Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026

Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026, Museum, Stefan-Heym-Platz 1, Chemnitz.

Jüdisch – sächsisch – mentshlich | Jüdische Kultur und jüdisches Leben in Vergangenheit und Gegenwart werden 2026 ein Jahr lang und dezentral in ganz Sachsen in den Fokus gerückt.

Eine schicke Reihe startet heute in Dresden.
19/03/2026

Eine schicke Reihe startet heute in Dresden.

Mit dem „Tag der Demokratiegeschichte 2026“ am 18. März wird erstmals mit einem bundesweiten Aktionstag die Geschichte d...
18/03/2026

Mit dem „Tag der Demokratiegeschichte 2026“ am 18. März wird erstmals mit einem bundesweiten Aktionstag die Geschichte der Demokratie gewürdigt.

Anlässlich von Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen möchten wir zu diesem Aktionstag auf Georg Gradnauer (1866-1846) hinweisen. Dieser übernahm 1919 als erster demokratisch ewählter Ministerpräsidenten in Sachsen das Amt.

Geboren in einer kulturell assimilierten jüdischen Familie in Magdeburg ging er nach der Promotion in Geschichte nach Dresden, um dort als Zeitredakteur zu arbeiten. Für die SPD saß er insgesamt 14 Jahre im Reichstag.

Im Zuge der Novemberrevolution 1918/19 avancierte Gradnauer zum Volksbeauftragten für Justiz, später auch noch für Innere und Äußere Angelegenheiten. Während der Diskussionen um eine neue Verfassung und eine parlamentarische Ordnung nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs, kämpfte er engagiert für den Fortbestand des sächsischen Staates und für eine Einführung der parlamentarischen Demokratie und konnte sich am Ende durchsetzen.

Dies sind nur einige Schlaglichter aus dem spannenden Leben von Georg Gradnauer. Es gibt noch viel viel mehr zu erzählen, was wir dieses Jahr auch tun werden.

Ein Grund mehr sich auf den Sommer zu freuen....
17/03/2026

Ein Grund mehr sich auf den Sommer zu freuen....

📌📅SAVE THE DATE! 🗓️🔔
Das Motiv für die Jüdische Woche in Leipzig 2026 ist fertig.

👉Leipzig feiert vom 21. bis 28. Juni 2026 die 17. Jüdische Woche Leipzig, die alle zwei Jahre vom Kulturamt der Stadtverwaltung Leipzig gemeinsam mit dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V. - Zentrum Jüdischer Kultur. ausgerichtet wird.

👉 Die diesjährige Jüdische Woche in Leipzig findet ausnahmsweise nicht wie üblich im zweijährigen Rhythmus statt, sondern bereits direkt im Folgejahr: vom 21. bis 28. Juni 2026. Anlass ist das Themenjahr der Jüdischen Kultur Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026, an dem sich sowohl Leipzig als auch Sachsen.de mit zahlreichen Veranstaltungen beteiligen.

Für das Design freuen wir uns, wieder Haus E an Bord zu haben!

Wochenvorschau Noch dreimal schlafen, dann startet die Buchmesse in Leipzig und mit ihr die diesjährige Ausgabe der "Jüd...
15/03/2026

Wochenvorschau

Noch dreimal schlafen, dann startet die Buchmesse in Leipzig und mit ihr die diesjährige Ausgabe der "Jüdischen Lebenswelten": 56 Autorinnen und Autoren aus 41 Verlagen lesen an 20 Orten in Leipzig. Für jeden ist etwas dabei!
Da die vollständige Auflistung der Reihe unseren Kalender doch ein gaaaaanz klein wenig gesprengt hätte, habt bitte Verständnis, dass wir hier die Reihe nur einmal eingetragen haben.

Doch euch erwartet noch viel mehr. Mehrere Ausstellungen beginnen, Konzerte, Filmabende und Theateraufführungen werden diese Woche gegeben.
Also euch viel Spaß und eine tolle neue Woche!

Team Tacheles on Tour: Diskussion "Führt Religion zu Gewalt"Ein Rabbi, ein muslimischer Theloge und ein Katholik treffen...
13/03/2026

Team Tacheles on Tour: Diskussion "Führt Religion zu Gewalt"

Ein Rabbi, ein muslimischer Theloge und ein Katholik treffen sich in Chemnitz. Was klingt wie der Beginn eines Witzes war eine Diskussionsveranstaltung der Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen am Donnerstagabend im vollbesetzten Alten Heizhaus der TU Chemnitz im Rahmen von Tacheles 2026
Der Chemnitzer Rabbiner Michael Jedwabny (links) und der islamische Theologe Muhammad Mansur Doğan (Mitte) diskutierten die Frage, ob Glaube zur Gewalt führt. Nachdem beide jeweils einen Eingangsvortrag gehalten haben ging es zum Gespräch über.

Eine der Erkenntnisse war, dass Religionen nicht per se gewältigtätig sind. Stattdessen entsteht Gewalt dort, religiöse Sinnsysteme mit Machtinteressen, mit Gruppenzugehörigkeiten und politschen Konflikten miteinander vermengt werden.

Wir danken der Katholischen Akademie für den Beitrag zum Themenjahr. Bald kommt ein neuer Schwung von Veranstaltungen für das zweite Quartal auf der Tacheles-Seite. Wir sind gespannt.

12/03/2026



Leerstellen. Provenienzforschung als Zugang zu jüdischer Kultur und Museumsgeschichte in Sachsen

Museum der bildenden Künste Leipzig, 28. bis 29. Oktober 2026

Bewerbungsschluss: 4. Mai 2026

Provenienzforschung hat die aktive Beteiligung deutscher Museen und Sammlungs-einrichtungen am systematischen Raub jüdischen Eigentums im Zuge der nationalsozialistischen Verfolgung und Entrechtung jüdischer Sammler:innen in den letzten Jahren zunehmend sichtbar gemacht. Die Ergebnisse dieser Forschung zeigen aber auch, wie und auf welche Weisen diese vor 1933 in eine städtische und überregionale Kunst- und Kulturszene eingebunden waren. Daraus resultiert ein neues Selbstverständnis der Kunstmuseen im Kontext der Erinnerung an NS-Unrecht: Ein transparenter und verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Geschichte ist ebenso Aufgabe der Institutionen wie das Erinnern an die jüdischen Familien, die einst mit ihnen verbunden waren, und die Restitution dieses verlorenen Wissens zu den eigenen Beständen.

In diesem Jahr würdigt der Freistaat Sachsen die Gründung des ersten sächsischen Landesverbandes der jüdischen Gemeinden im Jahr 1926 in einem »Jahr der jüdischen Kultur« mit einem weitgespannten Veranstaltungsprogramm. Am Themenjahr Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 beteiligen sich das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) und das Museum der bildenden Künste (MdbK) unter anderem mit zwei Ausstellungen.

In der gemeinsam konzipierten Tagung geht es um die Geschichten jüdischer Sammler:innen und ihres Eigentums, Infrastrukturen und Ökonomien des privaten Sammelns sowie auch Restitutionsprozesse und konfliktreiche Gespräche über den Verbleib von Kulturgut nach 1945.

Aus den Perspektiven von Kunstgeschichte, Jüdischer Geschichte und Museumswissenschaft wollen wir der Frage nachgehen, welche Rolle jüdischen Sammlungen für die Entwicklung der Kunst- und Museumslandschaft in Sachsen (mit den Zentren Leipzig, Chemnitz, Dresden und Zwickau) zukommt – und wie und warum die Namen vieler Sammler:innen und Förder:innen aus dem Gedächtnis der Institutionen verschwunden sind. Das Wissen um Sammlungsprofile und Beziehungen zwischen Menschen und Museen ist nur mit großem Aufwand zu rekonstruieren. Welche Bedeutung kommt vor diesem Hintergrund der Erforschung und Sichtbarmachung von Biografien jüdischer Sammler:innen für die aktuelle Museumsarbeit zu? Welche Rolle spielt dabei die juristisch und ethisch notwendige Provenienzforschung am Museum? Welche gesellschaftliche Funktion übernimmt das Museum als Erkenntnis- und Vermittlungsort im Kontext der Erinnerungsarbeit?

Zum Call:
https://www.dubnow.de/ausschreibung/leerstellen-provenienzforschung-als-zugang-zu-juedischer-kultur-und-museumsgeschichte-in-sachsen

11/03/2026

Lesereihe "Jüdische Lebenswelten" auf der Leipziger Buchmesse

Morgen in einer Woche öffnet die Leipziger Buchmesse ihre Pforten. Seit Jahrzehnten ist die Lesereihe der „Jüdischen Lebenswelt“ ein wichtiges Begleitprogramm der Messe. Anlässlich von Tacheles 2026 wird die Reihe dieses Jahr ordentlich erweitert: 56 Autorinnen und Autoren aus 41 Verlagen an 20 Leseorten: Dies sind die Kennzahlen des diesjährigen Programms der „Jüdische Lebenswelten“.
Ob auf der Messe, im Ariowitsch-Haus oder im Felsenkeller: Von Donnerstag bis Sonntag werden in der gesamten Messestadt jüdische Themen literarisch verhandelt. Hinter der Organisation der Reihe steht seit 2005 Christiane Munsberg. Wir haben mit ihr über die Lesereihe und deren Schwerpunkte, über einen Abend mit Gregor Gysi und Ari Primor sowie der Liebe zur Literatur gesprochen. Ihr findet das Interview auf der Homepage von tacheles.sachsen.de bei Newsblog: https://tacheles.sachsen.de/tacheles-2026/newsblog/interview-mit-christiane-munsberg

Im Veranstaltungskalender auf der Tacheles-Seite könnt ihr im jeweiligen Tagesprogramm der „Jüdischen Lebenswelten“ stöbern.

Viel Spaß auf der Messe.

10/03/2026
Jüdische Pionierinnen in der sächsischen Frauenrechtsbewegung. Heute findet der globale Frauenstreik-Tag statt und auch ...
09/03/2026

Jüdische Pionierinnen in der sächsischen Frauenrechtsbewegung.

Heute findet der globale Frauenstreik-Tag statt und auch in Sachsen demonstrieren überall Frauen u.a. für Gleichstellung im Beruf, für mehr Schutz von Frauen vor Gewalt sowie mehr Anerkennung von Care-Arbeit.

Die Wurzeln der Frauenbewegung reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, in der die ersten Vertreterinnen erst einmal für grundsätzliche Rechte wie Recht auf Bildung oder das Wahlrecht streiten mussten. In der Frauenbewegung engagierten sich auch viele Jüdinnen. Die Historikerin Irmgard Maya Fassmann hat herausgefunden, dass von 60 führenden deutschen Frauenrechtlerinnen 20 jüdisch waren. Eine Quote, die weit höher ist als der Anteil in der Gesamtbevölkerung. Und auch in Sachsen engagierten sich Jüdinnen für die Rechte der Frauen.

Drei Vorkämpferinnen stellen wir euch heute vor: Henriette Goldschmidt, Bettina Brenner und Julie Salinger.

Wer mehr erfahren will, dem sei der Podcast "Unüberhörbar" der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft empfohlen: https://www.louiseottopeters-gesellschaft.de/unueberhoerbar-podcast

WochenvorschauHeute ist der Internationale Frauentag und wir wünschen allen Frauen einen erfolgreichen Kampf für Gleichb...
08/03/2026

Wochenvorschau

Heute ist der Internationale Frauentag und wir wünschen allen Frauen einen erfolgreichen Kampf für Gleichberechtigung! Ein Kampf, der leider bis heute andauert und auch die nahe Zukunft bestimmen wird.
Auch in den Tacheles-Veranstaltungen der kommenden Woche stehen starke Frauen immer wieder im Mittelpunkt: So gibt es einen Abend mit der bewegenden Lyrik von Masha Kaléko in Leipzig, in Zwickau wird sich mit der Figur der Ester theologisch beschäftigt, in Chemnitz tritt die Sängerin Magi im Weltecho auf und in Borna liest Rebecca Salentin aus ihrem Buch "Iron Woman".

Allgemein sind wir einfach begeistert, wo überall in Sachsen Veranstaltungen zum Jahr der jüdischen Kultur stattfinden.
Wir wünschen euch eine famose Woche!

In Graupa gibt es eine neue sehenswerte Ausstellung!
06/03/2026

In Graupa gibt es eine neue sehenswerte Ausstellung!

Adresse

Stefan-Heym-Platz 1
Chemnitz
09111

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