Königshütte Bad Lauterberg Industriedenkmal

Königshütte Bad Lauterberg  Industriedenkmal Die Königshütte in Bad Lauterberg im Harz ist eine ehemalige Eisenhütte mit Gebäuden u.a. von 1740.

Am 2. Juni bietet der Förderkreis Königshütte eine Führung an. Sie beginnt wie gewohnt um 15 Uhr am Hüttenbrunnen und da...
28/05/2026

Am 2. Juni bietet der Förderkreis Königshütte eine Führung an. Sie beginnt wie gewohnt um 15 Uhr am Hüttenbrunnen und dauert etwa zwei Stunden. Im ersten Teil der Führung wird euch die Königshütte im Allgemeinen vorgestellt. Den Abschluss der Führung bildet der Besuch des Südharzer Eisenhüttenmuseums. Hier erfahrt ihr am Beispiel der Königshütte vieles zur Geschichte des Eisenhüttenwesens im Harz und über die Vernetzung der Königshütte mit dem Solling.
Anhand eines Funktionsmodell - es zeigt die erste Hochofenhütte um 1740 - lässt sich gut nachempfinden, wie schwer die Arbeit in der Hochofenhütte damals gewesen ist. Zum Abschluss könnt ihr euch eine Auswahl an der breiten Palette von Produkten anschauen, wie sie (nicht nur) auf der Königshütte hergestellt worden ist.

Einen Teil der Geschichte der Königshütte bildet die Steinrenner Hütte, eine Art Außenposten der Königshütte, wie man heute sagen würde. Die Steinrenner Hütte war 1788/89 von Berghauptmann von Reden im oberen Siebertal angelegt worden und lag ‚eine Meile von St. Andreasberg und 1,5 Meilen von der Königshütte entfernt‘ (Anm.: 1 Meile = 7,5 km). Die Steinrenner Hütte war angelegt worden, um Transportkosten zur Königshütte zu sparen. Es war preiswerter, das auf der Steinrenner Hütte gefertigte Roheisen zur Königshütte zu transportieren als das Eisenerz. 1804 gab es auf der die Steinrenner Hütte 11 Häuser und 99 Einwohner.
Eisenerz und Kohlholz (heißt: Holz für die Herstellung von Holzkohle) gab es im Bereich der Steinrenner Hütte reichhaltig. Die Transportwege von den Gruben waren recht kurz. Die Steinrenner Hütte besaß ab 1835 einen Hochofen, zusätzlich gab es einen Windofen, er wurde zum Austesten des Eisengehaltes des angelieferten Eisensteins benötigt. (Anmerkung: bei Zeno.org finden wir zu Windofen: Ein Ofen, in welchem das Feuer durch einen angebrachten Luftzug verstärket wird; ein Zugofen. Man hat von dieser Art sowohl Schmelzöfen als Stubenöfen. Übrigens: im Probierhaus der Königshütte (heute Südharzer Eisenhüttenmuseum) hat es für die Beprobung des gelieferten Eisenerzes ebenfalls einen Windofen gegeben.)
Um 1804 lieferte die Steinrenner Hütte 200 – 230 Zentner Roheisen pro Woche an die Königshütte, 1820 lieferte sie 7.569 Zentner Gusseisen und 362 Zentner Granuliereisen. (Anmerkung: den Begriff Granulat kennt ihr sicher, Granuliereisen, auch als Eisengranalien bekannt, bezeichnet winzige, tropfenförmige Eisenperlen, die historisch im Harzer Bergbau und Hüttenwesen hergestellt wurden. Die historische Funktion des Granuliereisens: das unedle Metall Eisen diente als Zuschlagstoff, um Schwefel aus dem Rohsilber zu entfernen und wurde entsprechend an die Silberhütten geliefert. Durch die große Oberfläche der kleinen Eisenperlen band das Eisen den störenden Schwefel als Eisensulfid. Um das Granuliereisen herzustellen, wurde das flüssige Roheisen in Wasser gegossen (der entsprechende Vorgang nennt sich granulieren), um die gewünschten kleinen Eisenperlen zu erhalten.)
Doch zurück zur Steinrenner Hütte: eine eigene Kasse hatte die Steinrenner Hütte nicht, die Einnahmen und Ausgaben wurden von der Königshütte verwaltet. Es gab aber separate Abrechnungen für die Steinrenner Hütte und es wurde das Einnahmen-Ausgaben-Verhältnis der Steinrenner Hütte berechnet. Die Königshütte übernahm nämlich das von der Steinrenner Hütte angelieferte Roheisen zu festgelegten Preisen. Diese Preise variierten gelegentlich in Abhängigkeit der Produktionskosten und der Preise des Stabeisens, das aus dem Roheisen der Steinrenner Hütte gefertigt wurde. Abgerechnet wurde alle 14 Tage. 1857 wurde die Steinrenner Hütte stillgelegt und 1868 abgebrochen.
Die Probierung - d.h. die Bestimmung des Eisengehalts des im Bereich der Steinrenner Hütte vorkommenden Lerbacher und Elbingeröder Eisensteins - war wesentlich seltener nötig als die des Andreasberger Eisensteins. Denn bei ein- und derselben Grube verändert der Eisengehalt nicht leicht, und im Fall, dass er unordentlich geklaubt worden ist, kann man das schon aus dem Ansehen/Aussehen erkennen, denn er bricht derb.
Zurück zur Führung: Ein Eintrittsgeld für die Führung wird nicht erhoben. Die Führungen werden ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern durchgeführt. Um dies aufrechterhalten zu können, sowie zur Erhaltung des Ensembles, bittet der Förderkreis um eine Spende.

Am Sonntag, den 17. Mai, ist wird wieder der Internationale Museumstag gefeiert. Hierzu lädt Vorstand und Beirat vom För...
12/05/2026

Am Sonntag, den 17. Mai, ist wird wieder der Internationale Museumstag gefeiert. Hierzu lädt Vorstand und Beirat vom Förderkreises Königshütte Bad Lauterberg e.V. ein, denn auch das Industriedenkmal Königshütte ist wieder dabei und öffnet verschiedene seiner Türen, nicht nur die des Museums (des Südharzer Eisenhüttenmuseums).
Übrigens: der Internationale Museumstag ist 1977 ins Leben gerufen worden.
Das Motto des Internationalen Museumstages in diesem Jahr lautet: "Museen als Brückenbauer". Können Museen Brücken bauen? Ob Sie diese Frage bejahen, müssen Sie selbst entscheiden. Sie ist zu vielschichtig, um sie in zwei bis drei Sätzen zu beantworten.
Auf dem Gelände des Industriedenkmals Königshütte beginnt der Tag um 10 Uhr mit einem open-air-Gottesdienst. Auch wenn er sich schon im Ruhestand befindet, konnte Pastor Schmidt für den Gottesdienst gewonnen werden, er wird musikalisch begleitet von der waiting-room Jazzband aus Herzberg. (Sie ist nicht das erste Mal dabei.)
Es gibt zwei Führungen an diesem Tag, sie werden rechtzeitig angekündigt und starten wie gewohnt am Hüttenbrunnen. Während der Führungen gibt es jeweils auch einen Einblick in die Maschinenfabrik, über deren Geschichte unser Mitglied, Klaus-Peter Weinreich, viel zu berichten weiß.
Ab 11 Uhr öffnet das Café Hüttenschenke mit Kaffee und Kuchen und nicht-alkoholischen Getränken. Ab 12 Uhr wird vor dem Eisenmagazin gegrillt, dort gibt es auch ein zünftiges Bier. Die Preise konnten wir stabil halten. Für musikalische Begleitmusik ist gesorgt.
Wir vom Förderkreis haben wieder verschiedene Aussteller gewinnen können, die ihre Tätigkeiten oder Produkte präsentieren: so einen Imker sowie verschiedene Kunsthandwerker. leider Der Kinetikkünstler Detlef Hänsel hat abgesagt. Auch Herr Ludwig, der in den letzten Jahren Modelle historischer Dampfmaschinen gezeigt hat, hat abgesagt. Wieder dabei sind die Modelle von Gattersägen. - Wozu braucht man Gattersägen: Mit ihnen werden Baumstämme in Bretter, Bohlen oder Balken zersägt. Gebraucht werden sie in Sägewerken, insbesondere um Rundholz zu zersägen.
Die Gattersägen sind im Original auf der Königshütte hergestellt worden und haben in den letzten Jahren viele Besucher begeistert.
Und … das Allerwichtigste: natürlich kommen die Schaugießer wieder und zeigen, wie ein Gussstück entsteht. Klar, sie verwenden kein Eisen, es würde viel zu lange dauern, bis solch ein Gussstück fertig ist, von den hohen Temperaturen, die gebraucht werden, ganz zu schweigen. Sie verwenden Aluminium. Das hat einen niedrigeren Schmelzpunkt und die fertigen Guss-Stücke kühl auch wesentlich schneller ab. Unsere junge Schaugießer-Truppe startet mit dem ersten Durchgang um 11 Uhr. Der Ort, das Lagerhaus der ehemals privaten Königshütte, ist ausgeschildert, ebenso die weiteren Attraktionen. Große Banner zeigen den Weg. Ach ja, die selbstgefertigten Gussstücke dürfen selbstverständlich mitgenommen werden.
Eine zweiter Durchgang vom Schaugießen startet um 14 Uhr. Mitmachen ist quasi Pflicht, nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene.
Neu ist ein Aussteller, der Weine und Liköre mitbringt, hier darf gern probiert werden. Das gilt auch für den oben genannten Imker.
Selbstverständlich haben wir die Kinder nicht vergessen: Sie können sich schminken lassen, sich unter Anleitung eine Sparbüchse herstellen, und vieles mehr. Und … sie können wieder an der Rätseltour mit der Brockenbande teilnehmen, die sie über das Gelände des Industriedenkmals führt. Als Danke für die Teilnahme dürfen sie sich in der Hüttenschenke eine Urkunde abholen.
Es gibt noch eine Besonderheit: in diesem Jahr feiert die Harzer Wandernadel ihren 20. Geburtstag. - Das haben vielen von Ihnen sicher schon in der örtlichen Presse gelesen. - Zu diesem Geburtstag haben die Verantwortlichen eine ganze Reiher neuer Stempelstellen errichtet, erste Stempelstellen sind schon eingeweiht worden. Auch auf dem Gelände des Industriedenkmals Königshütte ist eine Stempelstelle aufgestellt worden. Sie steht gut sichtbar und zugänglich in der Nähe des Schildes zum Geopark. Am Internationalen Museumstag wird sie eingeweiht. Nicht nur Wanderfreunde können sich auf den neuen Stempel freuen. – Für die Geburtstagsstempel ist ein eigenes Heft herausgegeben worden. Normalerweise werden die Geburtstagsstempel der Harzer Wandernadel nach einem Jahr wieder entfernt, das gilt auch für den Stempel auf der Königshütte, es sei denn … die Abstimmung am Ende des Jahres ergibt, dass die Mehrheit der Wandernden dafür ist, dass der Stempel auf dem Industriedenkmal Königshütte in die Gesamtheit der Stempel für die Wandernadel aufgenommen wird.
Vorstand und Beirat des Förderkreises Königshütte Bad Lauterberg e.V. freuen sich auf Euer Kommen.

Zum Mai hat das Sommerhalbjahr begonnen, es gibt wieder wöchentlich Führungen. Damit findet die nächste Führung am 12. M...
06/05/2026

Zum Mai hat das Sommerhalbjahr begonnen, es gibt wieder wöchentlich Führungen. Damit findet die nächste Führung am 12. Mai statt. Treffpunkt ist – wie gewohnt - um 15 Uhr am Hüttenbrunnen, die Führung dauert etwa zwei Stunden.
Im ersten Teil der Führung wird euch bei einem Rundgang über das Gelände die historische Eisenhütte und Eisengießerei Königshütte im Allgemeinen vorgestellt, die wichtigsten Daten zur Geschichte der Königshütte werden erläutert sowie die einzelnen Gebäude des Ensembles vorgestellt. Außerdem könnt ihr einen Blick in die Maschinenfabrik werfen.
Im zweiten Teil besichtigt ihr das Südharzer Eisenhüttenmuseum und taucht am Beispiel der Königshütte in die Geschichte des Eisenhüttenwesens ein. Belegstücke im Museum zeigen, was für die Eisenverhüttung benötigt worden ist; eine Landkarte zeigt, wo das Eisenerz herkam, das auf der Königshütte verhüttet worden ist, aber auch, wo und welche Metalle im Harz noch zu finden waren und es teils noch sind. Ein Funktionsmodell zeigt den Zustand der ersten Hochofenhütte um 1740, die um 1820 einem Neubau weichen musste. Darüber hängt ein Foto von der Bauzeichnung dieser ersten Hochofenhütte mit ihren beiden Hochöfen. Im Anschluss könnt ihr euch eine Auswahl von dem breiten Warenangebot anschauen, das die Königshütte und Eisenhütten aus der gleichen Zeit zu bieten hatten.
Die zur Königshütte gehörenden Gebäude hatte ich euch in den letzten Wochen vorgestellt, einschließlich der Bauwerke, die außerhalb des Geländes liegen, auf denen die Führung stattfindet, und die deshalb nicht Teil der Führungen sind.
Heute will ich mich dem Boden widmen, auf dem man geht, den man normalerweise gar nicht beachtet (es sei denn, man stolpert) und den man im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen (be)tritt. Denn auch hier könnt ihr Etliches entdecken. Manches ist nicht mehr wirklich zu sehen, denn das Gras hat sich den ehemals mit Odersteinen ausgelegten Boden zurückgeholt.
2018 hatten wir einen sehr heißen Sommer, das Gras ist fast überall vertrocknet gewesen. Damals hat der ehemalige Besitzer der Königshütte den Grasbelag entfernen lassen und es ist Erstaunliches zutage getreten. Man konnte wieder die Odersteine sehen, mit denen der Hüttenhof gepflastert ist. Und noch etwas konnte man sehen: Es gab so etwas wie Parkplätze, mit farblich abgesetzten Steinen waren sie markiert – klar, für die Besucher der Königshütte und die Kutschen und Pferdefuhrwerke, die einst die Produkte der Königshütte abgeholt haben.
Damit das (Regen-)Wasser auf dem Hüttenhof ablaufen konnte und kann, gibt es auch heute noch gepflasterte Rinnen: wenn man nicht aufpasst – Stolperfallen.
Was können wir auf dem Hüttenhof noch entdecken: vor dem Eisenmagazin befinden sich Schienenreste. Zur fiskalischen Zeit waren sie auf dem Gelände verlegt worden, hier wurden mithilfe von Loren, so würden wir heute sagen, im Bergbau spricht man von Hunden oder Hunten, die Produkte aus der Gießerei zum Eisenmagazin gebracht, um sie dort einzulagern.
Und noch etwas kann man auf dem Hüttenhof entdecken, sprecht den Guide darauf an, wenn ihr es nicht finden könnt: vor der Hüttenschenke ist eine relativ große Fläche betoniert. Darauf war eine große Waage installiert, dort mussten die Fahrzeug gewogen werden, bevor sie das Gelände verlassen durften, denn die Fahrzeuge durften das zulässige Gesamtgewicht nicht überschreiten. Daneben stand ein kleines Haus, in dem das Gewicht abgelesen werden konnte, und dort konnte die Schranke bedient werden, die vor der Waage (in Richtung Ausfahrt zur Hüttenstraße) angebracht war.
Die Schienenreste und die Stelle der Waage sind heute noch gut zu erkennen, wenn man aufmerksam über das Gelände geht, die ehemaligen Parkplätze für die Kutschen und Pferdefuhrwerke leider nicht mehr. Doch dass der Hof gepflastert ist, ist noch zu erkennen.
Nun zurück zur Führung: Ein Eintrittsgeld wird für die Führung nicht erhoben. Die Führungen werden ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern durchgeführt. Um dies aufrechterhalten zu können, sowie zur Erhaltung des Ensembles, bittet der Förderkreis um eine Spende.

Die nächste Führung über das Industriedenkmal Könighütte  findet am Dienstag, den 5. Mai statt. Wie gewohnt startet die ...
29/04/2026

Die nächste Führung über das Industriedenkmal Könighütte findet am Dienstag, den 5. Mai statt. Wie gewohnt startet die Führung um 15 Uhr am Hüttenbrunnen. Beginnend mit einem Überblick über die Geschichte der Königshütte werden die Gebäude vorgestellt, und ihr könnt einen Blick in die Maschinenfabrik werfen. Den Abschluss der Führung bildet der Besuch des Südharzer Eisenhüttenmuseums. Hier erfahrt ihr am Beispiel der Königshütte vieles zur Geschichte des Eisenhüttenwesens im Harz und über die Vernetzung der Königshütte mit dem Solling.
Anhand eines Funktionsmodell - es zeigt die erste Hochofenhütte um 1740 - lässt sich gut nachempfinden, wie schwer die Arbeit in der Hochofenhütte damals um 1740 gewesen ist. Zum Abschluss könnt ihr euch eine Auswahl an der breiten Palette von Produkten anschauen, wie sie (nicht nur) auf der Königshütte hergestellt worden ist.
Die Führung beginnt um 15 Uhr am Hüttenbrunnen und dauert etwa zwei Stunden.
‚ … die Königshütte, eine der bedeutendsten Eisenhütten des Harzes, zu welcher auch eine Drahthütte gehört …‘ wurde sie 1844 von Dr. C.S. Schweizer in seinem ’Reisehandbuch für den Harz, für Harzreise und als Begleiter auf Derselben‘ beschrieben. . Bereits 1762 hat ein junger Arzt aus Berlin, Johan Friedrich Zückert, den Harz bereist und war auch auf der Könighütte. Sein Bericht umfasst drei Seiten. U. a. hat er darin vermerkt: „Eine Stunde von Lauterberg liegt die Königshütte, welche eine Eisenhütte ist, bestehen aus zwey hohen Oefen, … nebst einem Eisen=Drahtwercke“. Interessant ist hier auch die Aussage über die Entfernung der Könighütte von Bad Lauterberg. Und ... in der 1855 erschienenen zweiten Auflage vom ‚Harzbuch oder der Geleitsmann durch den Harz‘ - Herausgeber August Ey (1810 – 1870) aus Zellerfeld - hieß es, die ‚Königshütte (sei) eine der bedeutendsten und berühmtesten (Eisenhütten) des Harzes‘. Auf jeden Fall hat die Königshütte eine spannende Geschichte, die ich Euch gerne näherbringen wollen. Taucht ein in diese Geschichte.
Die oben erwähnte Drahthütte liegt – oderabwärts - ca. 650 m von der Königshütte entfernt und stammt aus der ersten Bauphase der Könighütte. - Heute gehört sie nicht mehr zum Ensemble der Königshütte. –
An der Drahthütte lag das sogenannte dritte Gefälle, das Wasser lieferte die Energie für die Maschinen der Drahthütte. Zur Drahthütte gehörte ein zweistöckiges Werkstattgebäude mit Drahtzieherei, ein Frisch- und Zainhüttengebäude, zwei Wohnungen und ein Schuppen. (Anmerkung: Wikipdia erklärt uns den Begriff Zain, den heute nur noch Experten kennen. ‚Zaine waren früher … das Ausgangsmaterial bei der Erzeugung von Produkten aus Metall, z. B. Sensen oder Nägeln‘ und lagen oft in Form von Stäben vor. Ausgeschmiedet wurden Zaine meistens mit einem Hammer, genannt Zainhammer. Im Zuge der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts verschwanden die Zainhämmer und mit ihnen der Name des von ihnen hergestellten Produkts.‘)
1748 ist die Drahthütte abgebrannt, sie wurde anschließend neu errichtet.
Der Draht wurde durch Ziehen durch verschiedene Locheisen hergestellt. Dadurch konnten – je nach Größe der Löcher im Locheisen  verschiedene Sorten Draht hergestellt werden, ab 1842 ist sogar Klaviersaitendraht hergestellt worden.
Von der Drahthütte der Königshütte wurde auch der Draht für das Drahtseil geliefert, das Oberbergrat Albert im Jahr 1834 in Clausthal auf dem Hof der Clausthaler Münze hergestellt hat und aus dem anschließend die Seile bestanden, die in den Bergwerken gebraucht wurden. Mit diesen Drahtseilen war es möglich, Erztonnen aus größeren Tiefen hochzuziehen. Ein solches Drahtstück findet ihr auch im Südharzer Eisenhüttenmuseum. Sprecht den Guide an. Doch hierzu ein anderes Mal.
Nach der Privatisierung der Königshütte wurden auf dem Gelände eine Sägemühle und ein Mühlengebäude errichtet. Heute ist dort der Bauhof untergebracht, nur das ehemalige Mühlengebäude (ein Backsteinbau) steht noch. Und … an den Graben, der das Wasser für die Wasserkraft zur Drahthütte führte, erinnert heute nur noch der Straßenname ‚Am Stahlgraben‘. Seit ein paar Jahren steht vor dem heutigen Bauhof, eine Dennert-Tanne, die ein Menge Information zur ehemaligen Drahthütte liefert.
Nun zurück zur Führung: Ein Eintrittsgeld wird für die Führung nicht erhoben. Die Führungen werden ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern durchgeführt. Um dies aufrechterhalten zu können, sowie zur Erhaltung des Ensembles, bittet der Förderkreis um eine Spende.

Am Dienstag, den 28. April 2026, bietet der Förderkreis Königshütte die nächste Führung durch das Industriedenkmal König...
23/04/2026

Am Dienstag, den 28. April 2026, bietet der Förderkreis Königshütte die nächste Führung durch das Industriedenkmal Königshütte und das Südharzer Eisenhüttenmuseum an. Treffpunkt ist der markante Hüttenbrunnen, Beginn der Führung ist 15 Uhr, sie dauert etwa zwei Stunden.
Dabei taucht ihr ein in die spannende Geschichte der ehemaligen Eisenhütte. Etwa 270 Jahre wurde hier gearbeitet.
Im ersten Teil der Führung wird euch bei einem Rundgang über das Gelände die historische Eisengießerei Königshütte im Allgemeinen vorgestellt, u. a. erfahrt ihr, was in den Gebäuden hergestellt worden ist. Zum Abschluss der Führung besichtigt ihr das Südharzer Eisenhüttenmuseum und könnt in die Geschichte des Eisenhüttenwesens am Beispiel der Königshütte eintauchen. Im Anschluss könnt ihr euch anschauen, was die Königshütte hergestellt hat.
In den letzten Wochen hatte ich euch die Gebäude vorgestellt, die zum Industriedenkmal Königshütte gehören, und zwar die Gebäude, die ihr während der Führung kennenlernt. Zum Industriedenkmal gehören aber noch zwei Bauwerke, die Scholmwehrbrücke – sie liegt im Bereich des Kurparks – und die Drahthütte, hier ist heute der städtische Bauhof untergebracht.
Heute stelle ich euch die Scholmwehrbrücke vor, ihr könnt sie gern nach der Führung besuchen. Unser Führer beschreibt euch gerne, wie ihr dort hinfindet.
Mit den Arbeiten zur Scholmwehrbrücke ist 1733 begonnen worden, die Scholmwehrbrücke - sie hieß anfangs einfach Oderwehrbrücke - gehört damit zu den ersten Bauwerken der Königshütte. Den Namen hat die Wehrbrücke nach dem Höhenzug, unter dem sie liegt, bekommen.
Zeitgleich mit der Wehrbrücke wurde der Hüttengraben von der Oder abgezweigt und zum Gelände der Königshütte und weiter zur Drahthütte geführt. Das Scholmwehr ist also der Ort, an dem das Wasser der Oder in den Hüttengraben geleitet wird. Das erste Wehr ist in Holzbauweise errichtet worden. 1833 wurde das Scholmwehr durch ein Hochwasser zerstört und wieder in Holzbauweise neu errichtet. Ein weiteres Hochwasser im Jahr 1948 führte wieder zu einer Zerstörung des Wehres, diesmal wurden Wehr und Brücke in Stahlbauweise errichtet. Doch auch am Stahl hat der berühmt berüchtigte Zahn der Zeit genagt, so hat der Förderkreis, der sich 1983 gebildet hat, im Jahr 2021 Spendengelder eingeworben, mit deren Hilfe die Scholmwehrbrücke restauriert werden konnte. Demnächst wird eine Plakette an der Wehrbrücke auf diese Restaurierung hinweisen. Übrigens: Übrigens: Im Jahr 1923 hat es einen Rezess mit der Stadt Bad Lauterberg gegeben, in dem die Stadt die Scholmwehrbrücke als Brücke nutzen durfte, so konnten nun die Touristen und Gäste die Brücke offiziell nutzten, um in den Kurpark und die Stadt und zurückzukommen, die Stadt Bad Lauterberg war und ist im Gegenzug für die Erneuerung und Erhaltung der Gehwegplatten der Brücke zuständig. Im Rezess heißt es: „Die Fußgängerbrücke über die Oder am Scholmwehr …, Eigentümer z.Zt. Holle, Rudolf, Fabrikant in der Königshütte bei Lauterberg, ist für Fußgänger und als Fahrbrücke für Handwagen zur Verbindung der Straße … freigegeben. Sie ist vom Eigentümer zu unterhalten, die Unterhaltung des Holzbelags liegt jedoch der Stadtgemeinde Lauterberg … ob.“
Überflüssig ist die Scholmwehrbrücke noch nicht geworden, denn mithilfe von zwei Turbinen auf den ersten beiden Gefällen (eines hinter dem Gießereigebäude und eines im Bereich der Mühle) wird mittels Turbinen Strom erzeugt, u.a. für die Beleuchtung in den Gebäuden des Industriedenkmals.
Zum Schluss noch ein paar interessante Dinge: die Scholmwehrbrücke hat einen eigenen Straßennamen, diesen gibt es außer in Bad Lauterberg in keinem anderen Ort bzw. keiner anderen Stadt in Deutschland. Dieser Straßenname in Bad Lauterberg ist somit einzigartig in Deutschland. Der Gehweg namens Scholmwehrbrücke hat eine Postleitzahl, nämlich 37431, die Postleitzahl von Bad Lauterberg. Ihre Koordinaten sind geografische Breite 51°37'41.8"N (51.6282791°) und geografische Länge 10°28'16.8"E (10.4713272°).
Nun zurück zur Führung: Ein Eintrittsgeld wird für die Führung nicht erhoben. Die Führungen werden ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern durchgeführt. Um dies aufrechterhalten zu können, sowie zur Erhaltung des Ensembles, bittet der Förderkreis um eine Spende.

Am  vergangene Samstag, am 11. April,  hat die Mitgliederversammlung unseres Förderkreises (Königshütte Bad Lauterberg e...
16/04/2026

Am vergangene Samstag, am 11. April, hat die Mitgliederversammlung unseres Förderkreises (Königshütte Bad Lauterberg e.V.) stattgefunden ... wie immer, bei unseren Mitglied Hotel/Restaurant Riemann in Bad Lauterberg. Etwa 25 Mitglieder haben an der Mitgliederversammlung teilgenommen.
Die Mitgliederversammlung hat pünktlich um 15 Uhr begonnen … und zwar mit einem Vortrag von unserem ersten Vorsitzenden, Herrn Christian Mühl. Er hat über die Baugeschichte der Königshütte referiert.
1731 hatte das Bergamt in Clausthal (Clausthal war damals noch ein eigenständiger Ort) den Bau einer neuen Eisenhütte beschlossen. Mit dem Namen ‚Königshütte‘ war ein guter Name gefunden worden, Königshütte deshalb auch, weil Georg II damals auch König von Großbritannien war. Heute würde man sagen der Name nomen est omen – die neu gegründete Eisenhütte erwies sich als sofort leistungs- und absatzfähig und zog Fachkräfte an.
Herr Mühl berichtete zudem, dass es auf dem Gelände der Königshütte bereits einen Vorgänger gegeben hat, die Süssenhütte – benannt nach dem Eigentümer Joachim Süsse. Die Süssenhütte war 1617 in fiskalischen (staatlichen) Besitz gekommen und 1623/24 eingestellt worden.
Die Lichtbilder, die seinen Vortrag untermalten, zeigten die Gebäude, die in den einzelnen Bauabschnitten errichtet worden sind, darunter waren viele historische Aufnahmen.
Insgesamt hat es in den Jahren der knapp 300 Jahre langen Geschichte der Königshütte vier Bauabschnitte gegeben: Klar, der erste erstreckte sich auf die Zeit nach 1733 und umschloss etwa 10 Jahre. In diesem ersten Bauabschnitt wurden u.a. die Hochofenhütte mit zwei Hochöfen erbaut, eine Hammerhütte, mehrere Kohlenschuppen, das Faktoreihaus, zwei Hüttenwohnhäuser und weitere Gebäude wie ein Schlackenpochwerk. Heute stehen von den Gebäuden des ersten Bauabschnitts auf dem Areal der Eisenhütte nur noch das Faktoreigebäude und eines der Wohnhäuser. Von der ersten Hochofenhütte ist nur das Funktionsmodell als Nachbau im Museum zu finden.
Zum ersten Bauabschnitt gehören auch die Scholmwehrbrücke und der Hüttengraben, beides im Bereich des Kurparks von Bad Lauterberg. Hier wurde das Wasser von der Oder abgezweigt und durch den Hüttengraben zum Areal des Eisenhütte geleitet. Das Wasser diente, und dient auch heute noch, zum Antrieb vieler Maschinen. Auch die Drahthütte, sie lag außerhalb des Areals der eigentlichen Hütte, ist im ersten Bauabschnitt errichtet worden.
1740 ist ein erster Grundriss des Hüttenkomplexes erstellt worden.
Der zweite Bauabschnitt begann ab 1815. In diese Zeit fällt der Bau der Maschinenfabrik, der Bau des Eisenmagazins und der Bau der Walzwerkgebäude und der Bau des Probierhauses (heute Museum). 1822 wurde das Formhaus erbaut, 1826 wurde das Probierhaus errichtet, in ihm wurde das angelieferte Erz auf seinen Eisengehalt hin getestet, 1830 wurden die Hochofenhütte und die Gießereihalle neu gebaut, auch das Scholmwehr wurde erneuert, wie schon das erste wurde es wieder in Holzbauweise errichtet. Es folgten 1834 und 1840 zwei Walzwerkgebäude, ich hatte vor kurzem über diese beide Gebäude berichtet.
Nach der Schlacht von Langensalza, mit der der Krieg von 1866 endete und aufgrund dessen das Königreich Hannover verloren hatte, wurde das Gebiet preußisch. Als staatliche Eisenhütte wurde die Königshütte nicht mehr gebraucht und deshalb verkauft.
Der dritte Bauabschnitt erfolgte nach Übernahme der Königshütte durch eine OHG bestehend aus Carl Anton Peters, Ludwig Holle und Wilhelm Hertzer. Letztendlich blieb Ludwig Holle alleiniger Besitzer der Königshütte.
Damit gab es 1872 große Bautätigkeiten auf dem Gelände der Königshütte. Es wurde kein Eisenerz mehr verhüttet, nur der Gießereibetrieb wurde weitergeführt. Die beiden Hammerhütten wurden nicht mehr gebraucht und abgerissen. Eine der Hammerhütten hatte auf dem Areal der heutigen Mühle gestanden, die zweite gegenüber, auf dem Gelände der heutigen Gärten.
Die eben angesprochene Mühle wurde (s.o.) auf dem Gelände der Hammerhütte, die neben dem Probierhaus stand, gebaut. Zwischen Formhaus und Gießerei wurde ein Modellhaus errichtet, hier wurden die Modelle für den Guss eingelagert. Auch an der Gießereihalle wurde umgebaut.
Der nächste Bauabschnitt begann um 1950: die Gießereianlage wurde erweitert, die gotische Anlage ist seitdem nur noch im Inneren zu erkennen. Die Anlage wurde außerdem bis zu den Walzwerkgebäuden erweitert und bekam damit nach außen ein neues Gesicht.
Im Zuge der Privatisierung hatte das ehemalige Probierhaus eine neue Funktion bekommen, verfiel danach aber zusehends, bevor der 1983 gegründete Förderkreis das Areal des Gebäudes und das arg verfallene Gebäude in Erbpacht übernahm und zum Museum ausbauen ließ. Das dahinter liegende Backhaus stammt aus der ersten Bauphase der Königshütte, hier durften die auf dem Gelände der Könighütte Wohnenden ihre Brote und Kuchen backen.
So viel zum Vortrag, der von Herrn Mühl, der in seiner Kindheit in einem der Wohnhäuser gewohnt hat, immer wieder mit eigenen Erlebnissen gefüllt wurde.
Nach einer kleinen Pause begann die Mitgliederversammlung. Hier wurde u.a. über die Anzahl der Besucher bei den Führungen im vergangenen Jahr berichtet: zu 38 öffentlichen und 26 Sonderführungen waren 786 Besucher gekommen.
Außerdem wurden drei Mitglieder für langjährige Mitgliedschaften geehrt: für 40-, 35- und 30-jährige Mitgliedschaft. Leider hatte nur einer der zu Ehrenden den Weg zur Mitgliederversammlung gefunden bzw. auf sich genommen. Mit großer Freude nahm er seine Urkunde und einen Blumengruß entgegen.
Wie immer ging es im nichtöffentlichen Teil der Mitgliederversammlung natürlich auch um die Frage: "Quo vadis Königshütte", wohin geht dein Weg, Königshütte, Industriedenkmal Königshütte. Hier wird die Zukunft zeigen, wie dieser Weg aussehen wird und wohin er führen wird.

Am Dienstag, den 14. April 2026, bietet der Förderkreis Königshütte die nächste Führung durch das Industriedenkmal König...
09/04/2026

Am Dienstag, den 14. April 2026, bietet der Förderkreis Königshütte die nächste Führung durch das Industriedenkmal Königshütte und das Südharzer Eisenhüttenmuseum an. Sie beginnt wie gewohnt um 15 Uhr am Hüttenbrunnen. Es gibt einen Rundgang, bei denen ihr einen Einblick in die lange, wechselvolle Geschichte der Königshütte bekommt, außerdem könnt ihr einen Blick in die Maschinenfabrik werfen. Zum Ende der Führung besucht ihr das Südharzer Eisenhüttenmuseum. Hier geht es um die Geschichte der Eisenverhüttung im Harz im Allgemeinen, aber auch die der Königshütte. So zeigen Exponate/Belegstücke, was für die Verhüttung notwendig war. Zum Abschluss könnt ihr sehen, was die Königshütte und andere Eisenhütten herstellen konnten und hergestellt haben.
Zum Abschluss der Vorstellung der einzelnen Gebäude geht es heute um das Walzwerk. Die Walzwerkgebäude sind von außen eher unscheinbar, auch im Inneren ist nichts mehr zu sehen. Dort steht teilweise Wasser, dass vom Hüttengraben hineingedrückt wird. Die Maschinen wie die Walzengerüste sind im Zuge der Insolvenz nach 2001 verkauft worden. Das Walzwerk besteht aus zwei Gebäuden, gelblich verputzt, und liegt im Anschluss an das Gießereigebäude. Das linke Gebäude, d.h. das Gebäude, das an das Gießereigebäude anschließt, ist 1834 entstanden. In ihm wurde Schmiedeeisen zu Stabeisen ausgewalzt. - Stabeisen wurde u.a. von Nagelschmieden verwendet, z.B. um daraus Nägel herzustellen. - Das rechte Gebäude stammt aus dem Jahr 1840, hier wurde dicker Draht und feines Flach- und Façoneisen hergestellt. – Anmerkung: beim Kleinen Brockhaus finden wir zum Begriff Façoneisen, das dieses Material auch Walzeisen genannt wird. Walzeisen wird in glühenden Zustand durch Walzen in ihre Form gebracht, ist schmiedbar, nach seiner Querschnittsform unterscheidet man Rundeisen, Quadrat oder Vierkanteisen und Flacheisen. Wird es besonders dünn gewalzt, spricht man von Bandeisen. - Façoneisen brauchte man im Schiffs- und Brückenbau, sowie im Eisenbahnbau.
Zwischen den beiden Walzwerkgebäuden befand sich ein Gebäude mit einem Wasserrad für den Walzenantrieb. Das Wasserrad hatte einen Durchmesser von 21 ¾ Fuß (etwa 6,3 m) und eine Breite von 9 Fuß (2,6 m). Der Antrieb des großen Wasserrades erfolgte durch ein hölzernes Gerenne vom 1. Wassergefälle aus. Das Wasser verlief unterirdisch weiter bis zu einem Wasserrad hinter der Maschinenfabrik. Von dort wurde es für den Antrieb der Maschinen der Maschinenfabrik genutzt.
Nach der Privatisierung wurde im linken Gebäude des Walzwerkkomplexes eine kleine Roggenmühle mit einem Walzenstuhl eingerichtet, im rechten Gebäude wurde die Modelltischlerei untergebracht.
Nun zurück zur Führung: Ein Eintrittsgeld wird für die Führung nicht erhoben. Die Führungen werden ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern durchgeführt. Um dies aufrechterhalten zu können, sowie zur Erhaltung des Ensembles, bittet der Förderkreis um eine Spende.

Adresse

Königshütte
Bad Lauterberg Im Harz
37431

Öffnungszeiten

15:00 - 17:00

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