01/06/2026
Well, does the half-veiled lady in this historical photograph look familiar to you? It is Friederike of Prussia. The photo shows the famous “Princess Group” by Johann Gottfried Schadow being moved from the palace to our neighboring Nationalgalerie in 1949.
In 1889, the Nationalgalerie succeeded in acquiring the original plaster model of Schadow’s Princess Group, which is now located in our Friedrichswerdersche Kirche. The marble group, on the other hand, did not receive a prominent place in the so-called Schadow Hall of the palace until after the end of the monarchy in the 1920s. It was acquired by the Prussian state shortly thereafter. The work survived World War II unscathed in the vaulted cellar beneath Berlin Cathedral. However, the marble statue was damaged during the transport to the Nationalgalerie depicted here. Princess Louise’s head broke off at the neck. Today, you can find the complete marble version in our Alte Nationalgalerie.
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Na, kommt euch die halb verhüllte Dame auf dieser historischen Fotografie bekannt vor? Es ist Friederike von Preußen. Das Bild zeigt den Transport der berühmten „Prinzessinnengruppe“ von Johann Gottfried Schadow aus dem Schloss rüber in unsere benachbarte Nationalgalerie im Jahr 1949.
Der Nationalgalerie gelang 1889 der Ankauf des Originalgipsmodells von Schadows Prinzessinnengruppe, welches sich heute in unserer Friedrichswerderschen Kirche befindet. Die Marmorgruppe hingegen bekam erst nach dem Ende der Monarchie in den 1920er-Jahren einen prominenten Platz im sogenannten Schadow-Saal des Schlosses. Sie wurde bald darauf vom preußischen Staat erworben. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Werk unbeschadet im Kellergewölbe unter dem Berliner Dom. Bei dem hier abgebildeten Transport in die Nationalgalerie wurde das Marmorstandbild allerdings beschädigt. Der Kopf von Prinzessin Louise brach am Hals ab. Heute findet ihr die vollständige Marmorversion in unserer alten Nationalgalerie.
Bildnachweis: Beschädigte Marmorfigur beim Transport in die Nationalgalerie, Mai 1949 © Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv