29/11/2025
„Berliner Filmtheater" – Volume 3": GLORIA PALÄSTE seit 100 Jahren.
🥳 Liebe Kinobegeisterte, Historiker und alle, die das Flair alter Filmtheater lieben,
Wir laden euch herzlich ein, die nächste faszinierende Etappe unserer Reise durch die Geschichte der Berliner Kinos aktiv mitzugestalten: die legendenumwobene Ära vierer Gloria Paläste!
🗓 Wann und Wo?
Datum: Samstag, den 6. Dezember, wieder um 15:00 Uhr
Ort: In der Ausstellung Kinomuseum Berlin (Im Alexa-Center, 2. OG)
✨ nVom erste Gloria Palast – Europas Prunkstück - über die Nachkriegsbauten und ein vergessenes Bezirkskino in Steglitz.
Vor hundert Jahren galt der erste Gloria Palast an der Spree als Europas prunkvollstes Filmtheater! Erbaut 1924/25 am damaligen Auguste-Viktoria-Platz (heute Breitscheidplatz), Kurfürstendamm 10-10a Ecke Kantstraße 167, entfaltete er im Inneren über den Räumen des Café Trumpf eine bis heute unvorstellbare Pracht:
Sieben Treppenhäuser, drei Aufzüge
Verspiegelter Wintergarten, Konversations- und Schreibzimmer
Wandelgänge, Kristalllüster und Marmorstufen
Ein Kinosaal für ca. 1200 Zuschauer mit einem Rang, der zehn Meter auskragte.
Dieses "Luxuskino" wurde 1926 eröffnet und erlebte 1930 die Welturaufführung von "Der Blaue Engel" mit Marlene Dietrich! Nach seiner Zerstörung 1943 wurde das Erbe 1953 und 1987 mit einem neuen Gloria Palast am Kurfürstendamm 12-13 fortgesetzt – bis zu seiner Schließung durch die Flebbe-Betriebe in 1998.
🔎 Werdet Teil der Forschung: Das Kinomuseum braucht euch!
Unser großes Ziel: Wir schreiben gemeinsam eine umfassende Sozial-, Architektur-, Programm- und Technikgeschichte der Berliner Filmtheater von 1895 bis heute! Wir möchten das Standardwerk „Kinoarchitektur in Berlin 1895–1995" korrigieren und ergänzen.
Egal ob Sammler, Filmwissenschaftler oder leidenschaftlicher Kinogänger: jeder kann mitmachen!
Wir rekonstruieren die Geschichte des Gloria Palastes, schließen Wissenslücken und lassen Archivfunde leuchten – mit Fotos, Bauplänen, Anzeigen und Erinnerungsstücken.
🤝 So einfach geht’s:
Kommt einfach spontan vorbei! Wir freuen uns über alles, was Licht in die Geschichte bringt:
Fotos (Haus, Interieur, Personal)
Eintrittskarten, Programmhefte, Anzeigen
Erinnerungen, Anekdoten und Zeitzeugenberichte
Filmmusik, Filmrollen, technische Fundstücke
🎟 Eintritt frei – Gespräche ausdrücklich erwünscht!
Wir freuen uns auf einen spannenden Nachmittag mit euch und euren Beiträgen zur Kinogeschichte Berlins.
Bis Samstag, den 6. Dezember um 15:00 Uhr, im Alexa!
PS: Die Ausstellung Kinomuseum Berlin ist täglich von Montag bis Samstag, 13–20 Uhr, im Alexa (2. OG) geöffnet. Täglich um 19:55 Uhr gibt es Testvorführungen in Formaten wie Super 8, 16mm, 35mm, 70mm oder 2K/4K.
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Wir setzen unsere weitreichende Reise durch die Geschichte der Berliner Lichtspielhäuser fort – und wir laden euch herzlich ein, aktiv dabei zu sein! Im Fokus: Das Projekt „Berliner Filmtheater" – Volume 2" Das Monumentale MGM-THEATER KURFÜRSTENDAMM
Unser Liebling: Die legendäre 70mm-Premiere von MEUTEREI AUF DER BOUNTY am 20.12.1962. Und die Sensurround-Premiere von ERDBEBEN 1975
Stellt euch vor: Eine eigens eingezogene, unfassbare 27 Meter breite Bildwand für die BOUNTY, die kaum größer gewesen war! Die größte Bildwand ihrer Zeit in Berlin. Wir sprechen über die optische Wucht des 70mm Ultra Panavision, das damals alles Dagewesene in den Schatten stellte – und laut Zeitzeugen bis heute unübertroffen ist. Ein cineastisches Ereignis, bei dem Koryphäen der Filmvorführung wie Werner Mögelin (später Chefvorführer Arsenal) am Start waren.
Werde Teil der Forschung: Das Kinomuseum braucht Euch!
Das Ziel unseres Projekts ist hochgesteckt, aber wunderbar zugänglich: Wir schreiben gemeinsam eine umfassende Sozial-, Architektur-, Programm- und Technikgeschichte der Berliner Filmtheater von 1895 bis heute. Wir korrigieren und ergänzen das Standardwerk „Kinoarchitektur in Berlin 1895–1995" und bringen Historie und Erinnerung zusammen.
🗓 Diesen Samstag, 25.10.25 ab 15:00 Uhr in der Ausstellung Kinomuseum Berlin (im Alexa-Center, 2. OG):
Wir rekonstruieren gemeinsam die Geschichte des MGM-Theaters, schließen Wissenslücken und bringen die Archivfunde zum Leuchten – mit Fotos, Bauplänen, Anzeigen und Erinnerungsstücken.
Egal ob Sammler, Filmwissenschaftler oder leidenschaftlicher Kinogänger: JEDER kann mitmachen!
So einfach geht’s:
Bringt spontan vorbei! Wir freuen uns über alles, was Licht in die Geschichte bringt:
Fotos (Haus, Interieur, Personal)
Eintrittskarten, Programmhefte, Anzeigen
Erinnerungen, Anekdoten und Zeitzeugenberichte
Filmmusik, Filmrollen, technische Fundstücke
Authentischer analoger Mehrwert: Wir zeigen in der Ausstellung auch unseren DP70-Filmprojektor wie einst in MGM-Zeiten, der Universalprojektor für 35mm- und 70mm-Film (der Bautyp wurde 1962 mit dem Technischen Oscar ausgezeichnet).
Eintritt frei. Gespräche ausdrücklich erwünscht!
Wir danken bei der Vorschau der Fotos unter anderem den Fotografen Bernhard Lorenz, Franz Urban, Werner Mögelin, Jean-Pierre Gutzeit, Lutz Becker, dem Bauamt Charlottenburg, dem Verlag Filmecho, der B.Z., dem Wirtschaftverband Berliner Filmtheater, Bode: Filmtheater und anderen für die Freundlichkeit, Bilder zur Verfügung zu stellen.
Tägliche Öffnungszeiten der Ausstellung Kinomuseum Berlin: Mo–Sa, 13–20 Uhr im Alexa, 2. OG
(Täglich um 19:55 Uhr: Testvorführungen in Formaten wie Super 8, 16mm, 35mm, 70mm oder 2K/4K möglich)