Gedenkstätte Bergen-Belsen

Gedenkstätte Bergen-Belsen Die Gedenkstätte Bergen-Belsen ist seit 1945 ein internationaler Erinnerungsort. Bergen-Belsen ist seit 1945 ein internationaler Erinnerungsort.
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Mahnmale aus der Nachkriegszeit erinnern an die mehr als 70 000 Menschen, die hier zwischen 1941 und 1945 umkamen. Ausstellungen von 1966 und 1990 informierten über die Geschichte des Lagers Bergen-Belsen. Doch erst in den beiden vergangenen Jahrzehnten konnte die vielschichtige Geschichte dieses Ortes als Kriegsgefangenenlager, Konzentrationslager und Displaced Persons Camp detailliert untersucht

werden. Die Ergebnisse werden seit 2007 in der Dauerausstellung des neu errichteten Dokumentationszentrums präsentiert. Die Gedenkstätte Bergen-Belsen ist heute ein Ort des Gedenkens, des Sammelns, Bewahrens und Forschens sowie ein Ort des Lernens und der Reflexion. Neben etwa 300 000 Einzelbesuchern werden jährlich über 1000 Gruppen durch mehrstündige Führungen, durch Studientage und im Rahmen von Projekten betreut. Trägerin der Gedenkstätte ist die 2004 gegründete Stiftung niedersächsische Gedenkstätten. Als Erinnerungsort von nationaler und internationaler Bedeutung wurde die Gedenkstätte im Jahre 2009 in die institutionelle Förderung des Bundes aufgenommen.

Gestern verstarb Tomi Reichental, Überlebender des KZ Bergen-Belsen, im Alter von 90 Jahren in Irland.Thomas (Tomi) Reic...
01/06/2026

Gestern verstarb Tomi Reichental, Überlebender des KZ Bergen-Belsen, im Alter von 90 Jahren in Irland.

Thomas (Tomi) Reichental wurde im Juni 1935 in Piešťany (damals Tschechoslowakei, heute Slowakei) in einer jüdischen Familie geboren. Sein Vater war Landwirt, die Mutter Hausfrau, er hatte einen älteren Bruder. Die Schule konnte Tomi aufgrund der Verfolgungsmaßnahmen nur kurz besuchen. Sein Vater schloss sich Partisanen an.

Tomi, seine Mutter, sein Bruder und seine Oma wurden in Haft genommen und im November 1944 in das Frauenlager des KZ Bergen-Belsen transportiert. Dort starb die Großmutter im März 1945.

Nach der Befreiung durch britische Truppen kehrten die Reichentals zunächst zurück in ihre Heimat und emigrierten dann 1949 nach Israel. Dort diente Tomi ab 1953 in der Armee. Nach einer Ausbildung zum Ingenieur lebte er ab 1959 in Irland und leitete eine Maschinenbaufabrik. Er heiratete und bekam drei Kinder.

Über Jahrzehnte hinweg schwieg Tomi Reichental über sein Verfolgungsschicksal. Erst mit dem Ruhestand begann er, über seine Erlebnisse als Kind im Holocaust zu berichten. Es entstanden mehrere Dokumentarfilme sowie seine Autobiografie „I Was A Boy In Belsen“, die er 2011 veröffentlichte. Für sein Engagement erhielt er in Irland zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen.

Tomi Reichental war mehrere Male zu Besuch in der Gedenkstätte Bergen-Belsen, unter anderem für Gedenkfeiern, Dreharbeiten und verschiedene Veranstaltungsformate. 2012 führte Dr. Thomas Rahe ein mehr als fünfstündiges lebensgeschichtliches audiovisuelles Interview mit ihm durch.

Unser Mitgefühl gilt seiner langjährigen Partnerin Joyce und seiner Familie.

📙 Am 25. Juni 1947, erschien Anne Franks Tagebuch unter dem Titel „Het Achterhuis“ zum ersten Mal im Druck. Otto Frank e...
29/05/2026

📙 Am 25. Juni 1947, erschien Anne Franks Tagebuch unter dem Titel „Het Achterhuis“ zum ersten Mal im Druck. Otto Frank entsprach damit dem Wunsch seiner Tochter Anne, die im Tagebuch geschrieben hatte: „Du weißt längst, dass es mein liebster Wunsch ist, einmal Journalistin und später eine berühmte Schriftstellerin zu werden. Nach dem Krieg will ich auf jeden Fall ein Buch mit dem Titel ‚Das Hinterhaus‘ herausgeben.“

🗣 Heute ist Anne Frank, die wenige Tage nach ihrer Schwester Margot im Frühjahr 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen gestorben ist, das bekannteste Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden. Kein anderes Zeugnis aus der Geschichte des Holocaust hat weltweit so viele Leser gefunden wie ihr Tagebuch, das sie im Versteck in einem Hinterhaus in der Amsterdamer Prinsengracht schrieb. Mehr als eine Million Menschen besuchen jährlich das Hinterhaus, das heute unter dem Namen Anne Frank-Haus ein Museum ist.

👉 So bekannt das Tagebuch der Anne Frank und ihr Versteck in Amsterdam sind, so wenig verbreitet ist das Wissen um ihr weiteres Schicksal nach ihrer Verhaftung in Amsterdam im August 1944. Weder in Auschwitz noch in Bergen-Belsen konnte Anne Frank ihre Tagebuchaufzeichnungen fortsetzen. So sind es die Zeugenberichte von jungen Frauen, die wie sie in Bergen-Belsen inhaftiert waren und überlebt haben, aus denen Näheres über das weitere Schicksal von Anne Frank und ihrer Schwester Margot zu erfahren ist.

📅 Anhand dieser Erinnerungsberichte und Interviews geht Elke von Meding (AG Bergen-Belsen) am 14. Juni ab 14.30 Uhr den „Spuren von Anne Frank“ nach.

Am 10. September 1952 schlossen die Bundesrepublik Deutschland, der Staat Israel und die Conference on Jewish Material C...
22/05/2026

Am 10. September 1952 schlossen die Bundesrepublik Deutschland, der Staat Israel und die Conference on Jewish Material Claims Against Germany das Luxemburger Abkommen. Ein historischer Meilenstein für die sogenannte „Wiedergutmachung“ nationalsozialistischen Unrechts.

👉 Die Geschichte dieses Abkommens zeigt die Ausstellung „70 Jahre Luxemburger Abkommen. Nicht erreichbar – nicht abschließbar: Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“, die aktuell bei uns in der Gedenkstätte Bergen-Belsen zu sehen ist.

🗣 Zur Ausstellungseröffnung in der vergangenen Woche waren neben den Kuratoren Dr. Jens Hoppe und Dr. Kai Wambach auch Nina Blodinger und Zuzana Bisicky, zwei Töchter von Überlebenden des KZ Bergen-Belsen, zu Gast. Moderiert von Dr. Elke Gryglewski diskutierten unsere Gäste über die Problematik des Begriffs „Wiedergutmachung“ und sprachen über jüdische Perspektiven auf das Abkommen. Nina Blodinger und Zuzana Bisicky schilderten zudem, wie die Erfahrungen ihrer Eltern auch sie selbst geprägt haben. Auch äußerten beide Frauen ihre Sorge vor dem erneut wachsenden Antisemitismus in Deutschland.

📌 Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Juli 2026 auf dem Anne-Frank-Platz in der Gedenkstätte Bergen-Belsen zu sehen.

📸 © Claims Conference | Fotograf: Rolf Walter

In der vergangenen Woche verstarb Raul Teitelbaum, Überlebender des KZ Bergen-Belsen, im Alter von 94 Jahren in Israel. ...
20/05/2026

In der vergangenen Woche verstarb Raul Teitelbaum, Überlebender des KZ Bergen-Belsen, im Alter von 94 Jahren in Israel.

Raul Teitelbaum wurde 1931 in Prizren (im Kosovo, damals Jugoslawien) in einer jüdischen Familie geboren. Seine Eltern Paula und Josef stammten ursprünglich aus Galizien, der Vater war Arzt. Nach der deutschen Besetzung befand sich zunächst der Vater in Gefangenschaft, später die ganze Familie. Aus einem Lager in Albanien wurden die Teitelbaums von Partisanen befreit, mit denen sie einige Monate in den Bergen versteckt lebten. Im Mai 1944 kam es erneut zur Verhaftung und zur Deportation in mehrere Lager. Ab Juni 1944 befand sich die Familie Teitelbaum im Austauschlager des KZ Bergen-Belsen.

Mit einem der drei Räumungstransporte im April 1945 verließ die Familie Bergen-Belsen. Beide Eltern waren bereits während der Fahrt schwach und typhuskrank. Nach der Befreiung bei Tröbitz starb Ende April 1945 der Vater von Raul. Mit seiner Mutter kehrte Raul im Juni 1945 nach Prizren zurück, bald darauf erfolgte der Umzug nach Belgrad, wo Raul Abitur machte. 1949 wanderten seine Mutter und er nach Israel aus, wo Raul erst den Militärdienst und eine Offizierslaufbahn absolvierte, dann Geschichte und Ökonomie studierte.

Als Journalist arbeitete Raul Teitelbaum über Jahrzehnte für verschiedene große israelische Zeitungen und schrieb mehrere Bücher – u. a. über die Entschädigungspraxis von NS-Opfern – und lebte als Auslandskorrespondent auch einige Jahre in Deutschland.

Im Jahr 2002 fand in Jerusalem ein mehrstündiges lebensgeschichtliches Interview mit Raul Teitelbaum statt, das sich in unserem Bestand befindet ebenso wie mehrere seiner Ölbilder, die er uns als Schenkung hinterließ.

Raul Teitelbaum war diverse Male in der Gedenkstätte Bergen-Belsen zu Besuch. So recherchierte er 1995 für eines seiner Bücher in unserem Archiv, kam 2008 zum Format „Zeitzeugen im Dialog“ und nahm in den Jahren 2010 und 2015 an den Gedenkfeiern teil.

Raul Teitelbaum bleibt uns als herzlicher, kluger und charismatischer Mensch in Erinnerung.

In großer Trauer nehmen wir Abschied von Albrecht Weinberg, der gestern im Alter von 101 Jahren in Leer verstorben ist. ...
13/05/2026

In großer Trauer nehmen wir Abschied von Albrecht Weinberg, der gestern im Alter von 101 Jahren in Leer verstorben ist.

Er überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Mittelbau-Dora und Bergen-Belsen und engagierte sich bis ins hohe Alter unermüdlich für die Erinnerung und gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus. Anfang vergangenen Jahres gab er aus Protest gegen einen von der Union eingebrachten und mit Unterstützung der AfD angenommenen Antrag zur Verschärfung der Migrationspolitik sein Bundesverdienstkreuz zurück.

Wie lassen sich komplexe, politisch aufgeladene Inhalte verständlich und inklusiv vermitteln, ohne zu trivialisieren? Di...
08/05/2026

Wie lassen sich komplexe, politisch aufgeladene Inhalte verständlich und inklusiv vermitteln, ohne zu trivialisieren? Die Tagung „Inklusiv und Ideologiekritisch? Gedenkstätten zwischen Diskriminierungssensibilität, Antisemitismuskritik, Niederschwelligkeit und Design für Alle“ bringt Praxis und Forschung zusammen – um Konflikte sichtbar zu machen, erprobte Strategien zu teilen und neue Ansätze zu entwickeln.

Wann:
📅 17./18. September 2026

Wo:
📍 Niedersächsische Landesvertretung, Berlin

Themen:


Mehr erfahrt ihr unter:
🔗 https://www.stiftung-ng.de/ueber-uns/aktuelles/veranstaltungen/detail/inklusiv-und-ideologiekritisch

📌 Die Shoah ist das größte Menschheitsverbrechen und das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Der Vernichtungsfel...
07/05/2026

📌 Die Shoah ist das größte Menschheitsverbrechen und das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Der Vernichtungsfeldzug der Nationalsozialisten und ihrer Verbündeten führte zu fast sechs Millionen jüdischen Mordopfern, zu Raub und Terror sowie unendlichem Leid. Sieben Jahre nach dem Ende des Holocaust setzten sich die Bundesrepublik Deutschland, der Staat Israel und die Conference on Jewish Material Claims Against Germany zusammen, um das Unmögliche zu verhandeln. Nach zähem Ringen schlossen diese drei Parteien im September 1952 in Luxemburg ein Abkommen: Ein historischer Meilenstein.

📅 Die Ausstellung „70 Jahre Luxemburger Abkommen. Nicht erreichbar – nicht abschließbar: Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“ ist ab dem 13. Mai bis Juli 2026 bei uns in der Gedenkstätte zu sehen.

🕰️ Beginn der Eröffnung ist um 14 Uhr. Zu diesem Anlass erwarten wir zwei Nachfahren von ehemaligen Häftlingen: Die Tochter von Josef Herbert Hadda und die Tochter von Eva Krausova. Beide besuchen zum ersten Mal die Gedenkstätte und werden mit der Leiterin Dr. Elke Gryglewski erstmals dort darüber sprechen, wie die Lagerhaft und das erfahrene Leid ihrer Eltern auch ihre eigenen Leben prägten. Anschließend führen die Kuratoren Dr. Jens Hoppe und Dr. Kai Wambach durch die Ausstellung.

👉 Die Veranstaltung findet im Zelt auf dem Anne-Frank-Platz statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Mehr Gespräche – so lässt sich wohl der Hauptunterschied der diesjährigen Gedenkveranstaltung zu den Vorjahren zusammenf...
05/05/2026

Mehr Gespräche – so lässt sich wohl der Hauptunterschied der diesjährigen Gedenkveranstaltung zu den Vorjahren zusammenfassen. In mehreren Gesprächsrunden haben wir bei unserer Gedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag der Befreiung unterschiedlichen Perspektiven Raum gegeben und neue Formate getestet.

👉 Den Beginn dieser neuen Formate stellte ein von Katrin Unger moderiertes Gespräch mit Elisha Tal, Itamar Orlev, Leszek Wieciech und Mario Franz, vier Söhnen von Bergen-Belsen-Überlebenden, dar. Im Rahmen der Hauptzeremonie am Obelisken sprachen die vier Nachfahren über die Folgen der Inhaftierung ihrer Eltern in Bergen-Belsen für die Familie.

💻 Nach einer kurzen Mittagspause folgten drei weitere Gespräche: Zunächst stellte die Familie Tal ihre Familienchronik vor, die sie gemeinsam mit uns in Form der Scrollytelling-Website „Their Own Words“ veröffentlicht hat. Die Zusammenarbeit der Familie über mehrere Generationen und die Umsetzung als Lern-Website schaffen einen neuen Zugang zur NS-Geschichte auch für ein jüngeres Publikum.

🗣 In einem zweiten Gespräch haben wir uns dem fortgesetzten Unrecht gegen Sinti* und Roma* nach 1945 und dessen Aufarbeitung gewidmet. Diskutiert haben hier Michael Brand, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland, Mario Franz vom Niedersächsischen Verband Deutscher Sinti e.V., Charmaine Wagner vom 1. Sinti-Verein Ostfriesland e.V. und Lukas Engelmeier von der Kompetenzstelle gegen Antiziganismus (KogA). Die Moderation übernahm Bernd Grafe-Ulke (ebenfalls KogA).

💬 Im dritten und abschließenden Gespräch haben wir – erneut mit Vertretern der Second Generation – diskutiert, wie Erinnerungsarbeit der Zukunft aussehen kann. Moderiert von Elke Gryglewski haben Itamar Orlev, Leszek Wieciech, Menachem Rosensaft und Thijs van Rees dieses Thema erörtert.

🖊️ Gerade zu diesem letzten Thema würden wir uns auch hier über einen Austausch freuen: Was wünscht ihr euch von der Erinnerungsarbeit der Zukunft? Habt ihr Ideen für kommende Gedenkfeiern? Schreibt es uns in die Kommentare.

📸 Fotos: Helge Krückeberg | SnG

📢 Bei unserer Gedenkfeier am 19. April sind mehrere Empfänger und Kopfhörer verloren gegangen. Wer die abgebildeten Gerä...
27/04/2026

📢 Bei unserer Gedenkfeier am 19. April sind mehrere Empfänger und Kopfhörer verloren gegangen. Wer die abgebildeten Geräte bei sich in Tasche oder Rucksack findet und sich fragt woher die kommen: sehr wahrscheinlich von uns. Wir würden uns sehr freuen, wenn sie ihren Weg zurück in die Gedenkstätte finden.

Danke an alle ehrlichen Finder!

💬 "Ich hege trotz allem, was ich erlebt habe, keinen Hass gegenüber irgendjemandem. Dieses Wort habe ich aus meinem Wort...
24/04/2026

💬 "Ich hege trotz allem, was ich erlebt habe, keinen Hass gegenüber irgendjemandem. Dieses Wort habe ich aus meinem Wortschatz gestrichen. Wenn wir uns alle daran halten würden, gäbe es heute gewiss weniger Kriege, weniger Gewalt und weniger Leid." Mit diesem Worten unterstrich Pavel Kucera bei der Gedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag der Befreiung des KZ Bergen-Belsen am 19. April sein Engagement für ein Leben in Frieden und Menschlichkeit.

👉 Pavel Kucera wurde im Herbst 1944 im Alter von sechs Jahren aus Bratislava nach Bergen-Belsen deportiert. Dass er überlebte bezeichnete er in seiner Rede als Wunder – und als untrennbar mit der Opferbereitschaft seiner Mutter verbunden.

🗣 Wir freuen uns sehr über seine Teilnahme an der Gedenkveranstaltung und sind dankbar für seine eindrucksvolle Rede und das Teilen seiner Geschichte.

Adresse

Anne-Frank-Platz, Lohheide
Bergen
29303

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

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