Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin

Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin Willkommen auf der offiziellen Seite der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin.

Im Renaissanceschloss Lichtenburg – inmitten der Kleinstadt Prettin – bestanden in den Jahren von 1933 bis 1945 in zeitlicher Abfolge ein Männer-KZ, ein Frauen-KZ sowie ein Außerlager des KZ Sachsenhausen. Damit besitzt der Schlosskomplex Lichtenburg eine KZ-Geschichte, die nahezu die gesamte Zeitspanne nationalsozialistischer Herrschaft umfasst. Mehr als 10.000 Menschen waren zwischen 1933 und 19

45 in der Lichtenburg inhaftiert, weil sie aus politischen, „rassischen“, religiösen und sozialhygienischen Gründen, wegen ihrer sexuellen Orientierung sowie als „asozial“ Stigmatisierte verfolgt wurden. Die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin versteht sich als ein Ort des Gedenkens und des Erinnerns, ein Ort historischer und politischer Bildungsarbeit, ein Ort der Auseinandersetzung und der Reflexion sowie ein Ort des Sammelns und Forschens. Sie bietet ein umfangreiches und vielfältiges pädagogisches Angebot, das sich an Jugendliche und Erwachsene richtet.

12/05/2026

Eine Wanderausstellung des Potsdamer Brandenburg-Museums fragt in einem Pilotprojekt nach Möglichkeiten des Bewahrens von Lebenserinnerungen. Zu sehen in der Gedenkstätte Prettin.

***Rückblick***Hand hoch - Wer hatte schon mal eine VR-Brille auf und hat sich mit NS-Zeitzeug:innenschaft beschäftigt? ...
08/05/2026

***Rückblick***
Hand hoch - Wer hatte schon mal eine VR-Brille auf und hat sich mit NS-Zeitzeug:innenschaft beschäftigt? Bei unserer gestrigen Ausstellungseröffnung war es eher die Minderheit. Umso stärker war das Interesse an der Technik, dem Erlebnis selbst und den pädagogischen Einsatzmöglichkeiten. Vielen Dank an das Brandenburg Museum, als erster Ort die mobile Ausstellungversion von "In Echt? Virtuelle Begenung mit NS-Zeitzeug:innen. to go" sein dürfen. Interessierte haben noch bis zum 4. Juli 2026 die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen. Auch ein großes Dankeschön gilt der Kreismusikschule für die musikalische Umrahmung.

07/05/2026
29/04/2026
28/04/2026
Heute haben sich unserer Aktion weitere 40 Einrichtungen aus Sachsen-Anhalt angeschlossen.
28/04/2026

Heute haben sich unserer Aktion weitere 40 Einrichtungen aus Sachsen-Anhalt angeschlossen.

Kulturinstitutionen warnen vor nationalistisch ausgerichteter Kulturpolitik in Sachsen-Anhalt

Die AfD Sachsen-Anhalt kündigt für den Fall einer Regierungsübernahme eine „neue patriotische Kulturpolitik“ an. Kultur wird nicht mehr als offener, pluraler Raum verstanden, sondern verengt sich deutlich. Sie wird Instrument zur Herstellung einer parteipolitisch definierten kollektiven Identität. Kultur erscheint in diesem Fall als Ausdruck einer ethnisch homogenen Volksgemeinschaft, deren angebliche „Identitätsstörung“ durch eine „selbstbewusste deutsche Identität“ überwunden werden soll. In dieser Ausrichtung treten Elemente einer völkisch-nationalistischen Kulturauffassung deutlich hervor.

Die Kulturstiftungen und weitere Kulturinstitutionen des Landes sehen darin den Versuch, historisches Erinnern, Kunst und kulturelle Vielfalt an nationalistischen Leitbildern und Identitätsvorgaben auszurichten. Sie warnen vor einer Entwicklung, die die Freiheit der Kunst, die Offenheit kultureller Institutionen und die demokratisch verankerte Erinnerungskultur grundlegend in Frage stellt.

Kulturpolitik darf nicht zur nationalistischen Instrumentalisierung von Geschichte und Kultur missbraucht werden. Die Freiheit der Kunst, die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen und eine an demokratischen Werten orientierte Erinnerungskultur bleiben unverzichtbar. Ihre entschlossene Wahrung sichert nicht nur die vitale und vielfältige Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt, sondern stärkt zugleich gesellschaftlichen Zusammenhalt, Pluralität sowie die Grundlagen unseres demokratischen Gemeinwesens.

Die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin bietet ein umfangreiches und vielfältiges Angebot, das über Führungen und Projek...
27/04/2026

Die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin bietet ein umfangreiches und vielfältiges Angebot, das über Führungen und Projekttage bis hin zu mehrtägigen Projektveranstaltungen reicht.
Du …
- bist historisch-politisch interessiert
- verfügst über fundierte Kenntnisse zur Geschichte des Nationalsozialismus
- bist kommunikativ und zuverlässig
- bringst die Bereitschaft mit, sich auf die Bedürfnisse und Interessen
verschiedener Gruppen einzustellen

Wir bieten …
- die Möglichkeit, Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit an einem historischen Ort zu sammeln
- ein aufgeschlossenes und engagiertes Team
- ein angemessenes Honorar
- eine professionelle pädagogische Anleitung und Begleitung

Du …
- bist an unserer Arbeit interessiert?
Dann zögere nicht, uns zu kontaktieren.

Wie könnte die Gedenkstätte Lichtenburg in den nächsten Jahren aussehen?Kommt gerne am 18. April dazu in die Gedenkstätt...
01/04/2026

Wie könnte die Gedenkstätte Lichtenburg in den nächsten Jahren aussehen?
Kommt gerne am 18. April dazu in die Gedenkstätte und diskutiert mit. Konkret geht es um die Entwicklung des Zellengebäudes als Zeitschichtendepot.

Am 18. April findet eine Gesprächsrunde in der Lichtenburg statt. Dort stehen der Austausch und konkrete Konzepte für die Gedenkstätte im Mittelpunkt. Interessierte Bürger sind eingeladen.

25/03/2026

❗Nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 stellt Antisemitismus eine zentrale Herausforderung für die Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen dar.

📖Der Bundesverband RIAS hat daher eine Handreichung veröffentlicht, die wir euch wärmstens empfehlen möchten. Sie beleuchtet, wie sich Formen des Antisemitismus an historischen Orten der NS-Verbrechen artikulieren, welche Kontinuitäten dabei sichtbar werden und wie sich Gedenkstätten dazu verhalten können. Ein Fokus liegt auf antisemitismuskritischen Zugängen in der Vermittlungsarbeit, zudem werden Beratungsstellen und Fortbildungsangebote aufgezeigt.

👉 Die Handreichung wurde gestern Abend in der Gedenkstätte Sachsenhausen im Beisein des Antisemitismusbeauftragten des Landes Brandenburg Andreas Büttner präsentiert, der in seinem Grußwort die Dringlichkeit des Themas betonte. Anschließend diskutierten Deborah Hartmann (Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Lara-Maria Myller (Netzwerk Zeitgeschichte/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten), Mihail Groys (Zentralrat der Juden in Deutschland) und Tanja Kinzel (RIAS) konkrete Erfahrungen und mögliche Gegenstrategien.

📌 Mehr Infos findet ihr auf der RIAS-Website, wo die Broschüre auch als PDF heruntergeladen werden kann: https://report-antisemitism.de/offers/

Bundesverband RIAS e.V.
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen - Sachsenhausen Memorial

Adresse

Prettiner Landstraße 4
Annaburg
06925

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 15:30
Mittwoch 09:00 - 15:30
Donnerstag 09:00 - 15:30
Freitag 09:00 - 13:00

Telefon

035386 60 99 75

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