23/04/2026
Jens Sundheim – „Das mechanische Auge“
Vom 26.04. bis 13.09.2026
Eröffnung: 26.04.2026, 15 Uhr im Haus Kemnade
Einführung: Reinhard Buskies
Was passiert, wenn Kameras überall sind – und niemand mehr bewusst fotografiert?
In seinen konzeptuellen Arbeiten setzt sich Jens Sundheim mit den Bildwelten auseinander, die weltweit durch We**ams entstehen: automatisch, dauerhaft, scheinbar beiläufig. Zwischen Utopie und Überwachung untersucht er deren Ästhetik, Bedeutung und Funktion.
Seit über 25 Jahren reist Sundheim zu Orten, die von We**ams erfasst werden – und tritt selbst ins Bild. Seine Performances führen ihn von der ersten We**am der Welt bis in den Kontrollraum der ESA oder sogar in eine New Yorker Gefängniszelle. Seine Arbeiten bewegen sich dabei zwischen physischer Präsenz und digitaler Distanz – zwischen Ort und Ortlosigkeit.
Wer macht diese Bilder eigentlich?
Wer schaut sie an?
Und verändert die Kamera vielleicht den Ort selbst?
Kommt vorbei, schaut hin – und stellt euch die gleichen Fragen.