Kaiser Friedrich Museumsverein

Kaiser Friedrich Museumsverein Der KFMV unterstützt seit 1897 Gemäldegalerie und Skulpturensammlung in Berlin

Der Dagmarstag stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des 300. Geburtstags von Daniel Chodowiecki. Benannt nach dem Namens...
30/05/2026

Der Dagmarstag stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des 300. Geburtstags von Daniel Chodowiecki. Benannt nach dem Namenstag der heiligen Dagmar, hätte die Veranstaltung mit Dagmar Hirschfelder und Dagmar Korbacher als Gastgeberinnen kaum passender besetzt sein können.

Nach der Begrüßung durch die beiden Direktorinnen sowie Dorothea Zwirner .zwirner und Brigit Blass-Simmen führten Mailena Mallach und Dagmar Hirschfelder durch die Sammlungen von Kupferstichkabinett und Gemäldegalerie und eröffneten spannende Einblicke in Chodowieckis Berlin des 18. Jahrhunderts.

Beim anschließenden Get-together der Freundeskreise wurde angestoßen, diskutiert und sich ausgetauscht.

Vielen Dank an die Graphische Gesellschaft zu Berlin für die gemeinsame Veranstaltung und an alle Gäste für den schönen Abend.

Einmal im Monat widmen wir uns einem Werk, das nicht mehr Teil der Sammlung ist. Gemälde und Skulpturen, die im Zweiten ...
26/05/2026

Einmal im Monat widmen wir uns einem Werk, das nicht mehr Teil der Sammlung ist. Gemälde und Skulpturen, die im Zweiten Weltkrieg verloren gingen – zerstört, verschollen oder bis heute nicht zurückgekehrt. Sie existieren nur noch in den Büchern, alten Fotografien – oder in Beschreibungen.

Allein aus dem Bestand des Kaiser Friedrich Museumsvereins gingen 1945 insgesamt 13 Gemälde verloren. Hinzu kommen mindestens 43 Skulpturen, die als dauerhaft verschwunden gelten.

Diese Serie macht Leerstellen sichtbar und hält die Erinnerung an Werke wach, die einst Teil der Sammlung waren.

Diese außergewöhnliche „Annunciata“ von Francesco di Valdambrino entstand um 1420 in Siena und gehört heute zu den große...
15/05/2026

Diese außergewöhnliche „Annunciata“ von Francesco di Valdambrino entstand um 1420 in Siena und gehört heute zu den großen Stil-Ikonen im Bode-Museum .museum .
Besonders beeindruckend ist der Faltenwurf ihres Gewandes: Holz, das aussieht wie wehender Couture-Stoff.

Fast 600 Jahre später scheint dieselbe Figur bis in die Couture nachzuwirken: Eine direkte Referenz von Valentino wurde zwar nie bestätigt, manche Looks wirken dennoch, als hätte die Modewelt einen sehr genauen Blick in unsere Sammlung geworfen. Zwischen sakraler Bildsprache, fließenden Gewändern und dramatischen Silhouetten liegen manchmal nur ein paar Jahrhunderte.

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This extraordinary “Annunciata” by Francesco di Valdambrino was created around 1420 in Siena and today stands as one of the great style icons of the Bode Museum.
Particularly striking is the drapery of her garment: wood carved to look like flowing couture fabric.

Almost 600 years later, the same figure still seems to echo through contemporary couture. While Valentino has never officially confirmed a direct reference, some looks feel as though the fashion world took a very close look at our collection. Between sacred imagery, flowing garments, and dramatic silhouettes, sometimes only a few centuries stand in between.



Foto: Andres Kilger

KFMV-Exkursion nach Flandern 🇧🇪✨Zwei Städte, zwei Tage voller Kunst, Geschichte und intensiver Eindrücke.In Gent war das...
12/05/2026

KFMV-Exkursion nach Flandern 🇧🇪✨
Zwei Städte, zwei Tage voller Kunst, Geschichte und intensiver Eindrücke.
In Gent war das Highlight die Ausstellung „Unforgettable. Women Artists from Antwerp to Amsterdam, 1600–1750“ im MSK Gent. Kuratorin Frederica Van Dam begrüßte uns persönlich und gab uns zudem spannende Einblicke in die laufenden Restaurierungsarbeiten am Genter Altar. In der St.-Bavo-Kathedrale standen wir schließlich direkt vor dem beeindruckenden Flügelaltar von Jan und Hubert van Eyck. Dank VR-Erlebnis konnten wir das Werk und seinen ursprünglichen Ort in der Vijd-Kapelle noch einmal ganz neu verstehen. Den Tag rundete eine Stadtführung durch das mittelalterliche Gent ab 🏰
Am zweiten Tag ging es nach Brüssel ins Bozar: exklusives Mittagessen im Royal Salon, danach die Ausstellung „Bellezza e Bruttezza – Schönheit und Hässlichkeit in der Kunst“ sowie eine Architekturführung durch das Horta-Gebäude.
Ein großes Dankeschön an Visit Flanders , Visit Gent und Bozar für die großartige und großzügige Unterstützung 🙏✨

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KFMV Excursion to Flanders 🇧🇪✨
Two cities, two days full of art, history, and unforgettable impressions.
In Ghent, the highlight was the exhibition “Unforgettable. Women Artists from Antwerp to Amsterdam, 1600–1750” at the MSK Gent. Curator Frederica Van Dam personally welcomed us and also shared fascinating insights into the ongoing restoration work on the Ghent Altarpiece. At St. Bavo’s Cathedral, we finally stood directly in front of the breathtaking polyptych by Jan van Eyck and Hubert van Eyck. Thanks to a VR experience, we were able to understand the work and its original setting in the Vijd Chapel in an entirely new way. The day concluded with a guided tour through medieval Ghent 🏰
On the second day, we travelled to Brussels and visited Bozar: an exclusive lunch in the Royal Salon, followed by the exhibition “Bellezza e Bruttezza – Beauty and Ugliness in Art” and an architectural tour of the Horta building.
A special thank you to Visit Flanders, Visit Gent, and Bozar for their wonderful and generous support 🙏✨

Ein Recap zur Buchvorstellung „Konjunktur und Kennerschaft – Benoit Oppenheim und der Hype des Skulpturensammelns um 190...
11/05/2026

Ein Recap zur Buchvorstellung „Konjunktur und Kennerschaft – Benoit Oppenheim und der Hype des Skulpturensammelns um 1900“ im .museum.

Gemeinsam mit Dr. Matthias Weniger widmeten sich die Gäste der faszinierenden Geschichte des Sammlers Benoit Oppenheim (1842–1931), dessen spätgotische Skulpturen heute über bedeutende Museumssammlungen weltweit verstreut sind.

Mit zahlreichen unveröffentlichten Fotografien und Dokumenten zeichnet die Publikation nicht nur Oppenheims Leidenschaft für das Sammeln nach, sondern beleuchtet auch die Mechanismen des Kunstmarkts und die Kultur des Sammelns um 1900.

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A recap of the book launch for “Konjunktur und Kennerschaft – Benoit Oppenheim und der Hype des Skulpturensammelns um 1900” at .museum.

Together with Dr. Matthias Weniger, the guests explored the fascinating story of the collector Benoit Oppenheim (1842–1931), whose late Gothic sculptures are now scattered across major museum collections worldwide.

With numerous unpublished photographs and documents, the publication not only traces Oppenheim’s passion for collecting but also sheds light on the mechanisms of the art market and the culture of collecting around 1900.

        Quiringh Gerritsz. van Brekelencam, Junge Frau am Spinnrad, 1667Credit: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegale...
08/05/2026



Quiringh Gerritsz. van Brekelencam, Junge Frau am Spinnrad, 1667

Credit: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Volker-H. SchneiderPublic Domain Mark 1.0

Das Gemälde zeigt den Blick über den Giudecca-Kanal nach Nordwesten, eine im Vergleich zu den bekannten Veduten Venedigs...
04/05/2026

Das Gemälde zeigt den Blick über den Giudecca-Kanal nach Nordwesten, eine im Vergleich zu den bekannten Veduten Venedigs bewusst unspektakuläre Ansicht. Francesco Guardi richtet den Fokus auf das alltägliche Treiben mit Gondeln, Flößen und der Uferzone, während nur die Kirche S. Maria del Rosario als markanter Bau hervortritt.

Die Motivwahl steht für Guardis Abkehr von der präzisen Vedutenmalerei eines Canaletto hin zu einer freieren, atmosphärischen Darstellung. Das mehrfach variierte Bildthema gehört zu einer Werkgruppe, die vermutlich mit Ansichten von S. Giorgio Maggiore korrespondierte.

Venedig war sowohl Motiv als auch Wirkstätte für Guardi, sowie für einige andere Werke aus der . Auch heute noch ist Venedig ein Ort, an dem Kunst und Kunstgeschichte immer neu verhandelt werden, wie bei der Venice Biennale seit 1895. Diese öffnet bereits zum 61. mal am 9. Mai.

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The painting presents a view of the Giudecca Canal looking northwest, a deliberately understated subject compared to the well-known Venetian vedute. Francesco Guardi focuses on everyday activity such as gondolas, rafts, and the waterfront, while only the Church of Santa Maria del Rosario stands out.

This choice reflects Guardi’s departure from the precise vedute of Canaletto toward a more atmospheric approach. The composition, repeated in several versions, forms part of a group likely paired with views of San Giorgio Maggiore.

Venice was both a subject and a place of activity for Guardi, as well as for several other works in the . Even today, Venice remains a place where art and art history are continually re-examined, as seen at the Venice Biennale since 1895. It opens for the 61st time on May 9.



Francesco Guardi — Blick auf den Giudecca-Kanal nach Nordwesten mit den Zattere, nach 1760

Credit: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders Public Domain Mark 1.0

Unter der Begleitung von Bernd W. Lindemann, führte uns die Exkursion durch eine Stadt, in der sich Weltgeschichte und K...
29/04/2026

Unter der Begleitung von Bernd W. Lindemann, führte uns die Exkursion durch eine Stadt, in der sich Weltgeschichte und Kunstgeschichte auf besondere Weise verdichten. Vom Auftakt an der Schlosskirche Wittenberg mit ihrer berühmten Thesentür bis hin zum gemeinsamen Mittag am Marktplatz spannte sich ein Tag voller Perspektiven und Verbindungen.
Eines von vielen Highlights war der Besuch der Stadtkirche St. Marien Wittenberg: Hier begegneten wir dem eindrucksvollen Cranach-Altar, bevor wir im Cranach-Hof den Spuren von Lucas Cranach der Ältere folgten. Orte, an denen Bilder nicht nur entstehen, sondern Geschichte schreiben.
Außerdem führte uns der Tag auch ins Cranach-Haus Wittenberg sowie in die Ausstellung „Glaube. Zweifel. Kunst. – Teil I: Aufbruch in die Moderne“ im Schloss Wittenberg.

Wir danken allen, die dabei waren

Am 23. April führte Dr. Alexander Röstel die Mitglieder des Kaiser Friedrich Museumsvereins durch seinen Arbeitsbereich ...
27/04/2026

Am 23. April führte Dr. Alexander Röstel die Mitglieder des Kaiser Friedrich Museumsvereins durch seinen Arbeitsbereich im .museum . Seit Mitte 2025 verantwortet er die italienischen Skulpturen des Mittelalters und der Renaissance – ein Feld voller leiser Meisterwerke und großer kunsthistorischer Linien. 

In seiner rund einstündigen Führung stellte er nicht nur zentrale Werke vor, sondern gab auch persönliche Einblicke: Welche Objekte ihm besonders nahestehen, welche Fragen ihn leiten und welche Projekte er in den kommenden Jahren verfolgen möchte.

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On April 23, Dr. Alexander Röstel guided members of the Kaiser Friedrich Museumsverein through his area of work. Since mid-2025, he has been responsible for Italian sculptures of the Middle Ages and the Renaissance – a field shaped by quiet masterpieces and far-reaching art historical narratives.

During his hour-long tour, he not only introduced key works, but also offered personal insights: which objects are particularly close to him, the questions that guide his research, and the projects he aims to pursue in the years to come.

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10785

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