Historisches Museum der Stadt Bielefeld

Historisches Museum der Stadt Bielefeld Das Historische Museum Bielefeld im Ravensberger Park stellt die Geschichte Bielefelds und seiner Re Es wurde im Mai 1994 eröffnet.

Das Historische Museum Bielefeld zeigt die Geschichte Bielefelds und der Region Ostwestfalen-Lippe mit einem Schwerpunkt auf der Industriegeschichte. Die Ausstellung ist in einigen Hallen der ehemaligen Ravensberger Spinnerei untergebracht, wodurch es den Besucher in die Atmosphäre der Industrialisierung eintauchen lässt.

09/06/2026

„Was ich anhatte…“
Franzi, Angela, Bibi, Caro, Anika, Franca… – die Frauen sind unterschiedlich alt, leben an verschiedenen Orten und ihre Namen sind geändert, doch sie haben eines gemeinsam: Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt. In der Ausstellung „Was ich anhatte …“, die vom 15. Juni bis 13. Juli im Historischen Museum der Stadt Bielefeld zu sehen sein wird, berichten zwölf Frauen von sexuellen Übergriffen, die sie erlebt haben. Sie wollen nicht mehr schweigen und Opfer sein, sondern anderen Frauen Mut machen, ihre Scham zu überwinden und Übergriffe anzuklagen. „Was ich anhatte …“ ist eine Wanderausstellung, die Erfahrungen von Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, durch ihre Kleidung, die sie während einer solchen Tat trugen, öffentlich macht. Im Vordergrund steht das Erzählen diverser Geschichten erlebter sexualisierter Gewalt. Frauen werden nicht vergewaltigt, weil sie einen Minirock tragen. Hier herrscht eine Täter-Opfer-Verkehrung, auch Victim-Blaming genannt, vor. Die Frauen werden zu Täterinnen gemacht, weil sie die falsche Kleidung getragen haben. Die jüngste Teilnehmerin war damals sechs Jahre alt, die älteste ist über achtzig. Exponate der Ausstellung sind größtenteils die Originalkleidung der Frauen. Wenn diese nicht mehr existierte, wurde sie nach den Vorgaben der Frau originalgetreu in Secondhand-Läden nachgekauft. Die jeweiligen Berichte zum Kleidungsstück sind unverändert. „Was ich anhatte …“ ist ein aufrüttelndes und gleichzeitig berührendes Projekt, welches für das Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen sensibilisieren und mobilisieren soll. Als Wanderausstellung thematisiert das Projekt künstlerisch sexualisierte Gewalt gegen Frauen. Sie beleuchtet Grauzonen, bringt Tabus in den öffentlichen Raum und ist keine leichte Kost.



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09/06/2026

Sexualisierte Gewalt ist kein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Problem. Doch warum halten sich hartnäckige Mythen wie „Opfer haben die Tat provoziert“ oder „Vergewaltigungen sind Ausnahmen“? In diesem Vortrag analysiert Dr. Sandra Schwark die Mechanismen der Vergewaltigungskultur – ein Zustand, in dem Gewalt gegen Frauen als unvermeidlich akzeptiert wird.
Besonders wichtig ist die Auseinandersetzung mit den Folgen dieser Mythen: Sie führen dazu, dass die meisten Taten nicht angezeigt werden, Betroffene sich schämen und der Justizprozess oft eine erneute Viktimisierung bedeutet. Dr. Schwark zeigt auf, wie wir als Gesellschaft durch Aufklärung, Prävention und gesellschaftliches Umdenken diesen Kreislauf durchbrechen können.

Magdalene Sadura ist seit 23 Jahren im Frauennotruf Bielefeld tätig und wird von der praktischen Arbeit in der Fachstelle bei sexualisierter Gewalt berichten: von der stabilisierenden traumasensiblen Beratung ebenso wie von der Begleitung im Rahmen einer möglichen Strafanzeige oder von der Angehörigenberatung. Gerne werden auch Publikumsfragen beantwortet.


02/06/2026

Maxi & Leo
Portraits und der fotografische Roadtrip
2014 - 2024

Als Katharina Bosse 2014 mit den Portraits ihrer Kinder Maxi und Leo begann, galt es als unprofessionell, die eigenen Kinder im künstlerischen Werk zu thematisieren.
Man akzeptierte die Unsichtbarkeit von Care-Arbeit. In der professionellen Arbeit (im künstlerischen Bereich oft ebenso unbezahlt) waren die Kinder unsichtbar.

Katharina Bosse hatte bereits in der vorherigen Serie „A Portrait of the Artist as a young Mother“(2004-2009) Mutterschaft zum Thema gemacht. Zudem ließ das Leben als alleinerziehende Mutter eine Trennung von den Kindern zum Zweck der Kunstproduktion nicht zu.

Also wandte sie die Mittel an, die ihr aus der langen Laufbahn als internationale Magazinfotografin vertraut waren. Sie unternahm mit ihren Kindern Fotoreisen, oft in die USA - ihrer Heimat bevor sie Mutter wurde. In dem Langzeitprojekt sieht man das Heranwachsen der Kinder. Zu Beginn sind sie sieben und zehn Jahre alt. Zehn Jahre später kommt das Projekt zu einem vorläufigen Abschluss.

Auf abgelaufenem Fotopapier vergrößert, wirken die Bilder nostalgisch und zeitlos. Sie thematisieren die Vergänglichkeit der Fotografie ebenso wie die im Nachhinein verflogen erscheinende Zeit, in der Kinder heranwachsen. Die Fotografien sind persönlich, aber nicht privat. Es bleibt offen, von wessen Erinnerungen sie handeln.

22/04/2026

Vielfältiges Programm mit Musik, Tanz, Improtheater und Live-Sketching unter anderem mit Urban Sketchers of OWL



18:00-24:00: Familiensache – Leben zwischen Ideal und Alltag

Sonderausstellung



18:00-24:00: Urban Sketching: Bielefeld und OWL im Skizzenbuch

Sonderausstellung mit Urban Sketchers of OWL



18:00-24:00: „Die Unterwerfung“ – Filmschaffende in der NS-Zeit

Sonderausstellung der Stiftung Tri-Ergon Filmwerk



18:00-22:00: Vorführungen an historischen Maschinen



18:00-22:00: Familiensache: Mach mit!

Spiel- und Kreativangebote in der Sonderausstellung



18:00-21:00: Nachtansichten live gezeichnet – Urban Sketching zum Mitmachen



18:30: „Von Mauern und Brücken“

Kindertheater-Gruppe „Zeitgeister“ der LAG und des Historischen Museums



19:30: Heide lauscht

Musikalische Folk-Reise mit Ramona Kozma, Yulika Ogawa-Müller und Miriam Braun



20:30: Deutsche und internationale Songs mit dem Chor K2 unter der Leitung von Jessica Loebbe



21:00: Heide lauscht

Musikalische Folk-Reise mit Ramona Kozma, Yulika Ogawa-Müller und Miriam Braun



21:45: Soli-Auftritte der Talent Akademie Tanz OWL der Musik- und Kunstschule Bielefeld



22:30: „Bis hier hin gut“– Geschichte – Musik – Improvisationstheater (GS)



Kulinarisches im Gässchen:

Frischer Pickert von Pickert-Mädel

Wein, Bier und alkoholfreie Getränke

11/04/2026

Eröffnung der Sonderausstellung „Die Unterwerfung – Filmschaffende in der NS-Zeit“
12 April um 11:30

Was zählen Meinungen und Einstellungen, wenn sich die Zeiten ändern. Kriege, Seuchen oder Meinungsmanipulationen führen zu Unsicherheiten, Heilsbringer versuchen dies auszunutzen. Eine sehr aktuelle Entwicklung, fast überall auf der Welt. Kann da ein Blick in die jüngere Vergangenheit helfen – insbesondere in die deutsche Geschichte Anfang des 20. Jahrhunderts?

Unsere Ausstellung versucht deshalb der Frage nachzugehen, wie sich bedeutende Künstler – schon Stars im Weimarer Kino – so bedingungslos der nationalsozialistischen Filmpolitik unterwerfen konnten. Manche offen und pointiert in Propagandafilmen, andere eher verdeckt in den sogenannten unpolitischen Unterhaltungsfilmen. Wie schnell können Einstellungen kippen, wie stark sind Widerstandsreflexe?

Eine Sonderausstellung der Stiftung Tri-Ergon-Filmwerk

31/03/2026
25/02/2026

Adresse

Ravensberger Park 2
Bielefeld
33607

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+49521513635

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