Einfassungen, Fenster und Gauben wurden angepasst bzw.
rekonstruiert.

Bild 1: Stadtarchiv Amberg
Bild 2 & 3: Stadtmuseum Amberg

Heute startet die Amberger Dult – bei uns gibt es das passende Fundstück aus unserer Sammlung. Diese Plastikpuppe in ein...
22/05/2026

Heute startet die Amberger Dult – bei uns gibt es das passende Fundstück aus unserer Sammlung.

Diese Plastikpuppe in einem Tüllkleid wurde um 1962 auf der Amberger Dult an einer Losbude gewonnen. Anschließend hatte sie bis zur Schenkung an das Museum ihren festen Platz auf einer Tagesdecke.

Rein optisch wirkt die Puppe nicht unbedingt kindlich, sondern erinnert eher an Hollywood-Stars wie Elizabeth Taylor. Diese sogenannten Bett- bzw. Sofapuppen waren nicht zum Spielen gedacht, sondern waren vor allem Dekoration. Und vielleicht steckt sogar noch etwas mehr dahinter?

Die kulturwissenschaftliche Forschung versteht Puppen nicht nur als Spiel- oder Dekorationsobjekte, sondern auch als Spiegel menschlicher Selbstwahrnehmung. Nach dieser Lesart erhält auch diese Puppe eine symbolische Dimension – etwa als Ausdruck weiblicher Ideale in der Nachkriegszeit.

Möglicherweise liegt in dieser Spiegelung menschlicher Selbstwahrnehmung auch jener Gruselmoment, den manche Menschen beim Anblick solcher Puppen empfinden.

Die Puppe als Symbolbild lässt sich übrigens auch mehrfach in unserer aktuellen Sonderausstellung „Köpfe. Zeiten. Geschichte(n)“ anlässlich des 100. Geburtstags von Michael Mathias Prechtl finden.

After Work im Museum? Morgen ist Langer Donnerstag bei uns im Stadtmuseum!Die Sonderausstellung „Köpfe. Zeiten. Geschich...
20/05/2026

After Work im Museum? Morgen ist Langer Donnerstag bei uns im Stadtmuseum!
Die Sonderausstellung „Köpfe. Zeiten. Geschichte(n). Zum 100. Geburtstag von Michael Mathias Prechtl“ wird bis 20 Uhr geöffnet sein. Kommt rum!

19. Mai ist Diversity Day 🫰Der Begriff „Diversität“ beschreibt die Vielfalt menschlicher Identitäten und Erfahrungen – e...
19/05/2026

19. Mai ist Diversity Day 🫰

Der Begriff „Diversität“ beschreibt die Vielfalt menschlicher Identitäten und Erfahrungen – etwa Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, Behinderung oder sexuelle Orientierung.

Seine Wurzeln liegen in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, die gegen Rassismus und gesellschaftliche Ausgrenzung kämpfte. Schwarze Menschen sowie BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) forderten gleiche Rechte und gesellschaftliche Teilhabe.

Aus diesen Bewegungen entstanden wichtige Impulse für Antidiskriminierungsgesetze sowie für Chancengleichheit und Vielfalt.

Auch wir als Museum stellen uns Fragen zur Diversität.
Geschichte ist vielfältig – oft wurde diese Vielfalt jedoch nicht sichtbar gemacht und muss heute durch wissenschaftliche Forschung häufig erst wieder entdeckt werden.

Unsere Sammlung erzählt nicht nur Stadtgeschichte, sondern auch Geschichten von Herkunft, Zusammenleben und Identität.

In Zukunft wollen wir unterschiedliche Lebensrealitäten stärker einbeziehen, etwa:

• Migrationsgeschichten
• Frauengeschichte
• die Geschichte der Stadtviertel
• queere Perspektiven
• Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderung

Der Begriff Diversity soll nicht nur als Marketing-Ressource im Sinne eines „Happy Diversity Day“ verstanden werden, sondern zu strukturellem Wandel führen. Dazu gehört auch die Frage, wie wir Geschichte bewerten und darstellen.

// Vortrag, am Freitag 22. Mai 2026, um 18:30 Uhr Das druckgraphische Werk von Michael Mathias PrechtlPrechtl ist vor al...
15/05/2026

// Vortrag, am Freitag 22. Mai 2026, um 18:30 Uhr
Das druckgraphische Werk von Michael Mathias Prechtl

Prechtl ist vor allem auch Drucker.
An der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg besuchte er die Meisterklassen in freier Graphik und Gebrauchsgraphik.
Selbst in großformatigen Werken wie „Der Traum von Toledo“ wird klar: verwitterte Gebäudefassaden und andere Strukturen sind Abdrücke.
MMP experimentiert mit verschiedensten Materialien als Druckträger – und lässt so erstaunlich lebendig und detailreiche Oberflächen entstehen.

Die Autorin Julia Kistner M.A. aus Frankfurt am Main stellt das druckgraphische Werk Prechtls vor. Dabei wird so manches Detail sicher überraschend sein.
Um Anmeldung im Stadtmuseum Amberg wird gebeten.

Freier Eintritt!
Die Sonderausstellung ist 15 Minuten vor Vortragsbeginn zugänglich.

Bild 1: Johannes Gutenberg
Bild 2: Monogramm MMP – Micheal Mathias Prechtl

Adresse

Zeughausstraße 18
Amberg
92224

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 16:00
Mittwoch 11:00 - 16:00
Donnerstag 11:00 - 16:00
Freitag 11:00 - 16:00
Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 11:00 - 17:00

Telefon

+499621101284

Webseite

https://www.eg-amberg.de/schulleben/audioguide-shalom-amberg, https://www.stadtmuseum

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