Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv

Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv . Das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv ist eines der modernsten Kommunal- und eines der größten kunsthistorischen Fotoarchive. Jahrhundert wider.

Aus über 1.000 Jahren Stadtgeschichte finden sich hier alle Dokumente und Bilder, die für die Historie der Stadt und ihrer Bewohner*innen von Belang sind – von der mittelalterlichen Urkunde bis zum Schulzeugnis der Kölner Bürger*innen. Eine Vielzahl von Digitalisaten ist zudem online bequem von zu Hause aus abrufbar. Der Bestand des Rheinischen Bildarchivs umfasst rund 5,5 Millionen Fotografien in

vielen Formaten vom Kleinbild bis zum größten Glasnegativ (70 x 90 cm), vom Diapositiv bis zur Digitalaufnahme. Materialsammlungen spiegeln die technische Entwicklung der Fotografie seit dem 19. Fotograf*innen des Rheinischen Bildarchivs erweitern die Bestände kontinuierlich. Seine umfangreichen und vielseitigen Bestände machen das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv zu einem der bedeutendsten Stadtarchive Europas.

✨🐉 „Bestiae mirabiles“🦄✨Der Bestand der Farragines Gelenianae besteht aus der Sammlung der Brüder Johannes Gelenius (158...
22/06/2026

✨🐉 „Bestiae mirabiles“🦄✨
Der Bestand der Farragines Gelenianae besteht aus der Sammlung der Brüder Johannes Gelenius (1585-1631), Generalvikar und Geschichtsschreiber in Köln, und Aegidius Gelenius (1595-1656), Pfarrer an St. Christoph in Köln und später Weihbischof von Osnabrück. Ohne erkennbaren Plan enthalten die 30 Bände der Farragines ihrem Namen entsprechend "Mischfutter" zur Geschichte der kölnischen Kirche und der benachbarten Territorien. Es handelt sich um Abschriften, vorwiegend des 16. und 17. Jahrhunderts, Originale sind insgesamt selten.

Ein wenig überrascht uns die Abbildung eines Kamels in Band 20. Im Text unter dem detaillierten Stich wird das exotische Tier beschrieben, u.a. als sonderbar und sehr belastbar. Es wird dadurch ausgedrückt, was heute am 22. Juni gefeiert wird. Der Tag des Kamels soll nämlich die Tiere als lebenswichtige Nutztiere in Wüstenregionen, ihre Anpassungsfähigkeit und ihren kulturellen Wert würdigen.

Best. 1039 (Farragines Gelenianae), A 20

Als Peter Krautwig 1905 Beigeordneter der Stadt Köln wurde, war er der erste Arzt in einer solchen Position im Deutschen...
18/06/2026

Als Peter Krautwig 1905 Beigeordneter der Stadt Köln wurde, war er der erste Arzt in einer solchen Position im Deutschen Reich. Im Folgenden prägte er das Gesundheitswesen der Stadt Köln entscheidend.

Auch die medizinische und sozial Bildung in Köln wurde von Peter Krautwig beeinflusst. Er lehrte Soziale Hygiene zunächst an der Akademie für praktische Medizin und ab 1919 an der aus dieser entstandenen medizinischen Fakultät der Universität Köln.

Auch die Gründung der Wohlfahrtsschule 1914 geht auf Peter Krautwig zurück. An dieser Schule wurden junge Frauen zu Wohlfahrtspflegerinnen, heute würde man sagen Sozialarbeiterinnen, ausgebildet. Auf der von den Schülerinnen liebevoll gestalteten Abschlusszeitschrift eines Ausbildungsjahrgangs ist ein Foto aufgeklebt, das Peter Krautwig als Hahn im Korb zwischen lauter Frauen zeigt, neben ihm Amalie Lauer, die seit 1917 Leiterin der Wohlfahrtsschule war. In der Zeitschrift werden zwei Lehrende scherzhaft als „Papa“ und „Mama“ bezeichnet.

Wahrscheinlich sind Peter Krautwig und Amalie Lauer gemeint. Im Text wird darauf hingewiesen, dass der „Papa“ bei weitem nicht so streng wie die „Mama“ war.

Aufgrund von Wartungsarbeiten ist der Zugang zum Archiv vom 15. Juni bis zum 4. Juli ausschließlich nach Anmeldung über ...
13/06/2026

Aufgrund von Wartungsarbeiten ist der Zugang zum Archiv vom 15. Juni bis zum 4. Juli ausschließlich nach Anmeldung über den Personaleingang (Parkplatz) möglich.

Anmeldungen für den Lesesaal: 0221 / 221-23669
Sonstige Anmeldungen 0221 / 221-24453

Internationaler Austausch im Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv!Am 3. Juni durften wir besonderen Besuch aus...
07/06/2026

Internationaler Austausch im Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv!

Am 3. Juni durften wir besonderen Besuch aus unserer Partnerstadt Barcelona begrüßen: Ana Pazos Fernandez, Leiterin des Stadtarchivs Barcelona, informierte sich gemeinsam mit Kolleg*innen aus Archiv, Gebäudemanagement und Architektur über unser Archivgebäude sowie die Erfahrungen aus Planung, Bau und Bezug.

Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch und die Frage, wie moderne Archivgebäude den Anforderungen von Bestandserhaltung, Arbeitsalltag und Öffentlichkeit gerecht werden können. Besonders gefreut hat uns das große Lob für unser Haus: zweckmäßig, aber zugleich offen, warm und transparent.

Auch Barcelona steht vor einem bedeutenden Projekt: Bis 2032 soll eine ehemalige Industriehalle zu einem neuen zentralen Archivstandort umgebaut werden. . Geplant ist, dort alle 21 Standorte des Stadtarchivs Barcelona zusammen zu führen, bis zu 80 lfd. Km Archivgut und 4 Mio. Fotografien sicher und klimatisch geschützt aufzubewahren, fachlich adäquate Arbeitsplätze für mehr als 100 Archivbeschäftigte und ein öffentlich zugängliches Zentrum für Kulturveranstaltungen und Archivausstellungen zu realisieren.

Wir freuen uns, unsere Erfahrungen teilen zu können, und wünschen unseren Kolleg*innen in Barcelona viel Erfolg für dieses spannende Vorhaben!

Foto: HStAK-RBA, Silas Jung, rba_066981_01

Film ab! 🎞Unser Jubiläumsprogramm umfasst nicht nur Workshops und Fotowalks, sondern auch ein spannendes Filmprogramm, d...
05/06/2026

Film ab! 🎞

Unser Jubiläumsprogramm umfasst nicht nur Workshops und Fotowalks, sondern auch ein spannendes Filmprogramm, das sich fotografischen Archiven und archivischem Erzählen widmet. 📝

Im Juli präsentieren wir drei Filme, die die Biografien und künstlerischen Werke von drei Frauen vorstellen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie alle verbindet jedoch eine gemeinsame Frage, die uns als Bildarchiv besonders interessiert: Wie lässt sich anhand eines Nachlasses und Archivs ein künstlerisches Lebenswerk erzählen oder auch kontrollieren - und von wem? 🤔

Angefangen bei Vivian Maier, deren fotografischer Nachlass zufällig entdeckt und berühmt wurde, über Libuše Jarcovjáková, die selbst mithilfe ihres Archivmaterials ihren Werdegang nachzeichnet, bis hin zu Leni Riefenstahl, deren Anspruch auf Deutungshoheit über ihr Werk durch Archivfunde Risse kriegt.

Das gesamte Filmprogramm wird ermöglicht durch die finanzielle Förderung der . Dafür bedanken wir uns!

Die Filme werden jeweils durch kurze Einführung eingeleitet, im Anschluss besteht die Möglichkeit gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, anmelden könnt ihr Euch für die einzelnen Termine jeweils unter [email protected].

Wir freuen uns auf Euch! 🔥

Update! Die ersten Veranstaltungen unseres Jahresprogramms haben bereits mit voller Teilnehmendenzahl stattgefunden, vie...
03/06/2026

Update!
Die ersten Veranstaltungen unseres Jahresprogramms haben bereits mit voller Teilnehmendenzahl stattgefunden, viele der kommenden sind schon jetzt ausgebucht! 🔥
Aus diesem Grund kommt hier eine aktualisierte Fassung, als Überblick für welche Workshops ihr euch noch anmelden könnt. Für sämtliche Veranstaltungen gibt es auch eine Warteliste, in die wir euch gerne eintragen. Für unser Filmprogramm im Juli sind noch ausreichend Plätze frei. 👉

Wir freuen uns über das große Interesse und blicken voller Spannung auf die kreativen Erlebnisse der nächsten Wochen! 👀

✨🐉 „Bestiae mirabiles“ 🦄✨Unser Tier im Mai ist ein Wal aus dem 16. Jahrhundert! Diese eindrucksvolle niederländische Han...
30/05/2026

✨🐉 „Bestiae mirabiles“ 🦄✨
Unser Tier im Mai ist ein Wal aus dem 16. Jahrhundert!
Diese eindrucksvolle niederländische Handschrift entstand vermutlich um 1585 und stammt von Adriaen Coenen. Eigentlich Fischhändler aus Scheveningen, zugleich aber Naturbeobachter, Forscher und talentierter Zeichner. In seinem Werk beschreibt und illustriert er Walfische, Rochen, Seehunde und viele weitere Meerestiere – eine frühe biologische Abhandlung mit erstaunlich lebensechten Darstellungen.

Den Wal konnte Coenen so detailreich zeichnen, weil er selbst ein gestrandetes Exemplar vor Augen hatte.

Von seinen Werken sind heute nur noch drei Exemplare erhalten – eines davon befindet sich bei uns im Archiv. Die Handschrift gelangte im 19. Jahrhundert über die Adelsbibliothek Blankenheim auf verschlungenen Wegen in unsere Sammlung.

📖 Signatur: Best. 7010 (Handschriften (Wallraf)), 296

27/05/2026

Du hast dich schon immer gefragt wie der Arbeitsalltag in einem Bildarchiv aussieht und was dort hinter verschlossenen Türen passiert? 🤔

In den nächsten Monaten nehmen wir Euch durch alle Arbeitsbereiche des Rheinischen Bildarchivs mit. 🔥

Die neue Video-Reihe soll unsere vielfältigen Aufgaben genauer vorstellen und zeigen, was wir machen: von der Bereitstellung historischer Fotografien bis zur digitalen Neuaufnahme wertvoller Museumsobjekte. 🖼

Erste Eindrücke haben wir hier für Euch zusammengefasst! 💫

📹: Luzie Ronkholz ()

Adresse

Eifelwall 5
Cologne
50674

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 16:30
Mittwoch 09:00 - 19:30
Donnerstag 09:00 - 16:30
Freitag 09:00 - 16:30
Samstag 10:00 - 16:30
Sonntag 10:00 - 16:30

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