04/05/2026
Das Gemälde zeigt den Blick über den Giudecca-Kanal nach Nordwesten, eine im Vergleich zu den bekannten Veduten Venedigs bewusst unspektakuläre Ansicht. Francesco Guardi richtet den Fokus auf das alltägliche Treiben mit Gondeln, Flößen und der Uferzone, während nur die Kirche S. Maria del Rosario als markanter Bau hervortritt.
Die Motivwahl steht für Guardis Abkehr von der präzisen Vedutenmalerei eines Canaletto hin zu einer freieren, atmosphärischen Darstellung. Das mehrfach variierte Bildthema gehört zu einer Werkgruppe, die vermutlich mit Ansichten von S. Giorgio Maggiore korrespondierte.
Venedig war sowohl Motiv als auch Wirkstätte für Guardi, sowie für einige andere Werke aus der . Auch heute noch ist Venedig ein Ort, an dem Kunst und Kunstgeschichte immer neu verhandelt werden, wie bei der Venice Biennale seit 1895. Diese öffnet bereits zum 61. mal am 9. Mai.
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The painting presents a view of the Giudecca Canal looking northwest, a deliberately understated subject compared to the well-known Venetian vedute. Francesco Guardi focuses on everyday activity such as gondolas, rafts, and the waterfront, while only the Church of Santa Maria del Rosario stands out.
This choice reflects Guardi’s departure from the precise vedute of Canaletto toward a more atmospheric approach. The composition, repeated in several versions, forms part of a group likely paired with views of San Giorgio Maggiore.
Venice was both a subject and a place of activity for Guardi, as well as for several other works in the . Even today, Venice remains a place where art and art history are continually re-examined, as seen at the Venice Biennale since 1895. It opens for the 61st time on May 9.
Francesco Guardi — Blick auf den Giudecca-Kanal nach Nordwesten mit den Zattere, nach 1760
Credit: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders Public Domain Mark 1.0