Studio NOVO Artspace

Studio NOVO Artspace Kuratierte Ausstellungen.
— Für Räume, die mehr erzählen wollen
Mobil & installierbar. Curated exhibitions. Ready to install. Köln, Deutschland.

Classical Modern & Contemporary
Kunst des XX Jahrhunderts

Wir denken Ausstellungen als bewegliche Räume: konzentriert, materiell, klar. Studio NOVO bringt Kunst an Orte, die Reso...
03/06/2026

Wir denken Ausstellungen als bewegliche Räume: konzentriert, materiell, klar. Studio NOVO bringt Kunst an Orte, die Resonanz suchen — präzise kuratiert, bereit zur Installation.

Jeder Raum wird zu einer eigenen Sprache.

Zehn Jahre Studio NOVO waren eine tägliche Übung im Schärfen:im genauen Hinsehen, im Aushalten von Unschärfen,im Vertrau...
01/06/2026

Zehn Jahre Studio NOVO waren eine tägliche Übung im Schärfen:
im genauen Hinsehen, im Aushalten von Unschärfen,
im Vertrauen darauf, dass ein Werk erst im Dialog entsteht.

NOVO war immer weniger ein Raum als eine Praxis.
Eine Art, mit Material zu sprechen,
eine Aufmerksamkeit, die sich nicht aufdrängt,
ein Blick, der erst entscheidet, wenn er genug gesehen hat.

Weitergehen heißt deshalb nicht, einen Ort zu verlassen,
sondern eine Haltung mitzunehmen:
die Bereitschaft, sich von Kunst verändern zu lassen
und Menschen nicht als Publikum, sondern als Gegenüber zu sehen.

Und vielleicht liegt genau darin die Wärme dieser Jahre:
dass wir einander geprägt haben –
leise, behutsam, aber spürbar.

jeanpaul arsvivendi galerie sülzburgstraße

Zehn Jahre Studio NOVO an der Sülzburgstraße — ein Raum, der uns getragen hat, ein Ort, an dem Kunst und Begegnung selbs...
01/06/2026

Zehn Jahre Studio NOVO an der Sülzburgstraße — ein Raum, der uns getragen hat, ein Ort, an dem Kunst und Begegnung selbstverständlich ineinander übergingen. Jetzt löst sich dieser Raum, langsam und würdevoll, wie eine letzte Linie an der Wand, die noch nachklingt.

Die Zeit hier war reich: Gespräche, die uns getragen haben. Bilder, die Spuren hinterließen.
Eine Gemeinschaft, die gewachsen ist, weil Menschen sich eingelassen haben.
Wir verabschieden uns von diesem Ort — doch die Arbeit bleibt, die Bewegung bleibt, ihr bleibt.

Was hier entstanden ist, trägt weiter: in uns, in euch, in den Wegen, die sich berührt haben.
Wann und wo Studio NOVO wieder Gestalt findet, liegt vor uns. - Doch etwas richtet sich neu aus.
Klar. Wach. Bereit für den nächsten Raum.

Danke für zehn Jahre Gegenwart.

Bevor wir weitergehen, öffnen wir die Türen ein letztes Mal: für Freundinnen, Freunde und Wegbegleiter — für einen Abend, der sammelt, erinnert, verbindet.
Ein stiller Umtrunk, ein warmer Moment des Dankes für die gemeinsame Zeit.

Freitag, 08. Mai, 20 Uhr.

Wir freuen uns auf einen Abend, der bleibt.

Nicolas Gasiorowski: Die Alchemie des Nordens– Teil II Zwischen den beiden Bäumen öffnet sich kein Weg, sondern eine Zon...
01/06/2026

Nicolas Gasiorowski:
Die Alchemie des Nordens
– Teil II

Zwischen den beiden Bäumen öffnet sich kein Weg, sondern eine Zone des Übergangs. Was zunächst als Landschaft erscheint, erweist sich als ein Bild über Wahrnehmung und Gegenwart – über den Augenblick, in dem Welt sichtbar wird.
Nichts ist endgültig festgelegt.
Alles bleibt im Werden.

Gasiorowskis Malerei lebt von dieser seltenen Balance zwischen Materialität und Flüchtigkeit. Der Pinselzug bleibt sichtbar, körperlich und unmittelbar. Farbe wird nicht eingesetzt, um die Welt abzubilden, sondern um sie im Akt des Malens hervorzubringen. Das Bild entsteht nicht aus der Beschreibung eines Ortes, sondern aus dem Ereignis seines Erscheinens.

Die Palette aus kühlen Grau-, Blau- und Silbertönen, erzeugt eine eigentümliche innere Temperatur.
Weder Wärme noch Kälte bestimmen den Raum. Stattdessen entsteht eine stille Intensität, als würde das Licht die Dinge nicht beleuchten, sondern erst aus ihnen hervortreten.

Besonders in der hellen Öffnung zwischen den Bäumen verdichtet sich diese Erfahrung. Der Blick findet dort keinen Zielpunkt. Er gelangt in einen Bereich, in dem Nähe und Ferne, Form und Auflösung, Sichtbarkeit und Ungewissheit ineinander übergehen. Das Bild zeigt nicht Natur als Gegenstand. Es zeigt Natur im Moment ihres Erscheinens.
Gerade darin liegt seine besondere Qualität.

Gasiorowski führt die Landschaftsmalerei an einen Punkt, an dem sie sich von der Darstellung löst und zu einer Reflexion über Präsenz wird. Nicht das Erinnerte steht im Zentrum, sondern das, was sich unmittelbar vor den Augen des Betrachters bildet.

Das Unsagbare liegt hier nicht hinter dem Motiv.
Es ereignet sich in der Malerei selbst – in jenem flüchtigen Moment, in dem Farbe, Licht und Geste für einen Augenblick sichtbar machen, wie Welt aus dem Unbestimmten hervortritt.

Normandie fraiche 8 (130x97cm)






Paysage Tree Baum Landschaft Peinturefrançaise
Normandie Fraiche Frankreich

Vincent Vallois — Farbe im Zustand der VerdichtungIn diesem Werk bündelt sich die innere Bewegung seiner Malerei: Farbe,...
30/05/2026

Vincent Vallois — Farbe im Zustand der Verdichtung

In diesem Werk bündelt sich die innere Bewegung seiner Malerei: Farbe, die nicht erzählt, sondern trägt. Ein Raum, der sich aus der Materie selbst formt. Eine Oberfläche, die atmet.

Kuratorische Notiz:
Vincent Vallois entwickelt in diesem Gemälde eine Figur, die sich aus der Farbe herausbildet und zugleich wieder in ihr verliert. Der Körper erscheint nicht als feste Form, sondern als malerische Verdichtung — offen, fragil, im Zustand des Werdens.

Breite, impulsive Pinselzüge treffen auf feine lineare Setzungen. Aus den kühlen Blau- und Grauräumen treten warme, fleischfarbene Partien hervor, die dem Bild eine vibrierende innere Spannung verleihen. Figur und Umgebung bleiben dabei untrennbar miteinander verbunden.

Bei Vallois wird Malerei selbst zum Ereignis der Erscheinung. Das Bild hält jenen flüchtigen Moment fest, in dem sich Figur, Erinnerung und Farbe noch nicht voneinander gelöst haben.

Sammlerhinweis: Arbeiten aus dieser Phase sind selten verfügbar und werden zunehmend nachgefragt.
*Direkt aus dem Atelier des Künstlers*

"Nu en marche"
Papier colliert auf Leinwand, 162 × 130 cm, 2001.

Werkpreis auf Anfrage. Eine ausführliche kuratorische Einordnung sende ich gern zu.


ArtCollection Kunstsammlung ArtMarket ArtCurator ArtDaily ArtOfTheDay
Nu Eclate N**e Painting NewArrivals

Nicolas Gasiorowski: Die Alchemie des NordensNicolas Gasiorowskis Serie Normandie Fraîche ist weit mehr als Landschaftsm...
30/05/2026

Nicolas Gasiorowski: Die Alchemie des Nordens

Nicolas Gasiorowskis Serie Normandie Fraîche ist weit mehr als Landschaftsmalerei – sie ist eine physische Übersetzung von Atmosphäre. Sein Prozess gleicht einem „Theater der Improvisation“, in dem die Leinwand zum Schauplatz eines instinktiven Kampfes wird.

Ohne akribische Vorplanung lässt Gasiorowski das Motiv im Moment entstehen. Durch einen haptischen, fast rohen Farbauftrag aus Öl, Acryl und Kreide verdichtet er Licht, Seenebel und Wind zu einer greifbaren Textur. Vertikale Farbnasen und impulsive Pinselstriche brechen die Weite des Horizonts und verleihen der kühlen Palette aus Schiefergrau und Ätherblau eine pulsierende Vitalität.

Es ist die Balance zwischen Abstraktion und flüchtiger Figuration, die diese Werke so zeitlos macht. Gasiorowski bildet keinen Ort ab; er konserviert dessen Energie. Das Ergebnis ist moderne Melancholie in ihrer reinsten Form – ein visuelles Innehalten, das die raue Eleganz der Normandie in eine minimalistische, kraftvolle Ästhetik überführt.

Sammlerhinweis:
Arbeiten dieser atmosphärischen Dichte sind selten verfügbar und werden zunehmend nachgefragt.
Werkpreis auf Anfrage. Eine ausführliche kuratorische Einordnung sende ich gern zu.

Nicolas Gasiorowski (*1958 Paris)
Normandie fraîche 23
Öl auf Leinwand, 116 x 89 cm
Rückseitig betitelt und signiert
Preise auf Anfrage

Christian Martinache – Les Chevaux de la Mer (Die Pferde des Meeres)Mischtechnik auf Leinwand, 30 × 30 cm, 2028In Les Ch...
15/05/2026

Christian Martinache – Les Chevaux de la Mer
(Die Pferde des Meeres)
Mischtechnik auf Leinwand, 30 × 30 cm, 2028

In Les Chevaux de la Mer verdichtet Christian Martinache Landschaft zu einem instabilen Bildraum zwischen Atmosphäre, Materie und Bewegung. Schwere Grün-, Grau- und Erdtöne treiben durch den oberen Bildraum, während darunter horizontale Strömungen aus Blau, Ocker und gebrochenem Grün den Bildraum in Bewegung versetzen. Der Duktus folgt keiner festen Ordnung: geschobene Farbe, freigelegte Spuren und pastose Verdichtungen lassen eine Oberfläche entstehen, die weniger gemalt wirkt als hervorgebracht.

Der Titel verweist nicht auf Darstellung, sondern auf Energie. Die „Pferde des Meeres“ erscheinen als Kräfte innerhalb der Farbe selbst — als Rhythmus, Aufbäumen und Zerfließen. Kleine Auflichtungen aus Rosa, Gelb und kaltem Weiß brechen durch die gedämpfte Tiefe wie kurze Lichtbrüche im Farbkörper.

Martinache entwickelt hier eine Malerei, in der Landschaft nicht dargestellt wird, sondern erst aus der Bewegung der Farbe hervortritt.

Gestern Abend stand das Studio NOVO im letzten Licht.Zehn Jahre – und dann dieser leichte Moment:eine Seifenblase, die d...
09/05/2026

Gestern Abend stand das Studio NOVO im letzten Licht.
Zehn Jahre – und dann dieser leichte Moment:
eine Seifenblase, die durch den Raum glitt.
Leichtigkeit gehörte plötzlich zum Abschied.

Ihr wart viele.
Ihr habt den Raum gefüllt,
mit Blicken, Stimmen, Erinnerungen.
Ein Ort legt sein Licht ab –
doch etwas darin bleibt wach.

Danke für eure Präsenz, eure Wärme, eure Geschichten.
Sie bleiben spürbar, auch wenn der Raum sich wandelt.

Am Samstag öffnen wir ein letztes Mal die Türen.
Kommt vorbei.
Ein stilles Wiedersehen, ein kurzer Halt –
bevor etwas weiterzieht.
Herzlichen Dank
Robert Mohren

Adresse

SülzburgStr. 189
Cologne
50937

Öffnungszeiten

Montag 11:00 - 19:00
Dienstag 11:00 - 19:00
Mittwoch 11:00 - 19:00
Donnerstag 11:00 - 19:00
Freitag 11:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00

Telefon

+4922120437803

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Studio NOVO Artspace erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie