Mitte Museum Berlin

Mitte Museum Berlin Regionalgeschichtliches Museum
Mitte • Tiergarten • Wedding
Bezirksamt Mitte von Berlin

🕙 So–Fr 10:00–18:00 Uhr
🎟 Eintritt frei

Straßennamen sind keine Selbstverständlichkeit – sie sind politische Entscheidungen, die erzählen, wer erinnert wird. Un...
15/05/2026

Straßennamen sind keine Selbstverständlichkeit – sie sind politische Entscheidungen, die erzählen, wer erinnert wird. Und wer nicht.

Ab dem 21. Mai zeigt das Mitte Museum die Sonderausstellung umbenennen?! – ein bezirksübergreifendes Projekt von zwölf Berliner Museen, koordiniert vom Aktiven Museum. Der Fokus: der Bezirk Mitte, wo Ost und West, Kontinuität und Bruch bis heute aufeinandertreffen. Welche Namen bleiben? Welche werden getilgt? Und wer entscheidet das eigentlich?

📍 Mitte Museum, Pankstraße 47
🗓 Eröffnung: 21. Mai 2026, 18 Uhr

Die Ausstellung ist im Anschluss vom 22. Mai bis 27. September 2026 geöffnet.
🕙 So–Fr, 10–18 Uhr · Eintritt frei!

1. Fotografie: J. Henschel.
2. Fotografie: A. Szagun.
3. Fotografie: Bezirksamt Mitte von Berlin.
4. Fotografie: Bezirksamt Mitte von Berlin.

Ein Tisch, Essen und Fragen, die (er)zählen.Manche Geschichten erzählen wir immer wieder. Andere lassen wir still versch...
15/05/2026

Ein Tisch, Essen und Fragen, die (er)zählen.

Manche Geschichten erzählen wir immer wieder. Andere lassen wir still verschwinden. Und dann gibt es die Fragen, für die wir im Alltag keine Zeit finden: Was möchte ich hinterlassen? Wie möchte ich erinnert werden?

Am 28. Mai laden die Dependance des Mitte Museums und Lucian Loebner auf den Mathilde-Jacob-Platz ein – an einen gedeckten Tisch im Freien, mit Kaffee, Tee und Kuchen. Einfach vorbeikommen, Platz nehmen, ins Gespräch kommen.
Ungezwungen, ohne Vorkenntnisse.

📍 Mathilde-Jacob-Platz 1, Berlin
🗓 Do, 28.5.2026 · 15–18 Uhr · Eintritt frei!

Im Mai laden wir euch ein, den Stadtraum mit uns neu zu lesen.Wessen Namen tragen Berlins Straßen – und wessen fehlen no...
12/05/2026

Im Mai laden wir euch ein, den Stadtraum mit uns neu zu lesen.
Wessen Namen tragen Berlins Straßen – und wessen fehlen noch? Wir gehen auf Spurensuche: mit Spaziergängen, Interventionen, einer neuen Sonderausstellung und einem Tisch von auf dem Rathausvorplatz, an dem wir gemeinsam über unsere Erinnerungen sprechen.

Plus: die Führungen durch „Queere Kunst in der DDR?" von gehen weiter!

Kommt vorbei – und bringt Fragen mit!

🔗 Alle weiterführenden Informationen über den Link in der Bio.

Bücher erzählen Geschichte – auch die leisen, unscheinbaren.Etwas verspätet feiern wir zum Welttag des Buches jene Publi...
24/04/2026

Bücher erzählen Geschichte – auch die leisen, unscheinbaren.
Etwas verspätet feiern wir zum Welttag des Buches jene Publikationen, die Momente bewahren, die sonst verblassen würden.
Manchmal genügt eine einzige Seite, um eine ganze Zeit spürbar zu machen.

Für dieses Jahr haben wir den Ausstellungskatalog „Herbst-Ausstellung 1947 – Maler-Aktiv Wedding“ ausgewählt – ein kleines Heft, das wie ein Fenster in die Kunst-Infrastruktur der unmittelbaren Nachkriegsjahre wirkt. Zwischen Werkabbildungen, Adressen privater Sammler*innen und Anzeigen für Künstlerfarben entsteht ein lebendiges Bild davon, wie Kunst, Stadt und Alltag miteinander verwoben sind. Eine Momentaufnahme, die zeigt, wie viel Geschichte in einer unscheinbaren Broschüre stecken kann.

Heute vor 160 Jahren öffnete in der Pankstraße 47 erstmals eine Schule ihre Türen. Was als 32. Gemeindeschule begann, wa...
09/04/2026

Heute vor 160 Jahren öffnete in der Pankstraße 47 erstmals eine Schule ihre Türen. Was als 32. Gemeindeschule begann, war ein Ort für Hunderte Kinder in einer rasant wachsenden Stadt – und ist bis heute ein Ort geblieben, an dem Menschen zusammenkommen.

Das Gebäude hat Kriege, politische Umbrüche und zahlreiche Nutzungen erlebt: Schule, Bezirksparlament, Berufsschule – und seit 2004 das Mitte Museum.

160 Jahre Geschichte an einem Ort. Ein Haus, das sich immer wieder verändert hat – und dabei doch Teil des Stadtteils geblieben ist.

Eid Mubarak!Wir wünschen allen, die Eid al-Fitr feiern, frohe Stunden mit Familie, Freund*innen und Nachbar*innen – in u...
20/03/2026

Eid Mubarak!
Wir wünschen allen, die Eid al-Fitr feiern, frohe Stunden mit Familie, Freund*innen und Nachbar*innen – in unserem Kiez und darüber hinaus.

Für das Projekt „Mitte Stories" haben Schüler*innen historische Orte im Berliner Ortsteil Gesundbrunnen erkundet. Ausgan...
16/03/2026

Für das Projekt „Mitte Stories" haben Schüler*innen historische Orte im Berliner Ortsteil Gesundbrunnen erkundet. Ausgangspunkt war der Weg entlang der Panke, die mitten durch den Stadtteil fließt – vorbei an Friedhöfen, großen Straßen und alten Häusern und durch eine Gegend, die sich in den letzten 200 Jahren stark verändert hat. 

Schüler*innen des Diesterweg-Gymnasiums sowie der Carl-Kraemer-Grundschule wählten entlang dieses Weges historische Orte aus und entwickelten dazu eigene Geschichten. Entstanden sind Illustrationen und Audio-Erzählungen, die persönliche Perspektiven mit der Geschichte des Stadtteils verbinden. Dabei wurden die Erzählungen auch mit Objekten aus der Sammlung des Mitte Museums verknüpft und lassen Vergangenheit und Gegenwart entlang der Panke lebendig werden. Die Audio-Stories sind über den QR-Code oder unter mittestories.rapedius.net erreichbar. 

Welche Orte in eurem Kiez erzählen für euch eine Geschichte? 

„Mitte Stories" ist ein Kooperationsprojekt des Mitte Museums mit dem Diesterweg-Gymnasium und der Carl-Kraemer-Grundschule. Konzeption und Durchführung:

09/03/2026

Ein bisschen spät, aber mit voller Überzeugung: Zum Internationalen Frauentag hat sich unsere Praktikantin Sita vier Frauen gewidmet, die Berlin-Mitte geprägt haben - zu ganz unterschiedlichen Zeiten, auf ganz unterschiedliche Weise. Rahel Varnhagen von Ense, Lise Meitner, Mathilde Jacob und Erika Hess: Salonnière, Physikerin, Aktivistin und Politikerin. Vier Leben, viele Spuren, ein Bezirk!

Heute vor genau einem Jahr eröffnete das Mitte Museum die Ausstellung "Duett der Moderne. Visionen für den Wiederaufbau ...
06/03/2026

Heute vor genau einem Jahr eröffnete das Mitte Museum die Ausstellung "Duett der Moderne. Visionen für den Wiederaufbau in einer geteilten Stadt" – im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie Berlin (EMOP) Berlin und in Zusammenarbeit mit der Baukulturplattform . Im Zentrum stand der Dialog zwischen zwei Bildwelten: den Arbeiten von , die zwischen 2022 und 2024 Menschen in ihren Wohnungen im heutigen Hansaviertel und in der Karl-Marx-Allee fotografierte und historischen Fotografien beider Wohnquartiere aus der Sammlung des Mitte Museums und des – den sogenannten Abräumakten der 1950er Jahre. Vergangenheit und Gegenwart in Fotografien derselben Orte, einander gegenübergestellt.
Das Hansaviertel, wie es heute steht, ist ein Kind der Nachkriegszeit. Was vorher dort war – ein gründerzeitliches Wohnquartier mit eigenem Straßennetz und einer gewachsenen Nachbarschaft – wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört. Die Trümmer blieben zunächst liegen.
Ab 1947 begann das Bezirksamt Tiergarten, wie alle anderen Berliner Bezirke, mit einer ersten Beräumung der Ruinen. Mit der Arbeit entstand ein enormes bürokratisches Archiv: Lagepläne, Aufmaße, Wiegekarten, Stundenzettel – und knapp 9.000 Fotografien. Diese Unterlagen werden heute umgangssprachlich als Abräumakten bezeichnet. Als das Hochbauamt Tiergarten sich 1998 von ihnen trennte, füllten sie 80 Umzugskartons. Die Hälfte der Fotos ging ans Landesarchiv Berlin, die andere Hälfte befindet sich heute im Mitte Museum.
134 der Aufnahmen im Mitte Museum zeigen das Gebiet des heutigen Hansaviertels. Sie entstanden 1953 und 1954, aufgenommen von vier Fotografen mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen: einem Moabiter Atelierfotografen, einem Ingenieur- und Architekturbüro, einem Fotojournalisten, der im Ostteil der Stadt als Pressefotograf gewesen war – und einem vierten, über den sich bislang nichts Näheres herausfinden ließ.

Was zeigen diese Bilder für euch – Verlust, Neubeginn, oder beides?

Adresse

Pankstraße 47
Berlin
13357

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+4930460601910

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