08/09/2026
Zwei Künstler:innen, ein gemeinsamer Weg. 1946 haben sich Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer an der Kunstgewerbeschule (heute HGB) Leipzig kennengelernt, seitdem sind ihre Leben und ihre Kunst eng miteinander verwoben. Ab dem 3. Oktober zeigen wir erstmals ihre Werke gemeinsam im Dialog: über 200 Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken, die von Freiheit, Veränderung und Hoffnung erzählen.
Wolfgang Mattheuer holte die antike Mythologie in seine Kunst: Sisyphos, Ikarus und Prometheus wurden bei ihm zu Sinnbildern seiner Zeit. Ursula Mattheuer-Neustädt fand ihre Inspiration in der Literatur und schuf eindringliche, poetische Porträts von Hölderlin, Rilke oder Bachmann. Beide liebten das Rätselhafte in ihren Szenen. Und in ihren Bildern erkennen wir am Ende immer auch uns selbst wieder, mit unseren Sehnsüchten und Zweifeln.
Die Ausstellung ist der Auftakt des dreiteiligen Kooperationsprojekts 100 𝘑𝘢𝘩𝘳𝘦 𝘜𝘳𝘴𝘶𝘭𝘢 𝘔𝘢𝘵𝘵𝘩𝘦𝘶𝘦𝘳-𝘕𝘦𝘶𝘴𝘵ä𝘥𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘞𝘰𝘭𝘧𝘨𝘢𝘯𝘨 𝘔𝘢𝘵𝘵𝘩𝘦𝘶𝘦𝘳 mit dem und der .
Wir laden Klein und Groß zur kostenfreien Eröffnung ein:
Kinderpreview
Freitag, 2. Oktober 2026, 15 Uhr
𝗘𝗿ö𝗳𝗳𝗻𝘂𝗻𝗴
𝗙𝗿𝗲𝗶𝘁𝗮𝗴, 𝟮. 𝗢𝗸𝘁𝗼𝗯𝗲𝗿 𝟮𝟬𝟮𝟲, 𝟭𝟴:𝟯𝟬 𝗨𝗵𝗿
𝘈𝘭𝘭𝘦𝘨𝘰𝘳𝘪𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯𝘴
Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer
3.10.2026 – 11.4.2027
Kunstsammlungen am Theaterplatz
Gefördert von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der .
Partner:innen: .tv
① Wolfgang Mattheuer (1927–2004), Osterspaziergang II (Detail), 1971, mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig , Wien, Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung, seit 1991© VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Foto © mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung
② Ursula Mattheuer-Neustädt, Die Nacht vor Golgatha, 1983, Museum der bildenden Künste Leipzig; Foto: InGestalt/Michael Ehritt, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026