Haus des Papiers

Haus des Papiers HAUS DES PAPIERS ist das weltweit erste Museum ausschließlich für herausragende Positionen skulpturaler Bildender Papierkunst.

HAUS DES PAPIERS das erste Museum weltweit ausschließlich für skulpturale Bildenden Papierkunst // powered by d'mage, Canon, Hahnemühle // [email protected] Das Museumsprojekt wurde initiiert von der Berliner FineArt-Print Manufaktur d’mage, begleitet und unterstützt von den befreundeten Firmen Hahnemühle und Canon Deutschland. Gemeinsam engagieren sie sich schon seit vielen Jahren für eine

stärkere öffentliche Wahrnehmung des Werkstoffes Papier in der Bildenden Kunst. In 2017 gründete d‘mage mit Paper Residency ! ein Residenz-Programm zur Förderung von Papierkunst. Über die Jahre entstanden in den Residenzen so viele spannende Papierkunstwerke, dass wir entschieden – diese Werke möchten wir der Öffentlichkeit präsentieren! Den Anfang machte die Teilnahme auf der international renommierten Kunstmesse paper positions berlin 2020. Die Reaktionen auf die Werke, die Anregungen und die Begeisterung des Publikums waren überwältigend positiv. Sie bestärkten uns darin, eine schon länger existierende Idee endlich zu verwirklichen: Wir riefen einen eigenen Papierkunst-Preis, PAPER ART AWARD, ins Leben und eröffnen mit HAUS DES PAPIERS ein eigenes Papierkunst-Museum. Auf über 170 qm Ausstellungsfläche zeigen wir herausragende Positionen zeitgenössischer Papierkunst von internationalen Künstler:innen aus der museumseigenen Sammlung, Arbeiten der Paper Residency !-Stipendiat:innen und der PAPER ART AWARD-Preisträger:innen sowie Leihgaben im regelmäßig wechselndem Programm.
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HAUS DES PAPIERS is the world's first museum dedicated exclusively to outstanding positions in sculptural Paper Art. This museum project was initiated by the Berlin-based FineArt print manufactory d'mage, accompanied and supported by their partner companies Hahnemühle and Canon Germany. For many years, they have engaged together in increasing public awareness of the material paper in Visual Arts. In 2017, d‘mage founded Paper Residency !, a residency program to promote Paper Art. Over the years so many exciting Paper Art works were created in the residences that we decided – it was time to show these works to the public! A first step was our participation at the internationally renowned art fair paper positions berlin 2020. The public's reactions to the artworks, the inspiring words, and the enthusiasm of the audience were overwhelmingly positive. They encouraged us to finally realize an idea that had existed in our heads for a long time: We launched a new Paper Art prize, the PAPER ART AWARD, and now with HAUS DES PAPIERS, we have opened our own museum for Paper Art. On an exhibition space of 170 square meters, outstanding positions of contemporary Paper Art by international artists from the museum's own collection, works by the Paper Residency ! scholarship holders and by winners of the PAPER ART AWARD as well as loans from art galleries and other institutions will be presented in a regularly changing program.

„Wer bezahlt das eigentlich?“ Jemand kommt ins Museum und stellt diese Frage.Wahlweise auch: „Welche Organisation steht ...
31/05/2026

„Wer bezahlt das eigentlich?“
Jemand kommt ins Museum und stellt diese Frage.
Wahlweise auch: „Welche Organisation steht dahinter?“ Oder: „Welcher Verein macht das denn hier?“ – Gern auch: „Seit wann kostet es in einer Galerie Eintritt?“ (Außen steht in großen Lettern „Museum“, aber das wird dann einfach überlesen.)

Lust auf mehr? Ja?
Gern:
- Ist das hier alles?
- Ich dachte, das ist ein ganzes Haus?!
- Das ist ja sowieso nur ein Showroom der Papierindustrie!

- Und immer wieder: Wem gehört das? Wer bezahlt das? Wer bezahlt das?

Und dann antworte ich: Meine Frau und ich.

Natürlich werden wir begleitet, zum Glück. Und zwar von Anfang an begleiten uns Firmen in denen Menschen arbeiten die wir begeistern konnten. Die Menschen. Und so stellten sich Firmen an unsere Seite. Das waren von Anfang an die Hahnemühle (Papier) und Canon (Drucktechnik und Tinte), auch d’mage (FineArt-Print und Papierkunst) und seit 2 Jahren auch Schmincke (Farben und Materialien).
Das begeistert uns und macht uns Mut. Wir erhalten Sachspenden von diesen Firmen, die zum Beispiel in den Residenzen landen, und auf diese Weise direkt bei den Kunstschaffenden.

Aber niemand steht an unserer Seite und sagt: Ich finanziere euch ein Museum. Ich bezahle Telefon, Versicherungen, Löhne, Honorare, Transporte, Ausstellungsinstallation, Bilderrahmen, Sockel usw
Das machen wir selbst. Und mittlerweile natürlich auch die Gäste, die Eintrittskarten, Museumseditionen, Spenden und Workshops.
Und trotzdem hätten wir niemals den Mut gehabt alleine anzufangen. Und deshalb werden wir unseren Partnern ewig dankbar und immer verbunden sein.

Worauf ich jedoch hinauswill: Ich bin noch niemals in meinem Leben in ein Museum gegangen und habe als erstes gefragt: „Wer bezahlt das alles hier?“

Hast du schon einmal eine solche Frage gestellt?
Was denkst du, woran liegt es, dass wir das jede Woche mehrmals hören?



Bild 1
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Bild 3 Sonderschau Fibre Future Lab
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Vielleicht wartest auch du seit ein paar Tagen auf Antwort. - Sei bitte nicht ärgerlich. Bei uns ist das Leben dazwische...
30/05/2026

Vielleicht wartest auch du seit ein paar Tagen auf Antwort. - Sei bitte nicht ärgerlich. Bei uns ist das Leben dazwischen gekommen. Unsere geliebte Katze Blanca ist gestorben. Just in dem Moment, als Club Collega entstand, geriet unsere zwanzigjährige geliebte Katze in die Palliativphase. Beide Ereignisse haben Aufmerksamkeit gefordert. Und erhalten. Nur in den allerletzten Tagen verschob sich die Aufmerksamkeit immer mehr in Richtung Blanca. Vorgestern ist sie gestorben. Nun sind genau die Zeitlücken die wir normalerweise für die Kommunikation rund um das neue Ausstellungsfestival genutzt hätten, angefüllt mit Trauer und Organisation.

Heute Nachmittag findet der endgültige Abschied statt. Und danach geht’s wieder volle Kraft voraus in Club Collega.

Wir versuchen seit ein paar Tagen, neue Kommunikationsstrukturen aufzubauen. Ihr könnt uns dabei unterstützen, wenn ihr ab jetzt hauptsächlich Mail benutzt [email protected]
Denn wir sind zwischendurch ein bisschen lost, weil wir zum Beispiel eine wichtige Info in den Kommentaren finden, aber die Kontaktmail in PM, der zweite Teil der Info wiederum in dem anderen Account… und wir kriegen all diese Fragmente nicht mehr zusammen. Es ist - zum Glück - eine wunderbare große Anteilnahmen an dem überregionalen Ausstellungsevent „Club College regional - weltweit“.

Und die neue Kommunikationsstruktur, die wir hier nebenbei aufbauen, wird auch sehr bald greifen. Dann läuft es alles rund, und niemand muss länger als einen Tag auf Antwort warten.
Momentan sind Lillian und ich für euch da. Und ab nächste Woche auch noch Clara.

Die eine geht.
Die andere kommt.
So ist das: Tschüss und Hallo.

Noch genau fünf Tage, dann bauen wir die Ausstellung ab. Wechselwirkung – Interplay. Wieder der gleiche Kampf: Abbauen, ...
29/05/2026

Noch genau fünf Tage, dann bauen wir die Ausstellung ab. Wechselwirkung – Interplay. Wieder der gleiche Kampf: Abbauen, einpacken, Dübel herausoperieren, Wände spachteln, streichen, während überall in allen Räumen die neuen Werke ausgepackt und dokumentiert werden. Die Tür geht auf und zu. Kunstschaffende kommen. Von überall her. Mit Bahn, Flugzeug, Bus, Auto. Sie bringen ihre Werke. Sie helfen bei der Installation.

Ist das „normal“?
Ein Museum als kollektives Erlebnis?
Alle dürfen, jede und jeder macht etwas.

Zweimal im Jahr haben wir knapp vier Tage Zeit für den kompletten Umbau.
Ich habe aufgegeben, mich vorher verrückt zu machen. Zu verzweifeln.
Und ja: Es ist nicht zu schaffen.
Und doch: Am Ende steht die neue Ausstellung.
Sie wird heißen: Multiples Weiß.

Sie zeigt auf Leerstellen unserer Gegenwart.
Auch wenn wir keine politische Kunst zeigen, scheint es mittlerweile bereits gefährlich zu sein, überhaupt Kulturarbeit zu machen.
Ein politisches Statement.
Kulturarbeit zu machen hat bereits den Ruch, subversiv zu sein.
Noch nicht radikal.
Aber bereits gefährlich genug, um sich dagegen zu stellen.

Wenn Du so wie wir denkst - wenn du denkst Gesellschaften brauchen Kultur als Begegnungsort, um heilen zu dürfen, was politisch durchtrennt wird - dann geh in Dein kleines Museum.
Unterstütze es, indem Du zu uns kommst.
Denn nur so können wir bleiben.
All die vielen kleinen Orte, die mittlerweile als störend gelten.
Denn hier finden Gespräche statt. Und Gemeinschaft. Das stört bereits.

Wie schnell die Zeit vergeht! Die Wochen verfliegen nur so, und in dem ganzen Alltagsstress kommt das Innehalten viel zu...
27/05/2026

Wie schnell die Zeit vergeht! Die Wochen verfliegen nur so, und in dem ganzen Alltagsstress kommt das Innehalten viel zu kurz. Ein paar Minuten Zeit nehmen, den Moment wahrnehmen, langsamer werden. Wissen wir noch, wie das geht, oder ist uns in einer Welt, in der wir immer produktiv sein sollen, das Zeitgefühl verloren gegangen?

Im Haus des Papiers fließt eine andere Art von Zeit.

Sheila Furlans Sanduhren aus Japanpapier sind Sinnbild für die Zerbrechlichkeit eines Moments. Hauchzarte Wände umschließen den schwarzen Sand, der den Boden mit Vergänglichkeit beschwert. Eine der kristallförmigen Sanduhren ist in der Mitte entzwei gebrochen und konfrontiert uns mit Endlichkeit.

Alles ist stetig im Wandel. Auch unser Museum.

Unsere aktuelle Ausstellung Wechselwirkung ist nur noch bis zum 7. Juni zu sehen. In nur zwei Wochen schon, ab dem 12. Juni beginnt die nächste Ausstellung, die unter anderem die Gewinner*innen des Paper Art Awards zeigen wird. Nutzt doch die verbleibende Zeit, um das Haus des Papiers zu besuchen und über die schönen Fragen der Lebenskunst zu plaudern.

Foto: Sheila Furlan, Was wiegt Zeit? Wer misst Zeit? Wann ist Zeit?, 2025 – genäht aus Japanpapier, schwarzer Sand

“Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!” Pippi LangstrumpfAnlässlich des Internationalen Kindertags, gestalten wir ...
27/05/2026

“Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!” Pippi Langstrumpf

Anlässlich des Internationalen Kindertags, gestalten wir Welten aus Papier, wie es uns gefällt! Papierschnipsel aus Zeitungen, Magazinen und buntem Karton werden zu neuen Bildern zusammengesetzt, die der Fantasie entspringen. Durch unterschiedliche Papiersorten können wir Texturen erforschen, sowie unzählige Möglichkeiten, die Wirkung zu verändern. Kinder können in diesem freien Prozess Gefühle, Träume und Wünsche zum Ausdruck bringen.

Collagen im Raum: Kinderwelten legen, schichten, entdecken
Samstag 30.05.2026
10:00 - 12:00 Uhr
ab 6 Jahren

Kosten: 25€ pro Person, inkl. Material und Museumseintritt
Begleitpersonen haben zum regulären Eintrittspreis die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.

Anmeldung unter: [email protected] bis 27.05.2026
https://www.hausdespapiers.com/veranstaltungen

Sonntags beim Frühstück ist eine gute Gelegenheit für spontane Entscheidungen. Ihr könntet zum Beispiel zu uns kommen: j...
16/05/2026

Sonntags beim Frühstück ist eine gute Gelegenheit für spontane Entscheidungen.
Ihr könntet zum Beispiel zu uns kommen: jeden Sonntag um 11 Uhr startet eine Sonder-Führung. Das Besondere: Sobald mindestens eine Person gebucht hat, findet die Führung statt.

Eine Stunde lang bieten wir Materialexperimente, Notizen mit Körperflüssigkeiten, gestickte Porzellanperlen, Papierurnen, oder papierbasierte Brandschutzplatten.
Eine ziemlich wilde Mischung, die unsere Gäste hin- und herschütteln soll.

Immer möchten wir euch entertainen und überraschen.
Vielleicht bis morgen.
Ich bin bereit.



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Bild 4 - Handschuck

Unser schönes weißes Haus.Kein Macht-Zentrum, sondern ein WärDochGelacht-Zentrum.Aber ehrlich:so schön der weiße Wahnsin...
15/05/2026

Unser schönes weißes Haus.

Kein Macht-Zentrum, sondern ein WärDochGelacht-Zentrum.

Aber ehrlich:
so schön der weiße Wahnsinn auch ist —
noch einmal würden wir den Boden vermutlich nicht weiß streichen.
🥴
Übrigens:
Die aktuelle Ausstellung zeigt ungewöhnlicherweise zu 100 % weibliche Kunst.
Das ist selbst für unser Haus und die von uns gezeigte Kunstgattung enorm viel.
Hahaha.
Das ist quasi nicht mehr zu toppen.

Bitte recherchiert mal und schickt uns eure Ergebnisse:
Gab es irgendwo auf der Welt schon einmal eine institutionelle Ausstellung mit einem so hohen Anteil weiblicher Kunst?

Liebe Collagistas… ihr seht uns hier immer noch ganz verwundert. Wir sind Menschen, die versehentlich eine Tür geöffnet ...
14/05/2026

Liebe Collagistas… ihr seht uns hier immer noch ganz verwundert. Wir sind Menschen, die versehentlich eine Tür geöffnet haben, und verwirrt sind, wie viele andere Menschen hinter dieser Türe stehen.
Die Welt der Collagistas.
Und natürlich sehen wir die Schnittmenge, insbesondere die gemeinsame Freude an der Materialität, an Papier, am offenen Spiel mit Möglichkeiten. Wir sind keine Collagistas, aber euer Raum gehört zu unserer Welt.
Und da „Collage“ nur einen Handgriff weit von „Collega“ entfernt ist, möchten wir gemeinsam mit euch diesen virtuellen Raum Schritt für Schritt in einen realen Ort verwandeln.

Club Collega.
Voilá.



Wir werden sehen ob jemand kommt und ob das trägt.
Wir bieten euch zwei konkrete Vorschläge.

Am 18. Juni um 18:00 Uhr feiern wir auf der Terrasse an unserem Museum einen ersten „Club Collega“.

Für 5 € öffnen wir an diesem Abend das Museum und die Collagen-Ausstellung für alle Collagistas die Lust auf realen Austausch haben.
Es gibt Häppchen (for free) und eine Bar. Um 21:00 ist Feierabend.

Für den 22. Oktober bauen wir gemeinsam mit euch den ersten „regionalen Club Collega Tag“. Hierfür sprecht ihr und sprechen wir in allen euren Gemeinden und Bezirken die Rathäuser und Stadtteilzentren an, der Community ab dem 22.10. für 4 Wochen Ausstellungsflächen in ihrem Gebäuden bereitzustellen. Ziel ist es, Collagistas für jeweils vier Wochen regionale Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu ermöglichen.
Alle gebuchten Orte und entsprechenden Kontakte schickt bitte an uns. [email protected]
Wir sorgen für Sichtbarkeit und Presse.

Aus den Erfahrungen unserer bisherigen 3 Festivals im öffentlichen Raum wissen wir: das kann wirklich funktionieren. Auch ohne Geld.
Und jetzt fangen wir einfach an.
Wer macht mit?



Foto

Wir hatten mit 40 oder 50 Bewerbungen gerechnet. Auf eine Bearbeitungspauschale haben wir bewusst verzichtet, weil wir d...
10/05/2026

Wir hatten mit 40 oder 50 Bewerbungen gerechnet.

Auf eine Bearbeitungspauschale haben wir bewusst verzichtet, weil wir dachten, das würden wir auch ohne externe Hilfe schaffen.

Was wir jedoch unterschätzt haben, war … eure BEGEISTERUNG.
Ihr habt uns überschwemmt, weggerissen und mitten in eure Bilderwelten geschleudert.
Die schiere Menge hat uns überwältigt:
Nahezu 600 regelkonforme Einreichungen.
Und hinter jeder Einreichung ein Mensch.
Plötzlich blickten wir in hunderte Ateliers, Biografien, Denkweisen, Farb- und Materialwelten.

Wir mussten akzeptieren, dass ein Open Call nicht nur Auswahl bedeutet, sondern auch Verantwortung.
Und wir konnten sehen, WIE lebendig, international und besonders das Medium Collage gerade ist.
Ihr arbeitet nicht dekorativ.
Ihr arbeitet existenziell.

Wir mussten also brutal kuratieren.
Wo anfangen?
Wie aussortieren?

Relativ schnell entstanden kleine Gruppen von Arbeiten, die miteinander interagierten, sich ergänzten oder sich gegenseitig widersprachen. Von dort aus versuchten wir weitere Gruppen, Spannungen und Paare zusammenzuführen.
Nicht ausgewählt zu werden bedeutet bei einer solchen Menge an Gutem also nicht automatisch, weniger gut zu sein.
Es bedeutet einfach nur, dass wir Entscheidungen treffen mussten.
Wir hoffen, es waren gute Entscheidungen. Richtige Entscheidungen.

Von ursprünglich geplanten 30–35 Positionen haben wir die Ausstellung inzwischen auf 44 Arbeiten erweitert.
Wir mussten.
Denn nach der vierten Runde des Reduzierens konnten wir nichts mehr herausnehmen, ohne Zusammenhänge und Gruppen zu zerstören.
Fazit:
Es wird ziemlich voll in dem Raum der Sonderschau.

Die Bewerbungen waren politisch, humorvoll, verletzlich, roh, klassisch und experimentell.
Wir blickten auf Collagen aus fernen Kulturen — und sahen universelle Bildsprachen.
Eigentlich wollten wir bis zum 10.5. allen ausgewählten Kunstschaffenden Bescheid geben.
Das schaffen wir nicht.
Wer bis Mittwochabend, den 13.5., nichts von uns gehört hat, ist diesmal leider nicht Teil der Ausstellung.

Herzlichen Glückwunsch zum Paper Art Award.Bild 1 Gold geht an Dirk Krecker und die Galerie Heike Strelow. krecker  Bild...
09/05/2026

Herzlichen Glückwunsch zum Paper Art Award.
Bild 1

Gold geht an Dirk Krecker und die Galerie Heike Strelow. krecker
Bild 2 + 3

Silber an Inka Bell und Schwarz Contemporary.

Bild 4

Bronze an Hideaki Yamanobe und die Galerie Biesenbach.

Bild 5

Was für ein Abend.
Und was für ein schöner, festlicher Rahmen.

Zum sechsten Mal verlieh das Museum Haus des Papiers den Paper Art Award — unseren Preis für herausragende zeitgenössische Papierkunst, aber auch für jene Galeristinnen und Galeristen, die mit großer Beharrlichkeit Räume schaffen, in denen Kunst überhaupt erst physisch erlebt werden kann.

Denn ohne Galerien gäbe es keine Orte des Entdeckens.
Keine ersten Gespräche.
Keine mutigen Positionierungen.
Keine langfristige Begleitung von Kunstschaffenden.

Galerien ebnen Wege in private und institutionelle Sammlungen. Erst viel später entstehen daraus Sichtbarkeit auf Messen — und irgendwann vielleicht auch Präsenz in Institutionen wie unserem Museum.

All diese Menschen greifen ineinander, damit Formate wie die überhaupt möglich werden:
Kunstschaffende, Galerien, Sammler:innen, Messe-Teams, Fördernde, Stiftende, Freund:innen der Kunst.

Und immer wieder stehen dabei jene kreativen Menschen im Zentrum, die den Mut haben, ihre sehr persönlichen Perspektiven sichtbar zu machen — fragil, radikal, poetisch, unbequem oder leise.

Dafür möchten wir euch allen Danke sagen.

Und natürlich:
Herzlich willkommen in der Sammlung zeitgenössischer Papierkunst des Haus des Papiers. ✨

Danke auch an die Stifterinnen und Stifter der Paper Art Awards

Alle Bildrechte der verwendeten Fotos liegen bei der Messe Paper Positions .

Adresse

Seydelstraße 30 (Ecke Elisabeth-Mara Str. )
Berlin
10117

Öffnungszeiten

Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+493050947648

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