Galerie Julian Sander

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Galerie Julian Sander Galerie Julian Sander is the eponymously named gallery of 2nd generation gallerist and 4th generation photographer Julian Sander.

„Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander. Facetten eines Werkes“Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezembe...
15/10/2026

„Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander. Facetten eines Werkes“
Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezember 2026

„Sander bezieht die Spuren menschlicher Tätigkeit mit in den Kontext der Landschaft ein. Häuser, Fabriken, Straßen, Wege, Eisenbahnlinien sind präsent; aufsteigender Rauch und Schürfspuren im Gestein zeugen von der Auseinandersetzung mit der Natur. Und es gibt Landschaften (...), die zwar leer sind, aber so leer wie ein Fabrikhof nach Feierabend."
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“Sander incorporates the traces of human activity into the context of the landscape. Houses, factories, roads, paths and railway lines are present; rising smoke and gouges in the rock bear witness to humanity’s interaction with nature. And there are landscapes (...) which, whilst empty, are as empty as a factory yard after work.”

Wolfgang Kemp, August Sander, Rheinlandschaften, 1957, S.44

Image:
August Sander
Der Rhein bei Mondorf, not dated
Gelatin Silver Print from the Portfolio "Köln und sein Siebengebirge", early 1950s

„Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander. Facetten eines Werkes“Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezembe...
13/10/2026

„Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander.
Facetten eines Werkes“
Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezember 2026

"Ein Bereich der Wissenschaft, dem Sander große Aufmerksamkeit schenkte, ist unbestreitbar die Geologie."
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"One field of science to which Sander paid a great deal of attention is undoubtedly geology."

Quelle: August Sander. Landschaften, Munich et al., 1999, p. 32

Images:
August Sander
Querschnitt in der Tongrube auf dem Mönchsberg, 1930s
Gesteinsquerschnitt, 1930s

„Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander. Facetten eines Werkes“Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezembe...
08/10/2026

„Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander.
Facetten eines Werkes“
Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezember 2026

„Sander räumte dem Himmel hier eine aktive Rolle ein, er benutzt ihn als zusätzliches Mittel, um das ganz Nahe mit dem ganz Fernen zu verbinden - eon wesentliches Charakteristikum seiner Landschaftsaufnahmen.“
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“Sander assigned an active role to the sky here; he uses it as an additional means of linking what is very close to what is very far away – a key characteristic of his landscape photographs.”

Quelle: August Sander. Landschaften, Munich et al., 1999, p. 31

Image:
August Sander
Das Rheintal, 1930

„Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander. Facetten eines Werkes“Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezembe...
06/10/2026

„Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander.
Facetten eines Werkes“
Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezember 2026

„Vor allem sah er in der Landschaft das Wirken des Menschen, die Zeichen von Gesellschaft, Kultur und ihrer Geschichte, die enge Verbindung von natürlicher Landschaft und Kulturlandschaft."
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“Above all, he saw in the landscape the influence of humankind, the signs of society, culture and their history, and the close connection between the natural landscape and the cultural landscape.”

Images:
August Sander
Die Insel Nonnenwerth, not dated
Blick über die Rheinniederung und die Drachenburg, 1930s

„Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander. Facetten eines Werkes“Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezembe...
01/10/2026

„Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander.
Facetten eines Werkes“
Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezember 2026

"August Sander betrachtete die Landschaft nicht nur als reines Motivreservoir. Für ihn manifestierte sich in ihr Zeit - jede Hügelkette, jeder Felsen, jeder Steinbruch und jede Höhle offenbart ihm die Geschichte einer Gegend als Teil der Erdgeschichte. Er schuf keine bloßen Ansichten, sondern Portraits von Landschaft, in denen sich die Spuren des Erlebten eingegraben haben."
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‘August Sander did not regard the landscape merely as a source of motifs. For him, time was embodied in it – every range of hills, every rock, every quarry and every cave revealed to him the history of a region as part of the Earth’s history. He did not create mere views, but portraits of the landscape in which the traces of past experiences were etched.’

Quelle: Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur, Köln(ed.), August Sander. Landschaften, Munich et al. , 1999, Buchumschlag

Image:
August Sander
Gelände um Heisterbach, before 1934

Have a look at our current exhibition featuring August Sander’s landscape photographs!„Landschaft. Architektur. Portrait...
29/09/2026

Have a look at our current exhibition featuring August Sander’s landscape photographs!

„Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander.
Facetten eines Werkes“
Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezember 2026

The vast majority of the works on display in the current exhibition are also Rhineland landscapes, primarily photographs of the Siebengebirge, a region Sander held in such high regard and visited frequently. Edged in black ink, mounted on original card and signed there, Sander compiled these images into portfolios as early as the 1930s. In contrast to the photographs in his portrait work—which would later become the sole focus of art-historical research on Sander as well as the art market—many of these subjects exist exclusively as vintage prints. The only exception is a set of twelve photographs for a portfolio that Gunther Sander compiled for the first landscape exhibition in 1974.The images now on display are consequently of exceptional rarity.
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Auch bei dem weit überwiegenden Teil der Ausstellungsexponate der jetzigen Präsentation handelt es sich um Rheinlandschaften, vor allem um Aufnahmen des von Sander so geschätzten und häufig aufgesuchten Siebengebirges. Versehen mit einem schwarzen Tuscherand, aufgezogen auf Originalkarton und dort signiert, stellte Sander diese Bilder bereits in den dreißiger Jahren in Mappen zusammen. Im Gegensatz zu den Aufnahmen seines Portraitwerkes, das später ganz im Fokus der kunstwissenschaftlichen Sander-Forschung wie auch des Kunstmarktes stehen sollte, existieren viele Motive nahezu ausschließlich als Vintage-Abzüge. Eine Ausnahme bilden zwölf Aufnahmen für ein Portfolio, das Gunther Sander anlässlich der ersten Landschaftsausstellung 1974 erstellte. Entsprechend hoch ist der Seltenheitswert der nun präsentierten Bilder.

August SanderDer Drachenfels, probably 1930sVintage gelatin silver print28.6 × 21.9 cm1931, in einer Zeit, in der sich A...
24/09/2026

August Sander
Der Drachenfels, probably 1930s
Vintage gelatin silver print
28.6 × 21.9 cm

1931, in einer Zeit, in der sich August Sander vermehrt mit der Landschaft beschäftigte, hielt er fest: „Haben wir somit die Physiognomik der Menschen geschildert, so gehen wir jetzt über zu den Gestaltungen, also den Werken des Menschen, beginnen wir mit der Landschaft. Auch ihr drückt der Mensch seinen Stempel auf durch seine Werke, so dass sie sich ebenfalls wie die Sprache aus den Bedürfnissen heraus entwickelt; er verändert dadurch oft das biologisch Gewordene. Auch in der Landschaft erkennen wir wiederum den menschlichen Geist seiner Zeit, den wir vermittels des photographischen Apparates erfassen können. […] Die durch die gemeinsame Sprache begrenzte Landschaft vermittelt das physiognomische Zeitbild einer Nation.“
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In 1931, at a time when August Sander was increasingly turning his attention to the landscape, he noted: ‘Having thus depicted the physiognomy of people, we now turn to their creations—that is, the works of humankind—beginning with the landscape. Man also leaves his mark on the landscape through his works, so that it, too, develops out of necessity, just like language; in doing so, he often alters what has come into being biologically. In the landscape, too, we recognise the human spirit of its time, which we can capture through the photographic apparatus. […] The landscape, defined by a shared language, conveys the physiognomic portrait of a nation’s era.’

„Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander. Facetten eines Werkes“Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezembe...
22/09/2026

„Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander.
Facetten eines Werkes“
Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezember 2026

Dass sich August Sander mit der Hinwendung zur Landschaft während der N**izeit in eine Art „innere Emigration“ begeben habe, wie sein Sohn Gunther es einst äußerte, ist allein dadurch widerlegt, dass sich bereits in seinem Frühwerk zahlreiche Landschaften nachweisen lassen. Den Beginn unserer Ausstellung markiert so ein früher Gummidruck des Fotografen, in repräsentativem Großformat und stilistisch ganz der damaligen Strömung der Kunstfotografie verpflichtet. Er entstand in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts, als Sander ein Atelier im österreichischen Linz betrieb. Nach seiner Übersiedlung nach Köln 1910 verwendete er die Aufnahme – für einen Portraitfotografen durchaus überraschend - im Kopf des Briefpapiers für seines neu gegründeten Atelier auf der Dürener Straße in Lindenthal.
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The notion that August Sander, by turning to landscape photography during the N**i era, had embarked on a kind of ‘inner emigration’ – as his son Gunther once put it – is refuted simply by the fact that numerous landscapes can already be found in his early work. The start of our exhibition is thus marked by one such early gum print by the photographer, in a representative large format and stylistically entirely in keeping with the Pictorialist movement of the time. It was taken in the early years of the 20th century, when Sander ran a studio in Linz, Austria. After moving to Cologne in 1910, he used the image – quite surprisingly for a portrait photographer – as the header on the letterhead for his newly established studio on Dürener Straße in Lindenthal.

Image:
August Sander
Pappeln am Abend, 1903
Gum bichromate print
60.7 × 45.8 cm (61 × 46 cm)

Landschaft. Architektur. Portrait. August Sander: Facetten eines WerkesTeil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezember ...
17/09/2026

Landschaft. Architektur. Portrait.
August Sander: Facetten eines Werkes
Teil 1: Landschaft – 5. September - 19. Dezember 2026

„Als wir nun die Höhe erreicht hatten [...] wurde der Apparat aufgestellt. Hier hatte ich zum allererstenmal (sic!) in meinem Leben Gelegenheit auf die Fixierscheibe zu sehen. Ich war so erstaunt über die Schönheit der Landschaft, [...] der Himmel mit ganz herrlichen Wolken bedeckt, dazu wurde die Bewegung der Menschen, [der] Landschaft und Eisenbahn sichtbar [...]. Von diesem Augenblick an wuchs meine Begeisterung für die Photographie, die mich bis heute noch nicht losgelassen“ hat. Die erste Begegnung mit der Kamera ist in dieser Erinnerung untrennbar mit der Schönheit der Landschaft verbunden.
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‘Once we had reached the top [...] the camera was set up. It was here that, for the very first time in my life, I had the opportunity to look through the viewfinder. I was so amazed by the beauty of the landscape, [...] the sky covered with absolutely magnificent clouds; on top of that, the movement of the people, the landscape and the railway became visible [...]. From that moment on, my enthusiasm for photography grew, and it has never left me to this day.” In this recollection, his first encounter with the camera is inextricably linked to the beauty of the landscape.

Image:
August Sander
Blick auf den Rhein an einem Frühlingsmorgen, c. 1941
Vintage gelatin silver print
29.4 × 23.3 cm (44.3 × 34 cm)

Adresse

Bonner Straße
Cologne
50667

Öffnungszeiten

Mittwoch 12:00 - 18:00
Donnerstag 12:00 - 18:00
Freitag 12:00 - 18:00
Samstag 12:00 - 16:00

Telefon

+492211705070

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