Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur

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Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur Lernen Sie eine Landschaft kennen! In Altranft präsentieren wir Ihnen das Oderbruch – sein einmal Geschichtsmuseum, Familienmuseum, Museum Zum Anfassen

Objekte zum Jahresthema ENERGIE VI - DreibeinständerHerkunft: M. Meinke / Gabow Dieses gusseiserne Gestell diente als To...
21/10/2026

Objekte zum Jahresthema ENERGIE VI - Dreibeinständer
Herkunft: M. Meinke / Gabow
Dieses gusseiserne Gestell diente als Topfuntersetzer für tragbare Spirituskocher oder Rechauds (um 1900–1910). Die Ringauflage trägt die Beschriftung „spirit express rapid“, sie ist wegen der starken Abnutzung und des Rosts kaum noch zu entziffern, was auf langjährigen Gebrauch hindeutet. Unter diesen Ständer mit seinen verschnörkelten Füßen und reichen Verzierungen setzte man einen Vergaserbrenner, obenauf den Topf.
Technisch moderne Gaskocher aus der Zeit um 1900 (wie die originalen "Rapid Express"-Systeme) besaßen einen runden Brennerkopf mit vielen winzigen Löchern am oberen Rand, ähnlich schon wie bei einem modernen Gaskocher. Hier verbrannte der flüssige Spiritus nicht direkt, sondern das Gas, das durch die Hitze im Inneren der Kapsel entstand. Dieser Dreibeinständer belegt eine frühe Form transportabler und damit flexibler Energieversorgung im Alltag.

Heimatarbeit - unser anspruchsvollstes Bildungsprojekt mit drei Schulen im Oderbruch: Zum Abschluss der diesjährigen Exk...
19/10/2026

Heimatarbeit - unser anspruchsvollstes Bildungsprojekt mit drei Schulen im Oderbruch: Zum Abschluss der diesjährigen Exkursionen schwärmten die
Schülerinnen und Schüler der Oberschule "Salvador Allende“ aus Wriezen durch das Oderbruch, um Menschen über Leben und Arbeiten im Oderbruch zu interviewen. Damit haben in diesem Jahr insgesamt 130 Schüler unserer Partnerschulen 66
Interviewpartner besucht. Wir bedanken uns bei allen ehrenamtlichen
Interviewpartnern und Betreuern, die dieses Projekt möglich machen!

Objekte zum Jahresthema ENERGIE VStoffbeutel für PetroleumlampenzubehörHerkunft: Ursula Schulz, 15366 Neuenhagen bei Ber...
14/10/2026

Objekte zum Jahresthema ENERGIE V
Stoffbeutel für Petroleumlampenzubehör

Herkunft: Ursula Schulz, 15366 Neuenhagen bei Berlin, erfasst in der Sammlung 1989
Der Utensilienhalter ist ein blau bestickter Stoffbeutel aus weißer Baumwolle. Die Funktion dieses liebevoll bestickten Exemplars wird durch seine Aufschrift beschrieben: „Vergiss es nicht am Morgen die Lampen zu besorgen“. Es diente also dazu, Utensilien zum Reinigen und Warten von Öllampen (Dochte, Streichhölzer, Scheren zum Dochtschneiden oder Putzlappen) griffbereit aufzubewahren.
Aus dem ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert sind zahlreiche bestickte Küchentücher und beschriebene Utensilien mit Lebensweisheiten, Maximen und Sprüchen überliefert. Sie verweisen auf eine Zeit, in der die Küche nicht mehr nur ein subsistenzwirtschaftlicher Arbeitsort war, sondern auch als lebensstilistischer Gestaltungsraum entdeckt wurde.
Petroleumlampen gehörten vor der Elektrifizierung noch zur Standardbeleuchtung in den Haushalten. Sie bedurften im Gegensatz zu den späteren Glühlampen einer höheren Pflege und Vorsorge, der Ruß musste entfernt, frisches Petroleum nachgefüllt und der Docht überprüft werden. So vorbereitete Lichtquellen funktionierten unabhängig von einem Gas- oder Stromnetz und stehen damit beispielhaft für eine Zeit, in der die Energienutzung noch in die lokale Vorratswirtschaft eingebunden war.

Etwa 25 Menschen sind in diesem Jahr vom Oderbruchmuseum zu ihren Erfahrungen und Sichtweisen zum Thema Energie befragt ...
13/10/2026

Etwa 25 Menschen sind in diesem Jahr vom Oderbruchmuseum zu ihren Erfahrungen und Sichtweisen zum Thema Energie befragt worden. In ihren Berichten geht es um Windenergie und Photovoltaik, um Konflikte bei der Planung und zwischen Anwohnern, um Hoffnungen und Enttäuschungen in der Energiewende und um die Frage nach der Bedeutung von Energie in unserem Leben überhaupt. In Form einer musikalischen Lesung sind diese Aussagen nun zu einem gemeinsamen Panorama zusammengefügt worden. In der Mitte der Erzählung steht ein Regionalplaner, der die verschiedenen Ansprüche und Interessen in ein regelkonformes Planwerk überführen muss, dabei mit vielen Emotionen konfrontiert wird und für gesetzliche Rahmenbedingungen einstehen muss, die er nicht geschaffen hat.
Die unterhaltsame Lesung wird von Jens-Uwe Bogadtke und Kenneth Anders mit musikalischer Begleitung durch Sören Birke im Schlosskeller des Museums aufgeführt. Premiere ist bereits am 6. November um 19 Uhr, die Vorstellung am 7. November findet um 11 Uhr statt.

Ein herzlicher Dank an alle Mitwirkenden und an die vielen freundlichen Gäste unseres diesjährigen deutsch-polnischen Er...
08/10/2026

Ein herzlicher Dank an alle Mitwirkenden und an die vielen freundlichen Gäste unseres diesjährigen deutsch-polnischen Erntedankfestes! Es war schön!

Objekte zum Jahresthema ENERGIE IVLebensmittel-RefraktometerHerkunft: VEB Zuckerkombinat Oderland, Betrieb Thöringswerde...
07/10/2026

Objekte zum Jahresthema ENERGIE IV
Lebensmittel-Refraktometer
Herkunft: VEB Zuckerkombinat Oderland, Betrieb Thöringswerder

Dieses Refraktometer diente zur Messung des Zuckergehalts in einer Lösung. Der Inventaraufkleber verweist auf die 60er Jahre, als die Zuckerfabriken Thöringswerder und Voßberg zusammengefasst wurden.
Ein Lebensmittel-Refraktometer ist ein optisches Messgerät, das zur Bestimmung der Konzentration gelöster Stoffe in Flüssigkeiten verwendet wird. Je mehr Zucker in der Flüssigkeit enthalten ist, desto stärker wird das Licht gebrochen. Dieser Brechungsindex wird im Refraktometer gemessen und in eine ablesbare Skala umgewandelt, häufig die Brix-Skala (1 Grad Brix entspricht 1 Gramm Zucker in 100 Gramm Lösung). Der Zuckergehalt wird in Prozent angegeben.
Für das Oderbruch hat die Zuckerproduktion eine historisch außerordentliche Bedeutung. Vom preußischen Agrarreformer Johann Gottlieb Koppe (1782 -1863) hier vom Anbau bis zur industriellen Verarbeitung etabliert, blieb die Zuckerrübe auch in der DDR-Zeit eine zentrale Feldfrucht mit direkter regionaler Verarbeitung. Zum Ende der DDR wurden auf 10.000 ha Zuckerrüben angebaut. Der Druck auf die Produktion durch industrielle Planziele war in jener Zeit enorm hoch . In jener Zeit waren im Oderbruch Schulklassen und Arbeitskollektive obligatorisch auf den Feldern zum Vereinzeln der Rüben unterwegs. Fast jeder Oderbrücher, der zu DDR-Zeiten hier lebte hat an diese Einsätze seine Erinnerungen.
Nach der Wende erlebte der Anbau drastische Ertragssteigerungen durch neue Technologien, zugleich aber auch einen Zusammenbruch der verarbeitenden Industrie. Als tief wurzelnde Hackfrucht ist die Zuckerrübe für die Fruchtfolge sehr nützlich, allerdings liefen die Anbauquoten der EU für diese Feldfrucht aus und die Transportkosten für die Verarbeitung im Anhaltinischen Könnern waren sehr hoch. Heute erfolgt der Anbau nur noch vereinzelt für eine Nutzung in Biogasanlagen. Nur auf etwa 200 ha Oderbruchboden wird man derzeit noch Zuckerrüben finden.

Deutsch-polnisches Erntefest, morgen, am 4. Oktober, 11-17 UhrAch, und noch vergessen: Es wird auch wieder einen Mitmach...
03/10/2026

Deutsch-polnisches Erntefest, morgen, am 4. Oktober, 11-17 Uhr
Ach, und noch vergessen: Es wird auch wieder einen Mitmachzirkus für Kinder geben. Und am Nachmittag präsentieren wir den Cirque LaMule mit der Artistik Show Rapunzel!
Foto: Alex Schirmer

Deutsch-polnisches Erntefest am 4. Oktober, 11-17 UhrHandwerk, Markt, Kultur!Fotos: Alex Schirmer
02/10/2026

Deutsch-polnisches Erntefest am 4. Oktober, 11-17 Uhr
Handwerk, Markt, Kultur!
Fotos: Alex Schirmer

Deutsch-polnisches Erntefest am 4. Oktober, 11-17 UhrMit dabei: Das Tanz- und Blasorchester Schulzendorf.Fotos: Alex Sch...
01/10/2026

Deutsch-polnisches Erntefest am 4. Oktober, 11-17 Uhr
Mit dabei: Das Tanz- und Blasorchester Schulzendorf.
Fotos: Alex Schirmer

Objekte zum Jahresthema ENERGIE IIIPetroleum HeizlampeHerkunft: Sammlung Dr. Porath/BuschdorfDurchmesser: 8,5 /Höhe: 20c...
30/09/2026

Objekte zum Jahresthema ENERGIE III
Petroleum Heizlampe
Herkunft: Sammlung Dr. Porath/Buschdorf
Durchmesser: 8,5 /Höhe: 20cm

Diese Dochtlampe gehörte zur Standardausrüstung der deutschen Wehrmacht, vermutlich stammt sie aus den Jahren 1942/43. Verwendet wurde sie im Winter, um den Ansaugsammler, von dem aus Luft und ggf. auch Treibstoff im Zylinder der Fahrzeugmotoren verteilt wird, vorzuwärmen und somit auch bei niedrigen Temperaturen das Starten zu gewährleisten. Auch Fahrzeugbatterien konnten bei starkem Frost durch dieses Aggregat vor einem Funktionsverlust durch Entladen geschützt werden. Durch den Brennstoff Petroleum war der Einsatz – wie in jener Zeit üblich – unabhängig von netzbasierten Energiequellen und damit mobil.
Aufbewahrt wurde das Objekt von dem Tierarzt und Bodendenkmalpfleger Dr. Gerhard Porath, da es später von einem Imker im südlichen Oderbruch verwendet wurde. Es steht damit für die typische Umnutzung von Kriegsausrüstung für zivile Zwecke in der Nachkriegszeit.
Nach Auskunft der Imkerin Gabi Hentschel aus Schiffmühle dürfte die Lampe als Dose zum Abschwefeln genutzt worden sein. Das Wabenlager der Bienenvölker wird auf diese Weise gegen einen Befall durch die Wachsmotte behandelt. In den oberen Teil werden dabei geschwefelte Papierstreifen gefüllt und diese angezündet. Durch die kleinen Löcher kann der Schwefeldampf austreten. Da die Streifen leicht ausgehen, ist ihre permanente Entzündung durch die Petroleumflamme eine Erleichterung.

Adresse

Am Anger 27
Bad Freienwalde
16259

Öffnungszeiten

Donnerstag 11:00 - 17:00
Freitag 11:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 11:00 - 17:00

Telefon

+493344333911

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