Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven

Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven Erlebnismuseum – Familienmuseum – Migrationsmuseum Sonderausstellungen, Publikationsreihe & Veranstaltungen:
www.dah-bremerhaven.de
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Mit der Eröffnung des Deutschen Auswandererhauses in Bremerhaven wurde 2005 der Grundstein für das erste Migrationsmuseum in Deutschland gelegt. Informativ und emotional präsentierte das Museum zunächst die Geschichte der 7,2 Millionen europäischen Auswander:innen, die von 1830 bis 1974 über Bremerhaven nach Übersee gingen. 2012 folgte der Erweiterungsbau zu 300 Jahren Einwanderungsgeschichte nach

Deutschland, beginnend mit den Hugenotten. Das Deutsche Auswandererhaus wurde 2007 als bestes Museum in Europa ausgezeichnet und erhielt den „European Museum of the Year Award“. Mit dem Konzept eines Erlebnismuseums beschritten Wissenschaftler:innen, Architekt:innen und Gestalter:innen gänzlich neue Wege in der musealen Vermittlung. Neben dem Aspekt des emotionalen Lernens spielt Authentizität eine wesentliche Rolle: Authentisch ist der Standort. Authentisch ist die Gestaltung der Ausstellungsräume, die nach historischen Vorbildern detailgetreu inszeniert worden sind. Authentisch sind die 33 Familiengeschichten von Aus- und Einwander:innen, auf deren Spuren die Besucher:innen auf ihrem Rundgang wandeln und anhand derer das Museum die verschiedenen Gründe und Ursachen von Migration vermittelt.

Das Kinderkino ist zu Gast im Deutschen Auswandererhaus - diesmal zusammen mit Paddington, dem kleinen Bären, der in Lon...
03/09/2026

Das Kinderkino ist zu Gast im Deutschen Auswandererhaus - diesmal zusammen mit Paddington, dem kleinen Bären, der in London ein neues Zuhause findet. Am 16.09.2026 um 15:30 Uhr, und wer mag, kann nach dem Film noch eine kleine Kurzführung mit unserer Museumspädagogin Astrid durchs Haus machen. Der Eintritt ist frei!

Der erste After-Work-Termin im Juli war ein voller Erfolg, daher bieten wir nun nochmal die Gelegenheit auf einen entspa...
02/09/2026

Der erste After-Work-Termin im Juli war ein voller Erfolg, daher bieten wir nun nochmal die Gelegenheit auf einen entspannten Spätsommer-Abend: Tauche ein in die Geschichten von Aufbruch und Neuanfang – und genieße anschließend einen entspannten Ausklang mit Blick auf den Neuen Hafen.

Gemeinsam mit laden wir ein zu:
- 60-minütige Kurzführung durch das Deutsche Auswandererhaus
- Signature-Cocktail „New York Bar Sour“ (oder alkoholfreie Alternative) in der New York Bar

Am 10.09.2026 | 17:00 Uhr
Anmeldung erforderlich - Link in der Bio.

[Text im Bild:] Tagebücher gelten schnell als sentimentales Teenie-Phänomen🎀, dabei können sie für uns immer wieder in s...
31/08/2026

[Text im Bild:] Tagebücher gelten schnell als sentimentales Teenie-Phänomen🎀, dabei können sie für uns immer wieder in schwierigen Situationen Halt, Reflexionsort, Zuhörer:in und Logbuch sein. ⚓Etwa, wenn wir Auswandern...

So ist auch die blaue Kladde mit dem Schlangenledermuster 📘für Sabine Gosh (geb. Krügler) um 2000 ein wichtiger Ankerpunkt. 1975 in Düsseldorf geboren, hat die junge Frau lange vom Auswandern geträumt. Der plötzliche Tod ihres Vaters und das Streben nach beruflicher Weiterentwicklung gehören zu den Dingen, die ihr jetzt den letzten Schubs Richtung London geben. 🇬🇧 Das Tagebuch begleitet die gelernte Büro- und Marketingfachkauffrau, zunächst zu den ehemaligen Gasteltern. Von dieser Basis aus will sie in ihr neues Leben starten.

In ihrem Buch hält Sabine die Beschwerlichkeiten der ersten Monate fest: Die unerwartet schwere Job- und Wohnungssuche, die vielen Momente der Einsamkeit, des Heimwehs und der Trauer um den Vater.☔Eigentlich sollten auch es nur ein paar Monate in England werden. Doch Sabine gibt nicht auf und es finden immer mehr heitere Einträge in ihr Tagebuch. 🌞Sie macht Ausflüge, findet Freunde, eine Wohnung - und sie schreibt von einem Menschen, der ihr besonders sympathisch ist: Huw Ghosh...

Möchtet ihr erfahren, wie Sabines Geschichte weitergeht? Und die ihres Tagebuchs?
Dann schaut auf dah-bremerhaven.de oder den Link in unserem LinkTree🌳

Unseere Veranstaltungn im September - wir freuen uns, Euch im DAH zu sehen!
30/08/2026

Unseere Veranstaltungn im September - wir freuen uns, Euch im DAH zu sehen!

28/08/2026

Entdeckt die Geschichten unserer Ausstellung 16/16: Adolf Herzog lebte an 14 verschiedenen Orten - von der heutigen Ukraine über Sibirien, Moldau und Leningrad bis nach Deutschland.

👩🏽‍🏫Jetzt wird es für ein paar von uns etwas gemein, für andere richtig unterhaltsam: Es geht um Mathematik. ✖️➕➗ Sie be...
26/08/2026

👩🏽‍🏫Jetzt wird es für ein paar von uns etwas gemein, für andere richtig unterhaltsam: Es geht um Mathematik. ✖️➕➗ Sie beschreibt einige außergewöhnliche Fähigkeiten des Menschen, die nur wenige andere Wesen auf diesem Planeten zu beherrschen scheinen.🐝 Und sie erlaubt uns z.B. auch das Programmieren. Social Media Apps beispielsweise. Das konnte der Namensgeber des Algorithmus um 800 n.u.Z. natürlich noch nicht ahnen... Ob al-Chwārizmī heute wohl ein eigenes Science-Insta hätte? Immerhin ist er auch so in aller Munde.



[Text im Bild: Algorithmus! Ein Wort bewegt Influencer:in, Smartphonebesitzende, Eltern, Jurist:innen,... eigentlich (fast) alle. Es stammt, wie viele Begriffe der Mathematik, aus dem Arabischen: Um die Zeit des europäischen Mittelalters leben einige der brilliantesten Köpfe der fesselnden Formalwissenschaft im arabischen Raum. Einer von ihnen ist
Abu Dschaʿfar Muhammad ibn Musa al-Chwārizmī, oder kurz al-Chwārizmī (oder wie in die in Latein schreibenden Europäer:innen ihn damals nennen Algorismi). Er gilt u.a. als einer der Begründer der Algebra* und wird so Namenspate für das wichtige Werkzeug des Programmierens: die “eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer Klasse von Problemen”]

23. August – Internationaler Tag zum Gedenken an den Sklavenhandel und seine AbschaffungDer Atlantik ist eng mit der Ges...
23/08/2026

23. August – Internationaler Tag zum Gedenken an den Sklavenhandel und seine Abschaffung

Der Atlantik ist eng mit der Geschichte des transatlantischen Sklavenhandels verbunden. Millionen Menschen wurden aus Afrika verschleppt, versklavt und über den Atlantik in die Amerikas gebracht.

Wir blicken auf diese Geschichte, ihre Folgen und die Formen von Unfreiheit und Ausbeutung, die bis heute bestehen.

Heute vor 34 Jahren begannen im Stadtteil Lichtenhagen in Rostock die mehrtägigen Angriffe auf das "Sonnenblumenhaus", d...
22/08/2026

Heute vor 34 Jahren begannen im Stadtteil Lichtenhagen in Rostock die mehrtägigen Angriffe auf das "Sonnenblumenhaus", das damals als Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber:innen (ZAst) und das Wohnheim für vietnamesiche Vertragsarbeitende dient. Der tödlichen rechtsradikalen Gewalt der frühen 1990er Jahre ging eine politische und mediale Debatte um das Thema Asyl vorraus, die rassistische Feindbilder normalisierte und die bedrohten Menschen alleine ließ. Auch lange nach dem 22. August 1992.

Ein besonderer Besuch im Deutschen Auswandererhaus: Auf den Tag 100 Jahre, nachdem sein Großvater hier das Schiff nach N...
21/08/2026

Ein besonderer Besuch im Deutschen Auswandererhaus: Auf den Tag 100 Jahre, nachdem sein Großvater hier das Schiff nach New York bestieg, kehrt nach Bremerhaven zurück.

Eine Werkstatt, 1923.🔧"Hol' mir meine Unterlagen."💡"Also Meister, mal im Ernst: Ich bin Lehrling undkein Roboter! "🤖🔧"Ju...
19/08/2026

Eine Werkstatt, 1923.
🔧"Hol' mir meine Unterlagen."
💡"Also Meister, mal im Ernst: Ich bin Lehrling und
kein Roboter! "🤖
🔧"Junge, was du wieder für merkwürdige Wörter
kennst. Du verbringst wirklich zuviel Zeit mit diesem
modernen Theater!"
💡"Nunja, manchmal bringt so ein tschechisches Stück
genau zum Ausdruck, was ich sagen will."
Und wie ist es bei euch?






[Text im Bild:

“Robota” bedeutet etwa “Frondienstler” oder “Zwangsarbeiter”. Das Wort stammt wiederum aus dem Altkirchenslawischen: “rabota” für “Knechtschaft”, “Sklaverei”.

Schriftsteller Karel Čapek hatte 1920 in seinem Theaterstück R.U.R. in Tanks gezüchtetet Zwangsarbeiter-Wesen auftreten lassen. Sein Bruder Josef Čapek schlug vor, sie nach dem Frondienst im Böhmen der österreichischen Kaiserzeit zu bennen... 1922 wird das Stück ins Deutsche übersetzt, das Wort bleibt.

Diese Wesen, die wir heute als “Androiden” beschreiben würden, hießen bis dato - ununterscheidbar von Toastern oder Spieluhren - “Automaten”. Einer der ersten kaufbaren “Roboter” war übrigens 1934 die Kamera “Robot-1". Heute existiert “robota” in 138 Sprachen .]

Adresse

Marie-Juchacz-Platz 1
Bremerhaven
27568

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+49471902200

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