Barbara Fischbach - Seelencoaching und Trauerbegleitung

Barbara Fischbach - Seelencoaching und Trauerbegleitung Ich unterstütze Menschen auf ihrem spirituellen Weg, begleite Trauernde u Angehörige v Demenzkranken.

03/05/2026

Wie du Abschied nehmen kannst, wenn der Mensch noch da ist 💔🕊️

»Es ist Zeit, Abschied zu nehmen« – aber wie macht man das, wenn jemand mit Demenz körperlich noch da ist, aber innerlich langsam geht?

In diesem sehr persönlichen Tagebuchtext nimmt Ursula E. Kehrli uns mit auf ihre Reise:
👉 Zwischen Liebe, Loslassen und der leisen Trauer mitten im Alltag.
💬 Sie schreibt über Momente, in denen Nähe plötzlich fremd wirkt – und über das Ringen um Würde und Verbundenheit.
💡 Ein Text, der tröstet, weil er ehrlich ist.

📖 Jetzt lesen und teilen:
https://ow.ly/BXA450VwriC

02/05/2026

Nach einem Verlust passiert neben dem eigentlichen Verlust noch etwas anderes – etwas, das viele kaum greifen können:
Dein Kopf und dein Herz leben plötzlich in zwei verschiedenen Welten.

Der Kopf…
will funktionieren.
Will verstehen.
Will Lösungen finden.

Er sucht nach den alten Regeln:
„Was hilft jetzt?“
„Wie komme ich da raus?“
„Wie werde ich wieder wie vorher?“

Aber genau da liegt das Problem:
Der Kopf ist noch in der alten Dimension gefangen.

Währenddessen ist dein Herz längst weitergezogen.
Es hat verstanden, dass nichts mehr ist wie vorher.
Es fühlt die Leere.
Die Sehnsucht.
Die Endgültigkeit.

Es lebt schon in dieser neuen, noch fremden Realität –
und kann sie selbst noch nicht erklären.

Und so funken Kopf und Herz auf unterschiedlichen Frequenzen.
Das fühlt sich oft an wie:
🔹 innerer Konflikt
🔹 Unruhe ohne klaren Grund
🔹 Gedankenkreisen ohne Lösung
🔹 das Gefühl, „nicht zusammenzupassen“ mit sich selbst

Lost in space.

Vielleicht kennst du das:
Du denkst, du müsstest „stärker“ sein –
aber innerlich bricht etwas weg.
Oder:
Du versuchst, logisch zu begreifen,
was dein Herz einfach nur fühlen will.

Das ist kein Fehler im System.
Das ist Trauer.
Dein Nervensystem läuft noch auf Überlebensmodus,
dein Kopf versucht Kontrolle zurückzugewinnen –
während dein Herz längst begonnen hat, Abschied zu verarbeiten.

Und genau hier liegt deine Aufgabe in der Trauer:
Nicht, das Herz zu beruhigen.
Sondern den Kopf mitzunehmen.
Ihm langsam zu erklären,
was dein Herz längst weiß.

ALLES, was wir bei TrostHelden anbieten,
läuft genau darauf hinaus. Wir erklären dem Kopf,
was das Herz fühlt. Wir bringen Menschen
zusammen, die ähnliches durchmachen.

Denn genau so entsteht Verbindung.
Und eine neue gemeinsame Frequenz
von Herz und Kopf.
Eine neue innere Ordnung.

💬 Wenn du das gerade erlebst:
Du bist nicht widersprüchlich.
Du bist in einem Übergang.
Und dein System versucht gerade,
zwei Welten miteinander zu verbinden.

PS: Viele Herzenserklärungen für den Kopf
findest du in unserer TrostHelden-Community
und in meinem Buch „TrostLabor“.

04/04/2026

Über Frauen, die alles wissen und genau deshalb alles tragen

04/04/2026

Erfahre, wie Mahlzeiten weiterhin gut gelingen können.

04/04/2026

Emma Heming Willis hat den »Emma and Bruce Willis Fund« gegründet. 💙
Fokus: Frontotemporale Demenz (FTD).

Die Stiftung will:
– Betroffene und Angehörige sichtbarer machen
– Forschung zu FTD voranbringen
– Wissen über diese Demenzform verbreiten

FTD steht selten im Zentrum – obwohl sie Verhalten, Sprache und Persönlichkeit stark verändert.
Emma Heming Willis nutzt ihre Reichweite, um genau diese Lücke zu schließen. 🧩

💬 Ist FTD aus deiner Sicht noch zu wenig im Fokus?

26/03/2026
17/03/2026

In der Nacht, als mein Vater starb, leuchtete mein Handy voller Ausreden auf, und ich verstand, welche Liebe wirklich kommt und welche nur redet.

„Ist er noch wach?“

Das war die Nachricht von meinem älteren Bruder Thomas.

Nicht: „Wie geht es dir?“

Nicht: „Soll ich kommen?“

Nur das.

Ich saß neben meinem Vater im Pflegebett, das wir vor ein paar Wochen ins Wohnzimmer gestellt hatten. In demselben Zimmer, in dem er früher im Sessel eingeschlafen war, bei leise laufendem Fußball im Fernsehen und einer Kaffeetasse auf dem kleinen Tisch.

Seine Augen waren halb offen, aber ich merkte, dass er den Raum kaum noch wahrnahm.

Das Sauerstoffgerät summte.

Die Wanduhr war plötzlich lauter als sonst.

Und ich wusste, dass diese Nacht anders war.

Seit drei Monaten hatten mir alle gesagt, ich müsse das nicht allein schaffen.

Meine Schwester Sabine sagte: „Ruf jederzeit an.“

Meine Cousine meinte: „Wir teilen uns die Nächte.“

Sogar Nachbarn sagten: „Wenn was ist, sag Bescheid.“

Aber am Ende blieben die Nächte meine.

Der Medikamentenplan war meiner.

Die Bettwäsche, die Einlagen, das Glas Wasser mitten in der Nacht, die Angst um zwei Uhr morgens, die Rechnungen auf dem Küchentisch, die Formulare, die Unruhe, das Warten.

Alles meins.

Mein Vater war nie ein Mann gewesen, der gern Hilfe angenommen hat.

Er hatte über vierzig Jahre gearbeitet.

Mit seinen Händen.

Er hatte das Gartenhaus selbst aufgebaut, Schränke repariert, tropfende Wasserhähne dicht gemacht und bei uns zu Hause alles wieder hinbekommen, was kaputt war.

Er sagte früher oft: „Solange ich stehen kann, geht es.“

Dann konnte er irgendwann nicht mehr lange stehen.

Später brauchte er den Rollator.

Und irgendwann brauchte er mich.

Ich glaube, das hat ihm mehr wehgetan als die Krankheit selbst.

Als ich ihm das erste Mal beim Umziehen helfen musste, drehte er den Kopf zur Wand und sagte leise: „So sollte ein Vater von seiner Tochter nicht gesehen werden.“

Ich habe gelacht, damit es leichter wirkt.

Ich sagte, ich sei zweiundfünfzig und nicht mehr klein.

Aber später stand ich im Bad und weinte in ein Handtuch, damit er es nicht hörte.

An diesem letzten Abend war er mal da und mal schon weit weg.

Manchmal drückte er meine Finger.

Manchmal murmelte er Dinge, die ich nicht ganz verstand.

Meine Mutter war seit neun Jahren tot, aber er sagte ihren Namen zweimal, als stünde sie gleich in der Küche und würde Suppe warm machen.

Gegen neun rief mein jüngerer Bruder Stefan an.

Er wohnte weit weg und war kein einziges Mal gekommen.

Er sagte, mit der Arbeit sei es schwierig gewesen.

Er sagte, die Fahrt sei zu weit.

Er sagte, Vater hätte sowieso kein großes Aufheben gewollt.

Dann fragte er mich, ob er wohl „nach dem Wochenende“ noch Zeit hätte zu kommen.

Ich schaute auf den Mann, der uns das Fahrradfahren beigebracht hatte.

Der uns gezeigt hatte, wie man im Winter ruhig fährt, wenn die Straßen glatt sind.

Der immer sein Wort gehalten hat.

Und in mir wurde etwas ganz still und ganz kalt.

Ich sagte: „Nein. Die Zeit gibt es nicht mehr.“

Dann legte ich auf.

Ich konnte seine Schuld nicht auch noch tragen.

Später am Abend war mein Vater für einen kurzen Moment klarer als den ganzen Tag.

Er drehte sich langsam zu mir, als koste ihn schon das jede Kraft.

Dann sagte er nur: „Du bist geblieben.“

Mehr nicht.

Keine große Rede.

Kein letzter langer Satz wie im Film.

Nur diese drei Worte.

Du bist geblieben.

Ich legte meine Stirn an seine Hand und sagte endlich das, was ich in den letzten Wochen viel zu selten gesagt hatte, weil immer irgendetwas war.

Weil ich müde war.

Weil ich funktioniert habe.

Weil ich Angst hatte.

„Ich hab dich lieb“, sagte ich.

Mehrmals.

So, als könnte ich mit diesen Worten noch etwas festhalten.

Ich dankte ihm für alles, was früher so selbstverständlich gewesen war, dass man es kaum gesehen hatte.

Für die Brote für die Schule.

Für die stillen Opfer.

Für die Art, wie er schwere Dinge leicht aussehen ließ, damit wir Kinder keine Angst bekamen.

Ich sagte ihm, dass er ein guter Vater war.

Dass er nicht versagt hatte, nur weil sein Körper nicht mehr konnte.

Dass er sich ausruhen durfte.

Nach Mitternacht veränderte sich sein Atmen.

Wer das einmal gehört hat, vergisst es nicht.

Es ist nicht laut.

Nicht dramatisch.

Nur anders.

Anders genug, dass der eigene Körper sofort merkt, was kommt.

Ich hielt seine Hand und zählte jeden Atemzug, als könnte ich die Zeit damit anhalten.

Im Zimmer war es so still, dass ich mein eigenes Herz hörte.

Dann kam noch ein Atemzug.

Und dann keiner mehr.

Das Seltsamste war nicht die Stille danach.

Das Seltsamste war der Frieden in seinem Gesicht.

Als hätte etwas endlich losgelassen.

Ich konnte das nicht.

Noch nicht.

Ich saß lange neben ihm.

Seine Hand in meiner, auch als sie längst kalt geworden war.

Mein Handy vibrierte immer wieder.

Nachrichten.

Anrufe.

Familie, die plötzlich wach war.

Familie, die plötzlich Worte hatte.

Familie, die auf einmal mittrauern wollte.

Ich antwortete nicht.

Denn die Wahrheit saß neben mir in diesem Zimmer.

Und sie war schwerer als meine Wut.

Die Wahrheit war: Liebe zeigt sich nicht in den Nachrichten nach dem Tod.

Nicht in den lauten Worten.

Nicht darin, wer hinterher am meisten sagt.

Liebe zeigt sich darin, wer die Laken wechselt.

Wer kaum schläft.

Wer die Namen der Medikamente lernt.

Wer die Angst in der Nacht hört und trotzdem bleibt.

Diese Nacht hat mir etwas genommen, das ich nicht zurückbekomme.

Kraft.

Leichtigkeit.

Etwas von meinem Vertrauen.

Aber sie hat mir auch etwas gelassen.

Eine stille, harte Würde.

Denn als es wirklich darauf ankam, war ich da.

Ich bin nicht weggelaufen.

Und in einer Welt voller Menschen, die sagen: „Meld dich, wenn du was brauchst“, habe ich gelernt, dass Dasein nicht ein Teil von Liebe ist.

Dasein ist alles.

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13/03/2026

Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Trotzdem herrscht oft Unsicherheit – besonders nach einer Diagnose.
Unsere Broschüre Was ist Alzheimer? bietet einen kompakten und verständlichen Überblick zu:
• Symptomen, Diagnose und Behandlung
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Sie richtet sich an alle, die sich frühzeitig informieren oder konkrete Fragen klären möchten.
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Boppard

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