Heuson-Museum

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Heuson-Museum Heuson Museum Büdingen Das Heuson-Museum bietet jede Menge Geschichte aus Büdingen und dem Büdinger Land.

Auf drei Ebenen wird Stadtgeschichte in vielen Facetten präsentiert. Im Herzen der historischen Stadt bildet der beeindruckende Bau aus dem 15. Jahrhundert einen hervorragenden Einstieg in die Geschichte Büdingens.

11/10/2026
06/10/2026

Aufgrund von Krankheit geänderte Öffnungszeiten
Das Heuson-Museum ist geöffnet

06.10.2026 10.00 – 14.00 Uhr
07.10.2026 13.00 – 17.00 Uhr
08.10.2026 10.00 – 14.00 Uhr
09.10.2026 geschlossen
10.10.2026 10.00 – 17.00 Uhr
11.10.2026 13.00 – 17.00 Uhr

13.10.2026 10.00 – 14.00 Uhr
14.10.2026 10.00 – 14.00 Uhr
15.10.2026 10.00 – 14.00 Uhr
16.10.2026 geschlossen
17.10.2026 13.00 – 17.00 Uhr
18.10.2026 13.00 – 17.00 Uhr

Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung

Eintritt frei!
Freundliche Hunde willkommen

05/10/2026

Vorstand des Büdinger Geschichtsvereins auf Jahreshauptversammlung in seinen Ämtern bestätigt

Während der Jahreshauptversammlung des Büdinger Geschichtsvereins wurden Dieter Jentzsch als Schriftführer und Joachim Cott als Erster Vorsitzender in ihren Ämtern bestätigt. Der Zweite Vorsitzende Carsten Parré sowie der Rechner Andreas Schäfer bleiben für ein weiteres Jahr im Amt. Im Anschluss an Schäfers Bericht zur wirtschaftlichen Situation des Vereins wurde der Vorstand entlastet.

In seinem Bericht thematisierte Cott die Einbindung der Museen in die touristische Entwicklung der Altstadt, welche er kritisch bewertete. Rückläufige Besucherzahlen bereiten dem Verein Sorge.
Ein drängendes Thema rund um das Historische Rathaus von 1458 ist der Austausch der Fenster. Bereits im Jahr 2000 waren hierfür erstmals Mittel im städtischen Haushalt bereitgestellt worden. Der Geschichtsverein blickt mit großer Sorge auf die aktuelle Diskussion, da hinsichtlich der Umsetzung dieser zwingend notwendigen Maßnahme noch immer keine Klarheit herrscht.
Zur Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Museumsarbeit betonte Cott die Notwendigkeit, einerseits die neuen technischen Möglichkeiten zu nutzen – etwa bei der Recherche, der inhaltlichen Verknüpfung und der Ausstellungsgestaltung. Zugleich dürfe die zentrale Bedeutung authentischer Exponate nicht aus dem Blick geraten, da beide Ansätze ihren eigenen Wert und ihre Berechtigung besitzen.

In seinem Ausblick verwies Cott auf die geplante Ausstellung „Mein liebes Früchtchen – Zeitreise durch Wetterauer Obstgärten und Speisekammern“. Diese wird im Jahr 2027 den Beitrag des Heuson-Museums zum kulturellen Programm in Büdingen während der Landesgartenschau bilden.

Die Publikation der „Büdinger Geschichtsblätter“ wird künftig eingestellt, da ein schwindendes Interesse den hohen Produktionskosten für den Verein gegenüberstand. Als zeitgemäße Alternative wurde stattdessen ein digitales Magazin für regionale Geschichte ins Leben gerufen, dessen erste Ausgabe bereits auf sehr positive Resonanz gestoßen ist.

Bei Fragen und Anregungen kontaktieren Sie bitte
Joachim Cott, Tel. 06042-952334
[email protected]

Unser Büchertauschschrank im Heuson-Museum: Geben und Nehmen für LesefreundeLiebe Literatur- und Kulturfreunde,im Heuson...
03/10/2026

Unser Büchertauschschrank im Heuson-Museum: Geben und Nehmen für Lesefreunde

Liebe Literatur- und Kulturfreunde,

im Heuson-Museum erfreut sich unser kostenfreier Büchertauschschrank großer Beliebtheit. Viele Besucherinnen und Besucher nutzen bereits regelmäßig die Gelegenheit, während unserer Öffnungszeiten spannende Literatur zu entdecken oder bereits gelesene Werke an andere weiterzugeben.

Aktuell haben wir wieder Platz in unseren Regalen und einen erhöhten Bedarf an Nachschub. Wenn Sie gut erhaltene Bücher aus unterschiedlichsten Genres – sei es historische Literatur, spannende Krimis, Romane oder Sachbücher – abgeben möchten, sind diese bei uns herzlich willkommen.

Ebenso laden wir Sie ein, jederzeit vorbeizukommen und sich für die beginnenden Herbsttage mit neuem Lesestoff zu versorgen. Das Prinzip ist ganz einfach: Bringen Sie Bücher, die Sie empfehlen möchten, und nehmen Sie Bücher mit, die Sie neugierig machen – völlig kostenfrei und ohne Formalitäten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch zu den regulären Öffnungszeiten des Museums und auf viele neue Geschichten in unserem Schrank.

Mit besten Grüßen

Joachim Cott
Museumsleiter, Heuson-Museum

Hi**ers Wähler in Oberhessen – Wer wählte die NSDAP zwischen Vogelsberg und Wetterau?„Hi**ers Wähler in Oberhessen“ laut...
28/09/2026

Hi**ers Wähler in Oberhessen –
Wer wählte die NSDAP zwischen Vogelsberg und Wetterau?

„Hi**ers Wähler in Oberhessen“ lautet der Titel des Vortrags von Michael Strecker, Ranstädter Lokalhistoriker, Regionalforscher und Buchautor. Auf Einladung des Büdinger Geschichtsvereins referiert er am 22. Oktober um 19 Uhr im Sitzungssaal des Historischen Rathauses.

Im Mittelpunkt steht nicht das Oberhessen der Landesgartenschau, sondern die historische Provinz Oberhessen des Großherzogtums bis 1918 bzw. des Volksstaates Hessen von 1918 bis 1933. Das Gebiet umfasste die damaligen Kreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach und Schotten. Oberhessen bildete neben Rheinhessen und Starkenburg eine der drei hessischen Provinzen.
Zunächst ordnet Strecker die regionale Entwicklung in den reichsweiten Kontext ein: Wo lagen 1932 in Deutschland die größten Hochburgen der NSDAP? Anhand von Karten und Tabellen veranschaulicht er dies auf Ebene der Wahlkreise, Regierungsbezirke sowie Stadt- und Landkreise.

Anschließend konzentriert sich Strecker auf die Wählerbewegungen hin zur NSDAP innerhalb der Provinz Oberhessen. Wo befanden sich die Hochburgen der Nationalsozialisten, wo hielten sich die Bastionen anderer Parteien und wie stabil erwiesen sie sich während der Krisenjahre Anfang der 1930er-Jahre? Einen Schwerpunkt bildet die Analyse der sozialen Milieus: Wer wählte Hi**er in Oberhessen – Arbeitslose, Arbeiter, Landwirte oder das städtische Bürgertum?

Zur Rekonstruktion dieser Wählerwanderungen nutzt Strecker ein eigens adaptiertes Sozialstruktur-Modell. Es basiert auf einer methodisch vereinfachten Form der empirischen Wahlforschung von Prof. Jürgen Falter, die dieser 1991 in seinem Standardwerk „Hi**ers Wähler“ darlegte. Streckers Aufbereitung richtet sich gezielt an ein breiteres Publikum: Sie komprimiert die komplexen Wählerströme der Weimarer Republik auf vier soziale Gruppen und visualisiert sie anschaulich in vier Schaubildern. Der Eintritt ist frei, Zugang über den Treppenturm.

10/09/2026

Einladung zur Jahreshauptversammlung

der Vorstand des Büdinger Geschichtsvereins e. V. lädt Sie herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein:

Donnerstag, 1. Oktober 2026 um 19:00 Uhr
im Sitzungssaal des Historischen Rathauses

Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit
3. Bericht des 1. Vorsitzenden
4. Bericht des Rechners
5. Bericht der Rechnungsprüfer
6. Entlastung des Vorstands
7. Wahl eines Wahlleiters
8. Wahl des 1. Vorsitzenden
9. Wahl des Schriftführers
10. Wahl der Rechnungsprüfer
11. Verschiedenes
Da in diesem Jahr Vorstandswahlen anstehen, freuen wir uns über eine rege Teilnahme unserer Mitglieder, um die Weichen für die Vereinsarbeit der kommenden Jahre zu stellen.

Weitere Termine und Ankündigungen
• Vortrag am 22. Oktober 2026 um 19:00 Uhr (Heuson-Museum):
Michael Strecker referiert über die Entwicklung des Nationalsozialismus in unserer Region. Der Eintritt ist frei.
• Weihnachtsfeier & Magazin-Präsentation am 27. November 2026 um 18:00 Uhr (Saal des Heuson-Museums):
Neben dem geselligen Austausch bei Speis und Trank stellen wir Ihnen an diesem Abend die zweite Ausgabe unseres digitalen Magazins für Regionalgeschichte vor. Gerne können Sie auch geschichtsinteressierte Freunde und Bekannte mitbringen.
Zur besseren Planung bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 13. November 2026 per E-Mail an [email protected] oder telefonisch
unter 06042 / 952334.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf interessante Begegnungen.

Mit herzlichen Grüßen
Joachim Cott

01/09/2026

Ein bewegtes Jahr: Büdingen 1976

Das Jahr 1976 geht als ein Jahr der politischen Umbrüche, der zukunftsweisenden Stadtentwicklung und des regen kulturellen Lebens in die Annalen Büdingens ein. Es ist eine Zeit, in der sich große bundespolitische Ereignisse und tiefgreifende lokale Veränderungen die Hand geben.

Wachwechsel im Rathaus und politische Beben
Bereits im Frühjahr markiert ein emotionaler Abschied das Ende einer Ära in der Stadtpolitik: Am 20. Februar wird Bürgermeister Willi Zinnkann in einer feierlichen Stunde aus dem Amt verabschiedet. Regierungspräsident Dr. Hartmut Wierscher ehrt ihn für seine Verdienste mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette. Nur wenige Wochen später, am 15. März, weht ein neuer Wind durch die Flure des Rathauses, als der Sozialdemokrat Roland Manz sein Amt als neuer Bürgermeister antritt.

Die Politik bleibt auch im Herbst das bestimmende Thema. Der Wahlkampf zur Bundestagswahl zieht prominente Redner an, wie den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Dr. Gerhard Stoltenberg, der Ende September unter dem Motto „Freiheit statt Sozialismus“ im Bürgerhaus spricht. Der Wahltag selbst, der 3. Oktober, bringt in Büdingen ein denkbar knappes Ergebnis: Die SPD wird mit 47,1 Prozent stärkste Kraft, dicht gefolgt von der CDU mit 45,6 Prozent.

Doch der Wahlabend hält noch ein weitaus größeres Drama bereit: Nach Schließung der Wahllokale erklärt der hessische Ministerpräsident Albert Osswald aufgrund des sogenannten HELABA-Skandals seinen Rücktritt. Eine Zäsur für das Land Hessen, auf die rasch das Kabinett unter Holger Börner folgt, während auf Bundesebene im Dezember Helmut Schmidt im Kanzleramt bestätigt wird.

Stadtentwicklung: Zwischen historischem Erbe und modernen Visionen
Trotz der politischen Turbulenzen wird in Büdingen fleißig an der Zukunft gebaut. Die Infrastruktur wächst: Im Februar wird der neue Hochbehälter „Am Herrnberg“ offiziell seiner Bestimmung übergeben, und auch der Stadtteil Rinderbügen profitiert von einer modernen Wasserversorgung durch den Anschluss an Wolferborn. Für die Jugend und den Sport entsteht auf dem Dohlberg eine neue Schulturnhalle für 2,1 Millionen D-Mark, die im November eingeweiht wird.

Gleichzeitig besinnt man sich auf das historische Erbe der Stadt. Im März gründet sich hier die „Arbeitsgruppe Bautechnik“ der „Arbeitsgemeinschaft Historischer Fachwerkstädte“. Man erkennt zunehmend den Wert der eigenen Geschichte als Potenzial für die Zukunft. Das zeigt sich auch im August, als sich im Hotel „Zum Stern“ der „Förderkreis Büdingen“ formiert. Unter dem Vorsitz des Drogisten Bernd Ullmann will der Kreis den Tourismus ankurbeln und wartet im November direkt mit einer spektakulären Forderung auf: Ein Stausee im Rinderbügener Tal soll neue Urlauber in die Region locken. Dass Büdingen ohnehin ein attraktiver Wohn- und Lebensort ist, bestätigt der ADAC bereits im Juni, als er die Stadt zu einem der 191 besonders kinderfreundlichen Orte im Bundesgebiet kürt.
Kultur, Jubiläen und ein Hauch Weltgeschichte
Auch kulturell hat das Jahr 1976 viel zu bieten. Ein absoluter Höhepunkt ist die 375-Jahr-Feier des Wolfgang-Ernst-Gymnasiums, die Ende August mit einem großen Festakt, Ehrengästen und einer eigenen Festschrift begangen wird. Wenig später präsentiert der Geschichtsverein im Heuson-Museum eine vielbeachtete Wanderausstellung zur amerikanischen Revolution.

Es ist zudem ein Jahr der Musik und der Geselligkeit: Das „Männerquartett“ feiert sein 50-jähriges Bestehen, und der Gesangverein „Liederkranz“ weiht im Oktober voller Stolz das ehemalige fürstliche Schießhaus als sein neues Sängerheim ein. Legendär dürfte auch das 100-jährige Jubiläum des Gasthauses „Bleffe“ im November gewesen sein, zu dem Gäste aus Politik und lokaler Wirtschaft anstoßen. Ein kleiner Wermutstropfen für den Lokalpatriotismus ist lediglich der Städtekampf im Hessischen Rundfunk: Bei der Sendung „1:0 für meine Stadt“ unterliegt Büdingen der Stadt Haiger denkbar knapp mit 69 zu 70 Punkten.

Neben diesen festlichen Ereignissen berührt auch die große Weltgeschichte den Büdinger Alltag. Der „Fischerhof“, dessen psychosomatische Klinik im Februar ihre Pforten schließen musste, wird im Juli zu einer provisorischen Heimat für kurdische Flüchtlinge. Auf ihrer Durchreise von Persien in die USA werden sie hier untergebracht und vom amerikanischen Generalkonsulat registriert – ein stiller Moment der Menschlichkeit in einer bewegten Zeit.

So schließt sich das Jahr 1976 für Büdingen: Ein Jahr, in dem wichtige Weichen gestellt, historische Jubiläen gefeiert und verdiente Persönlichkeiten, wie der langjährige Kreistagsvorsitzende Friedrich Lau, gewürdigt wurden.
Aus der Chronik Büdingens von Dr. Volkmar Stein. Erstellt mit KI-Unterstützung.

Adresse

Rathausgasse 6
Büdingen
63654

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 13:00 - 17:00
Sonntag 13:00 - 17:00

Telefon

+496042950032

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