Förderverein Pro A20 e.V.

Förderverein Pro A20 e.V. Der Förderverein Pro A20 e.V. unterstützt und begleitet den Bau der Küstenautobahn A20. Wir verstehen uns als Sprachrohr dieses Projektes und seiner Befürworter.

will auch auf Facebook über die vielen Argumente für den Bau der Küstenautobahn A20 informieren und mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern in den Dialog treten.

30/05/2026

Wesermarsch – Wirtschaftsverband Weser: Debatte zur Weseranpassung muss auf Fakten beruhen

Mit großer Sorge beobachten wir die wiederholten Versuche, die Fahrrinnenanpassung von Außenweser und Unterweser Nord pauschal für ökologische, wasserwirtschaftliche und wirtschaftliche Probleme der Region verantwortlich zu machen. Viele der hierzu verbreiteten Aussagen sind aus Sicht des Verbandes verkürzt, einseitig oder fachlich nicht tragfähig.
Die Fahrrinnenanpassung ist kein Partikularinteresse einzelner Unternehmen. Sie ist ein vom Bund getragenes Infrastrukturvorhaben. Die Länder Bremen und Niedersachsen haben im Interesse der Menschen an der Wesermündung und aus Gründen der Souveränität der Außenwirtschaft und der Versorgungssicherheit Deutschlands die Vertiefung der Fahrrinne zu den internationalen Häfen Bremerhaven und Brake die notwendigen Maßnahmen beim Bund beantragt.

Der Deutsche Bundestag hat mit großer demokratischer Mehrheit beschlossen, die Generaldirektion für Wasserstraßen und Schifffahrt mit der Vorbereitung der Planung und der Realisierung der Maßnahmen zu beauftragen.
„Wer heute leistungsfähige Häfen will, muss auch die Zufahrten sichern. Bremerhaven und Brake stehen im internationalen Wettbewerb. Ohne verlässliche Erreichbarkeit geraten Fahrpläne, Investitionen und Arbeitsplätze unter Druck“, erklärt Uwe Beckmeyer, Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes
Weser.
Die Vorhaben sind nach aktuellen Berechnungen der Bundesverwaltung im Rahmen der Nutzen/Kosten-Rechnung wirtschaftlich und damit von großem Vorteil für die Region an der Unterweser. Die Vorhaben schaffen Planungssicherheit für die Hafenwirtschaft, für die maritime Logistik, für Industrie, Handel und Landwirtschaft sowie für die vielen Beschäftigten, deren Einkommen direkt oder indirekt von leistungsfähigen Häfen abhängt.

Die Wasserstraßenverwaltung ist bei der Erfüllung des Auftrages verpflichtet, alle umweltschutzrelevanten Vorschriften des europäischen und nationalen Rechts – wie Umweltverträglichkeitsprüfung, Wasserrahmenrichtlinie, Wasserhaushaltsgesetz, FFH- und Vogelschutzrichtlinie, Natura-2000-Vorgaben, Bundesnaturschutzgesetz, Artenschutzrecht, Eingriffsregelung und Planfeststellungsrecht einzuhalten. Umweltwirkungen werden nicht ausgeblendet, sondern untersucht, bewertet und – soweit erforderlich – vermieden, vermindert oder kompensiert.

Das Land Niedersachsen hat im aktuellen Haushalt einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag aus gewiesen, um mit dem Generalplan Wesermarsch wesentliche Verbesserungen bei der Wahrung der Interessen der Landwirtschaft in der Wesermarsch, Entwässerung und Süßwasserverfügbarkeit sicherzustellen. Die Bundesrepublik Deutschland will diese Investitionen durch eigene Mittel ergänzen, um selbst auch mitzuhelfen, Schäden abzuwenden. Darüber hinaus ist ein Fonds als Hilfe u.a. für die Sportboothäfen an der Weser in Vorbereitung.

Kritische Hinweise, wie sie etwa aus dem Landkreis Cuxhaven vorgebracht werden, gehören in das Planfeststellungsverfahren und müssen dort mit Monitoring, technischen Lösungen und Finanzierungsvorgaben beantwortet werden.

Der Wirtschaftsverband Weser weist daher die Behauptung zurück, ökologische und wasserwirtschaftliche Fragen würden ignoriert. Richtig ist: Sie sind Bestandteil eines geordneten rechtsstaatlichen Verfahrens. Falsch ist dagegen, aktuelle Entwicklungen wie Verschlickung, Salzgehalt oder Klimafolgen monokausal der Fahrrinnenanpassung zuzuschreiben. Ästuare (die trichterförmige Mündung eines Flusses in das Meer, in der sich das Süßwasser des Flusses mit dem Salzwasser des Ozeans mischt und in der Ebbe und Flut deutlich spürbar sind) sind komplexe Systeme. Tide, Abfluss, Sedimente, Meeresspiegel, Sturmfluten, Bauwerke und Einträge aus dem Einzugsgebiet wirken zusammen.

„Die Region braucht keine Zuspitzung, sondern Lösungen. Dazu gehören leistungsfähige Häfen, wirksamer Umwelt- und Wasserschutz und verlässliche Investitionen in Infrastruktur“, so Uwe Beckmeyer
weiter.
Wer all diese Fakten ausblendet und die Fahrrinnenanpassung pauschal zum Symbol für alle Probleme der Weser erklärt, wird der Verantwortung für die Region nicht gerecht. Damit spielen dieseKräfte leichtfertig mit der ökonomischen Zukunft der Häfen an der Weser – mit negativen Folgen fürzehntausende Menschen, die in diesem Sektor für sich und ihre Familien ihr Geld verdienen. Bremerhaven und Brake brauchen klare positive Signale, um die angekündigten Investitionen in Milliardenhöhe in die Hafen-Infrastruktur und Hafen-Suprastruktur in naher Zukunft realisieren zu können. Diese Investitionen setzen Vertrauen in die Zukunft der Standorte voraus.

Der Wirtschaftsverband Weser fordert deshalb eine sachliche Debatte, die ökologische Anforderungenernst nimmt, und die wirtschaftliche Zukunft der Region nicht gefährdet. (pm/lr – Foto: J. Müller/Brake)

29/05/2026

*** Der neue Newsletter unseres Vereins ist erschienen! Die Mitglieder haben ihn bereits bekommen.
Und zeitnah wird er auch auf unsere Website gestellt! ***

24/05/2026

FEIERLICHER ERSTER SPATENSTICH AM 1. JUNI

*** Am 1. Juni 2026 findet in der Gemeinde Wiefelstede im Ammerland der lang ersehnte formale und zu Recht feierliche erste Spatenstich für den 1. Bauabschnitt der A20 zwischen Westerstede und Jaderberg statt.
Dieser wird von Bundesverkehrsminister Patrrick Schnieder, Ministerpräsident Olaf Lies und dem Chef der Autobahn GmbH, Dr. Michael Güntner, vorgenommen.
Wir freuen uns sehr über diesen sichtbaren Fortschritt bei der Küstenautobahn. ***

Mehr als 5.000 Unterschriften sind schon zusammen. Aber es dürfen gerne noch mehr werden!
18/05/2026

Mehr als 5.000 Unterschriften sind schon zusammen. Aber es dürfen gerne noch mehr werden!

Elbtunnel Glückstadt-Drochtersen JETZT! – Die Region braucht die A 20

INITIATIVE PRO MOBILITÄT:FRIEDRICH IST NEUER PRÄSIDENTAnlässlich der 24. Ordentlichen Mitgliederversammlung von Pro Mobi...
13/05/2026

INITIATIVE PRO MOBILITÄT:
FRIEDRICH IST NEUER PRÄSIDENT

Anlässlich der 24. Ordentlichen Mitgliederversammlung von Pro Mobilität erfolgte die turnusgemäße Neuwahl des Präsidiums sowie des Präsidenten des Verbandes.

Dabei wurde der ehemalige Bundestagsvizepräsident und Bundesminister Dr. Hans-Peter Friedrich durch die Mitglieder zum Präsidenten von Pro Mobilität gewählt. Er folgt auf Eduard Oswald, der den Verband über viele Jahre hinweg als Präsident geprägt hat. Die Mitglieder danken Eduard Oswald ausdrücklich für sein langjähriges Engagement und seinen maßgeblichen Beitrag zur Entwicklung und Profilierung von Pro Mobilität. Unter seiner Führung hat sich der Verband als feste Größe im verkehrs- und infrastrukturpolitischen Dialog etabliert.

www.promobilitaet.de

09/05/2026

*** Das Bundesverwaltungsgericht hat die Klage eines Fährunternehmens gegen das geplante Autobahnkreuz Kehdingen der Küstenautobahn A20 als unzulässig eingestuft. Damit besteht für das Verbindungsstück der A20 mit der A26 südlich des neu entstehenden Elbtunnels im Landkreis Stade Baurecht. ***

04/05/2026

*** Matthias Magnor, Vorstandsvorsitzender von BLG Logistics und stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums des Deutschen Verkehrsforums (DVF), hat darauf hingewiesen, wie wichtig die deutschen Seehäfen für die klimapolitische Transformation und militärische Verteidigungsfähigkeit sind.
Deshalb fordert er unter anderem, dass die Finanzierung der Hafeninfrastruktur auf eine und tragfähige Grundlage gestellt wird. ***

*** Auf Einladung der Metropolregion Nordwest war Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium...
30/04/2026

*** Auf Einladung der Metropolregion Nordwest war Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, zu Besuch im Nordwesten.
Vertreter des Landkreises Cuxhaven thematisierten bei dieser Gelegenheit unter anderem die Wichtigkeit der A20. ***

CDU-BÜRGERSCHAFTSFRAKTION BREMEN:DRÄNGEN AUF SCHNELLEN WEITERBAU DER A20Angesichts der anhaltenden Verzögerungen und neu...
27/04/2026

CDU-BÜRGERSCHAFTSFRAKTION BREMEN:
DRÄNGEN AUF SCHNELLEN WEITERBAU DER A20

Angesichts der anhaltenden Verzögerungen und neuer rechtlicher Auseinandersetzungen rund um den Weiterbau der Küstenautobahn A 20 bekräftigt die CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen ihre Forderung nach einer zügigen Umsetzung des Projekts.

„Die aktuellen Entwicklungen zeigen einmal mehr, wie dringend wir beim Ausbau der A 20 vorankommen müssen“, erklärt Thorsten Raschen, Bremerhavener Abgeordneter und hafenpolitischer Sprecher (Land) der CDU-Fraktion.

„Mit der A 20 eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für den Wirtschaftsstandort und die gesamte Region. Dieses Projekt ist von zentraler Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit unseres Hafen- und Industriestandorts“, so Raschen.

Die Küstenautobahn sei ein entscheidender Baustein, um die verkehrliche Trennung zwischen den norddeutschen Bundesländern und den Ostsee-Anrainern zu überwinden und gleichzeitig die Hinterlandanbindung der Nordseehäfen deutlich zu verbessern. Zudem, so Raschen, diene eine Verkürzung der Verbindung zwischen den beiden großen deutschen Häfen in Bremerhaven und Hamburg der Umwelt.

Michael Jonitz, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, ergänzt: „Es wäre fatal für die gesamte Region, wenn die A 20 nicht kommt oder weiter auf die lange Bank geschoben wird. Wir brauchen endlich Fortschritte und vor allem Umsetzungen bei diesem Projekt.“
Neben der wirtschaftlichen Bedeutung gehe es um eine spürbare Entlastung für die Menschen vor Ort. „Eine leistungsfähige Autobahnverbindung sorgt dafür, dass der Verkehr gebündelt wird und Landstraßen sowie Anwohnerinnen und Anwohner entlastet werden.“

Die A 20 würde dringend notwendige Redundanzen für die Anbindung der norddeutschen Seehäfen schaffen – zum Beispiel bei Großbaustellen oder Streckensperrungen sowie einem Angriff auf die Infrastruktur.

Für die CDU-Fraktion sei klar: "Wir brauchen eine moderne Infrastruktur, die den Anforderungen von Wirtschaft, Mobilität und Sicherheit gerecht wird. Die A 20 ist dafür ein zentrales Schlüsselprojekt."

23/04/2026

*** Am 6. Mai will das Bundesverwaltungsgericht endgültig über eine Klage der Elbfähren-Gesellschaft FRS in Sachen "Küstenautobahn" entscheiden.
Geklagt wird gegen den geplanten Bau des Autobahnkreuzes Kehdingen.
Die FRS fordert im Falle eines Baus Schadenersatz.
Nach ersten Beratungen am 23. April hat der Vorsitzende Richter allerdings bereits durchblicken lassen, dass die Klage unzulässig sein dürfte. ***

Adresse

Am Markt 13
Bremerhaven
28195

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