Kölnisches Stadtmuseum

Kölnisches Stadtmuseum Kölnisches Stadtmuseum / Cologne City Museum (Find the english description below) Entdeckt die Geschichte Kölns! Be excited with us!
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Wir nehmen Euch mit auf einzigartige Zeitreisen durch die spannende Vergangenheit der Domstadt – vom Mittelalter bis in die Gegenwart!

ℹ Freut Euch mit uns! Das Kölnische Stadtmuseum zieht ins ehemalige Modehaus Franz Sauer in der Minoritenstraße 13. Wir ändern nicht nur unsere Adresse, sondern das gesamte Museumskonzept. Es erwartet Euch eine innovative – überraschende (!) – neue Dauerausstell

ung, die die Geschichte der Stadt Köln mit all ihren Facetten, Widersprüchen und unterschiedlichen Perspektiven ganz neu erzählt wird. Und auch Gegenwart und Zukunft der Stadt nehmen wir in den Blick!

[ENG]

Discover the history of Cologne! The team at the Kölnisches Stadtmuseum wants to take you on one-of-a-kind trips through time to show you the exciting past of this city – from the Middle Ages to the present day! Soon the Kölnisches Stadtmuseum will reopen in the premises of the former Franz Sauer clothing store in Minoritenstrasse 13. We’re not just changing our address, but our entire museum concept. Expect an innovative – surprising (!) – new permanent exhibition that will tell the story of the city of Cologne with all its facets, contradictions and different perspectives in a whole new way. The present and the future of the city will also be in our sights!

11 oder 11.000 Jungfrauen?Kaum eine Kölner Legende ist so bekannt – und zugleich so vielschichtig gewachsen – wie die de...
23/06/2026

11 oder 11.000 Jungfrauen?

Kaum eine Kölner Legende ist so bekannt – und zugleich so vielschichtig gewachsen – wie die der heiligen Ursula und der 11.000 Jungfrauen. Über Jahrhunderte haben sich Überlieferungen, Deutungen und Zufälle zu einem Bild verdichtet, das bis heute nachwirkt.

Bemerkenswert ist dabei: Die frühesten Zeugnisse erzählen noch eine ganz andere Geschichte, als die spätere Tradition vermuten lässt. Aus einer Gruppe „himmlischer Jungfrauen“ ohne Namen, Zahlen und klare Deutung entwickelt sich im Laufe der Zeit die Legende der heiligen Ursula, die mit 11.000 Gefährtinnen von Britannien nach Rom zieht und auf dem Rückweg vor Köln von den Hunnen gefasst und getötet wird.

Die Zahl 11.000 geht vermutlich auf eine missverstandene Abkürzung im Mittelalter zurück: Aus „XI M. V.“ wurde offenbar „undecim milia virginum“ (11.000 Jungfrauen) gelesen, obwohl ursprünglich eher „undecim martyres virgines“ (11 jungfräuliche Märtyrerinnen) gemeint gewesen sein dürfte.

Verstärkt wurde diese Deutung später durch einen eindrucksvollen archäologischen Fund: Im Zuge der Kölner Stadterweiterung von 1106 legte man im Bereich der heutigen St.-Ursula-Kirche ein großes römisches Gräberfeld frei. Die dort entdeckten Gebeine wurden bald mit der Legende in Verbindung gebracht – auch wenn es dafür keine historischen Belege gibt.
So verbanden sich Lesetradition und archäologische Funde zu einer Erzählung, die Köln über Jahrhunderte prägte und Ursula zu einer der bekanntesten Stadtheiligen Europas machte.

(1) Martyrium der heiligen Ursula und der 11.000 Jungfrauen, Südniederlande um 1500, KSM, (2) Erich Saalfeld, CCAA - Das römische Köln um 200 n.Chr., KSM Graphische Sammlung, (3) Raimond Spekking, Clematius-Inschrift im Chorraum von St. Ursula, Köln (CIL XIII, *01313), 19 Juli 2009 CC BY-SA 4.0, (4) Lisa Kröger, Detail der Figur "St. Ursula" des Kölner Frauenbrunnens, 2023, LVR, CC BY 4.0 (5) Raimond Spekking, Clematius-Inschrift im Chorraum von St. Ursula, Köln (CIL XIII, *01313), 19 Juli 2009 CC BY-SA 4.0.

Ungleiche BehandlungHeute vor 130 Jahren, am 21. Juni 1895, starb der Maler Wilhelm Kleinenbroich (1812–1895) in Köln. S...
21/06/2026

Ungleiche Behandlung

Heute vor 130 Jahren, am 21. Juni 1895, starb der Maler Wilhelm Kleinenbroich (1812–1895) in Köln. Sein künstlerisches Schaffen war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eng mit seinem sozialkritischen Engagement verbunden. 👨‍🎨

Eines seiner bekanntesten Werke hängt bei uns in der Dauerausstellung. Kommt vorbei und schaut euch an, wie er die damalige soziale Ungleichheit in einem eindrucksvollen Gemälde aufgreift. 🎨

Kapiert Köln. Kommt ins KSM.

🖼: Wilhelm Kleinenbroich: „Eintreibung der Schlacht- und Mahlsteuer", Köln 1847, Kölnisches Stadtmuseum / Selbstporträt. In der Hand hält der Maler eine Ausgabe der Kölnischen Zeitung, 1845. Stiftung Sammlung Volmer via Wikimedia Commons

Im Juni haben die neuen Schaugewächshäuser der Flora eröffnet. Für uns ein guter Anlass, zurückzuschauen: auf einen Gart...
19/06/2026

Im Juni haben die neuen Schaugewächshäuser der Flora eröffnet. Für uns ein guter Anlass, zurückzuschauen: auf einen Garten, der einst den alten Botanischen Garten am Dom ersetzte, auf den „gläsernen Palast“ in seiner Mitte und auf die Frage, was eigentlich Flora und was Botanischer Garten ist. 🌿

📷: (1) Collage aus Theo Blum, 1913, Ansicht des Rosenhofs, KSM / Porträt Peter Joseph Lenné via Wikimedia Commons / Heinrich Ewertz, im Botanischen Garten, vor 1916 via RBA / Franz Manger, Postkarte Flora, um 1900, KSM / Theodor Creifelds jr., Köln-Riehl - Blick in den Flora-Wintergarten, 1880, KSM
(2) Gerhard Fischer, Gemälde des Alten Botanischen Gartens, KSM / Centralbahnhof Köln via RBA
(3) Köln-Riehl - Flora-Garten, Situationsplan 1862, KSM / Porträt Peter Joseph Lenné via Wikimedia Commons
(4) Postkarte Kaiser-Pavillon, KSM / Theo Blum, 1913, Ansicht des Rosenhofs, KSM / Victoria-Regia-Becken, KSM
(5) Köln-Riehl – Palmenhaus in der Flora, 1865, KSM / Crystal Palace via Wikimedia Commons
(6) Heinrich Ewertz, im Botanischen Garten, vor 1916 via RBA / Plan Flora und Botanischer Garten via RBA
(7) Anselm Schmitz, Flora-Glaspalast, 1881, KSM / Elisabeth Sorge, Flora, 1955, KSM
(8) Henry Maitek, Botanischer Garten, 1964, KSM / Theo Felten, Tropenhaus, 1953, KSM / Lotte Laska, Flora, Kakteenhaus, KSM
(9) Sebastian Löder, der Botanische Garten „Flora“ in Köln-Riehl, 2022, CC BY 4.0

Queeres Leben hat es in Köln schon immer gegeben – auch wenn man es nicht so genannt hat. Historisch fassbar wird es in ...
17/06/2026

Queeres Leben hat es in Köln schon immer gegeben – auch wenn man es nicht so genannt hat. Historisch fassbar wird es in den überlieferten Quellen oft nur im Kontext von Verfolgung. Es gibt aber auch Beispiele für q***re Menschen, die in ihrer Zeit ihr Glück gefunden haben oder überraschend viel Freiheit genießen konnten.

Bei der Führung „Zwischen Verfolgung und Emanzipation“ am 25. Juni, 15:30 Uhr, versuchen wir anhand einzelner Beispiele, vergessene Kölner*innen aus den letzten 500 Jahren wieder ins Licht zu rücken.

👉 Die Führung findet statt im Rahmen des diesjährigen ColognePride bei dem es um die Akzeptanz und die Rechte von q***ren Menschen geht. Highlights sind das dreitägige Straßenfest und die CSD-Parade in der Kölner Innenstadt am ersten Juli-Wochenende.

👉 Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung ca. 30 Minuten vorab an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Anke Leyendecker | Reihe: Vielfalt | Treffpunkt: KSM-Foyer | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

📷 Das Foto zeigt Bertholt Buttgereit, 1891 in Berlin als Frau geboren. Buttgereit kämpfte dafür, Männerkleidung tragen und seine langjährige Lebenspartnerin heiraten zu dürfen. 1912 erhält er aufgrund eines Gutachtens des Arztes und Aktivisten Magnus Hirschfeld einen „Transvestiten-Schein“ sowie vom Kölner Polizeipräsidum eine Art „Transvestiten-Reisepass“, um sich in Köln ein neues Leben aufzubauen. Das Dokument trägt den handschriftlichen Vermerk: „Bertha Buttgereit, der Inhaberin des Ausweises, ist das Tragen von Herrenkleidung nicht untersagt, P.[olizei] Pr.[äsident] Cöln […] v. 26.08.1912“, abgebildet in Magnus Hirschfeld: Geschlechtskunde IV.

***r

„Wenn de Sonn schön schingk, Wed et Wedder widder wärm ...“ Nutzt doch das Wochenende für einen Ausflug ins Grüne! Der i...
13/06/2026

„Wenn de Sonn schön schingk, Wed et Wedder widder wärm ...“ Nutzt doch das Wochenende für einen Ausflug ins Grüne! Der in der Neustadt-Nord gelegene Rosengarten der Stadt Köln ist nicht nur eine blühende Oase mitten in der Großstadt - er hat eine lange Geschichte.

📷 Fort X, Rosengarten der Stadt Köln, Fotos: KSM

Seit gestern blickt die Fußballwelt für rund einen Monat nach Nordamerika. Ein guter Moment, um auf die Kölner Fußballge...
12/06/2026

Seit gestern blickt die Fußballwelt für rund einen Monat nach Nordamerika. Ein guter Moment, um auf die Kölner Fußballgeschichte zu schauen!

Schon lange vor der Gründung moderner Vereine wurde in Köln Ball gespielt. Bereits im Mittelalter diente der Neumarkt offenbar als Spiel- und Sportplatz. In seinem 1531 erschienenen Lobgedicht „Flora“ auf die Stadt Köln schrieb Hermann von dem Busche: „Hier tummelt sich die ansehliche Jugend und spielt Ball …“ (zit. nach Stohlmann 1980) – ein früher Hinweis auf die lange Tradition von Ballspielen in der Stadt.

Ein frühes Zentrum des organisierten Fußballs entstand im Weidenpescher Park. Dort pachtete der 1899 gegründete Kölner Fußball-Club, der älteste Fußballverein der Stadt, ab 1903 eine Sportanlage. Das Gelände entwickelte sich zeitweise zum größten Sportzentrum Deutschlands. 1905 und 1910 wurden hier die Endspiele um die Deutsche Fußballmeisterschaft ausgetragen. Die 1920 errichtete Holz-Stahl-Tribüne gilt als eine der ältesten erhaltenen Stadiontribünen Deutschlands und steht seit 1989 unter Denkmalschutz.

Ein neues Kapitel der Kölner Sportgeschichte begann mit dem Bau des Müngersdorfer Stadions zwischen 1921 und 1923. Als Herzstück des Sportparks Müngersdorf wurde die Anlage am 16. September 1923 von Oberbürgermeister Konrad Adenauer eröffnet. Zeitgenössischen Berichten zufolge verfolgten rund 100.000 Menschen die Einweihung in der Hauptkampfbahn. Bis zum Bau des Berliner Olympiastadions im Jahr 1936 war der Sportpark Müngersdorf die größte Sportanlage Deutschlands. Mit der Gründung des 1. FC Köln im Jahr 1948 wurde das Stadion zur festen Heimspielstätte des Vereins und prägt den Kölner Fußball bis heute.

📸: (1) Alfred Koch: Fußballspiel 1. FC Köln mit Schnellinger, 1962, Köln, KSM; (2) Werner Lauktien: Fußballspiel im Kölner Stadion Weidenpesch, Sicht von der Tribüne aus, 1940, Köln, KuLaDig; (3) Michael Höller: Die Tribüne des Stadions an der Rennbahn Weidenpescher Park, 2024, Köln, KuLaDig; (4) Stadion Luftbild, um 1926, Köln, RBA; (5) Alfred Koch: Eingang zum neuen Stadion, 1975, Köln, KSM

11/06/2026

Heute vor 62 Jahren, am 11. Juni 1964, drang Walter Seifert mit einem selbstgebauten Flammenwerfer auf das Gelände der Volksschule an der Schildgesstraße in Köln-Volkhoven ein. Acht Kinder und zwei Lehrerinnen verloren ihr Leben. Viele weitere wurden schwer verletzt.

Was unser Reel nicht zeigen konnte: Auch Turnlehrerin Anna Langohr, die sich an diesem Morgen schützend vor ihre Schulkinder stellte, überlebte nur knapp. Sie schwebte eine Woche lang in Lebensgefahr und konnte das Krankenhaus erst nach vier Monaten verlassen. Ihr zu Ehren trägt heute eine Grundschule in Heimersdorf ihren Namen.

Wir gedenken der Opfer von Volkhoven.

Ihr möchtet mehr über diesen Fall erfahren? Der WDR hat ihn in der Reihe „Lokalzeit MordOrte“ unter dem Titel „Amoklauf mit Flammenwerfer: Das Attentat des Walter Seifert“ dokumentiert. Der Kölner Stadt-Anzeiger widmet dem Attentat eine Doppelfolge seines Podcasts „True Crime Köln“. Und die ehemalige Volkhoven-Schülerin Barbara Peter, die bei dem Attentat selbst schwer verletzt wurde, hat die Ereignisse in dem Buch „Das Herz der Stadt stand still“ dokumentiert und darin überlebende Opfer zu Wort kommen lassen.

Kaum ein Name ist in Köln so bekannt und so belastet wie der „Klingelpütz“. Er geht auf das Gelände der mittelalterliche...
10/06/2026

Kaum ein Name ist in Köln so bekannt und so belastet wie der „Klingelpütz“. Er geht auf das Gelände der mittelalterlichen Familie Clingelmann zurück. „Pütz" bedeutet im Kölschen Brunnen: Bereits im 13. Jahrhundert prägten mehrere das Areal des späteren Gefängnisses.

1838 eröffnete hier das preußische „Arrest- und Correctionshaus", der erste Gefängnisneubau der gesamten Rheinprovinz. Ursprünglich für rund 800 Gefangene konzipiert, war die Anstalt schon bald massiv überfüllt. Zu den bekanntesten Insassen zählte 1874 Kardinal Paulus Melchers, Erzbischof von Köln, der im Kulturkampf zwischen dem preußischen Staat und der katholischen Kirche inhaftiert wurde. 1931 wurde Peter Kürten, der sogenannte „Vampir von Düsseldorf", hier hingerichtet.

Während der NS-Diktatur wurde der Klingelpütz zur zentralen Hinrichtungsstätte für die Sondergerichte des gesamten Rheinlands. Die Vorgänge im Klingelpütz waren kein Einzelfall, sondern Teil eines institutionellen Netzwerks. Verhaftungen im EL-DE-Haus, Hinrichtungen im Klingelpütz, anonyme Bestattungen auf dem Westfriedhof in Vogelsang. Eine Topografie des Terrors mitten in Köln.

Am 4. Juni 1969 wurde der Klingelpütz gesprengt und abgerissen. Heute erinnert im Klingelpützpark ein Gedenkstein an die Opfer mit der Inschrift „Hier wurden von 1933 bis 1945 über tausend von der nationalsozialistischen Willkürjustiz unschuldig zum Tod Verurteilte hingerichtet."

📸: (1) Collage aus H. Wirtz: Im Klingelpütz (1968/69), KSM; historische Fotopostkarte um 1905, KuLaDig; Festnahme Johann Mayer (1922), KuLaDig; Peter Kürten (1931), Bundesarchiv / CC BY-SA 3.0 DE via Wikimedia Commons; Paulus Kardinal Melchers (1915), KuLaDig (2) Vogelansicht St. Ursula–Klingelpütz (1820), RBA (3) Grundriss Arresthaus Klingelpütz (1863), KuLaDig (4) H. Wirtz: Gang im Klingelpütz (1968/69), KSM (5–7) Wikimedia Commons / KuLaDig (8) W. Dick: Bergung der Leichen (1945), KSM (9) H. Jähn: Zellentrakt (1969), KSM (10) Denkmal Klingelpütz (2008), RBA

Heute vor 22 Jahren, am 9. Juni 2004, verübte der rechtsterroristische „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) einen N...
09/06/2026

Heute vor 22 Jahren, am 9. Juni 2004, verübte der rechtsterroristische „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) einen Nagelbombenanschlag in der Köln-Mülheimer Keupstraße. Die ferngezündete Bombe explodierte um 15:56 Uhr in einer Straße mit vielen türkischstämmigen Geschäften. 22 Menschen wurden bei der Detonation der Bombe mit Schwarzpulver und etwa 800 Zimmermannsnägeln verletzt, vier davon schwer.

Die Täter platzierten ihre Bombe gezielt in einem von Migrant*innen geprägten Viertel, direkt vor einem Friseursalon. Ihr Ziel war es, Angst zu verbreiten, Menschen zu verletzen oder sogar zu töten und die Gesellschaft zu spalten. Der Anschlag war Teil einer rechtsextremen Terrorserie des NSU.

Was die Betroffenen besonders belastete und bis heute beschäftigt – die Ermittlungen wurden jahrelang nicht konsequent in Richtung Rechtsterrorismus geführt. Stattdessen gerieten mehrfach die Opfer und ihr Umfeld unter Verdacht. Erst nach der Selbstenttarnung des NSU im Jahr 2011 wurde das tatsächliche Ausmaß der rassistischen Gewalt sichtbar.

Die Erinnerung an die Keupstraße steht nicht nur für das Gedenken an die Verletzten und ihre Familien. Sie zeigt, wie wichtig es ist, Rassismus, Hass und Ausgrenzung zu bekämpfen und unsere demokratische Gesellschaft zu verteidigen.

📷 Die Köln-Mülheimer Keupstraße (Ausschnitt), Köln 2007, © A. Savin via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0

Zieht es euch an freien Samstagen in die Kölner Einkaufsmeilen?Der Fotograf Joachim Fessler zog Anfang der 1970er-Jahre ...
06/06/2026

Zieht es euch an freien Samstagen in die Kölner Einkaufsmeilen?
Der Fotograf Joachim Fessler zog Anfang der 1970er-Jahre durch die Kölner Innenstadt und hielt das Getümmel auf Schildergasse, Hohe Straße und dem Wallrafplatz in seiner Serie Köln City fest. Die Hohe Straße wurde einige Jahre zuvor zur Fußgängerzone umgestaltet und sollte laut Oberbürgermeister Theo Burauen zur „schönsten und größten verkehrsfreien Einkaufsstraße Europas“ werden. Wie Fesslers Fotografien zeigen, waren die Kölner Einkaufsmeilen bereits 1973 sehr beliebt – was sich bis heute nicht geändert hat.

📷Joachim Fessler: Köln-City. Kaufhaus Karstadt, 1973, KSM Graphische Sammlung. © KSM.
📷Joachim Fessler: Köln-City. Kaufhaus Karstadt, 1973, KSM Graphische Sammlung. © KSM.
📷Joachim Fessler: Köln-City. Kaufhaus Kaufhalle, 1973, KSM Graphische Sammlung. © KSM.
📷Joachim Fessler: Köln-City. Straßenhändler vor der Antoniterkirche, 1973, KSM Graphische Sammlung. © KSM.
📷Joachim Fessler: Köln-City. Ruhezone Wallrafplatz, 1973, KSM Graphische Sammlung. © KSM.

Adresse

Minoritenstraße 13
Cologne
50667

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