Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Stiftung niedersächsische Gedenkstätten Erinnerungsarbeit und Bildung zum Nationalsozialismus und seinen Verbrechen in Niedersachsen

📅 Vortrag: Rolle und Macht der Medien im Krieg mit Esther Schapira und Georg M. Hafner am 23. Juni in der Synagoge Celle...
02/06/2026

📅 Vortrag: Rolle und Macht der Medien im Krieg mit Esther Schapira und Georg M. Hafner am 23. Juni in der Synagoge Celle.

👉 Seit dem barbarischen Überfall der Hamas auf Israel und dem andauernden Nahostkrieg ist besonders auffällig, wie sehr Medien zur Kriegspartei im Krieg der Bilder und Schlagzeilen geworden sind. Welche Opferzahlen werden verbreitet? Welchen Quellen wird welche Glaubwürdigkeit beigemessen? Welche Informationen sind selbst recherchiert und wo tappen unsere Medien wie bereitwillig in die Propagandafalle der Hamas? Die Journalisten Esther Schapira und Georg M. Hafner beschreiben die hohe Verantwortung der Medien besonders in diesem Krieg.

🗣 Esther Schapira, Journalistin, Filmemacherin und Moderatorin, war leitende Fernsehredakteurin beim HR. Für ihre Arbeiten und Filmdokumentationen mit den Themenschwerpunkten Shoa, Rechtsextremismus, Islamismus, Israel und Nahost erhielt sie bereits zahlreiche Fernseh-Preise und Auszeichnungen, wie u.a. Deutscher Fernsehpreis für beste Dokumentation und - zusammen mit dem Journalisten Georg M. Hafner - die Buben-Rosenzweig-Medaille. Esther Schapira schreibt regelmäßig für die Jüdische Allgemeine.

🗣 Georg M. Hafner, Fernsehjournalist und Publizist, war leitender Fernsehredakteur beim HR und Kommentator der ARD-Tagesthemen. Seine Arbeiten und Filmdokumentationen sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Georg M. Hafner schreibt regelmäßig für die Jüdische Allgemeine.

📌 Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Celle e.V. und Perspektiven gegen Antisemitismus.
Das Projekt wird gefördert vom Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen.

📅 Die Erinnerung an den Holocaust schwindet. Seine Singularität wird zusehends infrage gestellt. Jan Ge**er erinnert dar...
22/04/2026

📅 Die Erinnerung an den Holocaust schwindet. Seine Singularität wird zusehends infrage gestellt. Jan Ge**er erinnert daran, dass sich die Erkenntnis von der Besonderheit des Verbrechens erst spät durchsetzte. Die Unterschiede zwischen Konzentrations- und Vernichtungslagern, zwischen Buchenwald und Birkenau, Belsen und Belzec, waren lange kaum jemandem bewusst. Auch die Erinnerung begann zeitlich verzögert. Der Holocaust bewegte sich erst seit den Siebzigern aus den Vororten des Gedächtnisses an den Zweiten Weltkrieg in sein Zentrum.

📖 Jan Ge**er geht den Ursachen dieser Entwicklung nach. Er fragt nach jenen Bedingungen von Erinnerung und Erkenntnis, die gegenwärtig zu erodieren scheinen.

Jan Ge**er ist seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow in Leipzig. Er ist Leiter des Forschungsressorts Politik. Sein Buch "Das Verschwinden des Holocaust" ist 2025 in der Edition Tiamat erschienen.

👉 Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Lesung wird veranstaltet von der Jüdischen Gemeinde Celle, dem Stadtarchiv Celle und dem Projekt Perspektiven gegen Antisemitismus.

📢 Noch bis 27. März könnt ihr euch zu unserer Tagung „Die NS-Gesellschaft als „Volksgemeinschaft“? Inszenierungen, sozia...
11/03/2026

📢 Noch bis 27. März könnt ihr euch zu unserer Tagung „Die NS-Gesellschaft als „Volksgemeinschaft“? Inszenierungen, soziale Praxis und Handlungsspielräume“ anmelden.

🗣 Die Tagung untersucht die NS-Gesellschaft und beleuchtet Prozesse, die hinter dem ideologisch aufgeladenen Begriff der „Volksgemeinschaft“ standen. Obwohl dieser Begriff selbst unscharf blieb, wurde er als Utopie einer idealen Gesellschaft propagiert. Das NS-Regime versuchte, diese Utopie durch die propagandistische und gewaltförmige Einbindung aller Gesellschaftsgruppen, durch die Gleichschaltung der Medien sowie durch politische und wirtschaftliche Maßnahmen umzusetzen. Zugleich führte dies zu einer sich stetig radikalisierenden Ausgrenzung all jener, die nicht zur imaginierten Gemeinschaft gehörten.

📅 Die Tagung findet vom 18. – 20. Juni 2026 in Hameln statt. Sie richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen niedersächsischer Gedenkstätten und Erinnerungsorte sowie Geschichtsinitiativen, Forscher*innen, Studierende und Schüler*innen aus Niedersachsen.

Infos zur Anmeldung sowie das Tagungsprogramm findet ihr hier:
🔗 https://www.gedenkstaettenfoerderung.de/ueber-uns/aktuelles/news-detail/tagung-ns-gesellschaft-als-volksgemeinschaft

Die Tagung ist eine Kooperation der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten mit dem Dokumentations- und Lernort Bückeberg sowie dem Institut für Didaktik der Demokratie der Leibniz Universität Hannover.

📸 Das Foto zeigt den Dokumentations- und Lernort Bückeberg bei Hameln. Auf dem Bückeberg veranstaltete das NS-Regime „Reichserntedankfeste“, große Massenveranstaltungen, die zur Bildung der „Volksgemeinschaft“ beitragen sollten.

Der Call for Papers für unsere Tagung "Inklusiv und Ideologiekritisch?" mit dem Haus der Wannsee-Konferenz ist raus. Wir...
19/02/2026

Der Call for Papers für unsere Tagung "Inklusiv und Ideologiekritisch?" mit dem Haus der Wannsee-Konferenz ist raus. Wir freuen uns auf eure Einreichungen.

Tagung: Inklusiv und Ideologiekritisch?

📌 Wir freuen uns, die Gedenk- & Bildungsstätte Liebenau in die institutionelle Förderung aufzunehmen. Die Vereinbarung ü...
10/02/2026

📌 Wir freuen uns, die Gedenk- & Bildungsstätte Liebenau in die institutionelle Förderung aufzunehmen. Die Vereinbarung über eine jährliche Förderung von 150.000 € durch die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten sowie weitere Förderungen durch Landkreis und Kommunen wurde vergangene Woche unterzeichnet.

👉 Die Gedenk- und Bildungsstätte Liebenau erinnert an die Zwangsarbeit in der Pulverfabrik Liebenau in der Zeit von 1939 bis 1945. Mehr als 20.000 Zwangsarbeiter*innen stellten hier rund 40.000 Tonnen Pulver für den Krieg her. 2.000 Jugendliche, Frauen und Männer kamen dabei zu Tode.

🗣 Schön, dass der Betrieb der Dauerausstellung und der umfangreichen Bildungsangebote an diesem Ort nun längerfristig gesichert ist.

📅 Am 7. Oktober 2023, dem Tag des Angriffs der Hamas, eskaliert nicht nur die Gewalt gegen die Einwohner im Süden Israel...
06/02/2026

📅 Am 7. Oktober 2023, dem Tag des Angriffs der Hamas, eskaliert nicht nur die Gewalt gegen die Einwohner im Süden Israels. Weltweit werden Menschen auch Zeugen einer Eskalation der Bilder. Mit an Helmen und Uniformen befestigten Kameras filmen die Terroristen ihre Gräueltaten und streamen sie live. Zivilisten in Gaza laden demütigende Filme ins Netz, die entführte und ermordete Israelis zeigen. Aber auch die Betroffenen, Bewohner von Kibbuzim und Besucher des Nova-Festivals, dokumentieren die Gewalt. Manche dieser Fotos und Videos sind die letzten Zeugnisse kurz darauf ausgelöschter Leben.

📖 Tobias Ebbrecht-Hartmann ist Professor für German Studies und Visual Culture an der Hebräischen Universität Jerusalem. In seinem neuesten Essay "Gewalt als Bild. Die Bilder vom 7. Oktober im Spiegel der visuellen Erinnerung an die Shoah" verdeutlicht er, warum es notwendig ist, diese Bilder anzuschauen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, ihren Bezügen nachzugehen und sie in resonante Beziehungen zu früheren Gewalterfahrungen, insbesondere der visuellen Geschichte der Shoah, zu bringen, wenn man ihre Bedeutung als bildgewordene Gewaltakte und damit die spezifische Qualität der genozidalen Gewalt des 7. Oktober verstehen möchte.

Die Lesung "Gewalt als Bild. Die Bilder vom 7. Oktober im Spiegel der visuellen Erinnerung an die Shoah" findet statt:
⏱ Am Donnerstag, 19. Februar 2026, Beginn: 19 Uhr
📍 In der Synagoge Celle, Im Kreise 24, 29221 Celle
Der Eintritt ist frei.

Eine Kooperation der Jüdischen Gemeinde Celle e.V. mit dem Projekt „Perspektiven gegen Antisemitismus“

Heute ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Gedenken an die unzähligen Toten verstehen wir...
27/01/2026

Heute ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Gedenken an die unzähligen Toten verstehen wir auch als Aufruf, uns immer wieder für und für einzusetzen. Gerade in der heutigen Zeit, in der rechtsstaatliche Prinzipien und demokratische Institutionen zunehmend in Frage gestellt werden und Ideologien von Hass und Ausgrenzung weltweit Zulauf erfahren, ist dieses Gedenken wichtiger denn je.

🗣 Kommenden Dienstag, den 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. An vielen Gedenkort...
22/01/2026

🗣 Kommenden Dienstag, den 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. An vielen Gedenkorten finden zu diesem Anlass öffentliche Veranstaltungen statt. Hier in den Slides bieten wir einen Überblick für den Raum Niedersachsen.

Weitere Infos mit Links zu den Veranstaltungsankündigungen der Institutionen findet ihr auf unserer Webseite unter:
🔗 https://www.stiftung-ng.de/ueber-uns/aktuelles/news-detail/veranstaltungen-tag-des-gedenkens-an-die-opfer-des-nationalsozialismus

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🗣️ Wir alle sind ihnen schon begegnet – vielleicht auch ohne es zu bemerken: Bildern in den Sozialen Netzwerken, die mit...
13/01/2026

🗣️ Wir alle sind ihnen schon begegnet – vielleicht auch ohne es zu bemerken: Bildern in den Sozialen Netzwerken, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden. In den letzten Monaten häufen sich solche Inhalte, die einen Bezug zum Nationalsozialismus herstellten. Das Problem: Diese meist hochemotionalisierenden Darstellungen bilden keine historischen Ereignisse ab und sind frei erfunden. Sie zeichnen ein verzerrtes und falsches Bild der nationalsozialistischen Verbrechen, etwa durch angebliche Wiedersehensszenen zwischen Gefangenen und Befreiern oder durch erfundene Darstellungen weinender Kinder hinter Stacheldraht.

💬 Die Motive hinter diesen Inhalten sind vielfältig. Einerseits nutzen sogenannte Content-Farmen die emotionale Wirkung des Holocausts und der Verbrechen der Nationalsozialisten, um mit geringem Aufwand hohe Reichweiten und dadurch Einnahmen zu erzielen. Andererseits werden KI-generierte Darstellungen gezielt eingesetzt, um historische Fakten zu relativieren, Opfer- und Täterrollen zu verschieben oder revisionistische Narrative zu verbreiten. Die Funktionslogiken der Plattformen verstärken diese Entwicklung, indem sie emotional aufgeladene Inhalte unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt bevorzugt verbreiten.

📌 Wir beobachten diese Entwicklung mit großer Sorge und wehren uns gegen das Verdrängen historischer Quellen und wissenschaftlicher Recherche! Wir wollen eine digitale Alltagswelt, in der Verfolgte des Nationalsozialismus sich darauf verlassen können, dass ihre Daten nicht missbraucht werden. Wir wollen, dass vielfältige, echte Stimmen und Perspektiven gehört werden und nicht für Profit ausgenutzt werden.

👉 Gedenkstätten und Lernorte haben einen offenen Brief dazu veröffentlicht „Konsequentes Vorgehen gegen KI-generierte Holocaust-Verfälschungen auf Social Media-Plattformen“. Der vollständige Brief inklusive aller Erstunterzeichner*innen ist über die Webseite des Gedenkstättenforums abrufbar:
🔗 https://www.gedenkstaettenforum.de/gedenkstaetten/netzwerke/netzwerk-digital-history-and-memory/offener-brief-konsequentes-vorgehen-gegen-ki-generierte-holocaust-verfaelschungen-auf-socia-media-plattformen

Lesung: „Entscheidet Euch!“ 📢👉 Der Journalist und Autor Hermann Vinke stellt seine neue Publikation „‘Entscheidet Euch!‘...
18/12/2025

Lesung: „Entscheidet Euch!“ 📢

👉 Der Journalist und Autor Hermann Vinke stellt seine neue Publikation „‘Entscheidet Euch!‘ – Eine Flugschrift“ vor. Darin macht er eine Reihe von Vorschlägen, wie der Vormarsch von Rechtsextremisten und Neonazis gestoppt werden kann.

🗣 Im Vorfeld der fünf Landtagswahlen im Jahr 2026 richtet sich Hermann Vinkes Flugschrift „Entscheidet Euch!“ an Wählerinnen und Wähler aus ganz Deutschland. Seiner Ansicht nach kann sich bereits in diesem Wahljahr entscheiden, ob Freiheit und Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland noch Bestand haben oder sich das Land in Richtung eines autoritären Staates entwickelt.

Das Gespräch mit Hermann Vinke führt Elke Gryglewski.

📆 Mittwoch, 28. Januar 2026, 18.30 Uhr
📍 Synagoge Celle, Im Kreise 24
Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos unter:
🔗 https://www.stiftung-ng.de/ueber-uns/aktuelles/veranstaltungen/detail/entscheidet-euch-vorstellung-einer-flugschrift-gegen-rechtsextremismus-mit-hermann-vinke

Adresse

Im Güldenen Winkel 8
Celle
29223

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