Deutsches Historisches Museum

Deutsches Historisches Museum Das Deutsche Historische Museum in Berlin ist Deutschlands nationales Geschichtsmuseum und eines der größten Geschichtsmuseen der Welt. zu unserem Post haben.
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Das Deutsche Historische Museum ist Deutschlands nationales Geschichtsmuseum. In Berlins historischer Mitte gelegen versteht es sich als Ort zur Stärkung historischer Urteilskraft, an dem übergreifende philosophische, ethische und historische Fragen verhandelt werden. Es ist eines der größten Geschichtsmuseen der Welt. Die Dauerausstellung im Zeughaus ist geschlossen. Die Wechselausstellungen des

Museums sind weiterhin für Sie im Pei-Bau zu sehen. Sie widmen sich prägenden historischen Ereignissen, Epochen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Netiquette: Wir freuen uns über einen regen Austausch mit euch und bitten euch freundlich um die Beachtung der folgenden Regeln auf unserer Facebook-Seite: Alle Nutzerinnen und Nutzer der Facebook-Seite des DHMs sind aufgerufen, sich offen, respektvoll und mit gegenseitiger Rücksichtnahme konstruktiv in den Dialog einzubringen. Bitte respektiert die Rechte Dritter und postet z.B. keine Fotos von Personen, die nicht explizit der Veröffentlichung zugestimmt haben oder ohne die Erlaubnis des Fotografen, wenn ihr das Foto nicht selbst gemacht habt. Das DHM ist weltanschaulich neutral. Unsere Facebook-Seite ist kein Ort, um politische oder religiöse Botschaften zu verbreiten. Eure Kommentare und Beiträge sollten einen konkreten, unmittelbaren Bezug zum DHM bzw. Andernfalls behalten wir uns vor, diesen zu löschen. Kommerzielle Beiträge und Werbung Dritter sind grundsätzlich nicht gestattet. Insbesondere Beiträge mit kriminellen, radikalen, verfassungsfeindlichen, pornographischen, beleidigendem, verunglimpfenden oder rechtswidrigen Inhalten werden unverzüglich gelöscht und die Absender ggf. von der Nutzung der Facebook-Seite des DHMs ausgeschlossen sowie der Verstoß dem Betreiber von Facebook angezeigt. Das DHM behält sich vor, Beiträge, die keinem eindeutigen Absender (unter Nennung des Klarnamens) zugeordnet werden können, zu löschen.

🥔 Heute ist der Internationale Tag der Kartoffel!Passend dazu zeigen wir euch eine Übersicht verschiedener Bezeichnungen...
30/05/2026

🥔 Heute ist der Internationale Tag der Kartoffel!

Passend dazu zeigen wir euch eine Übersicht verschiedener Bezeichnungen für die Kartoffel aus dem Jahr 1963. Die Bezeichnung für die Kartoffel war regional sehr unterschiedlich und hing häufig davon ab, über welche Wege die Nutzpflanze in das jeweilige Gebiet gelangt war. Die Karte „Die Namengebung einiger aus Amerika eingeführter Kulturpflanzen in den deutschen Mundarten“ von Bernhard Martin ist eine Leihgabe des Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte und aktuell in unserer Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie – Macht“ zu sehen.

Darüber hinaus ist über die kleine Knolle auch ein neuer Artikel in unserem neuen DHM Journal erschienen: „Eine kurze Geschichte der Kartoffel: aus den Hochebenen Perus auf die Esstische Preußens“: https://www.dhm.de/journal/beitrag/eine-kurze-geschichte-der-kartoffel-aus-den-hochebenen-perus-auf-die-esstische-preussens

Und jetzt seid ihr dran: Wie nennt ihr die Kartoffel bei euch? Schreibt‘s in die Kommentare 👇

29/05/2026

Im historischen Zeughaus des DHM entsteht eine neue Ständige Ausstellung. Eine mehrteilige Filmreihe in unserem DHM Journal begleitet diesen Prozess und gibt Einblicke in ein komplexes, über Jahre angelegtes Projekt.

Den Auftakt bildet ein Gespräch zwischen Raphael Gross, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum, und Julia Voss, Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHM. Neben der wechselvollen Geschichte des Ortes und der Bedeutung historischer Orientierung in Krisenzeiten geht es vor allem um den Umgang mit Schlüsselmomenten und Brüchen der deutschen Geschichte sowie um den besonderen Reiz originaler Objekte im digitalen Zeitalter. Einblicke in das kuratorische Konzept, Fragen von Inklusion und Barrierefreiheit sowie die Arbeit des Ausstellungsteams zeigen, wie eine neue, vielschichtige Erzählung deutscher Geschichte entsteht.

Das Video in voller Länge findet ihr in unserem neuen DHM Journal: https://www.dhm.de/journal/beitrag/nachdenken-ueber-eine-neue-staendige-ausstellung-julia-voss-im-gespraech-mit-raphael-gross

 : Abbildung und Beschreibung des Rhabarbarum von Pietro Andrea Mattioli (1501-1578), Prag/Venedig, 1563, DHMAlle lieben...
28/05/2026

: Abbildung und Beschreibung des Rhabarbarum von Pietro Andrea Mattioli (1501-1578), Prag/Venedig, 1563, DHM

Alle lieben Rhabarberkuchen — aber wusstet ihr eigentlich, woher der seltsame Name „Rhabarber“ kommt?

Der Name des Rhabarbers, so berichtet der Arzt Pietro Andrea Mattioli in unserem heutigen , werde von den „Barbaren" abgeleitet. Sie galten als jene „wilden" Volksstämme, deren Siedlungsgebiet in der antiken Welt außerhalb des Einflussbereichs der Römer lag und woher der Rhabarber ursprünglich stammen sollte. Auch Tacitus verwendet das Wort „Barbaren" in seiner „Germania", deren Text erst 1455 wieder bekannt wurde. Mit dem Sammelbegriff "Germanen" fasste Tacitus verschiedene Stämme zusammen und nannte sie „Barbarenvolk". Umgekehrt gab es kein Volk, das sich selbst als „Germanen" bezeichnet hätte.

Die Abbildung des „Rhabarbarum" im Original sowie viele weitere Objekte könnt ihr in unserer bis zum 18. Oktober 2026 verlängerten Wechselausstellung „Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie – Macht" entdecken. Kommt vorbei!

Die Arbeitserziehungslager (AEL) der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) sind als nationalsozialistische Verfolgungs- und T...
28/05/2026

Die Arbeitserziehungslager (AEL) der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) sind als nationalsozialistische Verfolgungs- und Terroreinrichtungen relativ unbekannt, obwohl dies keineswegs ihrer Bedeutung im Zwangssystem des „Dritten Reiches” entspricht. So wuchs die Zahl der AEL von acht im Jahr 1940 auf etwa 200 gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, allein innerhalb der Grenzen des Deutschen Reiches.

AEL waren nach der Definition des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei, Heinrich Himmler, in seinem Erlass vom 28. Mai 1941 bestimmt für Arbeitskräfte, die die Arbeit verweigerten oder in sonstiger Weise die Arbeitsmoral gefährdeten und deren Verhalten einer Sabotage gleichkäme. Anders als bei den Konzentrationslagern (KZ), aus denen Entlassungen seit Kriegsbeginn nicht mehr vorgesehen waren, blieb die Haft im AEL zeitlich begrenzt und dauerte in der Regel sechs Wochen bis drei Monate.

Trotz der relativ kurzen Haftzeiten kamen zahlreiche Menschen in den AEL ums Leben. In einigen Lagern starben 1942 bis 1943 bis zu zwei Gefangene täglich. Die Gesamtzahl der Häftlinge, die die AEL durchliefen, kann vorsichtig auf insgesamt mindestens eine halbe Million Menschen geschätzt werden.

Mehr über Arbeitserziehungslager im Deutschen Reich erfahrt ihr auf LeMO: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/industrie-und-wirtschaft/arbeitserziehungslager-im-deutschen-reich

Foto: Karte mit Arbeitserziehungslager-Standorten, 2000 © Gabriele Lotfi

📣 Jetzt neu: Das DHM Journal! Mit dem neuen DHM Journal starten wir ein neues redaktionelles Format für alle Geschichtsi...
27/05/2026

📣 Jetzt neu: Das DHM Journal!

Mit dem neuen DHM Journal starten wir ein neues redaktionelles Format für alle Geschichtsinteressierten. Euch erwarten kontinuierliche Einblicke in unsere Ausstellungen und Projekte, die Sammlungsarbeit sowie aktuelle Debatten zur Geschichte in Form von Artikeln, Interviews, Fotostrecken und Video- und Audiobeiträgen. Mit dem neuen Format laden wir zu faktenbasiertem Nachdenken über Geschichte ein und bieten Inhalte auf Deutsch und Englisch, die unabhängig vom Museumsbesuch zum Stöbern, Entdecken und Vertiefen einladen. Zugleich werden die rund 400 Beiträge des bisherigen Museumsblogs schrittweise in das neue DHM Journal überführt und dauerhaft sichtbar gemacht.

🔗 Jetzt entdecken: dhm.de/journal und per Abofunktion keine neuen Beiträge mehr verpassen: https://www.dhm.de/journal/journal-abonnieren

Das Journal des Deutschen Historischen Museums biete Einblicke in Ausstellungen und Projekte, in die Sammlungsarbeit und aktuelle Debatten zur Geschichte.

Was haben eine Bibel aus dem 16. Jahrhundert, eine kleine Tarnschrift von Thomas Mann und das Manifest der Kommunistisch...
25/05/2026

Was haben eine Bibel aus dem 16. Jahrhundert, eine kleine Tarnschrift von Thomas Mann und das Manifest der Kommunistischen Partei miteinander zu tun? Nichts sollte man meinen. Und dennoch sind diese sehr seltenen Drucke Teil unserer neulich eröffneten Ausstellung „Objekte. Geschichte. Geschichten.“. Die Ortenburg-Bibel liegt dabei im Kontext niederadliger Hochkultur nahe beim Willkommbecher der Grafen von Oettingen, einem Glas, auf dem sich zwischen 1548 und 1648 zahlreiche Persönlichkeiten verewigt haben. Das nur in zwei Exemplaren erhaltene Manifest „Dieser Krieg“ von Thomas Mann wendet sich gegen den Zweiten Weltkrieg und wurde in Manns Exil in den USA verfasst. Es spiegelt in der Ausstellung ein Doppelstock-Bett aus einer Unterkunft für Geflüchtete in Kassel. Das Kommunistische Manifest ist in der Ausstellung ein Beispiel für die frühen Erwerbungen des DHM ab 1987. Und wenn Ihr nun wissen wollt, was ein Buch von 1599 mit einem Straußenei zu tun hat? Dann besucht die Ausstellung im Pei-Bau. 😉

Wenn Bücher aus unserer Sammlung nicht gerade in Ausstellungen zu sehen sind, könnt ihr sie in unserer DHM-Bibliothek betrachten. Wir freuen uns Mo-Do 9-16 Uhr und Fr 9-13 Uhr auf Euren Besuch!

📽 Am kommenden Wochenende startet im Zeughauskino die Filmreihreihe „Fragile Welten“, die erstmals in Deutschland nahezu...
22/05/2026

📽 Am kommenden Wochenende startet im Zeughauskino die Filmreihreihe „Fragile Welten“, die erstmals in Deutschland nahezu das gesamte Oeuvre von Rita Azevedo Gomes vorstellt. Die portugiesische Regisseurin, die im Rahmen einer Carte blanche eine Auswahl deutscher Filmproduktionen zusammengestellt hat, ist unser Gast.

Den Auftakt bilden am Freitag, 29 Mai, um 19 Uhr Gomes‘ Film „F**k the Polis“ (2025) sowie am Samstag, 30. Mai, um 17:30 Uhr „Der müde Tod“ (1921) von Fritz Lang.

Tickets und weitere Infos: https://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihe/fragile-welten/

 : Anatomieatlas von Andreas Vesalius, Basel, 1543, DHMUnser heutiges   zeigt den Anatomieatlas von Andreas Vesalius aus...
21/05/2026

: Anatomieatlas von Andreas Vesalius, Basel, 1543, DHM

Unser heutiges zeigt den Anatomieatlas von Andreas Vesalius aus unserer Sammlung. Der Atlas gilt als Grundwerk der modernen Anatomie. Er wendet sich darin gegen die herrschende Lehrmeinung, der menschliche Organismus sei durch das Studium an Tierkadavern zu begreifen. Vesalius hatte während seiner Studien in Bologna um 1540 bei Sektionen am Menschen Kenntnisse des Körperinneren erlangt.

Mittwoch, 27. Mai 2026 |18.30–20 Uhr📍 Pei-Bau, 2. OG🎟️ Eintritt freiDeutschland begreift sich als plurale Gesellschaft i...
20/05/2026

Mittwoch, 27. Mai 2026 |18.30–20 Uhr
📍 Pei-Bau, 2. OG
🎟️ Eintritt frei

Deutschland begreift sich als plurale Gesellschaft in der Mitte Europas. Doch wie sieht der Umgang mit unterschiedlichen Erfahrungen in Bezug auf die nationalsozialistischen Verbrechen tatsächlich aus? Wie kann ein Gespräch über Differenzen hinweg gelingen? Darüber sprechen Michel Friedman, Dotschy Reinhardt und Güner Yasemin Balcı beim zweiten Termin der Gesprächsreihe „Legacies of Occupation. Nationalsozialismus und europäische Gegenwart“ des Dokumentationszentrums „Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzung in Europa“ (ZWBE).

Die von Sabine Adler moderierte Gesprächsreihe findet an fünf Abenden im DHM statt, unter dessen Dach das ZWBE entsteht. Die Einrichtung des ZWBE geht auf einen Entschluss des Deutschen Bundestages im Oktober 2020 zurück, der damit Initiativen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik aufgriff, die bis heute nachwirkenden Erfahrungen der von Deutschland besetzten Länder in ganz Europa umfassend zu würdigen. Vor dem Hintergrund globaler Umwälzungen fragt die Gesprächsreihe auch nach Aktualität und Bedeutung des erinnerungspolitisch zentralen Vorhabens, das seit sechs Jahren auf seine Realisierung wartet.

Infos & Anmeldungen: https://www.dhm.de/veranstaltung/disparate-erinnerungen/ #2026-05-27T18:30:00+02:00

Was hat Erzabbau mit Forstwirtschaft zu tun? Welche Auswirkungen hatte die Rheinbegradigung im 19. Jahrhundert? Wie unte...
19/05/2026

Was hat Erzabbau mit Forstwirtschaft zu tun? Welche Auswirkungen hatte die Rheinbegradigung im 19. Jahrhundert? Wie unterstützte ein Wal den Einbau von Filteranlagen in Fabrikanlagen?

Anlässlich des Internationalen Tages der Biologischen Vielfalt am 22. Mai gehen wir diesen Fragen in der kostenfreien Themenführung „Biodiversität im Wandel der Zeit. Die Menschen und ihr Einfluss auf die Natur“ gemeinsam nach. Der Rundgang durch die Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte“ beleuchtet durch 800 Jahre deutscher Geschichte, wie menschliche Aktivitäten Natur und Biodiversität veränderten.

Freitag, 22. Mai 2026 | 12, 14 und 16 Uhr
📍 Pei-Bau, 2. OG
🎟️ Kostenfreie Themenführung (zzgl. Eintritt)

Foto: DHM/Sandra Kühnapfel

🌿 Raus aus dem Museum, ab in die Natur! Der letzte Spaziergang unserer Reihe „dhm außer Haus“ führt euch vorbei an Schau...
18/05/2026

🌿 Raus aus dem Museum, ab in die Natur! Der letzte Spaziergang unserer Reihe „dhm außer Haus“ führt euch vorbei an Schauplätzen des erfolgreichen Widerstands gegen das Kernkraftwerk in Wyhl am Kaiserstuhl. Von der Route des 1974 vornehmlich von Winzerinnen und Bäuerinnen organisierten Sternmarschs über den Gedenkstein „Nai hämmer gsait“ (der an den Beginn der Bauplatzbesetzung vom 18. Februar 1975 erinnert) und die Altrheinarme bis zum ehemaligen Standort der „Volkshochschule Wyhler Wald“.

Mit Bernd Nössler, Mit-Organisator der damaligen Proteste, und Julia Voss, Kuratorin der Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte“.

📅 Sonntag, 31. Mai 2026 | 14–16 Uhr
🎟 Eintritt frei
🚆 Anreise mit dem Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn möglich
Infos, Treffpunkt und Anmeldung: https://www.dhm.de/veranstaltung/dhm-ausser-haus-mit-bernd-noessler-und-julia-voss-bei-den-weinbauern-der-anti-atomkraftproteste-in-wyhl/

Adresse

Unter Den Linden 2
Berlin
10117

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

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