11/10/2026
🍂🐄 Kühe im Wasser, weite Himmel und stille Landschaften: Philipp Röth (1841–1921) fand seine
Motive nicht in großen historischen Ereignissen, sondern in der Natur.
Als bedeutender Vertreter der sogenannten Paysage intime schuf Röth stimmungsvolle
Landschaften, die den Übergang von der romantischen Idealisierung zur genauen Naturbeobachtung
markieren. Besonders im Dachauer Moos entstanden zahlreiche Werke mit Rinder- und
Schafherden, spiegelnden Wasserflächen und eindrucksvollen Himmelsstimmungen.
Unser Detailblick zeigt, wie viel es in dieser scheinbar einfachen Szene zu entdecken gibt. 🔍
📍 Philipp Röth. Malerische Landschaften zwischen Spätromantik und Impressionismus
📅 25.09.2026 – 14.02.2027
🏛 Grafisches Kabinett
Bild: Philipp Röth, Kühe an der Tränke
© Kunstsammlungen & Museen Augsburg / Foto Andreas Brücklmair
Rinder- und Schafherden begegnen uns immer wieder in Röths Werken. Sie beleben die Landschaft, ohne ihre Stille zu durchbrechen.
Ein Großteil des Bildes wird von Wolken und Licht bestimmt. Nicht das Ereignis steht im Mittelpunkt, sondern die Atmosphäre eines Augenblicks.
Die Baumgruppe bildet einen natürlichen Gegenpol zur weiten, offenen Landschaft. Für Philipp Röth waren Bäume wichtige Stimmungsträger: Mal wirken sie als markante Silhouetten vor dem Himmel, mal spiegeln sie sich im Wasser und verbinden Landschaft und Atmosphäre.