Brechthaus

Brechthaus Das Geburtshaus von Berthold Brecht mit Museum, Videoinstallationen und Präsenzbibliothek. Brecht verbrachte in dem Haus nur kurze Zeit.

Das Geburtshaus von Bertolt Brecht im Lechviertel, einem von Kanälen durchzogenen alten Handwerkerviertel, befindet sich nur wenige hundert Meter vom historischen Rathaus entfernt. In der Ausstellung sind wertvolle Originale, das Schlafzimmer der Mutter Brechts, Erstausgaben von Brechts Werken, ein Bühnenbild von 1949, Lebend- und Totenmaske und weitere Kunstwerke von Caspar Neher, Paul Hamann und

Waldemar Grzimek zu besichtigen. Eine Präsenzbibliothek und eine Videoinstallation mit Dokumentarfilmen runden das Angebot einer Begegnung mit der Persönlichkeit Brechts und seiner literarischen Entwicklung ab. Schon 1900 zogen seine Eltern dort aus. Seine gesamte Kindheit und Jugend lebte Brecht in der Bleichgasse 2 am Oblatterwall.

🗓Sonntag, 17. Mai 🕚11 Uhr BRECHT UND KONSORTEN I Antonio Tabucchi: „Erklärt Pereira“Der Theaterregisseur und Brecht-Kenn...
10/05/2026

🗓Sonntag, 17. Mai 🕚11 Uhr

BRECHT UND KONSORTEN I Antonio Tabucchi: „Erklärt Pereira“

Der Theaterregisseur und Brecht-Kenner Stefan Schön stellt den Roman “Erklärt Pereira” von Antonio Tabucchi vor.

Es ist das Jahr 1938, die Zeit der Salazar-Diktatur in Portugal. Dr. Pereira ist Redakteur bei der Abendzeitung Lisboa. Er betreut nach Art einer Ein-Mann Kulturredaktion unter anderem die Rubrik der Nachrufe, die in der Zeitung erscheinen. Eines Tages lernt Pereira den Philosophie-Studenten Monteiro Rossi kennen.
Pereira bietet ihm an, den ein oder anderen Nachruf für seine Zeitung zu verfassen. Über Rossi und seine Freundin gerät er in Kontakt zum jungen Widerstand. Als der junge Mann in Pereiras Wohnung von Salazar-Geheimpolizisten erschlagen wird, beschließt der ältliche Witwer einen Nekrolog für Rossi in der Abendzeitung unterzubringen. An der Zensur vorbei gerät dieses riskante Unternehmen zugleich zu einem persönlichen Bruch mit dem Gewohnten und so zu einem Aufbruch in andere Welten.

🎟 Karten zu 8,00 € sind im Brechthaus erhältlich, die telefonische Anmeldung ist erforderlich unter ☎️ 0821-45098231

Foto Stefan Schön ©Victor van der Saar

🗓Sonntag, 10. Mai 🕚11 UhrLESUNG I “lehr mich spiegelschrift” Die Künstlerin und Autorin Miriam Bornewasser stellt ihren ...
03/05/2026

🗓Sonntag, 10. Mai 🕚11 Uhr

LESUNG I “lehr mich spiegelschrift”

Die Künstlerin und Autorin Miriam Bornewasser stellt ihren Lyrikband vor.

„lehr mich spiegelschrift“ beschäftigt sich mit Momenten des euphorischen Lebendigseins und zähen Verendens. Pflanzliche und tierisch-fleischliche Bilder vermischen sich mit toter Materie. Naturmotive dienen immer wieder als Ausgangspunkt, um menschliche Emotionen auszuloten und ein In-der Welt-sein und Dort-nach-seinem- Platz-suchen zu versprachlichen. Die Gedichtreihe versucht, eine zerfallende, ins Stocken geratene Sprache einzufangen. Abgebrochene, zersplitternde Worte verteilen sich auf verschiedene Verse, erschaffen Uneindeutigkeiten, wachsen ineinander.

Miriam Bornewasser ist Empfängerin des Stuttgarter Lyrik-Stipendiums. Nach „Wände ohne Welten“ und „Dürreregen – Spuren eines Suchens“ ist der Lyrikband „lehr mich spiegelschrift“ ihr drittes Buch, das im Geest-Verlag erscheint.
2024 schloss Miriam Bornewasser ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf mit einem Akademiebrief und als Meisterschülerin Danica Dakics ab. Nach Beteiligungen an verschiedenen Gruppenausstellungen findet ihre erste Einzelausstellung 2025 im KIT – Kunst im Tunnel in Düsseldorf statt.

🎟 Karten zu 8,00 € sind im Brechthaus erhältlich, die telefonische Anmeldung ist erforderlich unter ☎️ 0821-45098231

Foto Miriam Bornewasser ©privat

🗓Sonntag. 03. Mai  🕚 11 UhrMARLENES KAMPF IM WAHLKAMPFGESCHÄFT | Wie professionelle Politwerbung die Demokratie bedrohtK...
26/04/2026

🗓Sonntag. 03. Mai 🕚 11 Uhr

MARLENES KAMPF IM WAHLKAMPFGESCHÄFT | Wie professionelle Politwerbung die Demokratie bedroht

Katharina Körting stellt in einer Lesung ihren politischen Roman vor.

„Doch die Verhältnisse, die sind nicht so“: Marlene Meyrer erfährt es am eigenen Leib. Dabei will sie so gern Gutes tun – und damit Geld verdienen. Sie verdingt sich als Internet-Texterin bei einer PR-Agentur, die im Wahlkampf der Sozialen Fortschrittspartei (SFP) anheuert. Für den Missbrauch der Worte wird die alleinerziehende Texterin gut honoriert, gerät jedoch bald in Konflikte. Sie erlebt, wie der boomende Wirtschaftssektor „Öffentlichkeitsarbeit“ die Sprache der Politik zersetzt, wie Inhalt im Rahmen der Politischen Kommunikation zur Ware und Politik zum Geschäft wird. Ihre geliebte SFP ist kein bisschen besser als deren Konkurrenz, und Marlene verkauft sich selbst, um politische Botschaften innerhalb einer schnelldrehenden Maschinerie zu verramschen und zugleich die Käuflichkeit des Vermittelten kunstvoll zu verbergen.

Die freie Autorin Katharina Körting war 2024 Arbeitsstipendiatin für deutschsprachige Literatur der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. 2025 erschien außer dem Wahlkampfroman auch ihr erster Gedichtband „dAS vORKOMMEN VON oRGANEN AN UNGEWÖHNLICHEN sTELLEN“ (beide im Geest-Verlag). Nach der Lesung gibt es Raum für Fragen und Diskussion.

🎟 Eintritt 8,00 Euro, Anmeldung bitte unter Tel. ☎️ 0821-45098231

Foto Katharina Körting ©️Johannes Haag

🗓13. Februar bis 31. Dezember 2026SONDERAUSSTELLUNG  I Tücher und Bücher. Von Augsburg in die Niederlande: Hein Kohn (19...
24/04/2026

🗓13. Februar bis 31. Dezember 2026

SONDERAUSSTELLUNG I Tücher und Bücher. Von Augsburg in die Niederlande: Hein Kohn (1907-1979). Brechtfreund, legendärer Exilverleger, Literaturagent und Kulturvermittler.

Die Ausstellung erzählt die Geschichte des gebürtigen Augsburgers Hein Kohn. Mit dem jüdischen Tuchmacher Samuel Kohn, dessen Ansiedlung in Augsburg der bayerische König 1837 erlaubt hatte, wurden die Kohns in Augsburg ansässig, sind bis 1938 als Kaufleute und Unternehmer, Tuchmacher und Textilhändler vielfältig in Augsburg in der Textilbranche tätig.

Hein Kohn, 1907 in Augsburg geboren, Enkel des Tuchmachers Samuel Kohn und Sohn des wohlhabenden Augsburger Kaufmanns und Agenten Eugen Kohn, absolviert in Augsburg erst eine Lehre in der Textilbranche. Dann wird er, der Bücher über alles liebt, Volontär in der berühmten Augsburger Buchhandlung Lampart & Comp. Hier lernt er Brecht kennen, dem er immer wieder Bücher leiht. Ein Leben lang werden sie in Kontakt stehen. Kohn setzt seine Lehre an der Buchhändlerschule in Leipzig fort, wo er auch politisch aktiv wird. Nach Stationen in Berlin, Bremerhaven und Hamburg als Lektor, Verleger und Buchhändler, flüchtet er 1933 am 5. Mai, fünf Tage vor der Bücherverbrennung, ins Exil nach Hilversum zu Paul Baumgärtner, einem Augsburger Freund, der bei NSF (Philipps) arbeitet. Die N***s sind Kohn auf den Fersen. In Hilversum arbeitet Kohn zuerst für den sozialistischen Arbeiterrundfunk VARA. Mit dem gleichfalls nach Hilversum geflüchteten Sänger und Schauspieler Ernst Busch tingelt er für VARA mit einem Unterhaltungsprogramm durch die Niederlande. Busch singt das Solidaritätslied von Brecht auf Niederländisch, Kohn druckt und verkauft es. Noch 1933 gründet Kohn in Hilversum seinen ersten Exil-Verlag, Boekenvriend Solidariteit.Auf Niederländisch druckt und verlegt er, was die N***s in Deutschland verbrannt und verbannt haben. Brandende Woorde uit Duitsland (Brennende Worte aus Deutschland), der erste Titel, ist sofort ausverkauft. 1939 publiziert Kohn Brechts Dreigroschenroman in seinem Exilverlag Het Nederlandse Boekengilde auf Niederländisch. Heute zählt Kohns Exilverlag zu den drei bedeutendsten Exilverlagen der Niederlande. 1940, nach der Besetzung der Niederlande durch das NS-Regime, ist Kohn in permanenter Lebensgefahr. Bald lebt er versteckt auf dem Dachboden des Hauses, in dem er in Hilversum wohnt. Seine verlegerischen Aktivitäten setzt er im Untergrund fort. Nach 1945 wird Kohn in Amsterdam Leiter des Verlagshauses Van Ditmar.

1951 gründet er eine bis heute bestehende legendäre Literaturagentur Internationaal Literatuur Bureau B.V., deren Netzwerk bald um die ganze Welt reicht. Hein Kohn ist einer der ersten Literaturagenten der Niederlande. Die internationale Literaturagentur wird, nachdem Hein Kohns Sohn Menno sie 1970 übernommen hatte, heute in dritter Generation in Amsterdam von seiner Enkelin Linda Kohn geführt. Die von Hein Kohn gegründete Literaturagentur Internationaal Literatuur Bureau B.V. feiert im Jahre 2026 bereits ihr 75-jähriges Bestehen.
Dem Schriftsteller Rolf Hochhuth zufolge war Kohn der „Kurier des deutschen Geistes in Holland“: Was daheim verbrannt worden war durch den Machthaber Hi**er – das drucktest Du neu, die deutsche Dichtung fand durch Dich und wenige andere in Amsterdam ein Archiv, ein Sprachrohr (…). Seit Hi**ers Tod bist Du endlich der, sozusagen, offizielle Kurier des deutschen Geistes in Holland. (Rolf Hochhuth 1972).

In der Ausstellung sind spannende Objekte aus Augsburg und den Niederlanden zu sehen, darunter auch solche zu Brecht.

Auch wenn Hein Kohn bis zum Ende seines Lebens in Hilversum lebte, so blieb er seiner Heimatstadt Augsburg doch eng verbunden. Das Logo für seine Literaturagentur ließ Kohn 1951 von seinem Augsburger Freund, dem Grafiker Eugen Nerdinger, anfertigen.
In den 1970er Jahren beauftragte Kohn den bekannten Städtemaler Ernst Metz damit, ein Gemälde von Augsburgs Innenstadt für ihn anzufertigen. Besagtes Gemälde von Augsburg beabsichtigt Menno Kohn im Rahmen der Ausstellung zu verkaufen.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch von der Kuratorin Dr. Ingvild Richardsen im Volk Verlag in München.

Ausstellung und Buch werden gefördert von:
Ilse-Blank-Mezger-Hesselberger-Stiftung
Dr. Eugen Liedl Stiftung
Hubertus Altgelt-Stiftung
Bezirk Schwaben
Peter Dornier Stiftung
Viermetz-Stiftung
Netzwerk Jüdische Geschichte und Kultur in Bay.-Schwaben e.V.

Ausstellungsgestaltung:
creativeJAM GbR
Markus Komposch, Christoph Komposch
https://www.creativejam.de/

Foto Dr. Ingvild Richardsen ©Daniel Biskup

🗓️Sonntag, 26. April  🕝14:30 UhrSCHAUSPIELFÜHRUNG I Bert Brecht zum 70. TodestagErlebt das Brechthaus im Rahmen einer Fü...
19/04/2026

🗓️Sonntag, 26. April 🕝14:30 Uhr

SCHAUSPIELFÜHRUNG I Bert Brecht zum 70. Todestag

Erlebt das Brechthaus im Rahmen einer Führung auf ganz besondere Weise!

In einer 90-minütigen Performance begleitet Erik Völker fachkundig durch das Brechthaus und schlüpft an diesem historischen Ort immer wieder in die Rolle des Bertolt Brecht. Im rasanten Wechsel von Spiel und Erklärung wird Brechts Biografie, Schaffen und Bedeutung erlebbar.

Tickets für 18 € / 16 € (inkl. Museumseintritt) gibt es ONLINE auf 👉www.augsburg-tourismus.de/Tickets

Bildnachweis: Erik Völker ©Regio Augsburg Tourismus GmbH

🗓Sonntag, 26. April 🕚11 UhrMOOS UND TROMPETEN I Eine poetisch-musikalische MatineeTheresa Klesper, Augsburgern Kunstförd...
19/04/2026

🗓Sonntag, 26. April 🕚11 Uhr

MOOS UND TROMPETEN I Eine poetisch-musikalische Matinee

Theresa Klesper, Augsburgern Kunstförderpreisträgerin (Sparte Literatur) 2013, präsentiert ihren ersten Lyrikband „Moos und Trompeten“ (2025 bei Ginster Press erschienen).
Musikalisch wird sie von dem Fingerstyle-Gitarristen Alexander Möckl begleitet.

Theresa Klespers Gedichte sind mutige Erkundungen des Zusammenwirkens von Mensch, Natur und dem, was nicht benannt werden kann. Sie lassen Wesen sprechen, „die Hände spenden und lohnendes Grün“. Der vielfach prämierte Dichter Tom Schulz spricht in seinem Nachwort von ganzheitlicher Poesie: Die Zartheit der Verse und die Verletzlichkeit – beides zeichne die Gedichte Klespers auf seltene Weise jenseits der Modesprachen aus.

Fingerstyle-Gitarrist Alexander Möckl erschafft mit seinen melancholischen und mystisch anmutenden Solo-Instrumentalstücken eine berührende Klangwelt, die viel Platz für eigene Gedankenbilder lässt. Diese musikalischen Kleinode der Seele entwickeln im Wechselspiel mit Gedichten ihre ganz besondere Strahlkraft.

Die Veranstaltung wird von Frank Wierke moderiert.

🎟 Karten zu 8,00 € sind im Brechthaus erhältlich, die telefonische Anmeldung ist erforderlich unter ☎️ 0821-45098231

Fotos: Theresa Klesper ©️Christina Maria Pichler; Alexander Möckl ©️Fabian Möckl

🗓Sonntag. 19. April  🕚 11 UhrLESUNG & REZITATION | "Johann, hissen Sie die rote Fahne!" Aufgrund der großen Nachfrage le...
12/04/2026

🗓Sonntag. 19. April 🕚 11 Uhr

LESUNG & REZITATION | "Johann, hissen Sie die rote Fahne!"

Aufgrund der großen Nachfrage lesen Eva Maria Keller und Joachim Behm noch einmal aus dem Buch über Rüdiger Schablinski und sein Augsburger Kabarett.

15 Jahre lang hat das Amateurkabarett „Spiel & Spottverein“ in 17 Programmen unerfreuliches Weltgeschehen und regionale Kuriositäten auf seine Weise kommentiert und sich nebenbei in die Augsburger Kulturgeschichte eingeschrieben.

Wer das Glück hatte, noch eine der legendären Vorstellungen an oft abenteuerlichen Spielorten zu erleben, wird sich gerne erinnern. Jüngere haben jetzt die Gelegenheit, diese Zeit zwischen den Kanzlern Erhard und Schmidt im Spiegel der Satire kennen zu lernen. Eva Maria Keller und Joachim Behm lesen aus dem Buch über Rüdiger Schablinski „Johann, hissen Sie die rote Fahne!“.

Ergänzt wird die Lesung durch einige kurze Texte von Rüdiger Schablinski - erschienen in den Kalenderblättern vom BR - sowie aus dem Buch „Augsburg nicht nur am Montag“.

🎟 Eintritt 8,00 Euro, Anmeldung bitte unter Tel. ☎️ 0821-45098231

Foto Eva Maria Keller, Joachim Behm ©️Jutta Eckert

🗓️ Sonntag, 12. April 🕚11 UhrMATINEE  zur Sonderausstellung „Tücher und Bücher“Auf den Spuren von Brechts Solidaritätsli...
05/04/2026

🗓️ Sonntag, 12. April 🕚11 Uhr

MATINEE zur Sonderausstellung „Tücher und Bücher“
Auf den Spuren von Brechts Solidaritätslied – 1933/1934: Hein Kohn und Ernst Busch

Diese besondere Matinee im Rahmen der Ausstellung „Tücher und Bücher“ lädt dazu ein, über gesellschaftliche Verantwortung nachzudenken und die verbindende Wirkung von Kunst und Engagement zu erleben.

Die Matinee widmet sich der Kraft von Brechts „Solidaritätslied.“ Seit Ende 1933 präsentierten Hein Kohn und der Schauspieler und Sänger Ernst Busch, die beide 1933 vor den Nationalsozialisten in die Niederlande geflüchtet waren, auf vielen Veranstaltungen im ganzen Land Brechts Solidaritätslied. Zwischen Kunst und politischer Haltung eröffnet die Veranstaltung einen Raum, in dem Brechts Ruf nach Gemeinschaft neu erklingt.
Musikalische Impulse und Interpretation von und mit Karla Andrä beleuchten die Aktualität des Liedes, das einst für Zusammenhalt in schwierigen Zeiten stand.

Mitwirkende: Dr. phil. Ingvild Richardsen (Ausstellungskuratorin, Moderation)
Uta Löhrer (Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Moderation)
Karla Andrä (musikalische Begleitung)
Josef Holzhauser (musikalische Begleitung)

Der Eintritt ist frei.

Bildnachweis: Karla Andrä (Foto: Bombart), Ernst Busch (Foto: Peter Manasse)

🗓Sonntag,22. März 🕚11 UhrSELFIES MIT ESELN UND HUNDEN Im Spiegel der gegenwärtigen Zeit, Teil 1Der Autor Thomas Klinger ...
15/03/2026

🗓Sonntag,22. März 🕚11 Uhr

SELFIES MIT ESELN UND HUNDEN Im Spiegel der gegenwärtigen Zeit, Teil 1

Der Autor Thomas Klinger liest aus seinen Gedichte-Trilogien über Menschlichkeit und Demokratie.

Wenn wir in den Spiegel schauen, sehen wir nicht nur uns. Wir sehen die Esel der Politik, die alle Lasten tragen. Wir sehen die Hunde der Extremisten, die überall ihr Geschäft fallen lassen. Und wir sehen uns, die sich damit auseinandersetzen müssen und auch wollen. Welches Verständnis erwächst daraus für uns alle drei?

Der Autor, Verleger, Dichter und Philosoph, Thomas Klinger liest aus seinen beiden Gedichte-Trilogien über Menschlichkeit und Demokratie und zeigt mit dem lyrischen Mittel des Humanismus, was wir daraus lernen könnten. Oder müssten.

Während und nach der Lesung besteht Gelegenheit zum Austausch. Es wird einen Büchertisch geben: für weitere Lektüre und zur Anregung.

🎟 Karten zu 8,00 € sind im Brechthaus erhältlich, die telefonische Anmeldung ist erforderlich unter ☎️ 0821-45098231
Foto Thomas Klinger ©Banu Katik

🗓 Sonntag, 15. März  🕒 15 UhrFisch Fasch  I Theaterparcours durch das Geburtshaus von Bertolt BrechtDas Museum wird in e...
08/03/2026

🗓 Sonntag, 15. März 🕒 15 Uhr

Fisch Fasch I Theaterparcours durch das Geburtshaus von Bertolt Brecht

Das Museum wird in einer Familienvorstellung zur begehbaren Bühne und Brechts Leben und Werk für Kinderaugen und -ohren präsentiert.

„Es war einmal ein Fisch mit Namen Fasch“ dichtete Bertolt Brecht 1930, dem Jahr, in dem der Dichter zum vierten Mal Vater wurde. Verse und Lieder für Kinder hat Brecht viele geschrieben: schlaue, witzige, aber auch nachdenkliche und provokante. Er hatte ein gutes Gespür dafür, wie Kinder sind und was sie denken.

Die Schauspielerin Karla Andrä und die Videokünstlerin Barbara Weigel lassen sich von den Kindergedichten zu einem poetischen Stationentheater inspirieren. Es führt die jungen Besucher*innen durch die verschiedenen Räume des Brechthauses.

Karla Andrä spielt, singt und rezitiert. Animierte Videoskulpturen von Barbara Weigel bringen einzelne Objekte der Brecht-Ausstellung zum Sprechen.
Die Vorstellung ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet, Erwachsene sind herzlich willkommen.

„Fisch Fasch“ ist eine Kooperation der Regio Augsburg Tourismus GmbH mit dem FaksTheater Augsburg Neu/ Text will Töne (Karla Andrä/ Josef Holzhauser)

🎟 Karten für Erwachsene 10,00 € / Kinder ab 8 Jahre 5,00 € sind ONLINE erhältlich unter https://www.augsburg-tourismus.de/de/Tickets #/experience/GER00020064376012755

Foto Karla Andrä ©️Lina Mann

🗓Sonntag, 15. März 🕚11 UhrBUCHVORSTELLUNG I Rike Reiniger - 24 Bilder pro SekundeRike Reiniger stellt mit ihrer Romanbio...
08/03/2026

🗓Sonntag, 15. März 🕚11 Uhr

BUCHVORSTELLUNG I Rike Reiniger - 24 Bilder pro Sekunde

Rike Reiniger stellt mit ihrer Romanbiografie “24 Bilder pro Sekunde” die Pionierin des Trickfilms, Lotte Reiniger, im Brechthaus vor.

Berlin 1926: Glamouröse Schauspielerinnen, verrückte Filmregisseure, Skandal-Tänzerinnen und kommunistische Autoren drängen in den überfüllten Saal der Volksbühne, um einen Märchenfilm zu sehen. Die junge Trickfilmkünstlerin Lotte Reiniger zeigt „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“, den ersten abendfüllenden Trickfilm – eine Sensation! Im pulsierenden Kunstleben der Weimarer Republik wird sie mit ihren zauberhaften Silhouetten über Nacht zum Star. Wie Lotte Reiniger für
diesen Erfolg ihre Liebe zu einer Frau verschweigt und bis in die Rastlosigkeit des Exils ihren Traum von einem nächsten großen Trickfilm verfolgt, erzählt Rike Reinigers fesselnde Romanbiografie „24 Bilder pro Sekunde“.

Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete in einem Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste, studierte in Prag und Gießen, gründete in Berlin eine eigene Compagnie, ging ins Engagement an verschiedene Theater in Sachsen und schreibt seit vielen Jahren erfolgreiche Theaterstücke. „24 Bilder pro Sekunde“ ist ihr Romandebüt.

Durch Zugang zu Dokumenten aus der Familie konnte sie dem Bild der Ausnahmekünstlerin Lotte Reiniger bislang unbekannte Facetten hinzufügen. Rike Reiniger lebt in Berlin und Vorpommern.

🎟 Karten zu 8,00 € sind im Brechthaus erhältlich, die telefonische Anmeldung ist erforderlich unter ☎️ 0821-45098231

Foto: Rike Reiniger ©️Rappel

Adresse

Auf Dem Rain 7
Augsburg
86152

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+498214540815

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