Kölnisches Stadtmuseum

Kölnisches Stadtmuseum Kölnisches Stadtmuseum / Cologne City Museum (Find the english description below) Entdeckt die Geschichte Kölns! Be excited with us!
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Wir nehmen Euch mit auf einzigartige Zeitreisen durch die spannende Vergangenheit der Domstadt – vom Mittelalter bis in die Gegenwart!

ℹ Freut Euch mit uns! Das Kölnische Stadtmuseum zieht ins ehemalige Modehaus Franz Sauer in der Minoritenstraße 13. Wir ändern nicht nur unsere Adresse, sondern das gesamte Museumskonzept. Es erwartet Euch eine innovative – überraschende (!) – neue Dauerausstell

ung, die die Geschichte der Stadt Köln mit all ihren Facetten, Widersprüchen und unterschiedlichen Perspektiven ganz neu erzählt wird. Und auch Gegenwart und Zukunft der Stadt nehmen wir in den Blick!

[ENG]

Discover the history of Cologne! The team at the Kölnisches Stadtmuseum wants to take you on one-of-a-kind trips through time to show you the exciting past of this city – from the Middle Ages to the present day! Soon the Kölnisches Stadtmuseum will reopen in the premises of the former Franz Sauer clothing store in Minoritenstrasse 13. We’re not just changing our address, but our entire museum concept. Expect an innovative – surprising (!) – new permanent exhibition that will tell the story of the city of Cologne with all its facets, contradictions and different perspectives in a whole new way. The present and the future of the city will also be in our sights!

Heute ist Welttag der Papageien! 🦜Und in Köln heißt das vor allem: Halsbandsittiche. Tausende von ihnen leben mittlerwei...
31/05/2026

Heute ist Welttag der Papageien! 🦜

Und in Köln heißt das vor allem: Halsbandsittiche. Tausende von ihnen leben mittlerweile in der Stadt, kreischen abends durch die Parks und sammeln sich an ihren Schlafbäumen. Doch ihre Spuren reichen weit zurück, bis in die Antike und ins Mittelalter.

In dieser Reihe nehmen wir euch mit auf eine kleine Geschichte des grünen Vogels am Rhein.

Wusstet ihr außerdem, dass der NABU Köln einen eigenen Arbeitskreis nur für die Halsbandsittiche hat? Die zählen regelmäßig, wie viele Sittiche eigentlich durch Köln fliegen, beraten bei Stress an Hausfassaden und setzen sich dafür ein, dass Mensch und Sittich entspannt nebeneinander leben können.

(1) Collage: Karteuser-Kachel, KSM / Schützenkette, KSM / Agnete, Dionysos-Mosaik via Wikimedia Commons, Hasenpflug Idealansicht des Kölner Doms, KSM
(2) Carsten Pauly, Halsbandsittich Köln via Wikimedia Commons
(3) © Anne-Marie Kölbach, Halsbandsittich via NABU
(4) Vossche Prachtkatalog, KSM
(5) Agnete, Dionysos-Mosaik via Wikimedia Commons
(6) Ein Gouachegemälde von Kamadeva, um 1820 via Wikimedia Commons
(7) Universitätsbibliothek Heidelberg, Konrad von Megenberg, „Das Buch der Natur“
(8) Papageienschießen in Avignon, 17. Jahrhundert via Wikimedia Commons
(9) Schützenkette, KSM
(10) Kachel, KSM / Fritz Schneider, Köln, Modell der Kölner Kartause, 30.05.1991 via RBA

DIE NACHTIGALL VON KÖLN 🎤Kennt ihr die „Nachtigall von Köln“? 🎶Von 1961 bis 1973 kamen Hunderttausende Arbeitsmigrant*in...
29/05/2026

DIE NACHTIGALL VON KÖLN 🎤

Kennt ihr die „Nachtigall von Köln“? 🎶

Von 1961 bis 1973 kamen Hunderttausende Arbeitsmigrant*innen aus der Türkei nach Deutschland. Auch Yüksel Özkasap kam im Zuge dieses Anwerbeabkommens in den 60er Jahren nach Köln. Von der Kölner Plattenfirma Türküola entdeckt, erhielt sie für ihre Musik mehrere Goldene Schaltplatten. 📀

Kapier Köln. Komm ins KSM!

📸Hans Ziethen, Ansichtskarte Hohestraße, um 1970, Köln.
📸Yüksel Özkasap, via wikimedia commons, gemeinfrei.
📸Schallplatte der Kölner Plattenfirma Türküola, Anfang der 1980er, wikipedia.
📸 Single von Yüksel Özkasap, 1976, Kölnisches Stadtmuseum.

SPIEL DER FEINEN GESELLSCHAFT ♟️Zum heutigen „Weltspieltag“ schauen wir einmal genauer auf ein tolles Objekt in unserer ...
28/05/2026

SPIEL DER FEINEN GESELLSCHAFT ♟️

Zum heutigen „Weltspieltag“ schauen wir einmal genauer auf ein tolles Objekt in unserer Dauerausstellung: Ein besonderes Schachspiel aus den 1760ern. ♟️
Die aufklappbare Holzschatulle mit einem Schachspielbrett im Innern gehörte dem Kölner Kurfürsten und Erzbischof Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels (1708–1784). ⛪
Zwei Schubladen an der vorderen Langseite bieten Platz für 32 Elfenbein-Schachfiguren, die kunstvoll gedrechselt und geschnitzt sind. An der Unterseite des schwarzen und weißen Königs befinden sich Elfenbeinmedaillons, die zum einen das Porträt Maximilians 🖼 und zum anderen sein Monogramm zeigen. Das Schachspiel muss als kostbares und sehr persönliches Geschenk dem Kurfürsten gewidmet worden sein.

Kapier Köln. Komm ins KSM!

📸 Schachspiel des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels, 1760/70, Kölnisches Stadtmuseum.
📸 Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels, Gemälde von Johann Heinrich Fischer, um 1768, heutiger Aufbewahrungsort: Brühl Kreis, via wikimedia commons, gemeinfrei.
📸 Universitätsbibliothek Heidelberg, Manessische Liederhandschrift (Große Heidelberger Liederhandschrift), Szene: Schachspiel via Wikimedia Commons

Die kommenden Pfingstfeiertage geben ja laut Wetterbericht einen Vorgeschmack auf den Sommer 🌞. Viele zieht es dann an d...
23/05/2026

Die kommenden Pfingstfeiertage geben ja laut Wetterbericht einen Vorgeschmack auf den Sommer 🌞. Viele zieht es dann an den Rhein – ein beliebtes Ausflugsziel waren früher die Sünner-Terrassen an der Deutzer Uferpromenade. Sie entstanden 1920 kurz nach Eröffnung der Deutzer Hängebrücke und lockten nicht allein mit einer perfekten Aussicht auf Altstadt und op d’r Dom. Mitte der 1960er-Jahre mussten die Sünner-Terrassen Platz für den Neubau des Lufthansa-Hochhauses machen.

Die 1830 gegründete Brauerei & Brennerei Gebr. Sünner gilt heute als älteste noch produzierende Brauerei in Köln. Deren Stammhaus an der Deutzer Freiheit wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Gebraut wird heute in Köln-Kalk – im ältesten Industriedenkmal der Stadt, das noch in ursprünglicher Funktion genutzt wird.

📷 (1) Rolf Pretz, Sünner-Terrassen mit Blick auf das Köln-Panorama, um 1953, KSM – Graphische Sammlung
(2) Elisabeth Sorge, Köln-Deutz - Blick von den Sünner-Terrassen auf die Altstadt, um 1960, KSM – Graphische Sammlung

22/05/2026

Sie war eine Wegbereiterin der modernen Kunst im Rheinland, Mitbegründerin des Gereonsklubs und schuf in Köln eine Plattform für Künstler*innen wie Marc, van Gogh und Kandinsky. Trotzdem geriet sie über Jahrzehnte in Vergessenheit. Zu ihrem 140. Geburtstag erinnern wir an ihr außergewöhnliches und zugleich tragisches Leben. 🎨

📍 Zu sehen ab heute im OPEN SPACE in unserem Foyer, frei zugänglich und bei freiem Eintritt.

🗓 22. Mai bis 13. September 2026

Einladung zur Eröffnung im OPEN SPACE des Kölnischen StadtmuseumsAm Donnerstag (21.5.,) eröffnen wir um 18:00 Uhr im Foy...
20/05/2026

Einladung zur Eröffnung im OPEN SPACE des Kölnischen Stadtmuseums

Am Donnerstag (21.5.,) eröffnen wir um 18:00 Uhr im Foyer des Kölnischen Stadtmuseums unseren neuen OPEN SPACE „Olga Oppenheimer. Zum 140. Geburtstag einer verdrängten Künstlerin“.

Hier nehmen wir eine bedeutende, heute aber weitestgehend vergessene Kölner Künstlerin in den Blick. Das Schicksal von Olga Oppenheimer – 1941 von den Nationalsozialisten ermordet – steht exemplarisch für viele andere verdrängte Künstlerinnen des frühen 20. Jahrhunderts, deren Biografien durch äußere Gewalt oder gesellschaftliche Zuschreibungen gebrochen wurden.

👉 Bei der Eröffnung habt ihr Gelegenheit mit dem Kurator, unserem Museumsteam und untereinander ins Gespräch zu kommen und noch mehr über Olga Oppenheimer und ihr Leben zu erfahren. Der Eintritt ist frei. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

📷 Olga Oppenheimer im Rosengarten, 1910, Foto: Familienbesitz

Wusstet ihr, dass Kölns Umgang mit Müll eine Geschichte hat, die bis in die Antike zurückreicht? 🏺🏛️Von römischen Abfall...
20/05/2026

Wusstet ihr, dass Kölns Umgang mit Müll eine Geschichte hat, die bis in die Antike zurückreicht? 🏺🏛️

Von römischen Abfallgruben bis zu französischen Hygieneverordnungen: Wie sauber war die Stadt wirklich? Und wer war eigentlich zuständig?

Wir nehmen euch mit auf eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Kölner Stadtreinigung. Übrigens: Die AWB feiert in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum, ein guter Moment also für einen Blick zurück. 🧡🗑️

📷: (1) Senatssaal Rathaus Köln. Kupferstich nach einer Zeichnung von Johann Toussyn um 1655. (2) Heumarkt, Johann Poppel (3) Abwasserkanal, Stadt Köln (4) Montage aus Köln, Nürnberger Chronik/Hausbücher der Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen (5) Montage von Berufsgruppen aus den Hausbüchern der Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen (6) Der Domhof zur Pestzeit, 1605 (7) Die Errichtung eines Freiheitsbaumes auf dem Kölner Neumarkt am 9. Oktober 1794 ( Zeichnung aus
„The Foreign Tour Of Messrs. Brown, Jones, And Robinson“, 1854 (9) Dampfspritze der Feuerwehr Apostelnkloster, Köln, um 1890 (10) Elektromobil-Vorspannwagen, mit und ohne Anhänger

📖: Stefan Pohl, 111 Jahre Abfallwirtschaft Köln

Kennt ihr diese Ikone der Kölner Avantgarde? Es handelt sich um die Künstlerin Marta Hegemann (1894-1970), die in den 19...
19/05/2026

Kennt ihr diese Ikone der Kölner Avantgarde?

Es handelt sich um die Künstlerin Marta Hegemann (1894-1970), die in den 1920er-Jahren in Köln erfolgreich war. Ihr Werk geriet nach dem Zweiten Weltkrieg beinahe in Vergessenheit. Aufgrund der Deklaration ihrer Kunst als „entartet“ und ihrer häufigen Wohnortswechsel während des Krieges gelten einige ihrer Werke als verschollen. 1990 wird der Künstlerin eine erste Retrospektive gewidmet – im Kölnischen Stadtmuseum.
Ab dem 22.5.26 eröffnen wir die Sonderausstellung zu Olga Oppenheimer – einer weiteren verdrängten Künstlerin und Wegbereiterin der modernen Kunst. Kommt vorbei!



📷August Sander: Malerin (Marta Hegemann), 1925, Museum Ludwig, Sammlung Fotografie. © Rheinisches Bildarchiv Köln.
📷August Sander: Anton Räderscheidt und Marta Hegemann, 1922, KSM Graphische Sammlung. © KSM.
📷August Sander: Lumpenball, um 1930, KSM Graphische Sammlung. © KSM.
🎨Marta Hegemann: ohne Titel (Weibliche Figurenkomposition), um 1930, Kölnisches Stadtmuseum. Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln.
🎨Marta Hegemann: Die Liegende, 1930, Kölnisches Stadtmuseum. Foto: © Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv.
🎨Marta Hegemann: Tanzende, 1932, Kölnisches Stadtmuseum, Graphische Sammlung. © KSM.

Ein Wal im Rhein? 1966 war genau das der Fall. 🐋Im Mai schwamm ein Weißwal über 500 Kilometer rheinaufwärts bis nach Bon...
18/05/2026

Ein Wal im Rhein? 1966 war genau das der Fall. 🐋

Im Mai schwamm ein Weißwal über 500 Kilometer rheinaufwärts bis nach Bonn und Bad Honnef. Die Presse taufte ihn „Moby Dick“. Tagelang verfolgten ihn Schaulustige und Fernsehteams entlang der Ufer. Auch in Köln zog er Tausende an die Rheinpromenade. 📸

Nach knapp einem Monat fand der Wal von selbst den Weg zurück in die Nordsee. 🌊

Sein Auftritt prägte das kollektive Gedächtnis der Stadt: Der Kölner Karneval widmete ihm Orden, und ein Ausflugsschiff trägt bis heute seinen Namen. 🎭

Wusstet ihr von diesem ungewöhnlichen Gast im Rhein? 💬

📷: (1–7) Benno Josef Wiersch, Köln – Ein „Moby Dick“ genannter Belugawal passiert Köln am 10.06.1966 (2) Iwona Kellie, Belugawal via Wikimedia Commons / Daniel Ullrich, Karte des Rhein via Wikimedia Commons (3) Rolandseck, Otto von der Howen, um 1824, KSM (6) Karnevalsorde, KSM (7) Rolf Heinrich, Fahrgastschiff Moby Dick auf Rundfahrt in Köln via Wikimedia Commons

Zum Internationalen Tag gegen Homophobie jährt sich in Köln ein denkwürdiges Ereignis: Am 17. Mai 1964 kontrollierten Ve...
18/05/2026

Zum Internationalen Tag gegen Homophobie jährt sich in Köln ein denkwürdiges Ereignis: Am 17. Mai 1964 kontrollierten Vertreter des Jugendamtes, stets bemüht, dem „Treiben homosexueller Personen Einhalt zu gebieten“, die legendäre Nachtbar „Barberina“. Beheimatet im Haus an der Hohe Pforte 2a, gegenüber des Polizeipräsidiums. Im Köln der 1960er-Jahre sah man sich gezwungen, gegen die „überhandnehmenden Verbrechen gegen § 175“ vorzugehen. Der Paragraph, der die „gleichgeschlechtliche Unzucht“ teils mit Gefängnisstrafen ahndete, galt unverändert wie in der Zeit der Nationalsozialisten.

Im Zuge der „Säuberung“ existierten nicht nur „Rosa Listen“ mit Namen und Adressen „übelbeleumundeter“ Personen, es sollten möglichst auch die Treffpunkte der Homosexuellen verschwinden. Pflichtbewusst nahmen die Kontrolleure die „Barberina“ in Augenschein und berichteten: „An der Garderobe nahm uns ein schmächtiger junger Mann die Mäntel ab, dessen weibisches Benehmen uns zu aufdringlich und widerwillig vorkam. (…) An etwa 20 Tischen saßen nur Männerpaare in flüsternder Unterhaltung, (…) es waren erst etwa 15 – 18 Männer anwesend. Die einzige Frau fanden wir hinter der Theke“. Dabei handelte es sich wohl um die spätere Volksschauspielerin und Sängerin Trude Herr, die zu der Zeit in der „Barberina“ als allseits beliebte Bardame arbeitete.

Mit dem Verdacht auf „Verkupplung von Strichjungen“ und einer vorverlegten Sperrstunde gelang es den Behörden, der „Barberina“ schließlich den Garaus zu machen. Im Februar 1965 schloss die weit über Köln bekannte q***re Institution für immer ihre Tore.

📷 Trude Herr, Coverfoto der Single „Ich will keine Schokolade“, 1960; Haus Hohe Pforte 2a im Jahr 2012, Willi Horsch via Wikimedia Commons CC BY 3.0, bearbeitet

***r

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Minoritenstraße 13
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50667

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