13/04/2026
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
zunächst möchten wir uns von Herzen bei allen bedanken, die unsere GoFundMe-Kampagne unter https://gofund.me/993a5cde1 bisher unterstützt haben.
Ein ganz besonderer Dank geht an:
Bad Münder Croquet Club
Hartmann, Carola
Hartmann, Wilfried
Hellmich, Bernd
Hillebrand, André
Hoffmann, Annalena
Kaltenthaler, Rainer
Kohn, Martin
Matthies, Sandro
Meier, Michael
Meyer, Thomas
Möller, Hartwig
Perleberg, Benjamin
Pinkernell, Christine
Schlein, Kirsten
Schulte, Jana
Schulte, Peter
Tomoscheit, Katja
Urbahn, Svenja
Eure Unterstützung bedeutet uns unglaublich viel und gibt uns Kraft, diesen Weg weiterzugehen.
Nochmals ein riesiges Dankeschön an alle, die uns bereits unterstützt haben – und an alle, die uns noch begleiten werden.
Bild 1: Unsere ehrenamtlich Engagierten leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur lebendigen Vermittlung von Kultur und Geschichte.
Beitrag von Andreas Wosch ( 1. Vorsitzender im Heimatbund Ortsgruppe Bad Münder ):
Bild 2: Die Senfmühle aus dem Bürgerhaus in Bad Münder
Es handelt sich um eine klassische Steinmühle, die speziell für das Mahlen von Senfsaat (oder in kleineren Haushalten auch für Getreide) im 18. oder 19. Jahrhundert verwendet wurde.
Hier sind die Details zu Aufbau und Funktionsweise:
1. Der Aufbau
Der Läuferstein (Oben): Das runde Element in der Mitte ist der bewegliche Teil. Er wird gedreht, um das Mahlgut zu zerkleinern.
Der Bodenstein/Trog (Unten): Der achteckige, massive Block dient als Gehäuse und feststehende Mahlfläche. Er ist sehr schwer, damit die Mühle beim Arbeiten nicht verrutscht.
Die Kurbel: Die rostige Eisenkonstruktion mit dem Holzgriff ist fest mit dem oberen Stein verbunden.
Der Auslauf: Das kleine quadratische Loch an der Vorderseite ist der Auswurf. Hier tritt der fertig gemahlene Senf (oder das Mehl) aus, wenn man oben neues Material nachfüllt.
2. Warum eine "Senfmühle"?
Obwohl sie wie eine Getreidemühle aussieht, deutet die kompakte, massive Bauweise oft auf Senf hin.
Nass- vs. Trockenmahlung: Senf wird oft unter Zugabe von Flüssigkeit (Essig, Wasser, Wein) gemahlen. Die Steintrog-Konzeption verhindert, dass die Flüssigkeit seitlich wegläuft.
Kaltmahlung: Durch das langsame Drehen von Hand entsteht kaum Hitze. Das ist bei Senf entscheidend, da die ätherischen Öle (die für die Schärfe verantwortlich sind) bei Hitze verfliegen würden.
3. Material und Zustand
Gestein: Das Material sieht nach Sandstein oder einem ähnlichen Sedimentgestein aus. Die Rillen an der Außenseite sind Meißelspuren aus der Herstellung.
Eisen: Der Rost an der Kurbel ist typisch für das Alter. Die Kombination aus Holzgriff und geschmiedetem Eisen spricht für eine handwerkliche Fertigung vor der industriellen Massenproduktion.
4. Historischer Kontext
Solche Mühlen waren früher in Apotheken, Drogerien oder gehobenen Haushalten zu finden. Senf galt lange Zeit nicht nur als Gewürz, sondern auch als Heilmittel (z. B. für Senfpflaster bei Erkältungen). Man mahlte ihn frisch, um die maximale Wirkung der Inhaltsstoffe zu nutzen.
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Wenn ihr unsere bisherigen Fortschritte verfolgt habt und euch angesprochen fühlt, freuen wir uns sehr, wenn ihr diesen Weg weiterhin mit uns geht.
Jede Unterstützung – ob durch eine Spende oder das Teilen der Kampagne – hilft dabei, das Erreichte weiter auszubauen und die nächsten Schritte möglich zu machen.
Auch ein kleiner Beitrag kann gemeinsam Großes bewirken. Und manchmal reicht schon ein kurzer Hinweis im eigenen Umfeld, um genau die Menschen zu erreichen, die ebenfalls helfen möchten.
Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt, Teil dieser Geschichte zu sein.
Mit herzlichen Grüßen
Das Museumsteam